Kind nicht in den Kindergarten geben
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Kommentare
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Voraussichtlich werde ich nicht arbeiten gehen müssen (vom finanziellen). Es kommt für mich auch nicht in Frage, mit Kind Vollzeit arbeiten zu gehen, weil ich es genossen habe, Nachmittags meine Mum bei mir zu haben. Aber es ist schon meine Idee, dass das Kleine mit 2,5/3 Vormittags in den Kindergarten geht. Dann kann ich in der Zeit für den Sport was tun (Workshops in Schulen) und habe am Nachmittag die Zeit für das Zwergerl reserviert.
Schau mer mal, wie es dann wirklich wird......
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generell (trotz der ganzen jammerei hier im forum), macht euch bitte bewusst: es gibt (außer Deutschland) fast keine Länder wo Zuhause-bleiben mit Kleinkindern so hoch subventioniert und gesellschaftlich anerkannt ist wie Österreich! wir leben hier in einem Paradies!
@Barbara73 ich weiß eh dass es echt schwierig is mit den Kindergartenplätzen... ich wage aber trotzdem zu sagen, dass du einen platz finden würdest, der sich finanziell lohnt. wenn (und das is eher das problem) du einen vernünftigen teilzeitjob kriegen würdest...
@augustmami Studien gibts en masse, die vertreten jede Richtung. aber du sagst es eh selbst: wesentlich is die Qualität der Betreuung. und ich finde zumindest, dass mein Sohn ganz außergewöhnlich toll betreut wird in seinem städtischen Krippenplatz! vielleicht haben wir Glück gehabt...
man sieht ja jetzt auch in Deutschland dass seit es einen Rechtsanspruch auf den Kindergartenplatz gibt, die Qualität stark abgenommen hat.
zum zweiten argument, dass die Familien gestresster sind - naja, logisch is es anstrengender wenn beide partner arbeiten und sich um ihre kinder & partner & Haushalt kümmern wollen... aber das heißt nicht dass es was schlechteres is :-)
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mein ideal: beide partner arbeiten 30h (ev weniger wenn die Kinder noch kleiner sind), Kinder gehen vormittags in der Kindergarten, man kann sich eine Putzfrau leisten,... 30h is für mich ein maß wo sichs finanziell gut ausgeht, die Karriere noch nicht arg unter die Räder kommt aber man noch genug zeit für die Kinder hat! leider is das eine Variante die sich in Österreich überhaupt nicht durchsetzt - warum? weil ein mann der nur 30h arbeitet um zeit für seine Familie haben arbeitstechnisch unten durch is. andere Länder sind da gesellschaftspolitisch viel weiter (siehe Nordeuropa... )
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Und der Unterschied mit die Betreuerin betreut 3-4 Kinder und ich "nur" eines...ja aber das eine mit Qualität. Und außerdem gibt es bei uns noch Frauen die zwei oder drei ... Kinder haben.
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Es geht vielleicht nur mir so als jemand der so gut wie jeden Tag mit Kindern zu tun hat, die an dem jetzigen System gescheitert sind, die jeden Tag Medikamente nehmen müssen um still in der Schule sitzen zu können, oder Kinder die sich einfach nur mehr aufgegeben haben, aber ich fühle mit diesen Kindern und ich sehe dass es von Jahr zu Jahr mehr Kinder werden, die psychologische Hilfe benötigen. Dafür muss es ja einen Grund geben. Oder was meint ihr warum das denn so sein könnte?
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Dazu kommt noch:
Von der lohnsteuer fließen direkt nur 11,88% an die gemeinden - gerade mal 28,50€ pro monat. Der rest muss also durch andere steuereinnahmen gedeckt werden...im ergebnis wohl dennoch kein rechnerischer gewinn für die gemeinden.
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Außerdem stelle ich auch sicher dass ich in 5-10 Jahren wenn keine Kinder mehr zu betreuen sind, noch einen job kriege und nicht auf noch mehr staatliche Hilfsleistungen angewiesen bin.
@barbara78 ich arbeite auch bis 18h. Die städtischen Kindergärten haben durchaus lange Öffnungszeiten. Zwei Freundinnen von mir haben Kindergartenplätze die bis 21h offen haben. Es gibt Tagesmütter die sehr flexibel sind. Es gibt schon viele Möglichkeiten wenn man möchte :-) auch wenn ich weiß dass es oft nicht einfach is!
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Vollzeit arbeiten ohne Förderung hätte uns die Tagesmutter zwischen 700 und 800€ gekostet, so viel verdien ich momentan nichtmal.
Beim nächsten Kind werden wir die Betreuung aber trotzdem wieder bei der Tagesmutter nehmen - allein wenn 'nur' 500€ vom Lohn bleiben. Ich würd auch gern länger daheim bleiben, aber mit meinem Verdienstausfall später würden uns monatelang 1.500€ fehlen wenn ich den Kindergarten 'auslasse', das kann ich meinen Partner nicht ausbaden lassen.
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Ich finde jeder sollte das selber entscheiden wie er was handhabt (Tagesmutter. Kindergarten etc) denn jeder hat eine andere situation.
Deshalb finde ich es wieder nicht so toll das manche sich hier rechtfertigen müssen.
Zu meiner Situation
Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt und geht ca seit knapp 5-6 Monaten zur Tagesmutter (TM ) ich habe zwar ihre Karenz laufen bis zu ihrem 2 1/2 ten Jahr und bin auch mit dem zweiten Kind schwanger (kommt in drei Monaten) und somit wieder so lange daheim. Aber warum war es für mich die beste Lösung?
