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Kommentare
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Und zurecht sagen sie auch "wozu soll ich 40 Stunden arbeiten. Worauf soll ich hin sparen? Ein Eigentum (Haus oder Wohnung) kann ich mir ohnehin niemals leisten also lieber mehr Zeit für Hobbies und dafür weniger Geld".
Generell wollen sie, so empfinde ich es, nicht weniger arbeiten sondern die Möglichkeit haben das flexibler zu gestalten. Z.B. Home Office, das ich von überall aus machen kann oder lieber zu den Randzeiten arbeiten und dazwischen freie Zeit haben. Da muss sich in Richtung flexible Arbeitsmodelle halt noch viel tun in Österreich.
Ihnen generell Faulheit zu unterstellen ohne die einzelnen Hintergründe zu kennen ist genauso ein mieses Vorurteil wie "Mütter die in TZ arbeiten habens eh lässig und arbeiten nur deswegen so wenig weil's lieber am Nachmittag im Kaffeehaus sitzen".
Natürlich gibt's auch Ausnahmen die wirklich faul sind, aber die gibt's bei 40 jährigen ja auch und die gab's immer schon. Mit dem Alter hat das nix zu tun.
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Er hat zurück geschrieben sein Hauptinteresse ist es nur die Stunden zu machen aber unter gewissen Umständen macht er vielleicht mehr wenn er sich die Stunden flexibel einteilen kann. Die Wortwahl klingt für mich sehr fordernd (habs jetzt nicht 1:1 so geschrieben wie er geantwortet hat).
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ich möchte meiner Tochter auch alle Wege anbieten. Heute mit Modellen wie Lehre mit Matura etc. hat man nicht mal wilde abschläge.
Matura und dann Lehre wie es uns damals gesagt hatte, hat bei mir selbst nicht geklappt und bereue es auch: eine Lehre bzw meine Wunschschule gemacht zu haben. bei mir haben es die Eltern stark gelenkt. die BHS (HLW)oder die BHS (Technik) PUNKT. mich hätte die BHS (Kunst) interessiert, durfte nicht mal die Aufnahmeprüfung machen bzw mich anmelden...
somit: meiner Tochter steht alles offen und ich werde sie voll unterstützen,
außer sie will Influencerin werden
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Work Life Balance finde ich auch sehr wichtig und bin froh, dass die Gen Z das einfordert. Zu viele Unternehmen haben ihr Personal in der Vergangenheit ausgenutzt. Ich finde aber auch, dass einige junge Leute sich um einiges zu viel erwarten. Man muss schon auch was können und leisten, um Geld zu machen und weitere Anforderungen zu stellen, nicht nur die Hand aufhalten und verlangen. Das tun leider nicht wenige, aber sie fallen alle auf ihre Nasen und werden es lernen.
Wir haben vor den Kindern immer Vollzeit gearbeitet und Überstunden gemacht, weil wir unsere Arbeit immer gern gemacht haben. Mein Mann arbeitet nach wie vor voll. Ich bin jetzt mit 25 Std. angestellt, mehr möchte ich nicht und werde mit Sicherheit auch nie mehr wieder über 30 Std. arbeiten gehen. Mein Verdienst ist so hoch, sodass ich mir weder um laufenden Kosten noch um die Pension Sorgen machen muss. Mein Mann verdient sich sowieso eine goldene Nase, also so lange wir zusammen sind, schneide ich ordentlich mit 😂👻 Wären wir Geringverdiener, würde ich aber wahrscheinlich mehr arbeiten, weil ich einfach einen gewissen Lebensstandard habe, der nicht gerade genügsam ist 🫣
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Wenn man mehr als ein Leben hätte, hätte ich noch viele andere Ideen
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Mir reicht mein geld nicht mehr, für das was ich alles tue ist es mir zu wenig, es wird mehr gefordert, aber dafür bekomme ich auch nichts. Also richtig verarsche…
Mein mann hat eine lehre abgeschlossen und übers ams einen 6 monatigen kurs, in diesem beruf arbeitet er immer noch, er verdient doppelt so viel, hat hiel mehr urlaub, viel mehr freizeit, arbeitet dafür aber vz und im schichtdienst, dh auch mal nachts we oder feiertage… aber bei dem gehalt ist meckern nicht drin, ist halt auch manchmal anstrengend der job, psychisch wie physisch!
