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Kein Einkommen während Eltern-Karenz

Hi ihr Lieben...
Ich habe heute meinen Dienstgeber offiziell von der Schwangerschaft in Kenntnis gesetzt, da ich ab 01.09. wieder arbeiten müsste.
Die gute Nachricht - ich darf bis 05.01.2019 daheim bleiben in Eltern-Karenz. Darf die also bis zum Maximum ausreizen, und rutsche sofort am selben Datum in den Mutterschutz.

Jetzt hab ich allerdings das Problem, dass mein KBG mit August endet (da ja geplant war, ich würde wieder arbeiten gehen) und ich kein Einkommen hab. Nur die Alimente der beiden älteren Kinder und die Familienbeihilfe.

Kann ich irgendwas an Geldern beantragen?
Meine Wohnung ist gekündigt, allerdings erst mit Oktober weg.
Mir würde spontan die Mindestsicherung einfallen, aber ich muss mich bei meinem Freund melden, da die Große ab September hier in den Kindergarten gehen muss.
Schmälert das den Bezug von Mindestsicherung?

Was für Möglichkeiten hab ich? Der Kindergartenplatz für die Kleine ist weg.
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Kommentare

  • Ob du die mindestsicherung überhaupt bekommst hängt davon ab wieviel dein Partner verdient.
    War zb bei einer bekannten der Fall das sie keine bekommen hat weil er "zu viel" verdient hat.
    Ab besten lässt du dich am Sozialamt beraten.
  • Wochengeld bekommt man doch nur wenn man dazwischen wieder arbeiten geht, habe es so gelesen.

    Dafür glaub ich das es eine Änderung bei der Mindestsicherung gibt ab diesem JAhr das es nicht mehr auf den Partner ankommt was er verdient.
  • Hier ein Auszug von der AK-Seite:

    Kein Anspruch auf Wochengeld besteht, wenn die Schutzfrist nach dem Ende des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes beginnt und die Erwerbstätigkeit noch nicht wieder aufgenommen wurde. Auch dann nicht, wenn die arbeitsrechtliche Karenzdauer noch aufrecht ist.


    Die Regelung gilt für Frauen, bei denen die Schutzfirst ab dem 1. März 2017 begonnen hat. In der Regel beginnt die Schutzfrist 8 Wochen vor dem Geburtstermin.



    Ich glaube du hättest wieder arbeiten müssen dazwischen das du einen Anspruch hast.Das es den Arbeitgeber lieber ist das du gleich daheim bleibst ist auch klar so kostet du ihm ja nichts. lg Julie
  • Wochengeldhöhe beim neuen Kinderbetreuungsgeldkonto (gilt bei Wochenhilfebeginn ab 1.3.2017): Beginnt die Wochenhilfe während des Kinderbetreuungsgeldbezuges, beträgt das Wochengeld 100 % des davor bezogenen Kinderbetreuungsgeldes


    das wär die Regelung gewesen wenn du noch KBG bekommen hättest, aber das ist bei Dir ja nicht mehr das Fall.
  • Mindestsicherung steht Dir meiner Meinung nach auch nicht zu da du ja eine aufrechtes Dienstverhältnis hast nur es ist durch Karenz unterbrochen, also bist du ja nicht Arbeitslos und du hättest ja wieder anfangen können. Das ist wie unbezahlter Sonderurlaub.

    Wenn du kündigst dann könntest du dich Arbeitslos melden aber da bekommt man auch erst nach 1 Monat ein Geld.

    Ganz ehrlich ich glaube du hättest wieder arbeiten gehen müssen bis zum Mutterschutz damit du GEld bekommst. lg Julie
  • stimmt nicht. mindestsicherung bekommt man wohl, man muss nicht beim ams gemeldet sein. und auch wenn ein aufrechtes dienstverhältnis besteht, steht einem in der karenz mindestsicherung zu. aber die alimente für deine kinder werden von der höhe abgezogen, also im besten fall bekommst du für dich nur die 863 euro. kommt jetzt halt auch drauf an, wieviel dein partner verdient, wegen ihm könntest du nämlich gar nichts bekommen.
  • ist das nicht von Bundesland zu Bundeslang unterschiedlich?
  • Mindestsicherung bekommt man unabhängig davon ob arbeitslos oder arbeitend.
    Sobald man unter den Mindestsicherungssätzen liegt, bekommt man das fehlende Geld.