Die Familie meines Mannes u meine wohnen nicht in Wien (wir selbst sind nur "zuagraste" gg) ein größer Teil wohnt echt nicht in unmittelbarer Nähe.
Mein Mann ist Berufssoldat und jetzt zwar nicht immer unterwegs , aber gerade das letzte halbe Jahr (unterbrochen von zweimal 1 Woche Urlaub ) auf auslandseinsatz in Bosnien.
Wir wollten schwanger werden bevor (!) er wegfährt , einfach um die Sicherheit zu haben das er auch zur Geburt da ist ( bei Anna damals hat er um den ET sogar noch auf Übung nach Deutschland müssen
Ich wusste es wird schwer alleine, schwanger, mit Kleinkind und nach einer zeit wurde mir klar: wenn ich mir jetzt nicht Hilfe hole schaffe ich das nicht.
Habe mich dann für eine TM entschieden und auch die erste war gleich top.
Die erste zeit dauerte sehr lange da Anna auch extrem auf mich fixiert war(immer schon. Stieß echt an meine Grenzen. Ich weiß für Kinder sind Mamas die Welt aber so wie mein Kind war, das kannte ich nicht. Und wir haben viele Kinder in Familie. )
Haben langsame Eingewöhnung gemacht. Und irgendwann wusste sie: aha Mama holt mich eh immer wieder ab. Somit war es kein Problem mehr.
Und am Anfang ging sie zweimal in der Woche (von 8:30-15:00) und mittlerweile geht sie mo -fr (08:30-15:00). Ich kann mich ausruhen (grad in der ss einfach toll) kann Erledigungen machen. Wohnung machen in Ruhe.
Und wenn ich sie hole dann bin ich 100% da für Anna. Wir spielen haben Spaß und lachen.
Vorher war ich einfach nur überfordert da Anna wirklich ständig Mans neben sich haben will aber wie gesagt. Man muss ja doch auch kochen putzen etc. ( und glaubt mir. Habe viel versucht. In tragehilfe. Neben mir immer liegend bzw als sie schon konnte sitzend. Immer ein hysterisches Drama. Denn Mama beachtet mich ja nicht ;((
Ich wüsste nicht was ICH ohne TM machen würde. Echt. Und wir waren auch ab ihrem 5. Monat auch immer mit anderen Mamas ( mittlerweile sehr gute Freundinnen ) zusammen. Also hatten immer ruhige treffen die mit steigendem alter lauter wurden gg
Mit drei geht sie in den kiga weiter und auch das wird passen.
Ich werde das mit unserem Sohn genauso machen wenn ich merke es passt auch bei ihm und er fühlt sich wohl.
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Aber ich versteh schon dass es vielen Frauen in der Schwangerschaft besser geht. Und diese extra-Hilfe für sie nicht notwendig is.
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Länger als nach dem Essen kommt für mich einfach nicht in Frage. Wenn ich ihn abhole, unternehmen wir danach noch einiges, zB Spielplatz, Schwimmbad, Kasperltheater, Museum, etc.. Da ginge sich vieles nicht aus, wenn er bis 15 Uhr oder länger bleiben würde, abgesehen davon würde mir (und das ist NUR MEINE Meinung) viel zu wenig Zeit mit ihm bleiben
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Eine fremde Frau darf den ganzen Tag mit meinem Schatz spielen, das wäre mir nicht recht
Ich bin meine ganze kiga zeit nie länger als von 8:30-11:30 drinnen gewesen.
Wenn es 11:45 war hab ich schon ein Mega Drama gemacht
Und wenn ich mal ein Monat nicht wollte war es auch okay.
So wird's bei unserer auch gemacht
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Moritz kommt übrigens dann auch mit 3 1/2 Jahren in den KiGa..
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Also ich MUSS leider nach 2 Jahren zurück zum Job, sonst hab ich keinen. Mein Freund als Elektriker, verdient jetzt nicht sooo viel das er uns erhalten könnte. Arbeite bei der Ersten Bank im Büro, werde/möchte aber Teilzeit gehn von 8:00- 13:00, wenn's machbar ist?! Das muss ich aber noch alles erst ausmachen, leider. 3 Jahre daheim, wären schön ja.
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Also hab ich sogar ein ausgeschlafenes Kind daheim. Auch angenehm
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Sonst könnten wir uns das auch nicht leisten.
Aber ich werde Freitag, Samstag und Sonntag am Abend/in der Nacht arbeiten gehen müssen aber das merkt die kleine hoffentlich nicht
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Bei uns ist der Kindergarten überhaupt nur bis Mittag geöffnet ...das liegt mir schon etwas im Magen, wie es sich dann vereinbaren lässt mit meiner Arbeit - im schlimmsten Fall muss ich mir eine andere Arbeit suchen.. :-/
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@Kea
Also wir haben uns jetzt nach viel Recherche, vielen Gesprächen mit Pädagoginnen dazu entschlossen, bis Herbst mit dem Kindergarten zu warten.
Wir besuchen jetzt die nächsten Monate eine Spielgruppe, die als Kindergartenvorbereitung ausgelegt ist.
Ich merke in manchen Situationen, dass sie sich unwohl fühlt, sobald mehrere Kinder auf einem Haufen sind.
Vielleicht hilft ihr die Spielgruppe, da ein bissl mehr Sicherheit zu gewinnen.
LG