Ich versuche die schule nachzuholen, mir fehlt nur ein Jahr, ich möchte was anderes machen können, irgendwann würde ich gern mehr verdienen können durch das was ich mache! Danach darf er sich vielleicht ein wenig mehr ausruhen 😅 so unser plan🙈
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Ich habe 2 Kinder (4 1/2 und bald 2), arbeite aktuell in ETZ (20 h) und habe mich kürzlich für eine für mich sehr interessante und attraktive Vollzeitstelle beworben. Nun wurde ich zum Hearing eingeladen und schätze meine Chancen auf den Job recht gut ein.
Mein Mann und ich haben zuvor besprochen, wie sich die Betreuung mit unseren Arbeitszeiten organisieren lässt, was mit etwas Unterstützung von den Großeltern eigentlich gut machbar ist, da er Homeoffice-Möglichkeit und Gleitzeit hat. Ich werde nach der Einarbeitungsphase voraussichtlich zu denselben Bedingungen arbeiten.
Auch wenn wir uns so gut wie möglich vorbereitet haben, mache ich mir nach wie vor Gedanken ob das tatsächlich gut gehen kann.
Ist jemand von euch in der Situation, dass beide Eltern mit jungen Kindern Vollzeit arbeiten? Wie habt ihr diese Herausforderung gemeistert?
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Man merkt den Paaren aber schon an, dass es anstrengend ist. Umgekehrt ist es für die Partnerschaften schon auch wichtig, dass beide etwas aus ihrer guten Ausbildung machen und die Frauen nicht im Abseits landen. Die Männer nehmen ihre Verantwortung auch allesamt wahr und kümmern sich genauso (oder fast genauso) ums Kind.
Allerdings haben glaub ich so gut wie alle auch eine Haushaltshilfe.
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Wir schaffen es ohne Unterstützung, da ich im Schichtdienst arbeite.
Wir werden es dann mit zwei Kindern genauso handhaben.
Weder mein Mann, noch ich wollen Teilzeit arbeiten.
Für uns passt es so gut und wir sind glücklich damit.
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Ich hab übrigens vor einen halben Jahr gewechselt und die Stelle war für Vollzeit ausgeschrieben. Ich hab beim Bewerbungsgespräch gesagt, ich würde gerne „nur“ 30h machen und es war kein Problem und ich hab den Job bekommen 😊 vl wär das ja für dich auch eine Option
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Lustig, das klingt als hätte ich es geschrieben. Jeder einzelne Punkte trifft auch auf mich zu, bis auf dass ich 20 Minuten zu Fuß habe und nicht 15. Aber vielleicht lauf ich zu langsam 😄 bist du in einer Filiale oder im Backoffice tätig?
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Habt ihr gar keine Probleme, Überschneidungen oder iwelche Hindernisse? Geht sich das echt aus?
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Ich bin nicht in der Filiale aber im Grosskundenbereich. Da Hama keine „Laufkundschaft“ 🤣. Für Privatkunden hätt i ka Geduld. Meine Oma macht mi scho fertig, und dort gibts ja mehrere solche 😊
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Keiner von uns möchte Teilzeit arbeiten. Obwohl alle in meinem Umfeld gesagt haben, dass ich es als Mutter mit einem kleinen Kind mit 40 Stunden vermutlich nicht schaffen würde, muss ich sagen haben wir alles sehr gut im Griff. Dabei haben wir nicht mal Großeltern auf die wir zurückgreifen könnten. wir haben sehr flexible Arbeitszeiten, Home-Office ist möglich und mein Mann macht genau fifty-fifty. Sein Job ist nicht wichtiger als meiner. wenn der Kindergarten zu ist oder die kleine krank, dann teilen wir uns das zu gleichen Teilen auf.
