Wie wir die Welt retten
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Kommentare
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Innerhalb von Europa lässt es sich bestimmt vereinbaren anderweitig ans Ziel zu kommen - wobei ich eine Busfahrt von Deutschland nach Barcelona Horrormässig in Erinnerung habe und wir da über 18h unterwegs waren. Gut, da war ich noch jünger aber jetzt mit Kindern täte ich nie auf die Idee kommen.
Weiteres ist die Welt für mich/uns einfach zu schön, zu weit und zu vielfältig als das mich „nur“ Europa glücklich machen würde. Wir lieben fremde Kulturen, andere Klimazonen, schwimmen im Ozean, Schnorcheln oder Road Trips durchs Landesinnere. Wir möchten unseren Kindern auch möglichst viel davon zeigen/ermöglichen. Ich denke, reisen bringt soviel mehr als nur Urlaub und Erholung.
Dass wir da in unserer Lage vielleicht prädestiniert sind, dem ist mir klar aber nur aufgrund dessen möchte ich nicht verzichten. Wir unterstützen gerne und viel andere Menschen.
Es mag ein Privileg sein aber unsere Lebensweise Urlaub und reisen betreffend möchte ich nicht ändern.
Wir verzichten hingegen mittlerweile so gut wie ganz auf Fleisch - abgesehen vom wild welches selbst erlegt wurde.
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Wir fliegen wahrscheinlich erst im Jahr 2026 wieder. Beruflich müssen wir beide nicht fliegen. Kreuzfahrten machen wir aus diesem Grund nicht.
Ich denke, man kann sich halt schon fragen: ist es wirklich notwendig das ich jedes Jahr ans Meer fliege oder gibt es vielleicht auch schöne Destinationen die ich mit dem Auto oder Nachtzug erreichen kann. Wenn's nicht jedes Jahr sondern nur noch jedes zweite ist, dann ist das ja auch schon was. Das man nicht komplett drauf verzichten will und gewisse ferne Länder nur mit dem Flugzeug erreicht ist legitim. Ich find halt, es kommt auf die Menge an. 3-4x im Jahr zum spaß irgendwo hin zu fliegen find ich nicht notwendig.
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Ich würde es im Kontext mit dem restlichen Leben sehen. Der Eine fliegt in den Urlaub, lebt dafür aber ohne Auto. Der Andere fährt jeden Meter, fliegt aber nie. Man sollte sich einfach bewusst sein, daß manche Verhaltensweisen eben umweltschädlich sind und hinterfragen ob man sie wirklich braucht/dafür steht, ob man sie eventuell seltener nutzen kann etc.
Wir haben kein Auto, geflogen bin ich das letzte Mal vor 10 Jahren, Kreuzfahrt auch so ca. Ich würd weder eine Flugreise noch eine Kreuzfahrt kategorisch ausschließen, aber es ist nix was ich 5x im Jahr will. Was wir uns aber zb leisten obwohl es umweltschädlich ist, ist ein komplett klimatisiertes Haus. Ist einfach so viel angenehmer im Sommer. Allerdings eine Anlage die extrem sparsam im Verbrauch ist, und wir kühlen auch nur auf 24 Grad runter, nicht auf Kühlschrank.
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Wir persönlich fliegen nicht - aber auch, weil wir das Bedürfnis nicht haben. Wenn die Kinder älter sind und wir einmal innerhalb Europa weiter wegfahren, werden wir mit dem Zug fahren.
Meiner Meinung nach sollten Kurzstreckenflüge verboten werden - z.B. Klagenfurt-Wien.
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Wir machen das über E-friends. Das Prinzip funktioniert so: meine Schwiegereltern haben eine PV-Anlage auf ihrem Dach und wenn diese gerade einen Überschuss an Strom haben (was bei einem Wetter wie heute meist der Fall ist) dann können wir diesen kostenfrei beziehen. Wie machen dann also so Sachen wie Geschirrspüler einschalten, Wäsche waschen, Auto laden (haben ein e-auto) quasi mit kostenlosem Strom. Alles, was weder sie noch wie verwenden wird ins Netz eingespeist und kann von anderen E-friends zu einem Tarif von €0,09/kWh (kann man aber selbst festlegen als Produzent) genutzt werden.
