Baby lässt sich nicht ablegen

Hallo ihr Lieben,
zur Info: ich weiß das ist ganz normal am Anfag, dass manche Babys ganz viel Nähe brauchen. Ich genieße es auch aber manchmal komme ich echt an meine Grenzen. Mein Sohn ist 7 Wochen alt & lässt sich kaum ablegen & ich komm dadurch kaum dazu mich frei zu bewegen geschweige denn etwas für mich zu machen. Entweder stille ich liegend & er schläft so ein oder eben an mir ‚& spbald ich versuche ihn ins Bettchen zu bringen wacht er auf oder wenn er merkt ich bon nicht mehr da. Mein Mann hilft mir sehe viel kocht für uns usw. Aber langsam würde ich auch gerne wieder solche Dinge machen. Mich würde nur interessieren bei wem das auch so war & wie lange es ca. gedauert hat bis es auch mal alleine schlafen konnte.

Ach ja Federwiege haben wir klappt nur sehr selten wenn er schon richtig übermüdet ist. Trage bin ich noch am Üben finde ich derzeit noch sehr kompliziert🫩

Fühle mich so unfähig, wenn ich sehe, dass andere Mamas alles hinkriegen, Einkaufen gehen usw.

Ich bin gefühlt ans Bett gefesselt weil ich entweder stille oder er auf mir schläft. Nachts wacht er auch alle 1-2 Stunden auf was auch sehr mühsam ist. Wann wird es besser?? Bitte um Hoffung🥹

Liebe Grüße🩵

Kommentare

  • Es war bei uns ganz genauso. Meine Tochter wollte ständig an die Brust und hat die ersten 3? Monate überhaupt nur auf mir geschlafen und erst nach 7 Monaten etwa, konnte ich abends auch mal aufstehen. Für 20-max 30 Minuten oder so 😆

    Im ersten Lebensjahr hat sie ihre Tagschläfchen auch nur in der Trage gemacht. Mit Körperkontakt war sie aber auch immer sehr zufrieden, daher habe ich es durchaus auch als bequem empfunden.

