Ich muss aber dazu sagen, dass unsere Nachmittagsbetreuung TOP ist und unsere Tochter sehr sehr gerne hingeht. Unter anderen Voraussetzungen wäre es vielleicht was anderes. Aber es wäre sonst für mich psychisch nicht schaffbar. Es ist jetzt schon immer hart an der Grenze.
Ich weiß es nicht, wie man es schafft. Irgendwie schafft man es. Bei uns sind, zum Glück, nur die Wochenenden schrecklich. Unter der Woche geht es, weil die Kinder viel in Fremdbetreuung sind. Klingt jetzt voll Rabenmutter-mäßig, aber Leute, die nicht in so einer Situation sind, verstehen es einfach nicht. Ich hab auch aufgegeben, es zu erklären, weil das einfach komplett verschiedene Welten sind.
Zeit für mich habe ich nur, wenn die Kinder fremdbetreut sind. Daher sind sie im Kindergarten und in der Nachmittagsbetreuung. Und ich bin jetzt schon lange in Psychotherapie. Dennoch: als gesund und stark würde ich mich nicht bezeichnen. Man funktioniert, aber das wars auch schon. @Mohnblume88
@Mohnblume88 sie wird halt eher der introvierte Typ sein. Klar, thematisieren könnte man es schon, dass es gesellschaftlich einfach erwartet wird, dass man zumindest grüßt. Händeschütteln muss jetzt nicht unbedingt sein, find ich.
Und wegen des Kauens…wird sie beruhigen bzw. wird ein Regulationsmechanismus sein. Könnte man vielleicht umleiten auf Kauketten o.ä. oder es gibt sich mit der Zeit…😌
@awa das Baby isst ja nicht Unmengen von dem Essen und es ist ja auch nicht sooo viel Salz drinnen. Es gibt ein paar Regeln, an die man sich halten muss (wie z.B. kein Honig, keine Nüsse), aber sonst steht fester Nahrung nichts im Wege. Wichtig: das Kind soll aufrecht sitzen und die Reifezeichen erfüllen (wird ja in dem Alter schon sein). Ich würde es probieren, denn im Endeffekt ist es viel unkomplizierter als Brei vorbereiten zu müssen. 😌
@whataboutme gut, aber da wäre ich auch unsicher und würde nicht so vertrauen. Da hilft wahrscheinlich nur ein Gespräch.
@Kathi95 das würde ich aber klar kommunizieren, dass sie das braucht. Das können die Pädagoginnen ja nicht wissen und so akzeptieren sie ihre Grenzen, wenn sie Nein sagt, was ja eigentlich eh toll ist. 😌
@tweety85 natürlich darf er rumtoben und soll er auch, aber so Gewichtsjacken u.ä. dienen zur Entspannung und haben einfach positive Auswirkungen…
Ich versteh voll, dass man sich da im ersten Moment vor den Kopf gestoßen fühlt und erst mal nicht weiß, wohin mit seinen Gefühlen, Gedanken etc., aber seht es als etwas Positives an, dass sie euch darauf aufmerksam gemacht haben und ihr jetzt die Möglichkeit habt, es zu verfolgen oder nicht. Es gibt sicher genug Eltern, die dann in der Schule aus allen Wolken fallen, wenn sie erstmalig hören, dass ihr Kind auffällig ist…heißt nicht, dass das jetzt bei euch so sein muss, aber ihr habt jetzt zumindest die Möglichkeit bekommen euch damit zu beschäftigen. 😌
Und wie gesagt, ich würd immer im Hinterkopf behalten, ob eben ein Leidensdruck da ist oder nicht. Unsere Große hat bestimmt auch irgendeine Wahrnehmungsstörung, aber da nie ein Leidensdruck da war, haben wir das nie weiterverfolgt. Unser Kleiner hingegen ist auffällig und daher geht er seit einem halben Jahr zur Ergo…jo mei, ist halt so. Ihm hilfts und uns auch…
@soso recht hoch, laut unseres Kinderarztes. Genau kann ichs dir nicht sagen, aber wir hatten erst eine Impfung und mussten dann aufgrund von Krankheit die zweite Impfung immer wieder verschieben und er fand es nicht so tragisch, da sie die erste Impfung schon hatten…ist jetzt nur meine Erfahrung und nicht wissenschaftlich fundiertes Wissen. Vom KiA hoffentlich schon…😅
@fraudachs es ist auch ok, wenn sie Nein sagt. Jedes Kind ist anders und das ist gut so. 😌 Ich finde dieses Vergleichen bringt nichts, außer dass es dich vielleicht frustriert. Gib ihr immer wieder die Möglichkeit Dinge auszuprobieren und wenn es ihr mal taugt, dann passts, und wenn nicht, dann ist es doch auch gut.
@Karin80 und ich muss melly recht geben…ich hab schon so oft bei unserem Buben an Autismus gedacht und es wird auch immer wieder in diese Richtung angedeutet, aber niemals würde man in dem Alter eine fixe Diagnose aussprechen, denn es kann sich bei den Kindern mit der richtigen Förderung so viel tun. Der Förderbedarf ist da und dem geht man halt nach und dann sieht man, wo die Reise hingeht. 😌