    Sie müsste sich jetzt die Sätze für ihr Bundesland raus suchen und mit den Einnahmen gegen rechnen.
  • ich glaube, dass sich nur der betrag ändert, aber die voraussetzungen gleich in den bundesländern sind. die 863 euro gelten für wien
  • Bin gerade überrascht das es möglich ist. Also bekommt man am meisten Geld wenn man das KBG auf kurz Zeit nimmt und dann die Mindestsicherung beantragt.

  • nzmalnzmal

    385

    edited 31. Juli, 18:58
    Weiß jemand wie viel der Partner max. verdienen darf um die Mindestsicherung und/oder Wohnbeihilfe beantragen zu dürfen?
  • Soweit ich weiß darf das gesante Haushaltseinkommen 1300€ netto nicht übersteigen
  • @Cookie1985 @nzmal kommt aufs Bundesland an und die Kinder zählen ja auch.
  • Wie viel ein Haushalt verdienen darf, bzw Einkommen haben darf, liegt extrem an der Anzahl der Personen und wo man lebt.
  • Alles klar. Also kommt es auch darauf an wie viel Miete man zB zahlt bzw gibt es da keine bestimmte Regelung?
    Sorry, habe zum max Einkommen bis jetzt leider nichts gefunden :/
  • @nzmal
    Kommt auch auf das Bundesland an. Tirol zahlt z.B. die Miete komplett eigenständig in den anderen Bundesländern ist die Miete mit einem Betrag von 25% der Richtsätze bereits enthalten
  • @nzmal in Wien ist der Mindeststandard für ein Paar mit 2 Kindern z. B. 1976 Euro. Wenn man als Familie weniger hat (mit Lohn, Alimenten, KBG, ohne FBH) kann man sich also darauf aufstocken lassen. Man müsste zwar arbeitswillig sein aber bei Kindern unter 3 Jahren ist man soweit ich weiß ausgenommen.
    ABER: für Mindestsicherung darf man kein Vermögen über 4000 Euro haben, also keine Sparbücher, Eigentumswohnung etc. Auto nur wenn es für die Arbeit gebraucht wird.

    @Julie79 bei der Mindestsicherung kommt es schon noch auf das Partnergehalt an, das ist neu bei der Notstandshilfe. Aber bei der muss man ja arbeitslos gemeldet sein und Betreuung für die Kinder haben also für @Asuna nicht relevant.
  • @itchify Danke da habe ich Mindestsicherung mit Notstand verwechselt.
  • Das heisst wenn ich kein Vermögen habe und partner wenig verdient ist es am besten ich nehme nur 1jahr kbg und dann das 2. Jahr mindestsicherung?
  • @Resi1212 hm das hab ich noch nie überlegt. Vermögen zählt übrigens das von euch allen zusammen. Außerdem kürzt die Regierung ja gerade (Deckel bei 1500 Euro usw). Da müsstest du dich schon gut beraten lassen.
  • @itchify
    Kein Bundesland deckelt aktuell mehr, das Modell von Niederösterreich wurde als rechtswidrig erklärt und musste die Deckelung nachträglich wieder aufheben.

    @Resi1212
    Du solltest vielleicht auch bedenken, dass du nur so viele Jahre als Rentenzeit angerechnet bekommst, so lang das Kbg auch bezogen wird.
  • @Mutschekiepchen also in OÖ gibt es den Deckel, auf der AK Seite steht auch nicht dass der aufgehoben wurde. Und die Pläne der einheitlichen Mindestsicherung neu gehen auch in die Richtung.
  • @itchify

    Das OÖ System wird gerade seit Juni vom Verfassungsgericht geprüft, eben wegen dieser Deckelung.
    Diese wird wie in NÖ auch kippen.

