Hallo

Mich würd interessieren, ob und wie ihr mit dem Start in den Minimalismus bzw. in größere Aussortier-Aktionen startet und die aufrecht erhaltet neben euren Butzis?
Ich würd so gerne einen größeren Teil von unserem Zeug loswerden, weil ich merke, dass mich die Menge an Dingen im Haus erdrückt. Es ist niemas ordentlich genug, dass ich abschalten kann, es haben viele Dinge keinen fixen Platz, was dann alles auch schnell sehr unordentlich werden lässt und generell haben wir einfach zu viel Klumpert. Ich will nicht in Richtung arger Minimalismus, aber schon ordentlich viel Zeug loswerden, damit Haus, Alltag und Kopf wieder ordentlicher sind.
Nur neben zwei sehr aktiven und fordernden Kleinkindern hab ich das Gefühl, ich dreh mich im Kreis, wurscht wo ich anfang. Hab auch schon auf Insta ein bisserl in die Minimalismus- und Ordentlichkeitsprofile reingeluchst, aber so richtig hab ich nichts gefunden, was mir in unserem Alltag machbar erscheint.
Erzählt mal, wie seid ihr das Thema angegangen? Hattet ihr da Erfolg? Wie gehts euch da?
Schönen Samstag euch allen
Kommentare
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Achja und vllt Sachen kommen auch meist in die Box zum Weitergebe. Da sie ja eine zeit lang steht seh ich dann ob ich es vllt doch brauche
Mir selbst fällt es schwer Ordnung zu halten. Aber was mir wirklich hilft ist wenn etwas einen fixen Platz hat. Wie z.b alles zum Basteln in diese Box, alle Scheren in diese Lade usw. . Vor allem minimiert es die Zeit die man zum Suchen verwendet 😅
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Ich würde auch gern extrem ausmisten. Das Dauerchaos mit Kleinkind finde ich auch echt belastend. Gestern hab ich meinen Kleiderschrank massiv aussortiert. Ich glaub, man nimmt sich am besten immer nur einen sehr kleinen Bereich pro Tag vor (zB eine Schublade). Und wichtig ist auch, mit der Kauferei aufzuhören. 🫣🥲 Also beim Spielzeug lieber auf Sachen setzen, die lang und vielseitig nutzbar sind.
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Bei mir ist es z.B. die ganze Kinderkleidung 😖 Ich heb alles von der Großen für die Kleine auf und auch wenn kein 3. Kind geplant ist, kann ich die Sachen der Kleinen noch nicht weggeben 😅.
Wenn ich mich aber dazu entschieden habe, verschenke ich die meisten Sachen. Ich hab dann keine Nerven für ein paar Euro alles noch länger aufzubewahren. Ich mach dann auch Pakete mit mehreren Sachen auf einmal - so geht das auf Willhaben gut zu verschenken.
Und wichtig finde ich auch das Kaufverhalten zu überdenken. Damit nicht wieder mehr ins Haus kommt.
Ich bin leider in einem sehr sparsamen Haushalt aufgewachsen, wo nix weggeschmissen wurde, weil man ja noch alles einmal brauchen könnte. Da fällt mir das Weggeben/Aussortieren oft sehr schwer... 😖
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Ich mag so große Aktionen nicht, bei denen z.B. der ganze Kleiderschrank ausgemistet wird. Das funktioniert bei mir neben den Kindern nicht und kostet einfach so viel Energie und ich starte dann gar nicht.
In kleinen Kategorien mit 15 Minuten geht es viel besser. Manchmal setz ich mir auch einen Timer 😆.
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Jaaa, genauso gehts mir auch. Es fühlt sich find ich auch bei manchen Sachen wie ein Sakrileg an, sie wegzuwerfen, auch wenn ich mir 100% sicher bin, dass ich sie realistisch eh nie wieder verwenden werde.
Und ich kann mit so großen Aktionen auch nicht wirklich gut umgehen, wo der Kasten ausgemistet wird im Ganzen, oder die ganze Küche, Keller usw.
@BirteF werd ich mir anschauen
@Leni91 ja das mit den Schüben kenn ich
Weil alle Sachen auf Willhaben usw. zu verkaufen, das dauert ja auch ewig, wenn sie denn wer kauft.
