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  • Coronavirus - Austauschthread

    @kathi87 Er hat recht, so wie dieser Patient behandelt wurde würde ich das auch als Behandlungsfehler werten. Aber ich bin recht sicher, der wird einer der ersten Coronafälle gewesen sein. Die Ärzte haben da noch nichts darüber gewusst. Je mehr Zeit vergeht, desto besser wissen sie wie das zu behandeln ist. Es gibt erst seit gestern (!) Richtlinien für die Ärzte wie Corona zu behandeln ist. Am Anfang hat aus der Not heraus jeder irgendwas probiert. Jetzt gibt es schon erste Erkenntnisse, die Anzahl der möglichen Medikamente ist auf 4-5 Kandidaten geschrumpft. In ein paar Wochen wissen sie welcher Medikamentencocktail am besten ist und haben den in ausreichenden Mengen. Das wird die Sterblichkeit dann deutlich senken.

    Und, was er völlig ausser Acht lässt: selbst wenn man jetzt davon ausginge, daß Corona "nativ" nicht gefährlicher ist als die Grippe (was ich auch glaube): es hat noch niemand Antikörper dagegen. Die Erstinfektionen verlaufen oft heftiger als Folgeinfektionen mit mutierten Varianten eines Virus. Auch die amerikanischen Ureinwohner sind massenhaft an der Grippe und diversen Erkältungsviren gestorben die die ersten Europäer mitgebracht haben, weil die alle neu waren für sie. Die Europäer hatten beim selben Virus nur einen Schnupfen. Plus: wenn das alle gleichzeitig bekommen, kracht das Gesundheitssystem zusammen und niemand kann mehr adäquat versorgt werden. Egal ob man dann Corona oder Krebs hat, ein Kind bekommt oder sonst was. Es werden ja auch jetzt schon alle Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren gestrichen, und die werden ja sonst auch nicht ohne Grund durchgeführt.
    kathi0816
  • Coronavirus - Austauschthread

    @Hoppala es geht mir nicht um Leute mit Existenzängsten, oder Leuten die aktuell generell Angst haben. Das ist sehr verständlich, und das IST auch etwas worüber man sich Sorgen machen muß. Ich rede von Leuten die jammern weil sie ihre Kinder plötzlich selber beschäftigen müssen oder ihre Freunde nicht treffen können, oder vielleicht einen geplanten Urlaub nicht machen können. Weil DAS ist angesichts einer drohenden Situation wie in Italien, wo sie die Leichen in kilometerlangen Trossen an Militärfahrzeugen wegkarren und pro Tag aktuell um die 600 Leute sterben ehrlich irgendwo Themenverfehlung, finde ich.

    @sunha13 1. dauert es generell ca 14 Tage bis solche Maßnahmen zu greifen beginnen. 2. kommt in Italien erschwerend dazu, daß Viele in Mehrgenerationen-Haushalten leben. Dh. der junge Student bringt das Corona heim und steckt erst seine Mutter und die dann den Großvater an. Der landet dann mit Lungenetzündung im Krankenhaus. Es dauert eine Weile bis das Virus bis zu den Alten "durch" ist, die been vermehrt schwere Verläufe zeigen.
    3. sind die Italiener leider generell kein besonder folgsames oder diszipliniertes Volk. Dh, die betrachten solche Vorgaben oft nur als Empfehlung. In Mailand sehen sie obwohl die Maßnahmen schon vor Wochen begonnen wurden immer noch viel zuviel Bewegung in der Stadt. Das wird analysiert indem anonymisiert die Handies geortet werden.
    ricz
  • Laufrad für 3 jährigen

    Wir hatten die Laufräder von Puky. Erst das kleine LRM, da war er 2, dann das LR1Br. Sie sind unkaputtbar und machen alles mit. Klar gibt es auch ultraleichte, aber die kosten dann deutlich mehr, und man muß, speziell wenn man eines von bekannten Marken nimmt auch sicher wenn man am Spielplatz und Co ist mehr schauen daß es keiner stiehlt. Ich denke, wenn die Kinder ein Laufrad jeden Tag zur Fortbewegung (Weg zum Kindergarten etc) nutzen, kann man sich ein superleichtes Rad anschauen. Wenn nicht, würde ich guten Gewissens ein Puky nehmen. Mein Sohn hatte obwohl er eine leichte Muskelhypotonie hat keine Probleme mit dem Gewicht.
    Kate_87
  • Coronavirus - Austauschthread

    Ganz ehrlich: ich versteh das gejammer nicht wirklich. Klar, jeder ist anders, und ich glaube sofort, daß es manchen schwerer fällt als anderen andauernd daheim zu sein. Aber unsere Großelterngeneration musste einen Krieg überleben. Viele sind selber in den Krieg gezogen, wurden zum Arbeitsdienst eingezogen, haben monatelang gehungert, wurden von fremden Soldaten vergewaltigt etc ppp. Dann war es lange Zeit sehr ruhig in Europa. Und ja, jetzt haben wir halt wieder Krieg. Eine andere Art Krieg. Nicht minder tödlich oder verheerend. Aber deutlich angenehmer für die Bevölkerung. Warum ? Der Großteil sitzt einfach nur zuhause. Ist gut versorgt mit essen und Unterhaltung, hat es warm und gemütlich. Muss nichts tun als da zu bleiben für ein paar Monate. Das ist NICHTS dagegen was unsere Großeltern durchgemacht haben und was leider auch jetzt in vielen anderen Gegenden der Welt Gang und Gäbe ist.