Wenn sie keinen Strom produzieren oder eben keinen Überschuss haben, dann beziehen wir den Strom entweder ebenfalls von anderen E-friends aus unserer Region (ebenfalls um ca. €0,09/kWh) oder greifen halt aufs normale Netz zu. Auch der Strom, der vom Netz kommt ist 100% öko-strom.
Die PV Anlage produziert auch wenn's bewölkt ist. Das hat mich sehr überrascht weil ich dachte, das geht nur wenn Vollgas die Sonne runter brennt.
Das einzige was nicht möglich ist ist, dass der Strom der tagsüber produziert wird, gespeichert wird. Aber da wir jetzt eben sowieso den meisten Strom unter Tags nutzen und abends maximal Licht und Beamer aufdrehen, ist das nicht so dramatisch.
Heizen bzw. Warmwasser läuft bei uns leider mittels Gastherme.
Ich find das Prinzip voll super. 👍
Um wie viel wir unsere Stromkosten dadurch gesenkt haben können wir halt noch nicht sagen. Dazu müssten wir uns den Jahresverbrauch anschauen.
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Das unsere Altreifen in Kenia landen und seit mehr als 20 Jahren in Mombasa verbrannt werden…. Ist ja weit weg und merkt hier keiner.
Das die Bananen grün geerntet werden und hier bei uns mit reifegas begast werden damit sie gelb werden - laut EU auch ok. Früher hat man sie einfach reifen lassen am schiffscontainr - heut wird dieser aufwendig gekühlt damit die Bananen ja grün hier ankommen….
Es gibt soviele Baustellen neben dem reinen Flugverkehr - wenn keiner mehr fliegt, es keine Flugindustrie mehr gibt, daran hängen Millionen Arbeitsplätze…. Ebenso die Autoindustrie.
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Es geht eben darum, was jeder von uns tun kann und weniger fliegen kann man leicht.
Ich geb @melly210 schon Recht. Wenn ich zu zweit in einer 200qm Neubau hütte mit zwei (Verbrenner Motor) Autos hocke und jede Woche 10 Avocados aus sonstwo esse, dann brauch ich mich nicht als Heiland hinstellen nur weil ich den Sommer auf Balkonien verbring.
Aber wenn jeder denkt "ist eh egal was ich mach, das bringt ja eh nix" dann tut sich auch nix.
Und glaubst du wirklich, dass die komplette avation Industrie baden geht nur weil die österreichische Bevölkerung nur mehr alle 2-3 Jahre anstatt 2x im Jahr auf Urlaub fliegt?
Zumal diese Branche jahrelang kaputt gespart wurde und es sowieso Personalmangel gibt. Ich glaube nicht.
Dann sei halt so ehrlich und sag "mir ist reisen wichtiger als das Klima" denn genau so ist es. Und es mag schon sein, dass du bei anderen Sachen ganz viel für das Klima tust. Gut so. Aber komm mir nicht damit daher, dass unser Beitrag ja eh wurscht ist weil sie irgendwo immernoch Reifen verbrennen.
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Hohes Kerosin = hohe Ticketpreise von/nach Österreich = Flughäfen in Österreich werden unattraktiver
Fazit weniger Flugverkehr von/nach Österreich sind weniger Arbeitsplätze und das nicht nur im Nahbereich fes Flughafens.
Tourismus wird weniger und die "eigenen" Fahren (wsl mit dem Auto) zum nächsten Abflughafen weils all in td billiger ist als vom nächstgelegenen. Somit löst es das Problem nicht sondern verschiebt es nur und schwächt auch den österreichischen Wirtschaftsstandort.
Welche Cargofirma importiert dann noch direkt, wenn hier alles teurer ist als in den Nachbarstaaten?
Folge daraus ist erhöhter Transitverkehr.
Mein Fazit: jeder muss für sich den besten Weg aus diesem Teufelskreis finden. Ob das der Verzicht auf Fleisch, Reisen oder was anderes ist, soll doch bitte jeder für sich entscheiden.
Auch ein kleiner Stein der ins Wasser fällt zieht immer größere Kreise.
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Warum soll ich das nur in Österreich machen. Das wär, aus den von dir genannten Gründen - ja dumm. Dann halt überall.
