Alle 15min wach

Hallo!

Mein 2. Kind ist bald 11 Monate. Seit dem 8. Monat schläft sie sehr schlecht. Ich bin grundsätzlich gut eingelesen in das Thema Babyschlaf und weiß auch, dass sie in gewissen Phasen (8 Monatsregression, Schübe, zähne…) schlechter schlafen. Ich hoffe hier noch auf irgendwelche Ideen gebracht zu werden, die unsere Situation verbessern. Die Schlafberatung hat uns nichts geholfen. Da war der Tipp: Baby muss zum Verbinden der Zyklen so einschlafen wie sie dann weiterschlafen soll. Wir haben dann versucht sie im Bett mit Schnuller und rhythmisches Popo klopfen und Sch-Sagen zum einschlafen zu bringen. So war der Tipp der Beraterin. Hat leider nichts gebracht. Unser Baby wacht sehr häufig seit fast drei Monaten auf. Meistens alle 30 Minuten und manchmal sogar alle 15 Minuten. Häufig ist es die erste Nachthälfte schlechter als die zweite - ist ungewöhnlich so weit ich weiß.

Der Nachtschlaf ist zirka von 19:00-06:00. Nach zirka 2,5h Wachzeit schläft es wieder für eine gute Stunde und dann nochmals nach einer Wachzeit von 3 Stunden. Der 2. Tagschlaf dauert etwa 1,5 Stunden. Dann Wachzeit von zirka 4-5 Stunden.

Es werden 2-3 Fläschchen in der Nacht mit zirka 150ml getrunken.

Die Schlafberaterin meinte, dass das alles normal klingt und wir nur die Einschlafsituation von Tragen/Wiegen im Arm auf Einschlafen im Bett ändern müssten.

Ich finde es schon sehr extrem dieses häufige Aufwachen und natürlich zehrend. Glücklicherweise macht der Papa auch viele Nächte. Aber wir sind schon sehr am Ende mittlerweile.

Hatte jemand ähnliche schlechte Schläfer für so lange Zeit und Tipps?

Kommentare

  • Vielleicht braucht euer Kind die ersten 30 Minuten eher am Arm 🤷‍♀️ ich hatte es bei meinem Sohn damals so. Er ist am Arm eingeschlafen und ich bin mit ihm die ersten 30 bzw 40 Minuten am Arm im Schaukelstuhl geblieben. Man hat richtig gemerkt wie er nach fast 30 Minuten in die nächste Schlafphase gerutscht ist und da er immer noch im Arm war, konnte er sich regulieren und weiter schlafen. Danach hab ich ihm ins Bett gelegt und er hat ruhig weiter geschlafen. Bei uns lieg dabei die Tonie Box mit leider einschlafmusik, schlafschaf. Das hab ich dann laufen lassen, so das dies eine zeitlang auch gleichbleibend war. Hat bei uns gut funktioniert so, heißt aber natürlich nicht das es bei euch so funktioniert 🤷‍♀️
    KatrinWWW
  • Vl schläft sie schlecht weil sie das trinken mit schöafen assoziiert?

    Würde tagsüber den schlaf komplett umstellen auf einmal mittags schlaf. Den dann so ca 11-12 uhr timen und spazieren gehen. Das wagerl daheim dann wo abstellen wos halbwegs kühl ist (zimmer, bad, vorzimmer etc)

    Und den abendschlaf auf 20h legen. Flasche zum schlafen geben und nachts wasser anbieten.

    Mit 11 monaten braucht ein baby nicht mehr so viele flaschen nachts, wo hast du das her? Würd damit aufhören, als erstes!

    Meine ersten zwei waren flaschenkinder und da war das auch nie so bzw hab ich das nie so gemacht 🤔
    Mein drittes wird jz gestillt und trinkt einmal nachts. Im normalfall.

