Wir haben ein Haus in Wien, u.a. deshalb weil meine Oma den Grund gekauft hat als ich erst 2 Jahre alt war. Ich habe meiner Schwester den halben Grund ausgezahlt. Ich denke nicht, daß wir das Haus/den Grund mal verkaufen. Meine Oma hatte x Anfragen, weil Grundstücke in Wien halt rar sind, aber sie war da immer ganz fix der Meinung das wird nie verkauft, außer bei finanzieller Not. Falls es uns mal zu groß wird, würden wirs denke ich eher unserem Sohn geben. Ich glaub auch eher nicht daß mein Sohn es verkaufen wird wollen, der sagt schon jetzt immer "unser Paradies" dazu. Ich weiß nicht wo ers her hat, weil mein Mann oder ich das nie gesagt haben - aber meine Oma hat das auch oft gesagt. Die hat mein Sohn aber leider nicht mehr kennengelernt. Also sagen wir, die ganze Familie hängt emotional dran und ich denke nicht daß wirs verkaufen.
Ich wäre aber generell ganz stark bei @Mohnblume88 und würde nicht nur wegen der Kinder wo hinziehen. Mein Mann und ich wohnen generell super gern hier, wenn nicht hätten wirs auch nicht gemacht.
Ich sags mal so: aktuell sind die Bedingungen zum kaufen super schlecht. Hohe Preise, hohe Zinsen, generelle Teuerung, sehr strenge Kreditregeln. Aber prinzipiell: absolut pro Eigentum, egal ob Wohnung oder Haus !
Warum ? Weil man beim Eigentum mit Fixzins 20 - 30 Jahre seine fixe Rate zahlt und es einem danach gehört. Das Rückzahlen wird aufgrund der Inflation mit jedem Jahr einfacher. Demgegenüber steht ein Leben lang inflationsangepasste Miete. Ohne daß einen danach irgendwas gehört. Wir haben 2015 ein Haus gebaut und 2020 auf einen reinen Fixzinskredit umgeschuldet. Jetzt mit der Rekordinflation sind wir in der komfortablen Lage daß unsere Fixkosten faktisch gleichgeblieben sind und unsere Gehälter stark gestiegen sind. Also generell absolut pro Eigentum, wenn auch vielleicht nicht grad jetzt.
Zum Thema Privatschule und -Kindergarten: mein Sohn geht auf eine Privatschule und davor war er im dazu gehörenden Kindergarten. Absolut tolle Schule, wir sind mehr als zufrieden und wir haben auch nur 10 Min zufuß dahin. Das Schulgeld betrachten wir als sehr gut investiertes Geld. Generell kommts aber immer auf die einzelnen Schulen an finde ich, ich würde meinen man sollte sich die jeweiligen Schulen/Kindergärten vorab anschauen und sich umhören.
Ich würde es auch so sehen, daß in einer (halbwegs) intakten Familie bei Kindern unter 3 so wenig Gruppen-Fremdbetreuung wie möglich am besten ist, weil Kinder in dem Alter noch nicht gruppenfähig sind. Auch ich hatte ein sehr gutes Jobangebot und habe deshalb wieder angefangen zu arbeiten sobald mein Sohn 20 Monate alt war und auch wir hatten deshalb ein Jahr lang für 1,5 Tage pro Woche eine Nanny.
Daß alle nur unfähig sind, das stimmt einfach nicht. Die Nanny die wir hatten war sehr nett. Wir hatten dann im Laufe der Zeit noch 2 andere, waren auch beide ok. Ganz am Anfang hatten wir eine die ungut war. Die ist nach 3x einfach nicht mehr aufgetaucht. Super bei einem gerade frisch an sie gewöhnten Kleinkind. Solche Leute gibts aber wohl überall und in jedem Beruf ab und an.
Was allerdings stimmt ist das Au Pairs unattraktiv teuer geworden sind. Wir hatten damals überlegt ein Au Pair zu nehmen und haben es wegen der Kosten gelassen. Hätte mehr gekostet als unsere Babysitterin.
Für mich wäre eine Geburt ohne Partner nie in Frage gekommen ! Er ist meine wichtigste Bezigsperson, und davon abgesehen ist es genau so sein Kind wie meins. Ich hatte dann einen Kaiserschnitt und er war die ganze Zeit dabei.
Meinem Sohn ist rosa wurscht, würd ihn das aber definitiv tragen lassen wenn es sein Wunsch wäre. Daß Ketten und Armbänder bei Jungs generell sehr angesagt sind gerade kann ich bestätigen. Er hat letztens im Sommerhort ein rosa/lila Perlenarmband mit seinem Namen drauf gebastelt und trägt es begeistert.