Kerosin ist ja nicht nur in Ö steuerbefreit also sollten wir die Steuer auch nicht nur in Ö dafür einführen. Weltweit wird halt schwierig. EU weit wär es aber relativ einfach
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Beim Fliegen müsste es eine globale Lösung geben aber solang die Big Player eine Klimakrise verneinen wird es keine Lösung geben.
Öaterreichweiter Schritt wäre eine (sinnvoll erarbeitete) Ausbreitung des Öffinetzes. Es kann nicht die Möglichkeit sein, Hauptstädte im Minutentakt schon fast zu verbinden aber vom Umland 5x umsteigen und 2h.
Klimaticket schön und gut aber ohne Anbindung bringts halt nix. Besseres Öffinetz wären auch gleichzeitig mehr Arbeitsplätze, weil die Busse etc ja auch wer fahren, warten und reparieren muss.
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Da gibts viele Möglichkeiten allein den eigenen Müll kleiner zu halten
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Nein, die Preise werden hoch gehen. Die Leute werden meckern und es dennoch zahlen. So einfach ist das. Europa ist einfach ein zu reicher Markt, als das sich das die Chinesen wegen ein bissl Steuer auf Cargo entgehen lassen würden.
Blöd für uns wohlhabende Österreicher die so gern den Ramsch von Schein, Temu und wie die alle heißen, kaufen.
Wär eh gut, wenn die Europäer wieder mehr aus der EU und weniger aus Pakistan kaufen.
Jaha dann kostet ein Leiberl halt €40. Vielleicht kauft sich unsere Wegwerfgesellschaft dann nicht 10 davon obwohl sie nur eines brauchen.
Und COVID hat uns gezeigt wie wunderbar es ohne Flugverkehr geht. Und die, die wirklich wollen und müssen werden mit und ohne Kerosin Steuer und teure Flugpreise verreisen.
Deine anderen Anstätze (auch mit Öffis und so) find ich gut.
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Was Temu u Co betrifft bin ich grundsätzlich voll bei dir. Nur bekomm ich immer mehr mit, wie sich viele kaum noch was leisten können u die können sich halt dann für eine 4 Köpfige Familie kein 40€ Shirt pro Person leisten bzw kommt man mit einem Shirt pro Kindern ja nicht weit 😅
Ich selbst würde meinen Kindern niemals Kleidung von dort anziehen, aber ich kann Eltern verstehen,die weniger haben,dass sie dort bestellen, weils halt leider echt billig ist u nebenbei gut aussieht.
Btw steht bei H&M u Co ja auch oft Pakistan usw drin, wenn ich mich nicht irre.
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Ganz abgesehen davon, dass von der gewissen günstigen Airline mit R die Piloten EXTREM ausgebrannt sind und es mit diversen Sicherheitsthemen nicht so genau genommen wird.
Egal wie viel mehr es kostet, mit der Airline fliegen wir nicht.
Bzgl Kreuzfahrten: grundsätzlich würd ich’s gern machen weil ich es mir grad mit Kindern praktisch vorstelle - fixes Zimmer, alles da und viele neue Orte. Aber nein. Weder mein Mann noch ich können es mit unserem Gewissen vereinbaren.
Fliegen tun wir, mittlerweile aber seltener. Heuer und letztes Jahr gar nicht.
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Grundsätzlich gebe ich dir recht aber: wer billig kauft, kauft teuer. Gerade bei Kleidung gibt es ein second Hand im Überfluss und günstiger als Temu. Und es braucht keine 20 Shirts und 15 Hosen pro Person…
Diese Kleidung sieht nach 1-2 mal waschen sicher nicht mehr gut aus.
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Seh ich auch so. Also ich kaufe auch lieber hochwertig, alleine schon bzgl Geruch u Schadstoffe.
Aber höre halt oft dass Eltern sagen: „wachsen eh gleich wieder raus“ usw
Aber ja, an secons hand hab ich jetzt gar nicht gedacht, da hast du recht:
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Höhere Kerosinpreise, höhere Steuern, Warenpreise usw alles steigt aber die Löhne as usual dazu nur marginal. Führt zu noch mehr/schnellerer Armut.