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Ich schau aber auch, dass ich nicht zu viel kaufe, fällt mir beim Gewand oft gar nicht so schwer weil ich das anprobieren lästig finde 😅
Wenn ich einen „Schub“ hab fällt es mir auch oft leichter los zu lassen. Aber vor ein paar Jahren hab ich z.b mich noch viel Schwerer getan vor allem bei Geschenken. Das fällt mir jtzt viel leichter.
Bei uns gab es lange bei der Kirche einen Kasten wo man allen möglichen Kleinkram zum tauschen hinstellen konnte. Da viels mir dann auch leichter. Aber der wurde leider aufgelassen weil zuviel Müll abgestellt wurde
Mein Kryptonit sind Bücher… die verborg ich jtzt ganz gern, dann sind sie im Umlauf, gehören aber offiziell mir 🤣 oder ich bringe sie zu meine Eltern, dort ist viel Platz 😅
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Seitdem wir für den Kleinen unser Arbeits-/Sportzimmer/Rumpelkammer aufgeben mussten und es nach und nach zu einem netten Kinderzimmer gemacht haben, will ich ständig ausmisten. Das ganze Zeug aus diesem Zimmer musste ja dann in andere Zimmer und so groß ist die Wohnung auch wieder nicht. In der Karenz hatte ich noch mehr Zeit dafür, v.a. im letzten Monat als er dann schon im Kindergarten den Mittagsschlaf gemacht hat.
Jetzt seh ich ständig irgendwas und denk mir, das will ich woanders hingeben, das könnte ich in einer Box zusammenlegen, welche Sachen könnte man vom Abstellraum ins Kellerabteil geben, dass dort wieder mehr Platz ist, eigentlich gehört der Keller auch ausgemistet, dass wieder mehr Stauraum da ist 🙈.
Seit ich wieder arbeiten gehe, hätt ich einen freien halben Tag in der Woche, wo ich ausmisten/umräumen könnte, aber die Zeit geht dann oft für andere Erledigungen drauf oder ich will dann doch ein wenig Me-Time genießen
Aber die Idee, mal 15min oder vielleicht auch 30min was zu machen, werde ich mal versuchen.
Letztens wollt ich die Kommode mit dem Kindergewand durchschauen, während der Kleine zu Hause war. Ich hab nach 5min aufgehört, weil er das Gewand teilweise im Zimmer verstreut hat oder in irgendeine andere Lade rein 😅
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Komm auch aus einem Elternhaus wo gefühlt ALLES aufgehoben wird, mein Papa verteilt sein Zeug mittlerweile auf 3,4,5 Häuser/Garagen etc.
Eines davon das Haus/Schuppen in dem ich und meine Familie jetzt wohnen…
Da haben wirs letztes Jahr wenigstens mal geschafft radikal wegzuschmeißen was kein Mensch jemals wieder brauchen wird (mit seiner Erlaubnis).
Ich hab noch einen kleinen Bruder mit 10 Jahren, der fängt auch schon so an, kann nix von seinem Spielzeug weggeben und will am liebsten sogar Babyspielzeug aufheben (für seine Kinder mal ^^)
Wir haben extra wenig Stauraum in unserem Wohnraum, führt leider dazu das die Küchenkastln zugemüllt sind mit Zeug das sonst keinen Platz hat und gerne Sachen, nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ in Keller, Garage und Schuppen verstaut werden.
Der Gedanke einen ganzen Raum auf einmal zu entmüllen lähmt mich komplett also bin ich dazu übergegangen ein Regalfach/eine Schublade auszumisten und echt radikal wegzuwerfen.
Ich verkauf auch nix (außer echt hochwertiges Zeug, aber wenns unter 5€ bringen würd kommts weg), maximal wirds zu verschenken eingestellt oder an einen Sozialmarkt gespendet.
Mit jedem Teil das wegkommt merk ich wie mir leichter wird 😅
Minimalistisch wirds bei mir sicher nie werden, aber so das jedes Teil seinen Platz hat wär schon fein 🙌🏻
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Wenn das Kind neue Spielsachen bekommt, versuche ich wieder etwas altes wegzugeben.
Eine Zwischenstation finde ich auch nicht schlecht, also Sachen vorerst nur wegräumen und dann schauen, ob man sie vermisst. Wenn etwas jahrelang nicht genutzt wird, wird man es auch in Zukunft nicht brauchen.