Ich bin nämlich schon auch der Meinung, dass man nicht immer ruhig bleiben muss, weil Kinder nicht nur Regulation, sondern auch echte emotionale Resonanz brauchen.
Authentisch grantig zu sein (ohne Schreien oder Verletzen) zeigt dem Kind, dass auch das Gegenüber Gefühle/Grenzen hat und Handlungen Wirkung haben.
Mich würde es wahnsinnig machen, wenn ich von meinem Partner keine Resonanz bekomme und er immer total ruhig bleibt.
Manche Situationen machen mich nicht grantig. Z.B. wenn meine Tochter in einem Geschäft spielt, ich will gehen, kündige es an, gebe ihr Zeit, aber irgendwann wird gegangen. Wenn sie sich dann am Boden wirft, kann ich das z.B. gut begleiten und Verständnis zeigen.
Bei der Tellerwerfsituation wäre meine Reaktion aber wohl kein Verständnisvolles: "Du bist traurig, weil du keine Semmel bekommst, das verstehe ich" 😅 Da wäre ich grantig und es wäre eine Grenze überschritten. Natürlich kann und soll man im Anschluss über die Ursache reden, davor gäbe es aber ein bestimmtes "Stop, so nicht!" von mir.
@Fuchsili also ich hoffe ich werde nicht gesteinigt, aber ich finde eine laute Reaktion auf Teller werden und den Raum verlassen beim Hauen bei einem dreijährigen nicht tragisch. Ich glaube, wenn man da immer mit Verständnis reagiert, erzieht man keinen gesellschaftsfähigen Menschen.
Beide Reaktionen sind authentisch und nicht drüber!
Ich finde es gibt ja zwischen laut/wütend und anbrüllen/ausschimpfen einen Unterschied. Wut ist ein legitimes Gefühl, auch bei Eltern. Und Wut ist eben nicht leise.
Nicht OK wäre extrem anbrüllen, so dass das Kind Angst bekommt und mit leeren Bauch ins Bett schicken
Also ich habe mit meiner 2 1/2 jährigen Tochter schon das Gefühl mittendrinnen zu sein 😅
Sie darf die Dinge alleine machen, die sie alleine machen möchte, sofern möglich. Oft möchte sie z.B. an der Kassa zahlen, wenn sie dann aber nicht her kommt zahle ich und erkläre ihr, dass Menschen warten. Wenn sie kommt, darf sie zahlen.
Wenn sie sich nicht anziehen will und wir haben nichts vor ist es mir egal. Wenn ich in die Arbeit muss und dort einen Termin habe, dann wirds allerdings durchgezogen. Ich erkläre alles, aber lasse sie nicht ewig davonflitzen. Das gleiche beim Zähneputzen. Es wird mehrmals angekündigt, spielerisch versucht und dann durchgezogen. Nicht Zähneputzen ist bei mir keine Option (kurz putzen schon).
Von daher habe ich keinen Tipp für dich, außer dass ich glaube durchgreifen und zwingen ist manchmal nicht zu vermeiden. Oft helfen meiner Tochter kurze klare Ansagen und weniger rumeiern auch.
Wichtig ist denke ich, dass man nicht schimpft und schreit, wenn man die Ankündigung umsetzt, sondern wohlwollend bleibt.
Aber ich höre mir demnächst einen Vortrag zur gewaltfreien Kommunikation an, vielleicht bekomme ich da guten Input.
@Wunschkind2026 ich nehme nichts und habe auch erst im Februar eine reguläre Vorsorgeuntersuchung und einen Termin beim Gyn. Sind ja eigentlich absolut im zeitlichen Rahmen und hatten beim ersten Kind keine Probleme. Ich hoffe daher, dass nichts weiter notwendig sein wird.
@Kimiko bei mir waren es tatsächlich nicht nur Krämpfe, sondern das Steißbein tat richtig weh, wenn ich mich hingesetzt habe. Ich kenne das sonst nur von einer starken Prellung die ich mal hatte. Die Periode war auch stärker, was bei einem frühen Abgang (Ende 5./Anfang 6. Woche) aber normal ist.
Ansonsten ist PMS immer bissi anders, daher interpretiere ich nichts in diverses Zwicken und Zwacken hinein.
@sulmtaler danke, das wusste ich nicht und offenbar wurden wir da nicht richtig aufgeklärt. Ich brauche sowieso einen Termin für FSME und werde nachfragen...
@Capu ich habe auch den Eindruck, dass die One Step später anzeigen, bzw. anfangs nur einen sehr sehr sehr leichten Strich haben. Da muss man richtig genau schauen 🧐 ich drücke dir die Daumen!