Ich weiß jetzt nicht wer oben geschrieben hat keine Kurzstreckenflüge mehr. Da wär ich dafür und man gewinnt ja nix.
Bsp Salzburg-Wien
Fahrtzeit Zug knapp unter 2,5h bin mitten im Geschehen egal welchen Bhf in Wien
Flug ist zwar kürzer aber mit Sicherheitskontrolle Boarding und von Schwechat wieder reinfahren komm ich doch auf die gleiche Zeit. Korrigiert mich, wenn ich falsch rechne.
Da überleg ich eher ob ich mit dem Auto fahr was ab 2 Personen egal mit welchem Anbieter (in unserem Fall) günstiger ist und die Zeit auch nicht viel mehr.
Edit: es wird sehr wohl die Wirtschaft geschwächt und zum Abwandern verführt.
Ich hatte mit Import von Elektrokleinteilen zu tun (hauptsächlich Asien) da hat keiner oder kaum einer Zeit das Monat länger auf die Seefracht zu warten sondern die Woche Flugfracht war schon gefühlt zu lang.
Wieso soll eine Produktion bleiben, wenn mir keiner wegen der gestiegenen Kosten die Sachen kauft. Da wander ich nach Asien ab und wirtschafte alles in meine Tasche.
Der Betrieb wo ich gelernt hab schließt seinen Standort und verlagert sich nach Rumänien. War abzusehen als der Standort geöfgnet hat. Warum?? Geld
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Morgen (22.6.) ist Sommerfest im Mödlinger Stadtbad und da werden wir einen kleinen Pop-Up-Stand haben und unsere Sachen vorstellen. Auf Instagram kann man uns auch folgen, wenn ihr die Sache cool findet. (@oceanne_beachwear)
Ich hab in den letzten Jahren auch eher zu der Ansicht gefunden, dass jeder tun sollte, was er am ehesten leisten kann, und das ist bei manchen nur die Mülltrennung, andere verzichten auf Fleisch, Fisch oder die Fluganreise. Ich finde schon, dass man da viel erreichen kann! Speziell nach USA-Reisen in meinen 20ern hatte ich öfters das Gefühl, es bringt ja alles nix. Jedes Plastiksackerl, das ich hier einspare, wird dort in einer Minute 1000x unnötig in Supermärkten gratis hergegeben. Aber in den letzten 5 Jahren verändert sich vieles zum besseren, finde ich. Früher haben sich weniger Leute um die Umwelt geschert, kommt mir vor. Früher wären wir mit recycelter Bademode schief angeschaut worden, heute kriegen wir lauter gute Rückmeldungen. Also es tut sich schon was!
Sorry für die Eigenwerbung, ich hoffe, es ist ok - es passt hier gerade gut her. Und zum Thema Kreuzfahrten: Da kann ich gut verzichten, ich werde leicht seekrank. Beim Fliegen find ich es zu umständlich und zu teuer mit zwei kleinen Kindern. Bin schon jahrelang nicht mehr geflogen, werde es aber irgendwann schon wieder mal machen. Allein, um wieder mal griechisches Meer zu sehen.😍
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Zu temu: ja, ich finde diese Dumpingpreis Mentalität auch nicht gut. Aber auch die Waren von Amazon und co werden nicht regional sondern in Südostasien produziert und dann verschickt.
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Und darum geht's mir: wie müssten unser komplettes Konsumverhalten überdenken. Ganz nach dem Motto: was ich mir nicht leisten kann, brauch ich nicht. Dann tangieren mich die höheren Preise auch nicht.
Und Produktionsstätten nach Europa verlegen. Auch da wird's teurer aber wenn ich weniger und dafür in besserer Qualität kaufe, dann kommt es ja am Ende fast aufs selbe raus.
Wer von uns, muss den wirklich noch auf irgendwas, was er gern haben will sparen? Jeder kann sich quasi alles sofort kaufen weil es einfach (zu) billig ist. Vielleicht müssen wir dahin wieder zurück. Das wir nicht alle im Überfluss leben. Weniger Besitzen und dafür besser auf unsere Dinge aufpassen. Mehr reparieren, mehr tauschen, mehr second Hand kaufen. Dinge wieder schätzen lernen.