    Ich würde normal tragend, siegend, wiegend etc einschlafen und dann ins bett legen. Beruhigen mit schnuller sch und wasser. Immer wieder hinlegen. Bei uns hats beim baby jz aufheben nur schlimmer gemacht!
    KatrinWWW
  • Vogi schrieb: »
    Vielleicht braucht euer Kind die ersten 30 Minuten eher am Arm 🤷‍♀️ ich hatte es bei meinem Sohn damals so. Er ist am Arm eingeschlafen und ich bin mit ihm die ersten 30 bzw 40 Minuten am Arm im Schaukelstuhl geblieben. Man hat richtig gemerkt wie er nach fast 30 Minuten in die nächste Schlafphase gerutscht ist und da er immer noch im Arm war, konnte er sich regulieren und weiter schlafen. Danach hab ich ihm ins Bett gelegt und er hat ruhig weiter geschlafen. Bei uns lieg dabei die Tonie Box mit leider einschlafmusik, schlafschaf. Das hab ich dann laufen lassen, so das dies eine zeitlang auch gleichbleibend war. Hat bei uns gut funktioniert so, heißt aber natürlich nicht das es bei euch so funktioniert 🤷‍♀️

    Mhm, das wäre jetzt das Gegenteil von dem was die Schlafberaterin gesagt hat 🤔 so haben wir es ja eigentlich lange gemacht und dann kam die 8 Monatsregression und der Schlaf wurde so schlecht mit dem häufigen aufwachen.

    Wir haben weißes Rauschen statt einem Tonie. Sollte den ähnlichen Effekt haben.
  • Kunaa schrieb: »
    Vl schläft sie schlecht weil sie das trinken mit schöafen assoziiert?

    Würde tagsüber den schlaf komplett umstellen auf einmal mittags schlaf. Den dann so ca 11-12 uhr timen und spazieren gehen. Das wagerl daheim dann wo abstellen wos halbwegs kühl ist (zimmer, bad, vorzimmer etc)

    Und den abendschlaf auf 20h legen. Flasche zum schlafen geben und nachts wasser anbieten.

    Mit 11 monaten braucht ein baby nicht mehr so viele flaschen nachts, wo hast du das her? Würd damit aufhören, als erstes!

    Meine ersten zwei waren flaschenkinder und da war das auch nie so bzw hab ich das nie so gemacht 🤔
    Mein drittes wird jz gestillt und trinkt einmal nachts. Im normalfall.

    Ich würde normal tragend, siegend, wiegend etc einschlafen und dann ins bett legen. Beruhigen mit schnuller sch und wasser. Immer wieder hinlegen. Bei uns hats beim baby jz aufheben nur schlimmer gemacht!

    Eigentlich schläft sie mit dem Schnuller ein und weiter. Sie trinkt jetzt tatsächlich viel mit den 3 Flaschen. Das hat auch gestartet mit dem schlechten Schlaf. Sie isst jetzt seit Wochen sehr wenig tagsüber und trinkt auch nicht viel. Das holt sie sich in der Nacht. Wobei sie nicht oft wegen Hunger aufwacht - das ist dreimal. Aber die restlichen Male will sie Schnuller oder Nähe.

    Wenn sie tagsüber nur einmal für eine Stunde schläft, wäre sie ja sehr sehr lange wach. Acht Stunden Wachzeit hätte sie nach deinem Vorschlag vor dem Nachtschlaf. Das wäre sehr ungewöhnlich lange für dieses Alter.
  • Du beschreibst fast 1:1 unsere Situation.
    Baby 11 Monate, wacht schon immer (?) nach 30 Min wieder auf. Dann wieder und wieder. Zwischen 1 und 5 Mal. Dreimal in ihrem Leben hat sie sofort geschlafen 👌🏻😬🥴
    Ich hab da oft echt einen Stress. Baby Hinlegen, Garten gießen, wieder Baby, duschen, wieder Baby, großes Kind Gespräch, wieder Baby, Bettgehn.

    Sie wird einschlafgestillt und das müssten wir ändern. Sie ist aber so schnell so panisch beim Schreien, wenn es nicht wie gewohnt läuft, dass sie erbricht und da hab ich gesagt, egal - es bleibt wies is und irgendwann wird es sich schon von allein ergeben.

    Ich übe mich also in Akzeptanz und Geduld 😏
  • Mohnblume88 schrieb: »
    Du beschreibst fast 1:1 unsere Situation.
    Baby 11 Monate, wacht schon immer (?) nach 30 Min wieder auf. Dann wieder und wieder. Zwischen 1 und 5 Mal. Dreimal in ihrem Leben hat sie sofort geschlafen 👌🏻😬🥴
    Ich hab da oft echt einen Stress. Baby Hinlegen, Garten gießen, wieder Baby, duschen, wieder Baby, großes Kind Gespräch, wieder Baby, Bettgehn.

