Frage an alle Sternenkindeltern und Angehörige

Hallo ihr Lieben!

Wie die Überschrift schon sagt, habe ich eine Frage an alle Sternenkindeltern und Angehörige.

Ich bin zwar selbst auch Mama eines Sternenkindes, möchte da trotzdem gerne unabhängige Meinungen hören und würde mich freuen, wenn es hier vielleicht jemanden gibt, der seine Ansicht teilen möchte.

Es geht um folgendes....

Eine Freundin von mir hat selbst vor einigen Jahren ihre Tochter gehen lassen müssen. Nur 30min nach der Geburt reiste sie zu den Sternen.
Aus ihrer Trauer heraus und dem Wunsch auch anderen Eltern zu helfen, gründete sie dann einen Sternenkinder-Onlineshop, wo sie persönliche liebevolle Andenken herstellt, um Erinnerungsstücke für sein Sternenkind zu haben.

Ich selbst bekam damals bei der kleinen Geburt unseres Sohnes einen gehäkelten Stern vom KH, der auch heute noch eine riesengroße Bedeutung hat und mich überall hinbegleitet. Jedes Mal wenn es mir schlecht geht, nehme ich ihn und halte inne.

Genau für solche Momente macht meine Freundin das eben, weil sie weiß wie sehr so persönliche Andenken Halt geben können.


Nun zur eigentlichen Frage....

Sie macht wirklich viele Sachen, professionell und jedes einzelne Stück personalisiert. Leider hat sie jedoch kaum "Besucher" bzw. Aufträge. Obwohl sie kaum bis gar keinen Gewinn damit macht (sie hat einen normalen Job und will sich da jetzt auch nicht bereichern) bleiben die Aufträge aus.

Werbung schalten etc.möchte sie eben auch nicht, da es doch ein sehr sensibles Thema ist und sie auf keinen Fall möchte, dass man das Gefühl hat, dass sie einfach nur was verkaufen möchte – sie will ja eigentlich nur damit helfen.

Ich möchte ihr daher gerne helfen, da sie wirklich jede freie Sekunde investiert...
Daher wäre es schön, wenn ich vielleicht hier ein paar Anregungen oder vielleicht eigene Empfinden aufgezeigt bekomme, um ihr das dann weitergeben zu können.

- Was würde euch als Sternenkindeltern ansprechen/oder abschrecken
- Wo könntet ihr euch vorstellen, das man z.B.Flyer etc.positioniert usw.

Ich wäre sehr dankbar für die ein oder andere Meinung/Nachricht, damit ich gewisse Ansichten auch mit meiner Freundin teilen kann...
Vielleicht kann man dann gewisse Dinge einfach anders machen und so anderen Familien in dieser schweren Zeit ein klein wenig Trost spenden.

Über eure Nachrichten würde ich mich freuen!
Danke fürs Lesen 🩷

Kommentare

  • Ich, selbst Sternenkindmama, arbeite mittlerweile auch im Sternenkindbereich und bin Teil des Verbandes für Sternenkindhilfe - auf mein-sternenkind.net könnte sie sich eintragen lassen eventuell oder sich in ihrer Umgebung Leute raussuchen, die mit Sternenkindfamilien arbeiten und dort ev Flyer/Visitenkarten auflegen bzw.eben vernetzen :) gibt nämlich eine Landkarte, wo man sich eintragen lassen kann und dann je nachdem was man sucht eben auch suchen und finden kann.
    Wenn du mehr Infos möchtest, gern per PN

    Sonst ggf.Krankenhäuser fragen
    Jessiii
  • blue_angelblue_angel

    1,826

    bearbeitet 11. Mai, 13:34
    Bzw.Hebammen kontaktieren würde mir ad hoc noch einfallen
  • Super, vielen lieben Dank!
    Hebammen habe ich tatsächlich vor ein paar Tagen begonnen zu kontaktieren, aber die Webseite mein-sternenkind.net kannte ich noch nicht. Vielen Dank für den Tipp!
  • Hallo!

    Dieser Verein wäre evt. auch eine Ansprechstelle:

    https://www.verein-pusteblume.at
  • Hallo :)
    Ich bin auch eine Sternenkindmama und habe nach dem Verlust meiner Tochter auch das BEdürfnis gehabt etwas für andere Mamas zu tun, was Ihnen helfen könnte den Schmerz zu verkraften. Meine Werke habe ich an meine Trauerbegleiterin gegeben, die im Sterneneltern-Verein vom Krankenhaus tätig ist und Mamas in dieser schweren Zeit zur Seite steht.
    Ich war im Krankenhaus in Mödling, da weiß ich auch, dass sie ein ELKI-Stern-Team (Eltern-Kind-Stern-Team) haben. Das wäre auch die Möglichkeit für deine Freundin sich direkt an die Geburtenstation zu melden. Meistens liegen dort ja auch Boxen für Sterneneltern auf. Da könnte man auch Flyer reingeben.
  • Um das Thema mehr in den Alltag zu bringen, könnte sie vielleicht auch Infos bei Mama-Baby-Treffs platzieren. Denn wer selber nicht betroffen ist, kennt oft jemanden, der betroffen ist.

    In unserer Gemeinde gibt es seit 2 Jahren eine Sternenkindergedenkstelle am ev. Friedhof.
    Daher wären solche Angebote vielleicht auch für Kirchen/Seelsorger hilfreich, die darauf verweisen können.
    Sternenkinderfotografen geben die Infos vielleicht auch gern weiter.
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