Vorzeitiger Mutterschutz

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt in der 20. SSW und mir geht es so schlecht mir ist dauernd Übel und muss mich übergeben.
Kann fast nicht mehr gehen weil es im Unterleib so wahnsinnig sticht und zieht.

Hab letztes Jahr schon 1 Fehlgeburt und eine Eileiterschwangerschaft die operiert worden ist. Hab einfach so Angst das ich noch ein Kind verliere.
Hab hin und wieder Blutungen hören aber wieder nach ein paar stunden auf.

Kann mir jemand sagen zu wem ich gehen soll das ich in den vorzeitigen Mutterschutz gehen kann?
Danke im voraus

Kommentare

  • Hy, für den vorzeitigen Mutterschutz gibt es verschiedene Diagnosen die man haben muss (und man will keine davon). Wenn du davon nix hast schaut es schlecht aus mit vorzeitigem Mutterschutz. Du könntest dich aber wenns dir so schlecht geht krank schreiben lassen, aber Vorsicht wenn du zu lange krank bist wirkt es sich auf das Wochengeld aus. Alles gute.
  • Viennagirl87Viennagirl87

    2,174

    bearbeitet 22. April, 17:59
    Ich würde mit deinem Arzt/Ärztin sprechen.
    Dauerübelkeit mit Ergeben (Hyperemesis) steht zum Beispiel auf der Liste.

    Alles Gute!
  • Also Mehrlinge stehen auch auf der Liste, und das ist grundsätzlich ein schöner Grund früher in den Mutterschutz gehen zu dürfen @miss87
    MamaGlück20
  • Viennagirl87 schrieb: »
    Ich würde mit deinem Arzt/Ärztin sprechen.
    Dauerübelkeit mit Ergeben (Hyperemesis) steht zum Beispiel auf der Liste.

    Alles Gute!

    Das stimmt leider nicht... Ist kein Grund für eine Freistellung.
  • Viennagirl87Viennagirl87

    2,174

    bearbeitet 24. April, 06:21
    @Spitzi doch 😉 es steht nicht per se auf der Liste (da geb ich dir Recht), aber wenn man einen schweren Fall von Hyperemesis Gravidarum hat und das Leben für Mutter und Kind in Gefahr ist wegen Dehydrierung zum Beispiel kann der Arzt ein individuelles Beschäftigungsverbot ausstellen. Eine Bekannte von mir wurde deshalb in den frühen Mutterschutz geschickt. Aber sie hatte auch Krankenhausaufenthalte hinter sich - war sehr eindeutig belegbar, dass es ihr nicht gut ging.
  • Ich kenne auch paar Fälle wo man freigestellt wird obwohl es nicht auf der Liste steht (Depression, Probleme mit der Bandscheibe etc. ) Ich hatte Bluthochdruck in der zweiten SS musste Medikamente nehmen und war zwei mal stationär im KH wegen starker Übelkeit konnte nicht mal Wasser in mir behalten und noch eine sehr tief sitzende Plazenta was ab und an zu Blutungen führte wurde aber nicht freigestellt was mich eh geärgert hat ich habs halt nie angesprochen ob es möglich wäre aber man sah mir an wie schlecht es mir ging. War halt ab und an im Krankenstand hatte eine sehr liebe Hausärztin. Ich glaub es hängt davon ab was du beruflich machst. Ich hab halt einen Bürojob mit HO Möglichkeit gehabt. Eine Bekannte hatte ein kleines Hämatom was aber lt. Arzt nicht das Baby gefährdet sie hatte ab und an Schmierblutungen und er hat sie freigestellt weil es ihr dadurch psychisch nicht gut ging. Sie war Filialleitung im Lebensmittelhandel also doch körperlich mit Anstrengung verbunden. Es kommt sehr auf den Arzt drauf an. Dafür waren bei mir die anderen zwei SS sehr schön 🙂
  • Ja kann ich so bestätigen @MamaGlück20, wenn man keinen Grund laut Liste hat, hängt es vom Arzt ab.

    Ich hatte in beiden Schwangerschaften Hyperemesis mit Krankenhausaufenthalten und beide Male wurde ich nicht freigestellt, sondern war für einige Monate krankgeschrieben @Viennagirl87.

    Ich hab aber auch eine Bekannte, die deshalb in den vorzeitigen Mutterschutz geschickt wurde, weil ihr Arzt da mehr dahinter war. Wird leider nicht einheitlich gehandhabt.

    Ich find es eh voll arg, weil man mit Hyperemesis in den seltensten Fällen nach ein paar Wochen wieder arbeitsfähig ist aber irgendwie wirds oft immer noch mit normaler Schwangerschaftsübelkeit in einen Topf geworfen.
  • @Mitleserin echt arg, dass es so unterschiedlich gehandhabt wird…. also die Bekannte von mir, die hätte echt nicht arbeiten können. Tut mir leid, dass du trotzdem arbeiten musstest. Ich hab das Gefühl, der Körper ist danach so geschlaucht, dass es selbst, wenns besser wird man so arg geschwächt ist.
  • @Viennagirl87 ich war eh im Krankenstand, hätte nie und nimmer arbeiten können. Ist halt trotzdem nicht lustig, weil ich regelmäßig zum Arzt musste wegen der Krankschreibung.

    Der Langzeitkrankenstand hat letztlich auch finanzielle Auswirkungen (Entgeltfortzahlung, Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld).

    Viel schlimmer find ichs aber, dass mir die Firma in der Zeit, wo ich wieder arbeiten hätte können, ich mir das Pendeln aber nicht zugetraut hab, Home Office verwehrt hat. Als ich dann zurück gekehrt bin, wurde mir sogar mein regulärer Home Office gestrichen (schließlich hatte ich ja davor so lange gefehlt). Die denken dort echt, ich war wegen a bissl Übelkeit so lange weg...
  • War auch in Frühkarenz unter anderen wegen Depression.
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