#TdW: Fürs Kind sparen - Vorsorge als Fürsorge? (mit Urlaubsgewinnspiel!)
Admin
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Hallo zusammen,
Wenn unsere Kinder noch klein sind, scheinen Führerschein, Studium oder die erste eigene Wohnung noch weit weg. Und doch kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem sie ihre eigenen Wege gehen. Viele Eltern machen sich deshalb schon früher Gedanken darüber, was sie ihnen für diesen Start einmal mitgeben möchten.
Manche legen schon ab der Geburt regelmäßig etwas fürs Kind zurück, andere starten erst später oder dann, wenn es finanziell besser passt. Und auch die Vorstellungen davon, wofür das Geld einmal gedacht sein soll, sind ganz unterschiedlich.
Unser Thema der Woche lautet daher:
➡️ Vorsorgen fürs Kind: Welche Rolle spielt finanzielle Vorsorge für euch? ⬅️
• Sollte man möglichst früh damit beginnen oder seht ihr das entspannter?
• Legt ihr Geld für eure Kinder zurück? Wenn ja, mit welchem Ziel?
• Welche Form der Vorsorge habt ihr gewählt – und warum?
• Was bedeutet für euch überhaupt ein gutes finanzielles Polster für ein Kind?
• Beteiligen sich bei euch auch Großeltern oder andere Familienmitglieder?
• Ist finanzielle Vorsorge für euch eine Form von Fürsorge?
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Wir danken Erste Bank und Sparkasse für die Zusammenarbeit bei diesem Thema der Woche. Sponsoren wie diese ermöglichen es uns, das BabyForum unabhängig und kostenlos zu führen. Danke!
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Wie immer sind diese Fragen als Impuls zu verstehen. Ihr könnt diese gerne beantworten oder wie gehabt auch frei schreiben, was euch dazu einfällt. Wovon ihr berichten wollt, obliegt schließlich euch. Spannende, lustige und schöne, vielleicht manchmal auch nicht so schöne Geschichten wollen wir hier lesen. Zu vermeiden sind Grabenkämpfe, Vorurteile und Co. wie in den Forenregeln beschrieben.
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#ThemaDerWoche #TdW
Liebe Grüße
Admin
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Kommentare
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Ahja - ich find es wichtig heutzutage vorzusorgen, ich hab von meinen eltern kein geld bekommen für die zukunft und mein mann genauso wenig! Wir sehen es als puffer für immobilien oder sonstige zukunftsträume!
Kennst du das auch?
38 Antworten von Eltern stehen hier schon. Erzähl, wie es bei euch ist, oder stell deine eigene Frage. Kostenlos und anonym.
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Ich finde es wichtig, für die Kinder einen Polster anzulegen, mit denen sie sich später etwas finanzieren können!
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Eine Oma hat ein klassisches Sparbuch angelegt und eine Spardose , die jährlich beim Weltspartag geleert wird.
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Was wir ihnen dann mit 18 auszahlen, weiß ich noch nicht. Ob Bares oder konkret für bestimmte Ausgaben. Die Summe sollte für beide Kinder etwa gleich sein.
Mein Opa hat für uns Enkel gespart und den Buben doppelt (6000 Euro, wir Mädchen 3000 Euro) so viel gegeben, wie den Mädchen. Mit der Idee, Männer müssen mal eine Frau/Familie versorgen können. Tatsächlich haben bei uns jetzt nur die Mädchen Kinder und Partner 😂
Sonst gab es für uns Kinder kein Erspartes, weshalb ich bei meinen Kindern Wert drauf lege, dass ein bissl was da ist, aber auch nicht übertrieben viel, sodass es auch geschätzt wird.
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Ab kommendem Jahr soll ja ein Zukunftsdepot für Kinder kommen, welches KEST-befreit ist. Das könnte auch spannend werden. Allerdings möchte ich nicht, dass die Kinder das Geld mit jeweils 18 ausbezahlt bekommen, sondern wir es ihnen geben sobald wir es für sinnvoll erachten (eben für eine Geno-Wohnung, Hausbau, etc.). Das wird mit dem Depot vermutlich nicht möglich sein.