Das einzige, das ich anstrengend finde, ist die zusätzlich hinzugekomme Schwangerschaft. Aber ich nutze alle meine Rechte nach Mutterschutzgesetz, und auch die Ruhezeiten, vor allem weil Kind Nummer eins noch immer nicht durchschläft. Wäre das der Fall, würde ich sogar Überstunden machen. Vermutlich könnte ich die Weltherrschaft an mich reißen, wenn dieses Kind nur endlich durchschlafen würde 😝
Also ich persönlich würde keiner Frau davon abraten, Vollzeit zu arbeiten. Ganz im Gegenteil, ich kann jede nur bestärken, die das möchte.
Ich drücke fest die Daumen, dass du den Job bekommst! 🤞🤞🤞
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Mein Chef hat mich gerade gefragt, ob ich aufstocken möchte. Könnte 25 oder 30 machen. Hab nein gesagt. Will mir mal das erste Schuljahr anschauen. Bei uns ist das auch nicht so mit home Office kann dann um 20 Uhr arbeiten
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Wenn ich mit Me-Time brauche, dann sage ich das meinem Mann und je nachdem wie viel Zeit ich mir nehmen möchte, mache ich das spontan oder trag es im Voraus in den Familienkalender ein. Umgekehrt ist es genauso.
Würde ich jetzt zehn 20 Stunden weniger arbeiten, dann würde ich in der Zeit halt mehr Haushalt machen, dann hätten wir wahrscheinlich auch keine Putzfrau und ich hätte insgesamt jetzt auch nicht mehr Zeit für mich.
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Und man kann die Arbeit machen, die einem gefällt 👍🏻
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Arzt, Elternabend, irgendwas,…. Jede Woche ein Termin im Durchschnitt.
Dazu kommen ihre Aktivitäten: Fußball, Tennis, Gitarre,…
Dann Einladungen von Freunden und für Freunde.
Das ist teilweise selbstständig, aufgeteilt mit anderen Eltern oder manchmal fahren halt wir.
Und das kann man ja teilweise an Babysitter abgeben aber zum Elternabend oder Arzt muss wer von uns gehen.
Dann: Hausaufgabe. Bei uns kein Thema aber bei vielen Kindern schon. Oder Unterstützung für die Schule generell.
Und dann hat die Schule sehr viele Ferien.
Das lässt sich alles organisieren aber organisieren is auch Arbeit!
Die Kindergartenzeit war noch einfach!
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Ich hab heute mit meinem Mann gesprochen mit wie viele Stunden ich wieder einsteige und ab wann ich aufstocke und mit wie vielen Stunden.
Und finde da gibt's so viele Sachen zu beachten. Unser Nachbarskind hat ne Leenschwäche, der schafft in der Nachmittagsbetreuung die Hausübung nicht und die Eltern sitzen jeden Tag noch zwei Stunden mit ihm.
Die Kinder gehen auf verschiedene Kurse.
Und bei einer neuen Arbeit kann es auch sehr gut sein, dass man einen All In Vertrag bekommt und Überstunden werden erwartet. Vollzeit bei einem Job den man schon kennt und die Firma, da würd ich eher ja sagen, als bei einer neuen Firma.
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Dein Kind isst dann vermutlich in Betreuung zu mittag oder? Aber wie ist das mit dem Abendessen? Oder gibt es da bei euch nichts warmes?
Wir wollten auch beide Vollzeit arbeiten, hab aber dann "in letzter Sekunde" doch Elternteilzeit angemeldet. Weil ich auch dachte, es wird wohl zu stressig. Wir müssten uns so viel ablösen mit den Arbeitszeiten, dass mein Partner und ich uns ja kaum sehen würden 🙈😅
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Wenn wir wollten könnten wir aber auch abends kochen. Das ginge sich mit unserer Planung durchaus schon noch aus.
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Keine Ahnung wie wir das machen würden wenn wir beide voll arbeiten weil jetzt ist es so Kind krank ich bleib daheim, Sachen die am Nachmittag sind wie turnen, spieldate, Friseur, Arzt... Mach alles ich. Außer manchmal wenn es sich ausgeht lege ich es auf Freitag da hat er frei.
Zb Dienstag fange ich erst Mittag arbeiten an. Da geh ich einkaufen, koche mir was für mittag oder für abends damit schneller geht, geh dann zum Sport und dann arbeiten bis 16 Uhr. Je nachdem, ob ich vor gekocht habe oder nicht das dann machen. fühle mich da schon oft voll gestresst, deswegen wüsste ich nicht wie ich das bei 30-40h machen sollte.
