Mich erinnert das ein bisschen an meine eigene Kindergartenzeit - ich hatte eine Phase, da war mein auserwählter safe space die Heizung. Am liebsten bin ich dort gestanden und habe die anderen beobachtet. Klingt im Nachhinein total seltsam aber ich schätze, mir als sehr sensibles Kind hat das einfach Sicherheit gegeben. Ich war aber grundsätzlich nicht unglücklich.
Für euren Sohn scheint die Couch auch eine Bewältigungsstrategie zu sein, die ihm ein gewisses Maß an Sicherheit und Kontrolle gibt. Da habt ihr meiner Meinung nach genau richtig gehandelt, indem ihr sein Verhalten zugelassen und nicht problematisiert habt.
Könnte es sein, dass eurem Sohn beim Essen zu viel los ist? Weil er ja seine Komfortzone verlassen und sich aktiv am Geschehen beteiligen müsste ... also ich kann gut nachvollziehen, dass er sich da einfach noch nicht sicher genug ist.
Dass er daheim Lieder singt und vom Kindergarten erzählt, ist auf jeden Fall ein positives Zeichen . Vielleicht ist das einfach ein Übergang und euer Sohn braucht noch Zeit, sich wieder in der Gruppe einzufinden?
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