Ich weiß schon, ich leb in einer Utopie. Aber träumen darf man ja ☺️
Ob das die Lösung ist? Keine Ahnung.
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Ausserdem habe ich nie behauptet, dass ich bei Temu und co etwas kaufe. Im Gegenteil ich vermeid sogar A soweit möglich.
Wer behauptet das sich jeder alles leisten kann/will?? Ich hab mir jetzt zb nach 5 od 6 Jahren schweren Herzens ein neues Handy gekauft weil mein altes schon am kaputt werdn war und eine zweite Reparatur trotz Reparaturbonus nimmer dafür stand (waren schon zuviele Kleinigkeiten die sich summiert hätten). Hab ich Preise verglichen? Ja. Hab ich ein günstiges gekauft? Ja. Aaaber weder hab ich hohe Ansprüche noch brauch ich das Neueste. Da nehm ich lieber ein Modell ausn Vorjahr was günstiger ist. Es ist nämlich nicht nur die fadt fashion die viele Ressourcen verbraucht sondern auch die ganze Technik. Vom Raubbau für die Rohstoffe oder den eingebauten Sollbruchstellen noch nicht mal angefangen.
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Höhere Kerosinpreise, höhere Steuern, Warenpreise usw alles steigt aber die Löhne as usual dazu nur marginal. Führt zu noch mehr/schnellerer Armut.
Ich hab mich auf das bezogen. Und da hast du ja vom b2c Bereich geschrieben.
Ich hab dir nie unterstellt, das du dort kaufst sondern lediglich geschrieben, was ich mir wünschen würde oder halt in meiner Wunschvorstellung passieren könnte.
Wie gesagt: Produktionen nach Europa verlegen. Auch die Leiterplatten Hersteller und sonstige Technische Kleinteile.
Natürlich zahlt der Konsument dann die höheren Preise aber wie ich bereits erläutert habe geht's ja darum, generell weniger und dafür eben in Europa produzierte Ware zu kaufen. Also generell weniger zu kaufen. Und wenn ich generell weniger kaufe sollt ich ja in der Theorie mehr Geld über haben und den Aufpreis locker zahlen können. Damit mein ich nicht dich und mich sondern uns alle. Ressourcen schonender halt.
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Und wir merken auch immer mehr dass selbst wenn man Teile made in AT oder EU kaufen möchte diese zum Teil nicht lieferbar oder derart horent teurer sind, dass das kein endkunde mehr zahlen würde.
Und ja auch hier in AT ist sowohl Auto als auch Flug Industrie angesiedelt und bietet Hunderten Menschen einen vermeintlich sicheren Arbeitsplatz. Wobei wie gesagt gerade im Autozulieferersegment die Abwanderung stark Einzug gehalten hat.
Wenn die anderen Nationen nur halb so weit wären, wie wir hier in AT oder D - wären wir Klimatechnisch schon um einiges weiter vorn.
Aber hier bei uns die Stellschrauben derart zu verdrehen, das zum Schluss in einem durchschnitsshaushalt noch weniger am
Ende eines Monats überbleibt als ohnehin schon, halt ich persönlich für fragwürdig.