    Die Regierung sieht deswegen beim neuen System allgemein von einer Deckelung ab, da diese vor dem Gericht nicht stand hält.
    Lieber kürzen sie vor allem bei den Kinderrichtsätzen.
  • itchifyitchify

    1,702

    Symbol
    edited 1. August, 08:21
    @Mutschekiepchen ja eh aber was nutzt das wenn sowas in dein Karenzjahr fällt? Bis es kippt dauert das ja Monate/Jahre. Finde es riskant so zu planen.
  • @ mutschekiepchen, für die Erziehungszeiten die bei der Pension angerechnet werden zählen die erst 48 Lebensmonate des Kindes unabhängig davon wie lange man Kinderbetreuungsgeld bezogen hat.
  • Ich habe noch zwei Wochen Urlaub die ich konsumieren darf statt dem Dienstantritt und mein Frauenarzt möchte mich danach sofort im Krankenstand sehen... also wird wohl auf das rauslaufen, alles andere ist finanziell nicht haltbar :s
  • Dann soll dich dein Frauenarzt in vorzeitigen Mutterschutz schicken und nicht krank melden. Oder glaubt es das du wieder arbeiten kannst
  • Der vorzeitige Muschu ist ja nicht so einfach zu Bekommen, dafür müsst ich ja schon halbtot im Kh liegen oder?
  • Wegen was solltest du in Krankenstand gehen? Ich war auch in vorzeitigen Mutterschutz und hatte nichts aus der Liste....
  • Weil ich dauernd Blutungen und Krämpfe hab. Ich darf eigentlich nichtmal mehr die Kleine mit 9kg tragen. Laut Bundesministerium (?) ist das ein Grund für Krankenstand, nicht fürn Mutterschutz.
  • @Asuna ja, das stimmt - leider.... Aber ev. kannst du dich mit deinem Frauenarzt beraten wie und was du am besten machen sollst....
    Asuna
  • @Morgana ja wer weiß was das bei mir vielleicht wirklich ist. Vielleicht gibts einen Grund um mich freizustellen
  • Neuregelung Mutterschutzgesetz und –verordnung

    Bis zum 31.12.2017 bestätigte der Amtsarzt bzw. der Arbeitsinspektionsarzt individuelle Beschäftigungsverbote („vorzeitiger Mutterschutz“, d.h. über die 8-Wochen-Frist hinausgehend) werdender Mütter bei Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung.

    Aufgrund gesetzlicher Neuerungen dürfen derartige Freistellungen ab 01.01.2018 bei bestimmten Indikationen von Fachärzten für Frauenheilkunde und Innere Medizin ausgestellt werden.

    Heißt das, jetzt dürfen das die Frauenärzte selbst entscheiden?
  • @Asuna: Der Frauenarzt kann dich in den vorzeitigen Mutterschutz schicken wenn du einen Punkt von der Indikationenliste erfüllst. Wenn nicht muss es weiterhin der Amtsarzt entscheiden.
  • Das sind ja sowieso die selben Punkte wie vor der neuen Verordnung. Nur, dass der Amtsarzt jetzt nichtmehr notwendig ist :|
  • @Asuna wenn dein FA der Meinung ist, dass deine Zustände Gefahr für dich oder dein ungeborenes baby darstellt, dann kann er dich nach wie vor mit dem Befund zum amtsarzt schicken.

