@Fitnessgirl Weil du schreibst, dass du Organisieren nicht als Arbeit empfindest, sondern es leidenschaftlich gern machst... Ein kleiner Denkanstoß, warum es trotzdem Sinn macht und gut wäre, wenn Care Arbeit entlohnt wird: Würdest du deinen Job (Erwerbsarbeit), wenn du ihn liebend und leidenschaftlich gern machst, gratis machen?
Ich finde, das vergisst man in der Debatte oft: nur weil man etwas gern macht und daher nicht unbedingt als Arbeit empfindet, ist es oft trotzdem Arbeit, die trotzdem idealerweise anständig entlohnt gehört.
@_mimi_ Hab deine Geschichte mitgelesen und freue mich, dass ihr da einen guten Weg gefunden habt. Ich drücke euch die Daumen, dass der Neustart gut gelingt!
Ich wollte nur auf eine Aussage von dir eingehen: Du schreibst, dass ihr beim neuen Kindergarten sagen werdet, dass eure Tochter eine "Extrawurst" am Anfang braucht. Ich sehe das aus zweierlei Hinsicht nicht so: Erstens denke ich, dass die Bedürfnisse eurer Tochter ganz normal sind - sicher gibt's Kinder, die ganz easy going sind, aber die meisten Kinder brauchen in einer neuen Umgebung mit neuen Personen und weg von den Hauptbezugspersonen eine sanfte Herangehensweise und Zeit, dass sie gut ankommen können. Natürlich ist es wichtig, dass ihr mit den BetreuerInnen redet und erklärt, was im alten Kindergarten war (ist sicherlich wichtig, da es andere Startbedingungen als bei erstmaligem Kindergarteneintritt sind), was sie wann braucht, was sie mag/nicht mag, etc. Aber ich würde das nicht als "Extrawurst" bezeichnen und auch nicht eurer Tochter das Gefühl geben, dass sie "Extrawurst" braucht (was ich annehme, dass ihr eh nicht macht ). Zweitens finde ich, dass gute Betreuungspersonen - auch wenn sie sich um viele Kinder gleichzeitig kümmern müssen und Personalmangel immer ein Thema ist, und es natürlich nicht so wie bei einer 1:1-Betreuung daheim ist - auf Bedürfnisse von Kindern eingehen sollen können. Und das macht einen Riesenunterschied!
Ich kann nur von meinem Sohn erzählen, der eine sehr schwierige Eingewöhnung hatte, aber tolle Betreuungspersonen, die auf ihn individuell eingegangen sind (und das immer noch tun), auch wenn sie gleichzeitig auf viele andere Kinder schauen mussten. Auch jetzt ist es beim Abgeben noch so, wenn's mal schwieriger ist, dass sie sich Zeit nehmen und individuell auf ihn eingehen (z.B. fragen, ob er gleich X machen mag, weil das was ist, was er gern mag, mit ihm kuscheln, usw.) oder wenn er wegen was Angst hat oder so, sie da gleich auf ihn eingehen.
@Talia56@ricz@mamileinchen85 Danke euch! <br>
Dann werde ich es wohl ruhiger angehen, v.a. nachdem ich die Tabletten morgen genommen hab. Nach der heutigen ist es angeblich eher selten, dass schon was losgeht (außer es geht halt ohnehin los, aber bisher gab's null Anzeichen). Zum Glück steht das Wochenende an und nächste Woche kann mein Mann im Home-Office sein und ggfs. auch den Kleinen nach der Krippe übernehmen. Werde sicherheitshalber auch mal meine Mama einbeziehen, damit sie im Falle des Falles herkommen und helfen kann.
Ich hoffe mal, dass zumindest das Körperliche schnell vorbei geht. Beim Psychischen weiß ich's echt noch gar nicht, wie es mich noch treffen wird - momentan fühle ich mich recht gefasst, sehe alles sehr objektiv (ich kenne ja die Zahlen zu FG), aber ich weiß auch, dass sich das schnell ändern kann.