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Mein Mann kann sich seine Arbeitszeiten relativ flexibel einteilen. Ich mache nur 24h oder Nachtdienste und auch relativ viele Nächte, anders würde es nicht gehen. Wenn ich unter der Woche einen Tagdienst habe, dann arbeitet mein Mann an diesem Tag weniger.
De facto habe ich nur 2-3 Dienste die Woche, ich mache sogar meistens zw. 20 und 30 Überstunden im Monat und es geht sich gut aus.
Den Haushalt mache ich an meinen freien Tagen oder vor bzw. Nach Nachtdiensten.
Mein Mann kocht immer.
Jetzt in der Schwangerschaft, habe ich keinen Schichtdienst und arbeite im Homeoffice und muss nur selten in der Arbeit vor Ort sein, so ist es auch gut machbar.
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Wenn bei uns einer alles Bzw einiges mehr machen müsste als der andere, so wie du, könnte derjenige vermutlich auch nicht 40h schupfen.
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Wo es uns aber schon hin und wieder aufblattelt, sind die Hemden von meinem Mann. Da stehen wir dann regelmäßig vor leeren Schränken und großen Bügelhaufen. Ich wäre ja dafür die in die Putzerei zu bringen - das will er nicht. Dafür macht er es größtenteils selbst abends wenn die Kleine und ich schlafen 😴
Und für den Hund haben wir jetzt eine Leihoma 😅, die ihn abholt und betüdelt während wir arbeiten sind.
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Ich kauf kaum Sachen zum Bügeln und wenn doch, dann hab ich so ein Bügelmaxerl, das sich aufbläst 😄
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Sport, Erledigungen, Arztbesuche, bissl chillen, garteln, wenn mein Mann frei hat gehen wir frühstücken oder haben ungestörten Sex 😅
Und 50% der Zeit ist ohnehin ein Kind krank daheim… oder wir holen sie früher und unternehmen was.
Mir sind diese 2 Tage für mich heilig, ich bin aber am WE durch die Dienste meines Mannes öfters allein. Und es sind 2 Tage weniger wo wir Pflegeurlaub oder so nehmen müssen wenn ein Kind krank ist.
Es kommt ganz drauf an was man möchte und braucht. Mir ist work Life Balance sehr wichtig und die wäre mit VZ nicht gegeben. So genieße ich meine 3 halben Arbeitstage, die Me-Time sowie Familienzeit. Fühle mich damit gut im Einklang aber sowas ist sehr individuell.
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Mein Mann und ich teilen uns den Haushalt zu gleichen Teilen auf (bis auf Wäsche, aber ich bügle nichts 😅).
Putzfrau haben wir aktuell keine, aber das lässt sich wenn nötig bestimmt organisieren. Wir haben zwar ein großes Haus, aber wenig Zeug und Deko und pflegeleichte Böden, sodass sich der Aufwand auch aktuell schon in Grenzen hält. Wir kochen Abends und am Wochenende.
Das Bringen und Abholen und die Termine und Nachmittagsaktivitäten der Kinder liegen aktuell hauptsächlich bei mir, aber das können wir in Zukunft mit Gleitzeit und etwas Oma-Einsatz gut bewältigen.
Der neue Job wäre im öffentlichen Dienst mit Gleitzeit und in weiterer Folge dienstrechtlich verankerter Homeoffice-Möglichkeit. Pflegefreistellung ist kein Problem und ab 5 Jahren wird sogar Ferienbetreuung in den Sommerferien angeboten. Ich darf im Dienst Sport machen und Amtswege erledigen.
Ich war mein ganzes bisheriges Berufsleben (bis auf Tutorien an der Uni) Vollzeit in der Privatwirtschaft tätig (seit K1 in Elternteilzeit für 20 h) und würde eine 40 h Stelle bei meinem aktuellen AG, bzw einen neuen Dienstvertrag mit mglw noch All In bzw erforderlichen oder angeordneten Mehr/Überstunden auch als aktuell nicht stemmbar ansehen.
