So also zur Folsäure: kritisch sind bezüglich Spina Bifida die ersten 4 Wochen nach der Empfängnis. Dh, bis man weiß, daß man schwanger ist, ist die kritische Zeit auch schon fast rum (28 Tage nach der Empfängnis hat sich das Neuralrohr fertig gebildet). Man sollte als Folsäure eigentlich am besten in der Bastelphase nehmen.
Und die restlichen Vitamine: so man eine gesunde, ausgenwogene Mischkost isst, braucht man keine. Anders ist es bei Veganern, die sollten auf alle Fälle supplimentieren, aber am besten unter ärztlicher Aufsicht. Bei Vegetarieren würde ich meinen sollte es ok gehen, solange man vermehrt Eier, Fisch, Milchprodukte zu sich nimmt und auf die Eisenwerte aufpasst.
@Nasty ja ich finde das einfach nur arg !!, Das sind doch keine Diagnosen mit denen es sich nicht leben lässt. Ich meine, wenn ein Kind Trisomie 18 hat, oder es fehlt das halbe Hirn, oder es ist sonst irgendwas wodurch es wahnsinnige Schmerzen und nur eine sehr kurze Lebenserwartung hätte, ok. Dann ist es legitim über sowss nachzudenken. Aber so ?!
Ich würde mit einem so kleinen Kind wenn es euch egal ist wohin ihr fahrt ein Ziel nehmen bei dem ihr nicht ewig lange im Flieger sitzt und in dem Essen und Klima jetzt nicht so kraß anders sind als zuhause, und mit guter Hygiene. Ist für euer Kind weniger stressig.
Wenn es mit Sand sein soll, dann Italien, Spanien, Griechenland., Deutschland, Niederlande. Zb in Jesolo (Norditalien). Da kommt ihr mit Auto oder Zug hin, ihr bekommt dort alles und wenn was ist seid ihr ganz schnell wieder zuhause. Da gibt es auch essenstechnisch das allermeiste was es bei uns auch gibt, incl der gleichen Windel und Babynahrungsmarken. Oder wenn es nicht ganz so warm sein muß, Warnemünde oder Fünen in Deutschland. Alles fußläufig erreichbar, schöne Sandstrände.
@ohmy wenn ich dir einen Rat geben darf: schau daß dein Kleiner mit den Impfungen durch ist bevor er in zur Tagesmutter/Krippe/Kiga kommt.
Davor ist die Ansteckungsgefahr wenn ihr noch kein älteres Kind habt nicht so sehr hoch, und abgesehen davon wird danach das impfen sehr mühsam, weil die Kinder vorallem in den ersten 1-2 Jahren dauernd krank sind. Dh da sind sie dann überhaupt im Herbst/Winter selten gesund genug zum impfen.
Zeitmäßig auf 30 h aufstocken plane ich erst wenn der Kleine mit der VS fertig ist. Ich finde den ganzen Tag Fremdbetreuung nicht gut. Klar wenns finanziell anders nicht geht dann ist es eben so. Aber wenn man es einrichten kann ist es anders schöner und für alle streßfreier. Dann kann man seine Kinder selber erziehen.
Falls mein Sohn irgendwann mal von sich aus den Wunsch äußert den ganzen Nachmittag im Hort zu sein, bitte. Glaub ich aber nicht. Er ist da recht sensibel und ihm sind die vielen Kinder oft zu laut. Plus: Weder meine Schwester noch ich hatten je diesen Wunsch, unsere ganze Kindheit lang nicht.
Wegen Pension mache ich mir keine Sorgen, ich verdiene auch Teilzeit recht gut.
Ich will hier auch nochmal kurz was dazu schreiben. Bin zwar keine Veganerin aber Biologin. Als Erwachsener kann man vegetarisch ganz problemlos leben, Veganer müssen auch als Erwachsene oft was supplementieren und öfter die Blutwerte kontrollieren lassen.