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Für den kleinen Bruder, werden wir das auch so einrichten, sobald er auf der Welt ist.
Wir sind damit soweit ganz zufrieden, mehr wegzulegen ist derzeit sowieso nicht drin.
Danke für das erneute tolle Gewinnspiel
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Das Geld soll dann für Hausbau und Hochzeit sein.
Zusätzlich sind wir gerade dran ein Grundstück in unserer Nähe zu finden - Immobilien sind ja auch eine Investition. Und leere Grundstücke im Speckgürtel sind selten. Leider bisher nichts bezahlbares dabei.
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Außerdem haben beide ein Sparkonto, auf welches jedes Jahr zum Weltspartag ihr Erspartes gelegt wird. Da sie sehr großzügige Verwandte (vor allem Großeltern) haben, kommt da immer ordentlich was zusammen.
Außerdem bekommen beide Kinder jeweils einen Baugrund, den wir bereits von unseren Eltern bekommen haben. Den können sie dann verkaufen oder selbst ihr Haus drauf bauen, das ist dann ihre Entscheidung.
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Mein Partner spart außerdem noch zusätzlich für ihn monatlich mindestens 50 Euro auf ein Sparbuch 👍
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Ich finde den Zinssatz eine tolle Möglichkeit um den kleinen später etwas mitgeben zu können. Leider wird das Leben immer teurer.
Bin von der Sparkasse positiv überzeugt und gerne Kunde.
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Zu den Geburtstagen haben wir allen Verwandten kommuniziert, sie sollen nur geld auf die Konten der Kinder überweisen - wir kümmern uns um die Packerl. Das hat für uns zwei Vorteile: WIR suchen aus, was tatsächlich gebraucht wird und vermeiden somit unerwünschte Geschenke und gleichzeitig haben die Kinder das Geld später für Wohnung etc. Zur Verfügung.
Mein Papa schenkt statt dem überweisen immer eine Goldmünze, das heben wir in ihren „schatzkisten“ auf.
Meine Oma gibt manchmal bei Besuchen einen 5er her, dafür haben die Kinder kleine Spardosen und das Geld dürfen sie auch ausgeben, wenn sie das wollen.
Ich find es sehr wichtig eine finanzielle Grundlage zu schaffen. Gerade wohnen ist so teuer geworden, man findet kaum eine Wohnung ohne relativ hohe Eigenmittel, ich möchte dass die Kinder finanziell ohne Sorgen starten können.
Wann die Kinder das Geld bekommen ist für uns noch unklar. Hängt wahrscheinlich auch davon ab, wie die Pubertät verläuft 😉
Danke für die Chance bei diesem tollen Gewinnspiel ♥️
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Wenn sie etwas älter sind, bekommen sie bestimmt ein eigenes Konto. Und je nachdem wann sie es brauchen werden (Führerschein, eigene Wohnung, Auto oder was auch immer) kriegen sie dann halt von unserem angesparten Geld.
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Dieses Jahr haben wir bei der ersten Bank ein Konto für die Kinder angelegt.
Regelmäßig gibt es noch kleine Beträge auf etf
Wenn sie älter sind wollen wir die ihnen öfter Bargeld geben mit dem sie sich dann was kaufen dürfen oder es sparen (aktuell lieben sie es Geld ins Sparschwein zu werfen)
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Für beide Kinder haben wir einen ETF-Sparplan, auf den monatlich jeweils 50 Euro gehen. Ich hoffe sehr, dass da in 20 Jahren eine hübsche Summe zusammen kommt. Auch bezüglich Altersvorsorge, kann das gleich genutzt werden.
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Sollte man möglichst früh damit beginnen oder seht ihr das entspannter?
Ich persönlich finde es total wichtig, dass meine Kinder so früh wie möglich den Umgang mit Geld lernen. Ich bewundere da immer meine Eltern, wie toll sie mir und meinen Geschwistern das Thema damals beigebracht und vorgelebt haben. Anhand meines Partners sehe ich leider auch, dass keine finanzielle Bildung in jungen Jahren auch total in die Hose gehen kann.
Legt ihr Geld für eure Kinder zurück? Wenn ja, mit welchem Ziel?