Den Punkt mit der Schule (Aufgabenbetreuung und Aktivitäten) haben wir uns so überlegt, dass sie eine Ganztagsschule oder zumindest mit Nachmittagsbetreuung vor Ort gehen werden. Die Rückmeldungen von befreundeten Eltern zu den favorisierten Schulen sind sehr gut
Zum Thema Me-Time/Paarzeit: Als jemand, der schon immer ziemlich vom Leistungsdenken geprägt ist, fällt es mir schwer abzuschalten, wenn ich daheim bin und noch etwas zu erledigen ist. Da muss ich schon das Haus verlassen. Den Sport habe ich jetzt auch schon auf den Abend verlagert, so dass sich dahingehend nicht viel ändern dürfte.
Die Paarzeit spielt untertags aktuell auch keine wesentliche Rolle, weil wir wenn wir gleichzeitig daheim sind, beide im Homeoffice arbeiten. Natürlich sehen wir uns aber die Arbeit steht doch im Vordergrund 😜
Damit das dennoch nicht zu kurz kommt, machen wir zuhause regelmäßig "Themenabende" mit gutem Essen und einem Gläschen Wein und nehmen uns 1x im Monat einen Vormittag frei, um nur als Paar etwas zu unternehmen.
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Wenn mein Freund mal länger arbeiten muss, schau ich öfter dass ich den Zwerg früher vom kiga hole und wir was unternehmen, zb Haus des Meeres, Blumengärten, etc.
Arbeit,die liegen geblieben ist erledige ich dann im HO,wenn er schläft.
Zu 90%mache ich die Abendroutine,mein Freund legt ihn nieder und ich räume in der Zeit zusammen.
Sicher muss man da erst seine Abläufe finden,aber machbar ist es auf jeden Fall.
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Jetzt drück ich noch mehr die Daumen! 🤞🤞🤞
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Ich liebe Gartenarbeit! Das ist mein großes Hobby. Da setzen wir halt bei den einfacheren Tätigkeiten auf Technik. Mähroboter, Beregnungsanlage, etc.
Arztbesuche darf ich in der Arbeitszeit machen, va jetzt in der Schwangerschaft habe ich echt wieder viele davon. Dann holt mein Mann die Kleine von der Gruppe ab.
Und für den Rest finden wir auch Zeit😅
Wir gehen zB mehrmals im Monat gemeinsam Mittagessen.
Für mich gehört work und die damit verbundene (finanzielle) Sicherheit (wenn mein Mann ausfällt oder wir uns trennen würden) oder die Unabhängigkeit einfach zu life dazu. Ich weiß es gibt genügend Paare, die das völlig ok anders handhaben, aber in dem Thread war jetzt halt die Frage, wie es Vollzeit Eltern hinbekommen, darum schreibe ich hier.
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Manche Leute sehen ihre Arbeit auch als Hobby und Leidenschaft und das finde ich toll. Für mich geht es darum lediglich um finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit, und die erreiche ich zum Glück auch mit 18h bzw kann ich jederzeit aufstocken (sie betteln eh immer wieder….).
Ich brauche für mein Wohlbefinden einfach auch Achtsamkeit und Zeit. Ich mag nicht durchs Leben hetzen, ich hatte das vor den Kindern mlt all-in, Geschäftsreisen etc. Vor Corona war auch HO schwieriger.
Es kommt sicher auch auf den Job an.
Ich freue mich für jeden der in der Arbeit so aufgeht, wirklich! Für mich ist es halt nicht so. Ich geh gern, es passt, es macht mir Spaß und ich mag meine Kollegen aber wenn ich die Wahl hätte würde ich immer lieber garteln oder wandern gehen oder so ☺️ und hätte ich eine großen Lottogewinn, dann würde ich mich nur mehr ehrenamtlich engagieren und der Arbeit sicher nie nachweinen.
ÖD oder so ist sicher mega familienfreundlich.
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Aber ich definiere mich sehr stark über meinen beruflichen Erfolg und bin noch lange nicht fertig damit. Ich habe bereits in der Volksschule gesagt, dass ich Journalistin werden will und konnte mir damals schon nicht vorstellen überwiegend „zuhause“ zu sein. Es gibt mir einfach einen Kick, wenn Projekte gut laufen. Ich finde dann meine Tochter kann stolz sein, auf das, was ihre Mami alles kann.