melly210

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  • Nervenzusammenbruch wegen Arbeit

    Dele schrieb: »
    Natürlich hätte sie nicht nichts gehabt. Aber zwischen schwanger sein und zumindest 1500 brutto im Monat und Existenzminimum ist ein himmelweiter Unterschied.

    Und ich bin schon der Meinung, dass man nihht das Recht hat unfreundlich zu Kollegen zu sein. Klar, dass man nicht alle mögen muss und andere auch ignorieren darf, steht außer Frage, aber unfreundlich sein ist nicht gerechtfertigt. Mobbing erwähne ich hier gar nicht, weil das so oder so unter aller Sau ist.

    Ich sehe da keinen Unterschied, denn deiner Argumentation von vorhin folgend geht der AG davon aus dauerhaft die selbe Arbeitsleistung erbracht zu bekommen wie in der Probezeit, weil er sie ja deshalb übernommen hat. Das trifft dann also auf alle Frauen die Kinder bekommen können zu, nicht nur auf die die schon schwanger sind während der Probezeit.

    Und umsonst ist die gesetzliche Regelung nicht, dass man die Schwangerschaft nicht melden muss, damit man eben die gleiche Chance wie alle anderen hat in ein fixes Dienstverhältnis übernommen zu werden.

    Und Schwangeren gebührt nunmal besonderer Schutz, schließlich haben wir alle als Gesellschaft einen Nutzen davon. Wir brauchen Frauen die Kinder auf die Welt bringen und weil die Mehrheit nicht von nur einem Gehalt leben kann, müssen schwangere Frauen Eltern mit kleinen Kindern eben besonders geschützt werden. Wir wollen ja schließlich nicht, dass alle Familien von Sozialleistungen (über) leben müssen, sondern dass es ihnen gut geht und sie natürlich auch wieder Geld in diesen Kreislauf einbringen.

    Es ist trotzdem ein Unterschied ob jemand nach ein paar Monaten oder einem Jahr schwanger wird oder die Stelle bereits schwanger antritt. Im ersteren Fall hat man ja bei Einstellung auch vor, die Stellenbeschreibung auszufüllen und die geforderte Leistung zu bringen. Im zweiteren Fall weiß man schon von Anfang an, daß man das nicht können wird.

    Daher, klar, man kann die gesetzlichen Spielräume voll ausnutzen. Aber dann darf man sich auch nicht wundern wenn die anderen das auch als ausnutzen sehen. Ist dasselbe wenn Leute sämtliche Krankenstandsregeln voll ausnutzen etc pp. Es geht halt am Rücken der Kollegen und der Firma aus, und da ist es klar, daß die das nicht toll finden. Und wie gesagt, daß man ohne Einarbeitungszeit und wenn man nicht mehr heben darf nurmehr putzt ist logisch.
    susegirl1974Maggie
  • Nervenzusammenbruch wegen Arbeit

    Siglinde90 schrieb: »
    @melly210 wieso hintergangen? Sie wusste es zu Beginn nicht und ist auch wegen Fehlgeburtsrisiko nicht verpflichtet es gleich zu sagen, nachdem sie es in der Probezeit herausgefunden hat.
    Inwiefern hat sie jemanden hintergangen? Du schreibst die gleiche Leier wie oben schon mal. Welche gesetzlichen Vorgaben hat sie gebrochen? Oder sind es einfach nur deine moralischen Vorstellungen die du hier einfach zum Gesetz erklärst? Warum muss sie es gleich melden, bei anderen sind aber die 12 Wochen ok? Oder hintergehen die alle ihre Kolleginnen, die so handeln?

    Und auch wenn sie es in der Probezeit gesagt hätte, ist sie nicht so leicht kündbar. Also wo genau liegt jetzt der Unterschied?