Wir investieren für jedes der drei Kinder in ETFs (die Höhe des Kindergeldes), mit dem Ziel, dass sie später ein Startkapital für eine eigene Immobilie haben. Das Geld haben wir auch dafür extra in eine eigenes Depot und bewusst nicht auf Anlageformen, die auf de Namen der Kinder laufen. Sie sollen das Geld nicht mit 18 aus den Fenster werden, sondern in den 30ern für eine Immobilie benützt werden. Falls sie das nicht wollen, bekommen sie es Anlassbezogen dann in Form eines Depotübertrages.
Spannende wird's dann nächstes Jahr mit dem Zukunftsdepot, das muss ich mir dann noch überlegen, wie ich es genau aufteilen möchte.
Welche Form der Vorsorge habt ihr gewählt – und warum?
Ich persönlich investiere hauptsächlich am Aktienmarkt und werde mich in den nächsten Jahren nach einer kleinen Anlegerwohnung umsehen, die aber auch ein später als Alterssitz genommen werden kann. Ich persönlich sehe mich nämlich nicht im Alter in einer großen Wohnung oder in einem Haus.
Was bedeutet für euch überhaupt ein gutes finanzielles Polster für ein Kind?
Für mich mal grundsätzlich eine abgeschlossene Ausbildung in einen Beruf der dem Kind gefällt, um dann auch einen eigenen finanziellen Poster zu füllen. Aber für mich wäre das der Eigenanteil für eine Immobilie.
Beteiligen sich bei euch auch Großeltern oder andere Familienmitglieder?
Zum Geburtstag gibt es meistens auch etwas Geld, das wird in die Spardose geworfen und am Weltspartag auf die Bank gebracht. Das landet zurzeit auf dem Kinderkonto des jeweiligen Kindes. Ein Großelternpaar bespart einen Bausparer für jedes Kind. Das andere Großelternpaar hat jeweils zur Geburt einen Philharmoniker geschenkt und einen 2. wird's mit der Matura oder alternativ dem Lehrabschluss geben.
Ist finanzielle Vorsorge für euch eine Form von Fürsorge?
Ja auf jedenfall, vor allem auch finanzielle Unabhängigkeit ist mir persönlich sehr wichtig. Für mich ist das Fürsoge für meine psychosoziale Gesundheit. Meiner psychischen Gesundheit tut es gut, zu wissen, dass wenn etwas mit den Partner ist (Schicksalsschlag oder Trennung), auch alleine klar zu kommen.
Mir ist natürlich bewusst, dass diese Situation privilegiert ist und das so nicht für alle möglich ist. Aber ich will mit meiner Antwort keinen Neid schüren sondern Ehrlichkeit und Transparenz schaffen, weil gerade wir Frauen viel zu wenig darüber reden.
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Würden wir gewinnen, könnten wir das Urlaubsgeld zusätzlich auf die Kindersparkonten legen 😊
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Beide Kinder haben ein klassisches Sparbuch, weil ich mich mit Wertpapieren so gar nicht auskenne.
Ziel ist es, dass für etwaige Anschaffungen immer Geld da ist bzw. sie später Startkapital haben.
Was heutzutage noch wichtiger erscheint, ist in Wohnraum zu investieren - mieten ist teuer, Zinsen sind leider auch hoch, aber wir hoffen, am Ende ist der Kredit abgezahlt und wir wohnen abgesehen von den BK und der Instandhaltung "gratis". Das ist sowohl Altersvorsorge für uns als auch Zukunftsvorsorge für die Kinder.
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Es wird für Führerschein und ein gebrauchtes Auto oder die Erstausstattung für eine kleine Wohnung reichen. Sie werden es jeweils zum 18. Geburtstag bekommen falls sie Wohnung, Auto etc selbst erhalten können.
Ein Sparkonto gibt's auch, aber da dürfen sie auch mal abheben, frei verfügen, es kommt ab und zu Geburtstagsgeld von den Großeltern drauf oder bei Steuerausgleich, Weihnachtsgeld etc auch mal extra was von mir. Wir reden da über 2stellige kleine Beträge.