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Was wir so tun:
- Strom aus eigener PV Anlage, der für uns alles abdeckt
- Fahren beide E-Autos, sind ländlicher zuhause und auf Autos angewiesen, unsere Öffis sind einfach nicht gut ausgebaut
- Trennen Müll sehr penibel, schon immer, man lernt es im Kindergarten, sammeln auch fremden Müll auf
- Heizen sehr wenig, haben es lieber kühler, heizen oft nur mit Holz (offener Kamin)
- benutzen viel Naturkosmetik, aber nicht nur, zum Beispiel Deos nicht, die helfen meist nur kurz
- bei Kleidung achten wir gar nicht drauf, wo es herkommt, muss ich ganz ehrlich zugeben, da achten wir nur auf hochwertige Materialien, schauen hier nicht auf den Preis
- kaufen nichts von Temu, Shein und Co., von Amazon nur, was man sonst nirgendwo findet oder wenn wir es sehr schnell brauchen, aber ärgern uns auch, dass es von China überflutet ist und man nicht nach Land filtern kann
- versuchen Wasser zu sparen, also ich bade nur im Winter öfter, Wasser beim Zähneputzen abdrehen und sowas, zu meiner Schande muss ich aber gestehen, wir haben einen Pool und Whirlpool... Im Sommer brauche ich den Pool, da mein Kreislauf die hohen Temperaturen ganz schlecht verträgt, also es ist meiner Gesundheit wirklich sehr dienlich und daher für mich ein Muss, auch wenn das nicht jeder versteht, und ja der Whirlpool ist Luxus, zugegeben, aber jeder braucht auch seine Laster
- kaufen Lebensmittel nach Möglichkeit regional, saisonal, bio, fairtrade
- kaufen selten Second Hand, zu schlechte Erfahrungen mit Betrügern, aber auch weil man es nicht anprobieren kann (in Wien kann man ja viel Selbstabholung machen, es anprobieren und hat X Auswahl, aber bei uns ist das nicht so einfach), und man muss dann jedes einzelne Ding bei wem anderen kaufen plus Versand... Nee, ist mir viel zu viel Aufwand und Ärger. Früher viel dort VERkauft, aber auch das ist die Mühe nicht mehr wert - kommt alles an die Caritas mittlerweile
- spenden sehr regelmäßig und nicht wenig, monatlich an die Leukämiehilfe, Amnesty und UNICEF, zwischendurch bei Spendenaufrufen, zu Weihnachten bei Spendenaktionen, humanitäre Hilfe zb Ukraine
- sind bei Team Österreich und waren letzte Woche ehrenamtlich im Mittelburgenland nach den Überschwemmungen helfen (das ist Wahnsinn, es sieht dort überall aus wie in einem Dritte Welt Land nach einem Tsunami, das glaubt man gar nicht, wenn man es nie live gesehen hat)
Das war sicher nicht alles, aber die Kinder sind schon sehr munter 😁
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Und ja grundsätzlich wird das mit dem ewigen Wachstum so nicht weitergehen können. Mein Mann (Sozioökonom) sagt das ist sowieso Blödsinn, klar gehts auch wenns eher gleich bleibt. Viel verlagert sich auch von der Produktion generell weg zu Sozialberufen und in den Dienstleistungssektor
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Das hat mich auch wieder darin bestätigt keine Kleidung online zu bestellen.
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"Live" einkaufen gehen ist ein viel besseres Erlebnis. Man fühlt den Stoff, die Passform, kann sich im Spiegel bewundern und kauft eben dann nur, was auch wirklich passt. Ohne extra Wege. Ich mag Online Shopping gerade bei Kleidung gar nicht.
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Das stimmt. Aber: es wird einem vom stationären Handel mittlerweile echt schwer gemacht!
Mein Mann ist sehr groß und schlank und braucht bei Hosen eine gewisse Länge. Wir wollen online auch vermeiden aber wir waren in der SCS und im Fischapark letzten Monat ungelogen in jedem Geschäft mit Männer Kleidung und keiner hatte diese Länge lagernd oder wollte sie bestellen. Die Antwort war immer: einfach im online Shop schauen und bestellen bitte.
Es ist oft einfach nur mühsam.
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Hab einen Sonnenhut mit Nackenschutz in kleiner Größe gesucht und überall hieß es: haben wir so klein nicht, schauen Sie online auf unserer Seite.
Also nicht mal bei solchen Dingen gibt es noch großartig die Chance im Handel was zu erwerben..
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Zu den letzten beiden Sätzen, gibt es Studien dazu? Gilt es auch für E-Autos (natürlich umgerechnet bzgl Produktion, Stromverbrauch)? Gilt es auch für 5 Minuten Autofahrt? So ist es nämlich bei uns, fahren nur wenige Minuten zu sämtlichen Shopping-Örtlichkeiten und das mit E-Autos, die zuhause geladen werden mit PV Strom. Glaub jetzt nicht, dass das schlechter ist, als wenn ich immer online shoppe.
Dass man vor Ort oft nicht alles bekommt, stimmt wirklich. Das war vor einigen Jahren noch nicht so massiv spürbar. Aber für mich reicht es zu 90%. Der Rest wird dann halt bestellt oder wir fahren weiter wohin.