Kinder vegetarisch zu ernähren geht, wenn man auf Ausgewogenheit und genügend Eier und Co achtet. Vegan geht nicht, bzw nur mit schweren Abstrichen, Kontrollen und Supplementierung. Das ist demnach schlicht keine artgerechte Ernährung.
Meine vegetarische Schwester behandelt ihre Kinder in der Hinsicht wie Hund und Katze und ernährt sie artgerecht, dh mit Fleisch. Sie hat ihnen im Kiga einfach das ganz normale Menü bestellt, und sonst gibts halt zuhause öfter mal Eier etc.
Ich bin Molekularbiologin und sehe das auch wie Nasty. Wenn bei dir bekannt ist, daß die NK zu hoch sind und die Einnistung das Problem, sollte das gezielt angegangen werden und es gibt sicher passende Medikamente dafür.
@Mandarine
Bei uns eigentlich aus 2 Gründen: 1. weil es selten aber doch auch schwere Nebenwirkungen geben kann, 2. weil es mühsam ist wenn sies kriegen. Sie vom kratzen abhalten damit keine Narben bleiben, das gejammer aushalten weils so juckt, sie können ewig nicht in den Kiga, was der Arbeitgeber sicher auch nicht toll findet.
Die Vaticellen-Impfung fällt für mich gesamt gesehen aber unter "kann man, muß man nicht". Mmr, Meningitis und Co spielen da schon nochmal in einer anderen Liga.
@kathi0816 nein keine Sorge, habe ich nicht als Angriff aufgefasst :-) Ja ich verstehe, daß es genügen Leute gibt die keine 12 h machen wollen, und bei den Arbeitsgebern die sich ans Gesetz halten sollte es dann ja auch möglich sein dies abzulehnen. Zumal die 11. und die 12. Stunde auch nicht im regulären Dienst enthalten sein dürfen, dh das müssen zwingend Überstunden sein und damit kostet es dem Arbeitgeber extra. Daß kassieren im Supermakrt keine einfache Arbeit ist weiß ich, ich habe es mal während dem Studium versucht. Nach einer Stunde wurde ich am Probetag wieder rauskomplimentiert, weil ich nicht schnell genug war
Um zur ursprünglichen Diskussion zurückzukommen: ich sehe 2 Punkte an diesem Gesetz als kritisch und nicht gut an: 1. hätten sie die Zustimmung der Betriebsräte nicht komplett aushebeln sollen, sondern eine gewissen "Bagatellgrenze" pro Jahr einführen sollen bis zu der 12 h Dienste ohne Zustimmung gemacht werden dürfen, um außergewöhnliche Spitzen abzufangen. Weil so wie es jetzt im Gesetz steht, werden halt die Mitarbeiter in Betrieben die bisher schon 12 h gemacht haben, aber im Ausgleich diverse Zuckerl wie eine zusätzliche Urlaubsewoche bekommen haben um genau diese Zuckerl umfallen. Nicht sofort, aber bei der nächsten Betriebsvereinbarung dann. 2. geht es absolut zu weit, daß schon Mitarbeiter der 3. Führungsebene von jeglichen Gesetzen zur Höchstarbeitszeit ausgenommen sind. Das betriffft jetzt dann nämlich zb auch Filialleiter. Die könnten dann theoretisch das gesamte Jahr 24H/Tag arbeiten.
@kathi0816 doch du hast schon recht. Ich hab ein abgeschlossenes Doktorat, arbeite in der Forschung und verdiene für meine 20 h deutlich mehr als eine Supermarktkassierin für 40 h bekommt. Mein Mann ist aber auf einem Bergbauernhof aufgewachsen und in meiner Schwiegerfamilie haben die meisten keine höheren Abschlüsse/besonders toll bezahlten Berufe. Andererseits kenne ich aber auch viele Arbeitgeber. Ich denke daher schon, daß ich alle Seiten kenne. Und ja, ich denke auch, daß die AGs die ungut sind und ihre Leute nicht gut behandeln das auch jetzt tun und weiter tun werden. Die die wissen was sie an guten Mitarbietern haben, werden auch weiter darauf schauen, daß es den Leuten gut geht.