Eingewöhnung im Kindergarten
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Kommentare
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Das nicht gehen wollen haben wir auch ab und zu - wobei ich teilweise das Gefühl habe, dass sie es gar nicht wirklich so meint, sondern für sie mehr ein Spiel bzw. Experimentieren ist, was sie mit dieser Aussage bewirken kann.
So 2 Wochen lang z.B. war es so, dass der Weg bis zum KiGa zwar kein Problem war, sie dort aber in der Garderobe extrem geklammert hat, und gesagt hat "Ich will, dass du bleibst" und zwar immer im gleichen Wortlaut und ein bisschen ein "unnatürlicher" Tonfall, hab sie dann gefragt, ob das ein Spiel ist, das hat sie bejaht. Ich hab dann gesagt, ich würde gern mal ein anderes Spiel spielen, und zwar das "sie geht freudig in die Gruppe" Spiel, hat zwar nicht sofort geklappt, aber ein paar Tage späte war der Spuk dann vorbei und sie ist sofort rein.
Was ich damit sagen will, wenn es wirklich nur die Bringsituation ist und du sonst das Gefühl hast, er hat dort Spaß und es gefällt ihm, dann würd ich versuchen, dem "Nicht-gehen-wollen" nicht zu viel Gewicht zu geben. Also ihn schon ernst zu nehmen in seinen Gefühlen, und ihm Zugestehen, sich schwer zu tun mit dem Abschied, aber es eben nicht so sehen, als würdest du ihm damit etwas antun und ihn gegen seinen Willen in den KiGa zu "zwingen".
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Wann immer er von drinnen maximal ein "Guten Morgen" bekommt, zum Teil nicht mal das und niemand bemerkt überhaupt, dass er da ist, tut er sich extrem schwer.
Wir hatten jetzt zwei Situationen, die echt belastend waren. So stark, dass ich heute nicht mehr ins Detail gehe, ich hab mich heute genug geärgert.
Aber eine Frage an euch hab ich schon vorab:
Wird er bei euch in der Gruppe auch so gehandhabt, dass die Kinder egal welchen Alters allein in den Gruppenraum gehen müssen?
Dass es keinerlei Begrüßungsritual gibt? Höchstens im Vorbeigehen ein "Guten Morgen", aber kein Lächeln, kein Stehenbleiben, kein "Wie geht's?", kein "Komm doch rein" - es wird erwartet, dass er nach 2 Monaten und mit gerade mal drei Jahren selbstständig von der Garderobe in den Gruppenraum geht, wo ihn zum Teil noch nicht mal jemand bemerkt oder begrüßt hat.
Oder noch schlimmer: Es kommt ein "Na, was schaust denn schon wieder so finster?" als Begrüßung. Ganz ehrlich, da würd ich auch nicht reingehen wollen an seiner Stelle. Vor allem, weil er ein extrem fröhliches Kind ist. Nur möchte man gern begrüßt und freundlich willkommen geheißen werden, wenn man in dem Alter schon ohne Mama und Papa wo hingehen soll - so sehe ich das.
WIe seht ihr das? Wie kennt ihr das? Können eure Kinder das alle?
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Ich würde das ansprechen, falls du es nicht eh schon getan hast.
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Bei uns im Kindergarten ist es so man kommt bei der Türe hinein und gleich links ist der Kleinkinderraum und rechts gehst zu zur Garderobe.
Meine grüßt immer und dann gehen wir in die Garderobe umziehen, dann geht sie schon vor und ich räume meistens noch die Sachen in den Kasten.
Am Morgen sind alle Kinder in dem Kleinkinderraum und gleich wenn man in den Raum hinein kommt ist recht eine Türe zum Händewaschen.
Ich komme dann nach und stehe bei der Türe und schaue dass sie noch brav die Hände wäscht weil sie gerne mit dem Wasser spielt und dann geh ich. Ich gehe bis zum Türstock und bis zu diesem begleiten wir die Kinder.
In der Früh sind manchmal 1-3 Kinder da grüßen tut meine ja schon wenn sie reinkommt , ob nochmals gegrüßt wird weiß ich jetzt mit Sicherheit nicht
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@Vogi Ich hab es angesprochen, die Assistentin meinte, sie kann ihn ja nicht jeden Tag aus der Garderobe holen. (Warum nicht?)
Die letzten 2 Tage war die Pädagogin nicht da, heute aber schon wieder. Beim abholen hab ich gefragt, wann sie einmal Zeit für ein Gespräch hätte. Da meinte sie, gar nicht. Also erst im Jänner. Sie hätte 1h pro Woche und da hätte sie alle Termine vor Weihnachten an die Vorschulkinder vergeben. Als ich gefragt habe, ob es denn nicht vorgesehen wäre, dass man sich wegen der Eingewöhnung mal zusammensetzt, meinte sie, nein, das wäre noch nie notwendig gewesen. Die Dame ist 50, macht das seit 30 Jahren. Mein Kind ist das erste, das nicht allein reingehen möchte? Das kann und will ich nicht glauben. Morgen mehr dazu. Aber ich bin sowas von hilflos und angefressen gleichzeitig. Null Kooperationsbereitschaft, nicht mal Gesprächsbereitschaft! Sie meinte, ich soll mich einfach "schneller verabschieden". Während er weinend und schreiend mein Bein umklammert? Na danke. 😒
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Bei uns ist es ein "Guten Morgen" mit direkter Ansprache und Augrnkontakt. Manchmal so lange, bis es vom Kind erwidert wird.