    Bitte um Erklärung

    Und du arbeitest in einer höheren Position an der Uni? Du bist vielleicht durch deine Ausbildung weniger austauschbar als eine Fachkraft im Handel. Vielleicht war dein Chef deshalb verständnisvoller? Du scheinst eher weniger Existenzängste haben zu müssen. Lieg ich richtig?
    Ich frag nur, weil ausgeteilt und verurteilt ist schnell mal.
    Nicht jeder fällt auf die Butterseite im Leben. Dann hatte sie vielleicht einen Grund, warum sie nicht wie ein offenes Buch gleich zum neuen Chef rennt. Kann gut sein, oder?

    Sie hat absichtlich in der Probezeit geschwiegen, bzw abgewartet bis die Probezeit rum war. Ansich muß sie eine durch den Arzt bestätigte Schwangerschaft melden. Und nein, sie wäre auch in der Probezeit nicht aufgrund der Schwangerschaft kündbar gewesen. Das meine ich ja. So fühlt sich jetzt der Chef und die Arbeitskollegen hintergangen weil sie absichtlich gewartet hat. Den Job wird sie nicht lange haben, wies aussieht. Hätte sie mit offenen Karten gespielt wäre es vielleicht anders gewesen. Es geht ja nicht uns schwanger werden, das ist halt so, sondern ums verschweigen. Mit dem Verschweigen hat sie sich wahrscheinlich um den Job gebracht.

    Und ja, ich hab ein Doktorat in einem MINT-Fach und mir ist bewusst, daß es im Handel anders zugeht. Nur ist der Kündigungsschutz in Ö generell so locker, daß ein AG keine Probleme hat jemanden loszuwerden. Wenn man so verfährt wie die Threadstarterin ist man den Job bei erster Gelegenheit wieder los. Ich finde es daher echt fahrlässig dazu zu raten. Wenn man ehrlich ist und sich bemüht, hat man erheblich bessere Chancen den Job zu behalten.
    susedinkelkorngirl1974
  • Vitamine

    So also zur Folsäure: kritisch sind bezüglich Spina Bifida die ersten 4 Wochen nach der Empfängnis. Dh, bis man weiß, daß man schwanger ist, ist die kritische Zeit auch schon fast rum (28 Tage nach der Empfängnis hat sich das Neuralrohr fertig gebildet). Man sollte als Folsäure eigentlich am besten in der Bastelphase nehmen.

    Und die restlichen Vitamine: so man eine gesunde, ausgenwogene Mischkost isst, braucht man keine. Anders ist es bei Veganern, die sollten auf alle Fälle supplimentieren, aber am besten unter ärztlicher Aufsicht. Bei Vegetarieren würde ich meinen sollte es ok gehen, solange man vermehrt Eier, Fisch, Milchprodukte zu sich nimmt und auf die Eisenwerte aufpasst.
    lolleLavazza1984
  • Femur (Oberschenkelknochen) seit 3 W. nicht gewachsen

    @Nasty ja ich finde das einfach nur arg !!, Das sind doch keine Diagnosen mit denen es sich nicht leben lässt. Ich meine, wenn ein Kind Trisomie 18 hat, oder es fehlt das halbe Hirn, oder es ist sonst irgendwas wodurch es wahnsinnige Schmerzen und nur eine sehr kurze Lebenserwartung hätte, ok. Dann ist es legitim über sowss nachzudenken. Aber so ?!
    basiaNastywölfin
  • Urlaubsempfehlung mit Kind ( 14 monate)

    Ich würde mit einem so kleinen Kind wenn es euch egal ist wohin ihr fahrt ein Ziel nehmen bei dem ihr nicht ewig lange im Flieger sitzt und in dem Essen und Klima jetzt nicht so kraß anders sind als zuhause, und mit guter Hygiene. Ist für euer Kind weniger stressig.
    Wenn es mit Sand sein soll, dann Italien, Spanien, Griechenland., Deutschland, Niederlande. Zb in Jesolo (Norditalien). Da kommt ihr mit Auto oder Zug hin, ihr bekommt dort alles und wenn was ist seid ihr ganz schnell wieder zuhause. Da gibt es auch essenstechnisch das allermeiste was es bei uns auch gibt, incl der gleichen Windel und Babynahrungsmarken. Oder wenn es nicht ganz so warm sein muß, Warnemünde oder Fünen in Deutschland. Alles fußläufig erreichbar, schöne Sandstrände.
    susewölfin
  • Impfen. Warum ein Streitthema?

