@Biancaa_ klar ist das blöd, aber was soll passieren, schlimmstenfalls funktioniert es halt nicht ausreichend. Ich habe auch auf manche Impfungen keinen besonders starken Schutz aufgebaut, Mumps zb, das hatte ich trotz Impfung, aber nur einseitig und komplikationslos. TBC hat bei mir auch nicht angeschlagen. Aber Hepatitis A/B zb sehr gut. Nur weil manche Impfungen nicht so ideal funktioniert haben, heißt das nicht daß keine funktioniert und man deshalb generell nicht impfen braucht/sollte. Man sollte nur generell öfter den Titer überprüfen und ggf früher nachimpfen.
Und bei der Grippe wird der Schutz mit jedem Jahr daß man sich impfen lässt generell immer besser weil man nach und nach eben eine Pan-Immunität aufbaut und dann generell recht gut gegen Grippeviren geschützt ist.
Bezüglich Impfungen im Gesundheitswesen wurde das eh schon erklärt: das gilt für neu eintretende Mitarbeiter. Keinen Dienstvertrag ohne Impfungen mehr, und da ist auch gut so.
Ich arbeite an einer großen Uniklinik, und da wird absolut alles getan um auch die bestehenden Mitarbeiter durchzuimpfen. Mit der Grippeimpfung stehen sie jedes Jahr an x Terminen sogar im Speisesaal, so daß man sich direkt nach dem Mittagessen quasi im Vorbeigehen impfen lassen kann.
@Nasty ohje alles Gute !! Und trotzdem impfen lassen, einen Teil-Schutz hat man schon nach wenigen Tage, vollen Schutz nach 10-14 Tagen.
Zum Thema Grippeimpfung generell: daß es für ein paar Tage anfälliger macht ist bei quasi jeder Impfung so, auch bei der Grippeimpfung. Einfach weil der Körper an was arbeitet. Aber sie schwächt definitiv nicht darüber hinaus das Immunsystem. Und ja, ich bin auch ganz stark für eine Impfpflicht in Gesundheitsberufen ! Manche Impfungen sind für Leute die neu in Gesundheitsberufe eintreten nun bereits verpflichtend, u.a. Masern. Grippe aber nicht. Übrigens bekommt man wenn man sich regelmäßig Grippe impfen lässt einen Pan-Schutz, dh der Körper kennt dann schon eine Vielzahl an Grippeviren und die Wahrscheinlichkeit daß er gegen einen neuen Stamm wenigstens einen teilweisen Schutz aufbauen könnte ist sehr hoch. Das heißt dann selbst wenn man das Pech hat sich einen Stamm einzufangen gegen den man nicht geimpft ist, verläuft die Erkrankung dann mit hoher Wahrscheinlichkeit abgeschwächt und ohne Komplikationen.
Meine Meinung: wenn man glaubt daß in einer Familie beiden Elternteile trotz Kindern ohne Abstriche Karriere machen können ohne daß die Kinder zu kurz kommen belügt man sich selbst.
Wenn man sich wirklich in die Karriere reinhängt, heißt das ja nicht nur 40 h seine Arbeit zu machen, sondern auch daß man ein relativ beträchtliches Maß an Energie in den Job steckt. Oft begleitet einen der Job so quasi rund um die Uhr, man denkt immer wieder über anstehende Probleme nach, macht mitunter Überstunden, muß flexibel reagieren können etc. Wenn das der Partner auch so handhabt, heißt das, daß keiner so wirklich Energie in die Kinder investiert. Und da meine ich jetzt gar nicht mal nur die körperliche Anwesenheit, wobei das speziell bei jüngeren Kindern sicher auch ein wichtiger Faktor ist. Aber was ich meine ist ein sich wirklich mit dem Kind beschäftigen und es nicht nur nebenher laufen zu lassen a la abfüttern und sauber machen. Klar kann man das Kind von 7 bis 18 Uhr betreuen lassen, eventuell auch mit Nanny den Rest der Zeit abdecken und nicht weiter über das Kind nachdenken wenn es es nicht grade vor einem steht. Aber eine wirkliche Beziehung zum Kind hat man dann sicher nicht.
Ich habe ein MINT-Fach studiert und hatte das riesen Glück eine 20 h Postdocstelle zu bekommen. Somit bin ich in der beneidenswerten Lage mit 2,5 Tagen Arbeit mehr zu verdienen als eine Einzelhandelskauffrau ganztags bekommt und trotzdem Zeit und Energie für mein Kind zu haben. Meine Karriere leidet natürlich trotzdem. Da ich nur 20 h mache, kann ich zwar die anfallenden Routinedinge machen und meine Studenten betreuen, ein eigenes Forschungsprojekt für mich geht sich aber nicht aus. Und auch die Energie die ich bräuchte um meine Karriere wirklich voranzutreiben fehlt mir einfach. Früher habe ich oft noch während meiner Freizeit geistig an irgendwelchen Jobproblemen herumgekaut, mitunter sind mir dann kreative Lösungen eingefallen während ich Wäsche zusammengelegt habe oder so. Diese Energie und Muße habe ich momentan einfach nicht. Wenn ich zuhause bin, bin ich Mama. ich beschäftige mich dann mit meinem Kind, auch geistig. Das tut mir auch keineswegs leid, das war mir klar bevor wir ein Kind bekommen haben. Es ist nur einfach so, daß man sich dessen bewusst sein sollte bevor man sich für ein Kind entscheidet.