    Die Trage war ganz wichtig und täglich im Einsatz.
    IrenaaLenaBanana
  • Bei uns war es auch so. Schlafen ging nur mit Körperkontakt und ich konnte mich nicht einmal mit ihm hinlegen. Er wollte immer in den Armen schlafen, also ich sitzend, er in den Armen. Mit üben ging es nach einiger Zeit in der trage, aber kochen habe ich mich in der trage oft nich getraut weil ich Angst hatte dass er da den heißen Dampf oder so abbekommt 🫣
    Ich hab es immer Mal wieder versucht ihn abzulegen, wenn er dabei wach wurde hab ich ihn wieder genommen, und ein zwei Tage wieder versucht. Wir sind dann vom ich sitzen er liegen, zu ich liegen er bei mir liegen gekommen und dann mit 8 Monaten konnte ich ihn im Bett ablegen, aber erst nach der obligatorischen halben Stunde, da kommen die in die nächste Schlafphase. Nacht schlaf ging interessanterweise immer im beistellbett. Aber zuerst tragen, dann im Schaukelstuhl die 30 Minuten abwarten und dann ablegen. Das hat funktioniert. Ich weiß 8 Monate klingen extrem weit weg wenn man bei 7 Wochen ist 🤷‍♀️ aber da kann man nicht viel anders machen. Die einen Kinder brauchen den Körperkontakt, die anderen nicht so. Lernen, in dem Sinne kann man es ihnen nicht! Aber es verändert sich in der Entwicklung immer was und daher einfach immer Mal wieder ausprobieren. Mit war es wichtig das er gut schläft, als dass ich koche 🤷‍♀️ schauen wir Mal wie das bei Baby Nr 2 funktioniert 😂😂😂
    IrenaaLenaBanana
  • @Irenaa: ich kann das so gut nachvollziehen und fühlen was du schreibst … Ich hab mir auch so einen „Stress“ gemacht deswegen und war schon auch frustriert, weil mein Sohn nur auf mir unter Tags geschlafen hat und dabei meistens die ganze Zeit den Busen drinnen hatte 🥴. Bei uns hat das „ewig“ gedauert - erst mit 4,5,6 Monaten dann langsam hat er auch geschafft seine Schläfchen mal im Auto und dann später im Bett zu machen. Ich hab immer geglaubt, dass MUSS Ja gehen oder was auch immer, hab mir unnötigen Stress gemacht, wegen irgendwas das ich machen sollte … weißt du wann es bei mir besser wurde und ich das einfach nur genießen konnte, als ich es einfach akzeptiert habe, wie die Situation jetzt ist. Ich weiß das klingt vielleicht hart oder zu simpel, aber es ist gerade bei Babys/Kleinkindern, meiner Meinung nach, immer noch der beste Tipp, den ich mir selbst auch immer wieder laut vorsagen muss. Akzeptanz, was man nicht ändern kann, ist das was es leichter macht. Ich weiß, dass das vielleicht nicht das ist, was du dir jetzt wünschen würdest. Ich konnte das auch nicht hören, dass man es doch einfach genießen soll, ich konnte es auch die ersten Wochen nicht. Doch dann hab ich es akzeptiert, dass es jetzt so ist, es ist nur eine ganz ganz kurze Zeit im Vergleich zum Rest eures Lebens, wo sie einen so dringend brauchen und das sollte man wirklich so gut es genießen. Mach’s dir so gemütlich wie möglich - schau dir am Handy/Fernseher deine Serien an, hör ein Hörbuch oder einen Podcast, mach es dir einfach gemütlich und schau, dass es für euch beide halbwegs klappt und du wirst sehen, es geht dann doch so schnell vorbei und irgendwann, das kommt dann so unerwartet, war es das letzte Mal, dass dein Sohn das will … bei uns war’s echt von einem Tag auf den anderen, der wollte er es nicht mehr und dann war ich fast traurig, dass es jetzt vorbei ist - ich kann dir wirklich nur ans Herz legen, es zu akzeptieren, dass es jetzt so ist und dann wird es schon ein Stück leichter 🤗. Ich fühle mit dir - bei mir war’s damals auch so heiß im Sommer, ich bin fast umgekommen, weil es ständig an der Brust sein wollte, viel geclustert hat und nur auf mir schlafen wollte untertags - es war schon eine herausfordernde Zeit 🥵. Aber als ich es akzeptiert habe, konnte ich es wirklich auch als meine Auszeit sehen und haben es dann einfach genossen. Dein Kind will dir nur zeigen, dass du mal einen Gang runter schalten sollst und auch ausruhen sollst - was bei mir dann gut ging nach einer Zeit, dass er im Wachzustand paar min, später dann mehr, sich bissl unter einem Spielzeug oder so beschäftigen konnte - also hab ich immer alles, was zu erledigen war, gemacht, wenn er wach und gut drauf war - und ich hab mir keinen Stress gemacht, was ich geschafft hab, war ich stolz und der Rest musste mein Mann halt erledigen - sei nicht zu streng mit dir, ein Neugeborenes ist Arbeit genug - alles andere nebenbei, was man schafft, darf man stolz sein und sonst darf auch der Mann einfach mal mehr machen, irgendwann wird es wieder so sein, dass du auch das machen kannst, was du dir vornimmst. Was mir auch geholfen hat, für meinen Kopf, ich hab mir immer Mini To-Dos aufgeschrieben in meiner To-Do App, Dinge wo ich wusste, die schaff ich untertags und so konnte ich für mich und meinen Kopf auch was abhaken und stolz sein, dass ich zB geschafft hab, zu staubsaugen oder mal gut zu lüften, oder schnell Geschirrspüler ausräumen oder mal eine Wäsche geschafft. Aber ich hab mir wirklich nur das aufgeschrieben, wo ich wusste, dass ich das heute schaffen werde 😅. Was für mich immer ein super Tag war, wenn ich es geschafft habe, Zähne zu putzen und zu duschen, bevor mein Mann von der Arbeit heim kam 😂.
    Alles Gute jedenfalls für euch 🤗
    Glenn
  • Hallo mein Sohn ist jetzt 3 Monate und ich hab das auch alles durch bzw. es läuft immer noch, wie meine vorrednerin schon gesagt hat, so hat es mir auch eine Freundin gesagt "man muss es akzeptieren und versuchen zu genießen und das beste draus machen"
    Ich bin gewohnt gewesen alles selbst zu erledigen und zu schaffen, war eine riesige Umstellung und fällt mir immer noch oft schwer das ich im Haushalt nicht mehr alles so schaffe wie zuvor, aber wie schon erwähnt wurde einfach stolz sein auf das was man schafft. Den Rest abgeben oder einfach sein lassen.
    Anfangs hat es mich auch sehr genervt das er ständig beim stillen in meinem Arm eingeschlafen ist und ich ihn nicht weglegen konnte. Jetzt will er nur im Tragetuch schlafen, und lässt sich natürlich auch nicht ablegen, und ich bin für jedes Mal dankbar wo er einfach mal beim stillen einschläft und ich ihn nicht die ganze Zeit herum tragen muss, vor allem bei der enormen Hitze.
    Ich tu mir auch immer noch oft schwer zu erkennen wann er wirklich müde ist, wodurch es auch Mal vorkommt das er übermüdet und dann ist es noch schwieriger für Babys in den Schlaf zu finden. Das positive das ich dir mitgeben kann je älter sie werden umso weniger Schlaf brauchen sie tagsüber also automatisch bisschen mehr Bewegungsfreiheit für dich. Die kleinen bruachen einfach unsere nähe und die sollten wir ihnen einfach geben.
    Irenaa
  • Hallo Irenaa,

    finde Johanna_Moritz' Antwort bezüglich Akzeptanz auch sehr zutreffend. :)

    Zum aber wieder mehr machen können, weil die Babys sind ja zu unserem Alltag dazugekommen, habe ich es mit in die alltäglichen Arbeiten eingebunden.

    Zb Baby neben Wäscheständer abgelegt und Wäsche aufgehängt. Derweil mit ihm geredet. Also hat es gehört und gesehen, dass Mama da ist. Und somit einfach nach und nach die Pausen vom Rumtragen verlängern.....

    Oder Baby im MaxiCosi auf Arbeitsplatte neben den Herd gestellt, die Kartoffeln (4, 5 Stk) auf den Schoß des Babys abgelegt, habe erklärt das sind die Kartoffeln, das gibt es zu Essen. Dann die Kartoffeln etc direkt (!) daneben (Baby mit 1, 2 Monaten konnte bei mir damals nicht schaukeln im MaxiCosi) geschnitten und in den Topf gegeben. Kind hat geschaut und als alles im Topf war hab ich das Baby rausgenommen, vl gestillt oder gewickelt. Also neben dem Dampf oder heißer Platte war es dann nie. Das wär mir auch viel zu gefährlich gewesen.

    Zu Tragen: ich hatte 3 verschiedene, hab mir erst später eine - für mich die beste - auf willhaben gebraucht gekauft, die hieß Marsupi. Eine günstige andere Tragemöglichkeit auszuprobieren lohnt sich manchmal. :)

    Und noch das allerwichtigste: nicht rundum schauen, wieviel die anderen schon können. Ihr seid ihr und braucht EURE Zeit :blush:

    Alles Gute für Euch :)
    Irenaa
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