Schwanger in der Pflege

Hallo ihr Lieben!
Wie schon im Titel erkennbar geht es bei meiner Frage um die Schwangerschaft wenn man in der Pflege arbeitet. Ich arbeite in der Pflege und würde es gerne falls ich schwanger bin es etwas hinaus zögern es in der Arbeit zu melden, mindestens bis man einen Herzschlag erkennen kann. Möchte aber natürlich auch nicht mein Baby gefährden. Gibt es wem der in einer ähnlichen Situation war? Ist es überhaupt möglich in diesem Beruf die Schwangerschaft vorerst zu verheimlichen ohne ein Risiko einzugehen? Rein rechtlich gesehen weiß ich das man es bei uns aller spätestens bis zur 12 Woche sagen muss. Ich kann es nämlich nicht nur in der Arbeit sagen und privat nicht weil einige meiner Kollegen in meiner kleinen Ortschaft wohnen. Es gleich zu sagen möchte ich eigentlich nicht, aus Angst wenn etwas schief gehen sollte, ich hatte nämlich schon eine Fehlgeburt. Gibt es wem der in der selben Situation war? Wie habt ihr das gemacht? Freue mich auf eure Ratschläge.
Liebe Grüße

Kommentare

  • Ich habe meiner pdl beide schwangerschaften (1. war ein MA in der 9. woche, jetzt bin ich in der 27 ssw) gleich nach dem ersten fa-termin, also zw. 7-8 ssw, gemeldet. 😉 wollt die nachtdienste gleich loswerden, die hätt ich allein nimmer gepackt
  • Danke für deine Antwort! 7-8 Woche finde ich ja schon besser als 5 ssw, so hat es nämlich meine Kollegin gemacht und das wäre mir persönlich zu riskant.
  • Hallo 🤗 erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft 🤗 also ich habs internet meiner alten Chefin gleich gesagt weil ich das Risiko es zu verlieren wegen zu hoher Anstrengung oder Ansteckung von Krankheiten nicht riskieren wollte 🙂 natürlich hatte ich zu meiner alten Chefin ein sehr sehr gutes Verhältnis das hat auch viel ausgemacht 🙂 den restlichen Kollegen hab ichs erst als ich in der ca 12 ssw bin gesagt 🙂 ich glaub und das is jetzt nur meine meinung wissen musst du das selber 🙂 wäre es am besten es gleich zu melden weil du ja schon eine FG hattest und du somit gleich verschont wirst mit schwerem heben und den ansteckenden Patienten 🙂 aja ich bin im mobilen Dienst tätig da is das vl auch noch mal ein unterschied weil man da ja allein arbeitet als stationär 🙂 hoffe ich konnte helfen 🙂 ich wünsch dir viel erfolg und eine gesunde und richtig langweilige Schwangerschaft die du in vollen Zügen genießen kannst 🤗
    Liebe Grüße
    Kii~ ☺️
    BeLa
  • Nina_1Nina_1 Symbol

    1,650

    bearbeitet 15. Mai, 06:23
    Also ich habe es damals gleich gesagt.
    Mein Fall war aber ein bisschen anders da ich eine künstliche Befruchtung hatte und meine Chefin und meine Kollegen auch davon wussten und somit eigentlich auch gleich vom positiven Versuch.

    Aber auch sonst wäre es mir einfach zu lange gewesen, da ich auf einer onkologischen Station arbeite und somit auch mit Chemotherapien zu tun hatte. Und da wäre mir das Risiko für mein ungeborenes Kind einfach zu hoch.

    Ich denke mir eben sobald es um ein anderes Leben geht sollte man das schon bedenken: kommt natürlich immer auf den Bereich an wo man arbeitet, aber ansteckende Krankheiten oder Kontakt mit Ausscheidungen und Blut die potentiell infektiös sein können, kommt ja fast schon überall vor ... das muss man halt auch bedenken und ich hatte damals Angst dass dann was ist und mein Kind gach schaden nimmt ... das war mir das Risiko net wert. Aber das muss jede In der Pflege arbeitende werdende Mutter für sich selbst entscheiden.

    Ich hatte auch Kolleginnen die es erst mit der gesetzlichen Pflicht gemeldet haben.
  • bearbeitet 15. Mai, 07:07
    Ich wollte eigentlich auch länger abwarten, ich habs dann allerdings in der 8ssw meiner Bereichsleitung gemeldet, da zu dem Zeitpunkt viele Anästhesie Dienste anstanden und wir einiges an ESBL etc. auf der ICU hatten....ich war nach der Meldung dann 2 Wochen im Krankenstand wegen meiner Übelkeit und danach wurde ich in die Ambulanz versetzt, musste den Bereich ja verlassen da ich dort als Schwangere nicht sicher arbeiten konnte.
    Ich verstehs das du warten möchtest, v.a. Im Bezug auf Fehlgeburt usw. ich würde die Situation einfach abschätzen, weiß ja nicht in welchem Bereich du arbeitest, aber wenn du oft mit Wunden, Blut etc zu tun hast würde ich persönlich eher früher etwas sagen, aber wie gesagt das ist meine Meinung, ich habe meine Kollegen damals gebeten v.a. noch nicht über Facebook etc zu gratulieren bis wir es bekannt gegeben haben und das hat gut funktioniert 😉 aber ich war mit meinem beruflichen Umfeld nicht so eng umgeben wie du, wenn du sagst es wohnen einige in der selben Ortschaft

    Bedenken muss man halt nur, der richtige Arbeitsschutz kann halt erst dann wirkend werden, wenn der Arbeitgeber auch bescheid weiß
  • bearbeitet 15. Mai, 07:20
    Wegen der Anstrengung durch die Arbeit wirst du kein Kind verlieren. FG haben ja andere Ursachen, beispielsweise Genetik, Störungen in der Organanlage; das ist insofern auch was Positives, als dass du nix dafür kannst u es nicht verhindert werden konnte.

    Ich war bis zur 12. SSW auf mehrtägigen Bergtouren mit hoher Anstrengung, leichte Touren bis zur 30. SSW, das hat keine Auswirkung darauf ob es bleibt oder nicht. Das hatte mir mein Gyn versichert.
    Außerdem habe ich bis zur 28. SSW 8 Std stehend u gehend gearbeitet - aber nur, weil es mir so gut ging. Wenn es jemanden zu viel wird, dann muss man das natürlich aufhören, ganz klar.
    Mein Baby ist jetzt übrigens 4 Wochen alt 🥰

    Was anderes ist es natürlich, wenn man fruchtschädigenden Substanzen, Bakterienkulturen, Strahlung usw. ausgesetzt wäre. Da würd ich die SS melden sobald ich den Mukipass habe.
  • Herzlichen Dank für eure Antworten, waren sehr hilfreich und interessant zu hören wie ihr da handhabt.
  • @Melalalanie 1. Ss in der 13. Ssw und 2 SS in der 15 SSw gemeldet
    Kollegen wussten es schon teilweise damit ich keine schweren Pat. mehr mobilisieren muss
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