Mein Partner unterstützt mich übrigens tatkräftig. Er macht 40 h Job und Vollgas-Karriere, weil bei ihm der Verdienst noch deutlich besser ist als bei mir. Trotzdem beschäftigt er sich in der Früh mit dem Kleinen, steht mit ihm auf, macht ihn fertig, bringt ihn in den Kindergarten. Ich bin da entweder schon arbeiten oder schlafe noch, je nachdem. In der Früh ist somit immer Papa-Zeit. Er bringt den Kleinen auch ins Bett und macht einen Nachmittag die Woche Homeoffice, da holt er den Kleinen zu Mittag vom Kindergarten.
@Cassi doch es ist auch um die 2,70 versichert. Allerdings nicht so hoch wie als Paket. Ich glaube um 2,70 ist es mit 50 Euro versichert, mit der Online-Paketmarke bis 500 Euro. Ich verschicke auch alles was sich wegen der Größe nicht um die 2,70 ausgeht oder was mehr Wert als 50 Euro hat mit der Online-Paketmarke. Ist deutlich billiger als bei der Post vor Ort und es gibt keine Unklarheiten oder Dinge die extra berechnet werden.
Ich denke das Wichtigste ist, daß man sein Kind liebt, respektiert und schätzt, und daß es sich geborgen fühlen kann. Kinder spüren, ob das der Fall ist. Der Rest...kein Mensch erzieht fehlerfrei, und das muß man auch nicht. Auch Eltern sind nur Menschen, die auch mal schlecht drauf sind oder ihre eigenen Bedürfnisse haben. Wenn ich das Gefühl habe, daß ich falsch reagiert habe, entschuldige ich mich im Nachhinein bei meinem Sohn, genau wie ich das auch bei einem Erwachsenen machen würde.
@Corni ich finde du hast recht, bzw deine Mutter. Ja es gibt Impfschäden. Aber extrem selten. VIEL seltener als Schäden durch die Krankheiten gegen die man impft. Dh, die Gefahr sich Masern einzufangen und davon Folgeschäden davon zutragen wäre massiv viel höher als die Wahrscheinlichkeit, daß man Schäden von der Impfung davonträgt.
Plus: daselbe gilt für JEDES Medikament. Auch für schnödes Aspirin und Co. und ich glaube nicht, daß die ganzen Impfgegener nie wenn sie Kopfweh haben mal ein Aspirin oder Paracetamol schlucken, nur weil einer von x Millionen Leuten mal daran verstorben ist daß er ein Aspirin genommen hat...es hat einfach so quasi alles im Leben ein sehr geringes Restrisiko.
Also ich denke auch, daß die Eingewöhnung hauptsächlich vom Alter des Kindes und vom Charakter abhängig ist. Klar wird es ab und an irgendwelche Übermütter geben die da Probleme machen, aber ich glaube das ist eher selten.
Ich selber bin übrigens extrem ungern in den Kindergarten gegangen, meine Eltern haben mich 2 Jahre lang jeden Tag heulend reingeschliffen. Die Eingewöhnung von meinem Sohn war super easy und er liebt es hinzugehen. Allerdings war er schon 3,5 und ist ein sehr sozialer Mensch.
Ich bin da bei Rivulet. Die Kinder glauben solange sie glauben wollen, egal ob Nikolo, Osterhase oder Christkind. In Wirklichkeit gibt es ja überall genügend Hinweise, daß es die nicht gibt, aber die Kinder blenden das quasi aus bis sie ein gewisses Alter bzw eine gewisse Reife haben.
Ich habe als Kind sogar meiner zwei Jahre jüngeren Schwester direkt gesagt, daß es kein Christkind gibt, und daß unsere Eltern die Geschenke ganz normal kaufen. Das hat sie mir nicht geglaubt. Sie ist ganz empört zu meiner Mutter gelaufen und hat ihr gesagt daß ich lauter Unsinn erzähle
Zuhause würde ich sie nicht lassen, ich würde ihr maximal sagen, daß dort kein echter Nikolo kommt. Bei uns hat der Nikolo sich letztes Jahr auch in der Gruppe umgezogen (kirchlicher Kindergarten mitten in Wien, keine nicht christlichen Kinder). Das hat meinen damals 3,5 Jahre alten Sohn in seinem Glauben an den Nikolo absolut gar nicht traktiert.
Ich würde das auch ansprechen. Klar gehört das mit beiden Kindern geklärt, und auch so daß deine Tochter versteht, daß sie andere Kinder nicht zwicken darf. Aber nicht so, und schon gar nicht über mehrere Tage. Das ist für eine Dreijährige viel zu lang.
@insecure ja ich finde größere Sachen verschenken und Handys sehr günstig verkaufen auch wegen der vielen kaum verständlichen Anfragen mühsam. Lustigerweise habe ich das bei anderen Verkäufen eigentlich nicht/kaum. Wirklich nur bei sehr günstigen Handies und gratis Möbeln. Ev noch sehr günstigen Autos. Aber ja, man wird sein Zeug los und irgendwer anderer freut sich sich sogar noch drüber.