Ich würde dir raten, gleich am Montag bei der AK anzurufen und dich beraten zu lassen. Es könnte sein, dass die Kündigung ungültig ist, da du schwanger bist - siehe dazu letzter Absatz bei Frage "Ich wurde gekündigt und habe meinem Arbeitgeber erst danach mitgeteilt, dass ich schwanger bin. Ist die Kündigung unwirksam?" auf https://www.arbeiterkammer.at/beratung/berufundfamilie/Mutterschutz/Kuendigungsschutz1.html
Weiß nicht, ob sich das mit den Fristen ausgeht und du schon eine Bestätigung vom/von der FA hast, aber auch wenn's um Schwangerschaft und AMS geht, kann dich die AK da sicher beraten.
@Schokobirne Ich hab kaum Barfußschuhe gesehen, die vorne und rundherum offen sind. Mein Sohn hat jetzt im zweiten Sommer auch wieder geschlossene, also wo die Zehen geschützt sind - auch weil er jetzt mit dem Laufrad fährt und da noch mit den Füßen bremst.
Letztes Jahr mit 1,5 wurden uns auch explizit welche empfohlen, die vorne und rundherum geschlossen sind, da er erst ein paar Monate lief und so definitiv besser Halt hat. Ihm war auch nie merkbar heiß damit und so oft es ging war er bei schönem Wetter dann ohnehin immer barfuß.
Wurde nun eh schon öfter gesagt: am nachhaltigsten ist gebrauchte Kleidung. Wir borgen viel aus und verborgen auch unsere Sachen wiederum. Manche Kleidungsstücke haben schon einige Kinder ausgehalten und sehen noch top aus. Vom Schnitt und der Qualität her mag ich auch H&M gern (auch wenn alles andere als nachhaltig, aber zumindest hält bei uns freuen Kleidung gut), manches auch von Ernstings & Family (auch nicht nachhaltig, aber gibt eine nachhaltigere Linie).
Von den tatsächlich nachhaltigeren Marken mag ich gern Popolini, KitzHeimat (Wollfleeceanzug und Wollkleidung), Lässig und Tchibo (nicht eine nachhaltige Marke per se, aber die meiste Babykleidung ist GOTS-zertifiziert und ist "Grüner Knopf"-zertifiziert). Kleidung von Hofer ist auch oft GOTS-zertifiziert, aber ich finde, die Qualität schwankt da.
@Farfalla06 Vollkommen normal! Babys, vor allem so kleine, sind Traglinge und wollen Nähe ihrer Eltern, vor allem die der Mama. Mein Sohn hat lange hauptsächlich in der Trage geschlafen und in den ersten Wochen ist er abends nur in der Trage eingeschlafen. Du bzw. ihr macht nichts falsch. Ihr erfüllt eins der Grundbedürfnisse eures Babys und ich finde die Aussagen eurer Bekannten echt daneben.
@wölfin Ich würde es auf jeden Fall versuchen! Qualitätive Kinderschuhe, die auch noch einiges kosten, sollten schon a bissi was aushalten (auch die üblichen Kletter-, Stolper- und Herumtollereien der Kids). Vorne (auch der Gummi) schaut schon a bissi abgeschleift aus, aber ein Loch sollte es da nicht gleich geben.
Wir waren auch diese Woche im SMW Schuhhaus (um ca. 15:30) und waren sofort dran. Also momentan scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, um dort hinzugehen. Die Auswahl der Halbschuhe für den Übergang ist je nach Größe sicher schon geringer, aber Sommerschuhe (Sandalen, ...) hatten sie noch in allen Farben und Größen.
Zu den Marken von Barfußschuhen dort: Lurchi und Bundsaard haben sie auch dort. Auch wenn sie kein reines Barfußschuhgeschäft sind, kennen sie sich gut aus. Ich hab explizit nach Barfußschuhen gefragt und sie brachten einige unterschiedliche zur Auswahl.
Mein Sohn trägt auch nur Barfußschuhe von Koel - die passen super (breite Füße und hoher Rist) und die Qualität ist auch top. Haben immer nur ein Paar Schuh pro Saison (außer im Sommer Sandalen und geschlossene Schuhe), also er trägt die echt täglich. Gestern hab ich grad die Winterschuhe geputzt und die schauen noch echt top aus.