    Also, seht es als einen Krieg, der gottseidank auf eine für den Großteil der Bevölkerung sehr angenehme Art und Weise abläuft. Vielleicht hilft das denen die sich mit dem daheim bleiben schwer tun etwas ?
    riczStefanie868delphia680kawaii_kiwiLilie82Pegaarti000HallöchenAngie_1984
  • Coronavirus - Austauschthread

    @Biancaa_ also ich weiß nicht was du für Ärzte kennst und wie gut die sich auskennen, aber ich arbeite in einem großen Unispital und die meisten Ärzte hier sind zwischen extrem besorgt und starr vor Angst... das Spital wird Corona-frei bleiben, für transplantierte Patienten, Krebspatienten und Co, und es wurde bereits letzte Woche wie eine Festung abgeriegelt.

    Am Donnerstag war ich das letzte Mal für auf jeden Fall mal zwei Wochen dort, ich richte mich aber gedanklich auf länger ein. Und so wie die Stimmung dort war, bin ich mehr als froh drum.
    wölfin
  • Coronavirus - Austauschthread

    Ich sehe das wie Sarah6. Es wäre erheblich besser eine Quarantäne auszusprechen, mit Ausnahme der systemerhaltenden Berufe. Wirtschaft hin, Wirtschaft her. Weil alles andere wird nichts bringen, wenn die großen Firmen alle weiterarbeiten wie bisher und die Kindergärten alle offen bleiben. uNd ja, wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht weil es derart viele Corona-Patienten gibt ist das für niemanden mehr lustig, selbst wenn man nicht zur Risikogruppe gehört und einem die in den Risikogruppen egal sein sollten.
    vonni7
  • Coronavirus - Austauschthread

    kathi87 schrieb: »
    Ich finde diese Panikmache übertrieben.
    Sicher ist es sinnvoll nicht jedem die Hand zu geben etc aber sich gleich einsperren zu wollen, halte ich für nicht wirklich sinnvoll.
    Im Winter wenn „echte“ Grippezeit ist, sperrt sich ja auch keiner ein oder stellt sich die Frage ob er auf eine Messe, Konzert oder Ähnliches gehen sollte.

    Es geht darum daß man 1. die Risikogruppen derzeit noch nicht durch Impfung schützen kann und 2. darum daß da dieses Virus für alle neu ist sich alle gleichzeitig anstecken, wodurch das Gesundheitssystem in die Knie ginge, nicht darum daß es für einen gesunde, jungen Menschen jetzt so dramatisch wäre. Schwere Verläufe sieht man fast nur bei Leuten über 70.
    Mohnblume88wölfinfliegenpilzchenPegaInescoKeinNutzernamesuse
  • "Rein werden" - alles zum Thema

    @nzmal bei einem so jungen Kind würde ich mir da überhaupt keine Gedanken machen. Es dauert bei manchen Kindern auch bis sie 4 sind. Deine ist ja noch nicht mal 3. Vor dem 4. Geburtstag würde ich überhaupt nicht nachhelfen oder stressen.
    nzmal
  • Zähneputzen

    @stolze_mami was sagt denn ihr Zahnarzt dazu ? Die neuen Zähne kann man auch versiegeln lassen wenn sie da so Probleme hat.

    Und um Gottes Willen, es meldet dich sicher keiner ans Jugendamt weil deine Tochter etwas mit ihren Zähnen kämpft.

    Da gehts um Leute denen von Zahnarzt und Co eindringlich gesagt wird sie müssen putzen und die meinen machen sie nicht weil das Kind will halt nicht, auch mit Späßen nicht, und zwingen wollen sies nicht. Abgesehen von den Folgen für die Zähne, ist das auch eine falsche Position dem Kind gegenüber. Ein Kleinkind kann die langfristigen Folgen seines Neins beim Zähneputzen, Wickeln, Impfen und Co noch nicht erfassen. Es ist Aufgabe der Eltern das dann trotzdem durchzuführen, natürlich möglichst kindgerecht, aber nicht machen geht nicht. Als Eltern ist man nicht in erster Linie der beste Freund, sondern als engste Bezugsperson verantwortlich für das Wohl der Kinder. Ganz besonders in Situationen die sie noch nicht überblicken können. Klar soll ein Nein der Kinder gehört und darauf eingegangen werden, erklärt werden warum etc. Aber das Nein eines Kleinkindes darf kein absolutes Gesetz für die Eltern sein.
    Dh, da wird vom Jugendamt dann meist generell Erziehungsberstung gemacht.

    Ich glaub man spart sich viel wenn die Kinder merken, nicht putzen gibts nicht. Ggf machen sich Mama und Papa eine halbe Stunde zum Hampelmann, aber raus aus dem Bad gehts erst wenn geputzt wirde (wenigstens kurz). Wenn sie merken, daß es klappt sich komplett zu weigern kommt man in Teufels Küche. Dann wirds unter Umständen immer schwieriger sie zu überreden.
    riczsuse
  • Kind 20 Monate spricht nicht gar nichts ...

    Stefanie868 schrieb: »
    Danke für deine Erklärung @melly210 😊
    Ich wart mal ab was unser Kinderarzt nächste Woche dazu sagt aber wie gesagt ich mach mir da absolut keine Gedanken! Merk die letzten Tage sehr dass immer wieder ein neues Wort dazu kommt 😁

    Wird sicher ok sein :) Die Entwicklungsdiagnostiker beurteilen allgemein viel strenger als die Kinderärzte, ist mir schon öfter aufgefallen.
    Stefanie868