    Blutungen in der frühschwangerschaft stehen nicht auf der Liste, weil die sehr viele schwangere haben. Aber du hast sie ja anscheinend ausgeprägter als die meisten. In welcher ssw bist du? Ich glaub, die Regelung, dass man erst ab (oder nach?) Ssw15 in vorzeitigen Mutterschutz gehen kann gibt's immer noch, oder?
  • @wölfin ich bin erst in der 10.woche, aber mit dem ende von meinem urlaub von zwei Wochen bin ich in der 16.ssw.
    Ja immer wiederkehrende Hämatome. Keine Ahnung ob das Grund genug ist.
  • @Asuna hast du jetzt die Karenz schon verlängert gehabt? Weil zum Verkürzen muss der AG wieder zustimmen.
  • Nein, hab gottseidank noch nix abgegeben
  • Wie gesagt, mein Arzt will mich nicht arbeiten sehen. Hab ja auch keinen Kindergartenplatz mehr für die Kleine, wär somit eh egal. Er möcht mich krank schreiben bis zum Mutterschutz.
    Aber wovon wird das Krankengeld gerechnet?
    Ich war ja dann im August noch in Karenz und dann gleich im Krankenstand? Hilfeeee.
  • Wenn dich der Arzt nicht mehr arbeiten sehen will, dann kann er dir bestimmt eine Empfehlung für den vorzeitigen Mutterschutz schreiben. Dann muss es eben der Amtsarzt entscheiden ob du gehen kannst oder nicht....
  • Stimmt weil im Krankenstand muss dich dein Arbeitgeber zahlen im Mutterschutz nicht.
  • honeymaushoneymaus

    1,337

    Symbol
    edited 2. August, 15:57

    Julie79 wrote: »

    Stimmt weil im Krankenstand muss dich dein Arbeitgeber zahlen im Mutterschutz nicht.

    Stimmt ned so ganz... bei längeren Krankenstand zahlt irgendwann die Krankenkasse..und dann reduziert sich auch immer mehr das „Gehalt“ je länger sie im Stand is

    Siehe AK-Seite:

    Wer krank wird, muss von Arbeitgeberin oder Arbeitgeber weiterhin Entgelt bekommen. Entgelt ist nicht nur Lohn und Gehalt. Auch regelmäßige Überstunden oder Zulagen, im Durchschnitt gerechnet, gehören dazu. Zunächst muss der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin das Entgelt voll zahlen, später zur Hälfte. Danach gibt es Krankengeld. Wie lange der Arbeitgeber das Entgelt zahlen muss, hängt von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab und ist bei ArbeiterInnen und Angestellten verschieden.

    Entgeltfortzahlung bei Angestellten
    (wenn das Arbeitsjahr vor dem 1.7.2018 begonnen hat)
    Angestellte haben in den ersten 5 Jahren Anspruch auf 6 Wochen volle und 4 Wochen halbe Entgeltfortzahlung.

    Erkranken Angestellte innerhalb von 6 Monaten neuerlich, so bekommen sie noch einmal 6 Wochen 50 % Entgeltfortzahlung und 4 Wochen 25% Entgeltfortzahlung.

    Dauert ein Krankenstand in den ersten 5 Jahren länger als 6 Wochen, besteht Anspruch auf 8 Wochen volles Entgelt, wenn der Krankenstand auf einem Arbeitsunfall beruht.
  • Von dem her wärs ja eigentlich egal. Krankenstand zahlt die GKK und den Muschu auch.
  • honeymaushoneymaus

    1,337

    Symbol
    edited 2. August, 16:09
    @Asuna im Mutterschutz bekommst aber ein besseres Entgelt als im Krankenstand.

    Im Krankenstand musst auch immer wieder zur ärztlichen Kontrolle und die können dich wieder arbeiten schicken.
  • AsunaAsuna

    3,356

    Symbol
    edited 2. August, 16:17
    Naja der Mutterschutz wird bei mir dann vom KBG berechnet. Das ist nicht wirklich besser als wenn ich ein paar Monate ‚Gehalt‘ hab.
  • honeymaushoneymaus

    1,337

    Symbol
    edited 2. August, 16:26
    Um wieviele Monate gehts denn hier?
    Ich würde wenigstens versuchen eine Freistellung zu bekommen... finde Krankenstand sehr risikoreich (auch für den Frauenarzt)
  • Wieso risikoreich? Wenn es nur Gründs für KS sind und nicht für Muschu dann kann ich ja auch nix machen :/ es wären 3,5 Monate Krankenstand nötig
  • Weil dich die ärztliche Kontrolle wieder arbeiten schicken kann und dich der Frauenarzt am nächsten Tag wieder in Stand schickt... da könnte es durchaus sein dass sich der Frauenarzt mal rechtfertigen muss
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