    Sie wird einschlafgestillt und das müssten wir ändern. Sie ist aber so schnell so panisch beim Schreien, wenn es nicht wie gewohnt läuft, dass sie erbricht und da hab ich gesagt, egal - es bleibt wies is und irgendwann wird es sich schon von allein ergeben.

    Ich übe mich also in Akzeptanz und Geduld 😏

    Puh, das klingt sehr hart. Mir kommt das schon alles extrem vor, weil es so lange schon ein schlechter Schlaf ist. Kenn schon schlimme Schlafphasen vom Großen, aber so heftig und lange nicht. Aber zumindest kann ich mich mit dem Papa abwechseln. Das geht natürlich mit Einschlafstillen nicht. Bis zum Erbrechen weinen/schreien kenne ich auch. Das hält man nicht so einfach durch.

    Ich schaffe es aber momentan nicht es so hinzunehmen, weil es die letzten Nächte mit dem Aufwachen alle 15 Minuten noch schlimmer ist. Das bedeutet dann wirklich gar keinen Schlaf. Sie lernt gerade sich hochzuziehen - wahrscheinlich liegt es daran.

    Alles Gute für euch!
  • KatrinWWW schrieb: »
    Bis zum Erbrechen weinen/schreien kenne ich auch. Das hält man nicht so einfach durch.

    Gestern hab ich unfreiwillig eine schlimme Erfahrung gemacht.
    Bin dieses We mit den Kindern allein daheim. Hab das Baby schlafen gelegt, Babyphone an und hab die Beete gegossen. Iwann dachte ich, komisch, dass sie heut gar nicht aufwacht. Schau aufs Babyphone - AUS!! (Im Nachhinein festgestellt, Akku war leer)
    Ich also rein gelaufen und hab sie schon voll schreien gehört. Sie hat mind. 5 Minuten schon geschrien, sie war zittrig panisch und hat erbrochen in ihr und mein Bett. Sie selber komplett klebrig und alles…puh…
    Sie tat mir so leid. Also dieser Weg wär jedenfalls nix 😢
    Meine große Tochter (7) hat auch voll geweint, weil sie Angst hatte, dass das Baby ersticken hätt können.
    War dann noch ein langer Abend mit viel Aufregung…
  • Mohnblume88 schrieb: »
    Ich hab da oft echt einen Stress. Baby Hinlegen, Garten gießen, wieder Baby, duschen, wieder Baby, großes Kind Gespräch, wieder Baby, Bettgehn.


    Liebe Mohnblume,

    wäre es bei euch vl schon möglich, das Kleine in Tragetuch oder Kinderwagen mit zum Gartengießen zu nehmen? Wo sie im Fall einschlafen könnte, aber Du in der fühl- & hörbaren Nähe bist.

    Mit Schlafengehen kenne ich mich nicht aus :#:p ,mein Kind, das Familienbett gewöhnt ist, schläft noch jetzt fast nur mit Hautkontakt ein. "Weil sie so fein ist" :grin:


    Das fiel mir nur ein, weil Du gesagt hast, von wegen Stress. Ich versuche mittlerweile alles so entspannt wie möglich zu machen. Dann werden Dinge zwar anders erledigt als man es vorausgeplant hatte, aber Hauptsache der Cortisolspiegel/Stresslevel bleibt unten :heart:


    Alles Liebe und Gute :blush:
  • @Glenn Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Als kleines Baby war sie öfter mit in der Trage, aber da hätte sie mittlerweile fomo und schliefe erst recht nicht. Sie hat natürlich auch einen eigenen Schlafrhythmus (18-19 Uhr Bettgehzeit) und ich schaff es nicht alles vorher zu erledigen. Mein Partner macht eh den Großteil, aber der ist nicht immer da.