Meine neunjährige Nichte dagegen will momentan unbedingt ein Bub sein. Spielt als einziges Mädel in der Fußballmannschaft, hat einen Buben-Kurzhaarschnitt, trägt nur Bubenkleidung etc. Die Verwandtschaft wollte ihr zur Erstkommunion Reitstunden schenken, das wurde rüde abgelehnt weil "das ist nur für Mädchen". Nun, mein Sohn liebt reiten. Jetzt sind wir grad bei der Schwiegerfamilie auf Urlaub und unser Sohn hat sofort drauf gedrängt, daß wir Reitstunden für ihn ausmachen. Sein vierjähriger Cousin hat begeistert "ich auch" geschrien. Nachdem meine Nichte gesehen hat, daß auch Jungs reiten gehen, wollte sie dann plötzlich doch
Ich denke es ist wichtig, daß die Kinder sich angenommen und geliebt fühlen wie sie sind, egal was sie grad mögen oder sein wollen. Dann ist die Chance höher, daß sie sich auch später im Leben trauen ihre Träume zu zeigen und zu verwirklichen.
Ist eure Entscheidung als Eltern. Wir haben unseren Sohn taufen lassen obwohl wir nicht religiös sind, weil klar war daß er in einen katholischen Kindergarten und danach in eine katholische Volksschule gehen wird. Das ist eine der besten Volksschulen Wiens und quasi bei uns ums Eck. Eine Taufe war keine Voraussetzung für die Aufnahme und im Alltag merkt man nicht daß das eine kirchliche Schule ist, aber für mich war klar, daß er dann wie die anderen Kinder in der Klasse Erstkommunion etc machen wollen wird, daher wenn schon denn schon.
Meine Mutter hat sich darüber sehr gefreut, weil meine Schwester einen Juden geheiratet hat und ihre Kinder komplett konfessionslos erzieht. So hatte meine Mum wenigstens eine Taufe eines Enkelkindes. Mein Sohn war allerdings schon 3 (war knapp vor Kiga Eintritt) und ich hätte es sicher nicht gemacht nur um meine Mutter zu erfreuen.
Wir überlegen noch spontan für drei Tage nach Italien zu fahren.
Hat wer einen Tipp, was nicht weit weg ist/ ganz heroben, am Meer. Schöner Sandstrand und Spielplatz wäre super.
Kann gerne eine Art Campanlage mit Mobilehome sein oder ein Appartement.
Daß die Kinder ab 3/3,5 i.d.r. im Kindergarten besser aufgehoben sind, da sind wir uns denke ich einig. Das habe ich auch bei meinem Sohn, der mit 3,5 gewechselt hat, stark gemerkt. Der hat sich schon sehr auf die Action im Kindergarten gefreut, Eingewöhnung war nach 2 Tagen erledigt.
Tagesmutter ist halt viel beschaulicher, eher wie zuhause/bei der Oma. Sie singen und spielen, gehen auf den Spielplatz etc. Es sind real meist nicht mehr als 3 Kinder da, wenn überhaupt. Bei uns warens meist 2-3. Entspricht vom Setting her einfach eher einem noch nicht gruppenfähigen Kleinkind finde ich. Aber ja wie gesagt, man sollte sich mehrere ansehen um jemand zu finden mit dem die Chemie stimmt.
Persönliche Meinung: bei einem Kind unter 3 jedenfalls eine gute Tagesmutter. Kinder in dem Alter sind noch nicht gruppenfähig. Das heißt, sie brauchen sehr niedrige Betreuungsschlüssel und viel Zuwendung durch Erwachsene. Weiters können sie größere Gruppen Menschen auch noch nicht überblicken.
Bei Tagesmüttern sind es max. 5 Kinder plus eine Erwachsene, dh 6 Personen. Das ist für die Kinder weniger Stress und Lärm. Zudem sind selten alle Kinder da, und der Betreuungsschlüssel ist demnach besser. Unsere Tagesmutter hat immer nur 4 Kinder aufgenommen, real da waren meistens 2-3. Gekocht hat sie großteils am Vorabend, in der Früh oder während dem Mittagsschlaf der Kinder. Nicht neben den Kindern, außer es war was ganz schnelles wie Nudeln mit zuvor vorbereiteter Sauce. Daß die Tagesmutter krank war hatten wir glaube ich das ganze Jahr nur 1x. Aber selbst wenn es öfter gewesen wäre, hätte ich im Sinne meines Kindes diese Option gewählt.
Ich würde meinen, schau dir ein paar Optionen an und schau wo du Vertrauen/ein gutes Gefühl hast.