alwaystrying

Über mich

alwaystrying
alwaystrying
User
Beiträge
16
Auszeichnungen
4
Punkte
1
Beigetreten
06.11.2021
Besuche
28
Zuletzt aktiv
Rang
Noch kein Rang
1 / 1000 Punkte bis Resident
  • Nie eine Tochter

    Ich bin derzeit ziemlich verzweifelt und hoffe, dass ich hier Austausch und vielleicht Tipps finden kann. Ich hoffe, dass hier positiver Austausch stattfindet und ich nicht beschämt werde. Glaubt mir, ich schäme mich selbst, aber ich kann mir selbst leider nicht helfen und meine Gefühle ändern und suche daher nach Austausch. Vielleicht hat ja jemand das Gleiche erlebt (oder tut das grad) und kann Erfahrungen teilen.

    Ich habe zwei Söhne (4 und 1), die ich über alles liebe. Ich möchte sie nie und nimmer austauschen. Gleichzeitig habe ich mit der Geburt meines zweiten Sohnes einen "Verlust" erlebt, über den ich noch nicht hinweggekommen bin: Ich werde wohl nie Mama einer Tochter sein, da wir nur zwei Kinder geplant haben. Ich habe immer davon geträumt, eine Tochter zu haben. Dieser Traum wurde und wird mir wohl nicht erfüllt. In meinem näheren Umkreis haben alle, die zwei oder mehr Kinder haben entweder beides, also Bub(en) und Mädchen, oder zwei Mädchen. Niemand hat nur Buben (es gibt nur welche, die (teilweise noch) Buben-Einzelkinder haben). Wir sind die einzigen im Freundes- und Verwandtenkreis mit zwei Buben.

    Diese Trauer (keine Ahnung, ob das der beste Begriff ist) ist nicht immer präsent. Ich denke zwar oft daran - es fällt mir z.B. unterwegs auf, wenn jemand auch zwei Söhne hat oder so - aber komme damit meist klar. Jedoch gibt es mir dann so einen Stich ins Herz, wenn ich mitbekomme, dass im Umkreis wieder jemand ein Mädchen bekommen hat (z.B. eben auch nach einem Buben). So wie gestern, als meine Cousine nach einem Buben ein Mädchen bekommen hat (sie haben sich überraschen lassen). Ich musste weinen und konnte mich nicht freuen.

    Versteht mich bitte nicht falsch: Ich liebe meine Kinder über alles und würde sie nicht tauschen wollen. Ich bin irrsinnig dankbar darüber, zwei gesunde Kinder zu haben. Ich weiß, dass viele sich innigst ein Kind wünschen, egal ob Bub oder Mädchen, das bin ich mir bewusst. Und gerade auch deswegen bin ich dankbar, dieses Glück zu haben. Bitte mich daher deshalb nicht beschämen. Ich kann mir einfach selber nicht helfen, dass ich dennoch eben oft so traurig bin, dass ich keine Tochter habe.

    Ich hoffe auf positiven Austausch hier - wie andere damit umgegangen sind, Tipps, usw.
    paul_inamamasing
  • Erfahrungen OP einjähriges Kind

    @Lucinda15 Hallo! Mein Sohn ist 12 Monate und wurde auch gerade operiert, allerdings im Donauspital. Wegen Corona durfte auch nur eine Begleitperson auf die Station, aber der andere Elternteil durfte zu Besuch kommen (ich musste halt aus der Station raus wenn der Papa da war oder wir gingen alle drei gleichzeitig raus... für den Papa galt 2G+). Das könnte natürlich im AKH anders sein. Da würde ich mal nachfragen. Bei so Kleinen sind sie oft kulanter.

    Windeln (in allen Größen), Feuchttücher, etc. hatten sie im Donauspital. Ich glaube, was ich so lese, dass das in den meisten Krankenhäusern so ist. Kleidung hatten wir auch selber mit, aber wir hätten uns auch welche ausleihen können.
    Bei uns gab's auch püriertes Essen für meinen Sohn und auch ein paar Hipp-Gläser zur Auswahl. Hatten aber ein paar Lieblingsbreie zur Sicherheit mit. Ich stille, daher kann ich zu den Fläschchen nichts sagen - würde aber im Zweifel, wenn dein Baby eine bestimmte Marke bevorzugt, diese mitnehmen. Geschirr gab's im Donauspital normales und kein spezielles Babygeschirr. Haben uns ein paar Babylöfferl von daheim mitgenommen und auch einen Schwamm und etwas Spülmittel. Man hätte aber sicher auch das Personal bitten können, die Sachen zu spülen.

    Eigene Spielsachen mitnehmen ist auch eine gute Idee. Im Donauspital war nämlich das Spielezimmer wegen Corona zu.

    Ich hab mir den Aufenthalt schlimmer vorgestellt als er dann war. Ich wünsche euch alles Gute für die OP und den Aufenthalt!
    Lucinda15