    Ich hab mich iwie eh damit abgefunden 😅 und wenn das Baby schläft, gibts ja immer was zu tun, sitz dann ja nicht herum und wart bis sie wieder aufwacht.
  • melly210melly210

    3,518

    bearbeitet 7. September, 13:29
    Das klingt anstrenged bei euch beiden :| Generell gehts bei dem Thema darum daß die Kinder lernen sich selber so zu regulieren daß sie wieder einschlafen. Was dabei helfen kann:
    - Kind dort einschlafen lassen wo es wieder aufwacht, dh im Bett.
    - weißes Rauschen oder andere konstante Musik die auch noch läuft wenn das Baby wieder aufwacht
    - Schnuller so daß sie ihn selber wieder finden können. Dh im Dunklen leuchtende Schnuller etc.
    - sobald die Beikost stabil läuft in der Nacht nurmehr Wasser zum trinken anbieten. Die Flasche können sie dann ggf selber erreichen.
    - Generell die Einschlafhilfen kleinschrittig reduzieren.

    Wir haben unseren Sohn von Anfang an immer im Bett mit ruhiger Musik einschlafen lassen. Am Anfang mit kuscheln, streicheln, klopfen etc, dann schrittweise so reduziert daß wir nurmehr die Hand reingehalten haben und er sich da drangekuschelt hat. Irgendwann hat er das dann gar nicht mehr gebraucht. Schreien/weinen lassen haben wir ihn definitiv nie.
  • @melly210 das alles machen wir bereits. Und sie konnte bereits gut die Zyklen verbinden und ist ohne viel Hilfe eingeschlafen. Aber sie isst nicht so gut und trinkt nachts noch. Jedoch 2-3x wacht sie wegen Hunger auf. Das erklärt für mich nicht ein Aufwachen alle 15 Minuten. Bei 30 Minuten kann ich es mir noch mit dem Wechsel des Schlafzyklus erklären und dass manche Babys das noch nicht können. Aber da wir nun bei alle 15 Minuten angekommen sind, hätte ich mich gerne mit einer Mama ausgetauscht mit gleicher Erfahrung. Gibt es hier anscheinend nicht.
  • @KatrinWWW bei meiner ersten Tochter wars auch so mit sehr kurzen Abständen. Aber da haben wir aufgrund einer Beratung durch eine Freundin, die in der Schreibabyambulanz arbeitet, den Tipp bekommen, sie abends gezielt weinen zu lassen, um den Stress des Tages abzubauen.
    Der schlechte Schlaf wurde damit begründet, dass sie zu viel zu verarbeiten hätte und deshalb immer aufwacht. Bei meiner Tochter wars wahrscheinlich wirklich so und das Weinen half ihr sehr gut. Bei meinem zweiten Baby ginge das gar nicht, weil sie so schnell panisch wird.

    Weiß nicht, wie hilfreich das für dich ist. Hast du den Eindruck, dass sie tagsüber ausreichend Gelegenheit hat, Frust, Ärger und Wut rauszulassen? Hatte meine erste Tochter nämlich nicht, die hab ich bei jeder kleinsten Regung beruhigt und/oder gestillt.
  • @Mohnblume88 finde ich schwer zu sagen, ob sie dazu genügend Möglichkeit hat. Da der Bruder ein gefühlsstarkes Kleinkind ist und auch entsprechend viel Aufmerksamkeit braucht, ist es jedenfalls nicht so, dass ich bei jedem kleinen Aufschrei hingehe. Aber wenn sie richtig weint, nehme ich sie jedenfalls hoch. Ich werde es einmal beobachten. War das bei deiner Großen eher in den ersten Monaten ein Thema oder auch in dem Alter? Dieses abendliche Schreien zu begleiten und nicht zu „unterdrücken“ kenne ich eher aus den ersten paar Monaten.

    Ich werde nun vielleicht doch auch noch mit der Kinderärztin sprechen. Auch wenn da meistens nichts rauskommt. Aber sie isst auch seit dem schlechten Schlaf viel weniger Beikost. Dachte oft, dass es am Zahnen liegt. Aber dass es so lange anhält, wundert mich schon.
  • @KatrinWWW ich hab mich schlecht ausgedrückt. Also das Weinen abends musste ich sozusagen provozieren, indem ich außer Anwesenheit, keine Regulation angeboten habe. Kein Stillen, kein Schnuller, kein Schaukeln, kein Tragen, kein Summen usw.
    Nur halten, sitzen und zuhören.
    Sie war da ca. 8 Monate alt.

    Es klingt hart, wenn ich es jetzt selber so lese, aber damals war das sehr befreiend und gut. Man hat gemerkt, wie gelöst sie nach dem Weinen (=Erzählen) war.
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