    @ohmy wenn ich dir einen Rat geben darf: schau daß dein Kleiner mit den Impfungen durch ist bevor er in zur Tagesmutter/Krippe/Kiga kommt.
    Davor ist die Ansteckungsgefahr wenn ihr noch kein älteres Kind habt nicht so sehr hoch, und abgesehen davon wird danach das impfen sehr mühsam, weil die Kinder vorallem in den ersten 1-2 Jahren dauernd krank sind. Dh da sind sie dann überhaupt im Herbst/Winter selten gesund genug zum impfen.
    mädchenmama16ohmy
  • Wie viele Stunden arbeitet ihr?

    Zeitmäßig auf 30 h aufstocken plane ich erst wenn der Kleine mit der VS fertig ist. Ich finde den ganzen Tag Fremdbetreuung nicht gut. Klar wenns finanziell anders nicht geht dann ist es eben so. Aber wenn man es einrichten kann ist es anders schöner und für alle streßfreier. Dann kann man seine Kinder selber erziehen.
    Falls mein Sohn irgendwann mal von sich aus den Wunsch äußert den ganzen Nachmittag im Hort zu sein, bitte. Glaub ich aber nicht. Er ist da recht sensibel und ihm sind die vielen Kinder oft zu laut. Plus: Weder meine Schwester noch ich hatten je diesen Wunsch, unsere ganze Kindheit lang nicht.

    Wegen Pension mache ich mir keine Sorgen, ich verdiene auch Teilzeit recht gut.
    suseSDL611Mango88
  • Vegetarische Ernährung bei Kindern

    Ich will hier auch nochmal kurz was dazu schreiben. Bin zwar keine Veganerin aber Biologin. Als Erwachsener kann man vegetarisch ganz problemlos leben, Veganer müssen auch als Erwachsene oft was supplementieren und öfter die Blutwerte kontrollieren lassen.

    Kinder vegetarisch zu ernähren geht, wenn man auf Ausgewogenheit und genügend Eier und Co achtet. Vegan geht nicht, bzw nur mit schweren Abstrichen, Kontrollen und Supplementierung. Das ist demnach schlicht keine artgerechte Ernährung.

    Meine vegetarische Schwester behandelt ihre Kinder in der Hinsicht wie Hund und Katze und ernährt sie artgerecht, dh mit Fleisch. Sie hat ihnen im Kiga einfach das ganz normale Menü bestellt, und sonst gibts halt zuhause öfter mal Eier etc.
    suseTalia56Nasty
  • Unerfüllter Kinderwunsch

    Ich bin Molekularbiologin und sehe das auch wie Nasty. Wenn bei dir bekannt ist, daß die NK zu hoch sind und die Einnistung das Problem, sollte das gezielt angegangen werden und es gibt sicher passende Medikamente dafür.
    Nastypr_iv
  • Austauschthread für impfende Eltern #2

    @Mandarine
    Bei uns eigentlich aus 2 Gründen: 1. weil es selten aber doch auch schwere Nebenwirkungen geben kann, 2. weil es mühsam ist wenn sies kriegen. Sie vom kratzen abhalten damit keine Narben bleiben, das gejammer aushalten weils so juckt, sie können ewig nicht in den Kiga, was der Arbeitgeber sicher auch nicht toll findet.

    Die Vaticellen-Impfung fällt für mich gesamt gesehen aber unter "kann man, muß man nicht". Mmr, Meningitis und Co spielen da schon nochmal in einer anderen Liga.
    vonni7wölfin