Mir (selbst) hat auch ein Arzt einmal eine homöopathische Salbe verschrieben, ohne weitere Erklärung dazu. Ich habe mich dann geärgert, als ich es erst nach Kauf in der Apotheke zuhause auf der Verpackung gelesen habe. Zum Kühlen hätte ich mir nämlich genauso ein Coolpack aus dem Kühlschrank auflegen können, for free.
@sabsie4517@vonni7 Finde schon, dass man da ganz kurz darauf hinweisen kann und auch soll. Und dann ist's eh einem selbst überlassen, was man davon hält bzw. draus macht. Und "pflanzliche Inhaltsstoffe" und "homöopathisch" sind immer noch zwei Paar Schuhe. Die Wirkung von ersterem ist wissenschaftlich nachgewiesen, von letzterem nicht (abgesehen vom Placebo – der, nur um es nicht unerwähnt zu lassen – gerade bei Kindern toll ist, sofern es sich um Kleinigkeiten handelt).
Aschaffenburg 🕯️ für den zweijährigen Jungen, den einundvierzigjährigen Retter - und alle restlichen Kinder und Pädagoginnen. Ich weiß nicht, wie Eltern so etwas überleben können. Mein Herz ist gebrochen.
Mein Bruder und ich haben ebenso einen Vater, aber gebracht hat es vor allem eines: Es heimlich auszuprobieren. Und wäre was schief gegangen, an wen hätten wir uns wenden sollen?
Mir wäre lieber, ich kann dann für meinen Sohn da sein, als dass ich einen Anruf vom Spital/Polizei/whatever bekomme und aus allen Wolken falle.
Aufklären, aufklären, aufklären. Eigenen Standpunkt verdeutlichen und dennoch klarstellen, dass man immer da ist.
@KFP Ich kenne das. Unser Sohn hatte auch einen kleinen Fahrradunfall (er war erst 2,5 Jahre alt und hat im Kies halt ruckartig die Handbremse betätigt, den Rest kann man sich denken). Jedenfalls musste er an der Stirn geklebt werden - trotz Helm. Habe mir auch Vorwürfe gemacht, ob der Helm schon richtig saß, wieso ich ihm das nicht besser erklärt habe und überhaupt.
Wie ich gelernt habe, schützt ein Helm vor schweren Kopfverletzungen. Nicht aber unbedingt vor leichteren (wie in unser beider Fällen, auch wenn sie korrekt sitzen. Die Wucht des Aufpralls ist ja dennoch da.). Wir haben alles richtig gemacht - der Rest war unglücklicher Zufall. Ein Unfall eben.
Der Helm meines Sohnes hatte innen sogar einen Riss, nicht auszumalen. 🫣
@Fuchsili Meiner war ca. 1,5 Jahre alt, als es interessant wurde - wir hatten es erst einfach im Badezimmer stehen, direkt neben dem WC. Als er dann deutliches Interesse gezeigt hat, hatten wir es teilweise auch im Wohnzimmer. Dort ist er dann den Sommer über (weil er oft nackig war) selbst raufgegangen. Im Herbst hat das gar nicht mehr geklappt und mitten im Winter plötzlich meinte er, dass er jetzt auf‘s Klo geht. Von da an mit Aufsatz, Töpfchen haben wir dann nach einigen Wochen aussortiert.
Jetzt ist er 3 und geht (bis auf Popo putzen beim großen Geschäft) komplett selbstständig mit Tritthocker, Aufsatz benötigt er keinen mehr (er stützt sich an der Klobrille auf).
Also am besten beides anschaffen und Kind entscheiden lassen, womit es sich wohler fühlt. 😊 Kenne auch einige Kinder, die in dem Alter noch auf‘s Töpfchen gehen oder Aufsatz wollen oder gar eine Windel für‘s große Geschäft und nur das kleine ins Töpfchen/WC machen.
Achso und Produktempfehlung:
Töpfchen mit rausnehmbarem Einsatz und Lehne von Quax sowie den Toilettensitzverkleinerer von Babybjörn. Das Wal-Töpfchen von Kindsgut hatten wir auch, fand ich aber unpraktischer (wenn auch süßer anzusehen).
@Ka48 Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst. Ein Kind ist im weiteren Sinne immer das Produkt seiner Zeit (Epoche), Gesellschaft/Kultur (geographisch, politisch, historisch), seines Elternhauses. Es hat einen Topf voller (ihm vorgegebener) Möglichkeiten, aus denen es sich im bestenfall selbst bedienen darf.
Und natürlich beeinflussen wir Menschen uns gegenseitig. Wir können ohne einander nicht überleben. Das macht uns Menschen aus.
Das Gedicht sagt im Grunde, dem Kind seine eigenen Hoffnungen, Wünsche und Gedanken zuzugestehen. Es nicht als Besitz zu sehen, sondern als eigenständigen Menschen, den man als Elternteil ins Leben begleitet. Wir bieten seinen Wurzeln nahrhaften Boden, damit seine Flügel wachsen können.
@Forumianerin Du sagst ja, dass wir Menschen den freien Willen haben und das Böse / der Schmerz auf dieser Welt menschengemacht ist (was in vielen Fällen ja tatsächlich so ist, aber eben halt auch immer nur ausgehend von Einzelnen/Gruppen - ich bin da in meiner Einstellung nämlich voll bei @mydreamcametrue, Menschen sind im grunde gut. Dazu gibt es auch ein lesenswertes Sachbuch).
Wie erklären sich Gläubige wie du dann Naturkatastrophen, die einfach passieren, weil die Erde nun mal so ist und nicht auf den menschengemachten Teil des Klimawandels zurückzuführen sind? Wo massenhaft unschuldige Menschen/Kinder sterben? Und so viel Leid über deren Angehörige bringt. Der Tsunami im indischen Ozean ist jetzt bald 20 Jahre her…
Weiters hast du oben geschrieben, dass Ungläubige (von wem sprechen wir hier? Nur von Atheisten? Oder auch von Agnostikern? Andersgläubigen?) nicht in den Himmel kommen, sondern einfach das Nichts auf sie wartet. Als Vergleich brachtest du die Kinder, die sich von ihren Eltern abwenden - diese liebten sie trotzdem, aber akzeptierten deren Entscheidung. Würden sich diese Eltern nicht trotzdem das schönste und beste für ihre Kinder wünschen? Auch ohne Kontakt zu ihnen?
Meine Fragen sollen dich nicht aus der Reserve locken. Sie interessieren mich ehrlich. Ich hoffe, Gläubige dadurch besser verstehen zu können.
@coconut Meiner hat Magnetbausteine jetzt zum 3. Geburtstag bekommen und er kann Häuser/Türme/etc. selbst damit bauen. Aber es fällt wirklich leicht zusammen, also früher hätte ich das nicht angeboten.