Wir müssen sogar von der Garderobe bis zum jeweiligen Gruppenraum mitgehen.
Manchmal hilft es, ein Übergangsobjekt (zB ein Kuscheltier) mitzunehmen, dass die Verabschiedung erleichtert. Die Verabschiedung möglichst kurz zu halten, kann ich auch empfehlen. Vielleicht zuhause vorher noch den Nähetank mit kuscheln/lesen etc. füllen.
Gleichzeitig spürt dein Kind vermutlich auch deine Angst, dass er gleich wieder weint und dein Bein umklammert, dass die Pädagoginnen nicht entgegenkommen. Das stresst dich sehr. Gibt es eine Möglichkeit, wie du damit besser klarkommen könntest?
Ich kann nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten, mein Sohn hat auch eine zeitlang beim Abgeben morgens geweint. Das hat aber keine 3 min gedauert (hat mir die Pädagogin berichtet) und er war dann gleich in ein Spiel vertieft. Dieser Abschiedsschmerz ist in manchen Phasen stärker, und auch ganz normal. Du könntest nochmal ein kurzes Gespräch suchen, und fragen wie sie dich dabei konkret unterstützen können, sodass es leichter wird. Mir hat es damals sehr geholfen, zu akzeptieren dass er auch weinen darf, traurig sein darf über die Trennung (solange er sich dann wohl fühlt dort und es grundsätzlich passt...) @puffin
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Ein liebevolles "Hallo, ich freu mich dass du da bist. Magst du kommen/schauen/helfen....da" gibt es immer.
Und das nicht nur in der Eingewöhnung.
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Von den Eltern wird - auch wenn das Kind gleich rein läuft und spielt - erwartet, dass man die Pädagogin begrüßt bzw zumindest Blickkontakt aufnimmt, damit sie die Aufsicht übernehmen kann.
Das Abwimmeln bezgl des Gesprächs geht gar nicht und würde ich so nicht stehen lassen. Wenn sie nicht darauf eingeht, an die Leitung wenden.
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Unserer ist zb so,dass er in den meisten Fällen beim ankommen erstmal 2,3 Minuten in der Nähe der Pädagogin bleibt und die Lage im Raum checkt und sich auf die kiga Situation einstellt.
Also in der Garderobe würde aber nie ein Kind abgeholt werden und ebenso wenig verlangt werden, dass sie von der Garderobe allein gehen.
@puffin ist nicht mal ein kurzes Gespräch beim Bringen oder abholen möglich? Bei uns ist so ein 10 Minuten Gespräch für das wichtigste immer möglich. Ich mache es zb lieber beim abholen, damit in der Früh die Trennungen nicht unnötig hinaus gezögert wird.
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Ich find das ganz schräg ehrlich gesagt, wir da bei euch umgegangen wird. Da will ich gar nicht wissen, wie der restliche Vormittag verläuft wenn die Begrüßung schon so "lieblos" ist. Echt schlimm. Ich würde das auch auf keinen Fall so hinnehmen und mich an die Leitung wenden. Bzw. kennst du andere Mamas aus der KiGa-Gruppe deines Sohnes? Ich würde mich da als Eltern zusammen schließen und dann gemeinsam ansprechen. Da ist der Wirkungskreis meist größer. Eine Mama alleine wird ja schnell Mal als "ach diese Glucke" oder whatever abgetan aber mehrere Eltern übergeht man nicht mehr so leicht.
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Dort ziehen sich die Kinder um, dann gehts zum Händewaschen.
Danach soll man mit seinem Kind bis zur Tür vom Gruppenraum gehen und dort warten.
Das Kind wird dann begrüßt (immer irgendwie anders, je nach Bedarf) und in der Gruppe empfangen.
Während dem Warten klebt es sein Symbol an eine Wand, sodass man sieht, dass es da ist.
Ich finde das sehr gut gelöst so.
Sie wollen nämlich nicht übersehen, welches Kind schon da ist bzw. welches nicht.
Wenn meine Tochter einfach reinläuft, dann halte ich sie nicht zurück.
Bleibe aber kurz stehen, bis die Pädagoginnen sehen, dass ich sie gebracht habe.
Wenn sie mal nicht so mag, wird sie persönlich an der Tür abgeholt und die Pädagoginnen nehmen sie an der Hand und fragen sie, ob sie was mit ihnen spielen möchte oder machen Scherze mit ihr oder sprechen sie z.B. auf ihre tolle Kleidung an etc.
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Also ich finds wirklich schlimm wenn das so ist. Prinzipiell kenne ich es nur so (corona jetzt mal weggerechnet) dass die Eltern in der früh mit kind kommen, gemeinsam umziehen gehen, zur Gruppen Türe gemeinsam gehen und dort wird das kind dann von der Pädagogin oder der assistentin begrüßt und in die Gruppe begleitet. Natürlich. Wenn schon mehr Kinder da sind und mich voll in Beschlag nehmen, z.b. ein Buch mit mir lesen wollen, wirds schwierig, aber auch da weiß ich ja wer da bei der Türe steht und weiß wer eine persönliche Begleitung braucht und wer nicht. Bei vielen kids reicht es oft wenn man ihnen zu lächelt, winkt und zu ruft, komm zu uns. Aber bei vielen eben nicht und das ist vollkommen in Ordnung so!!! Jedes Kind ist anders und darf eine Begleitung brauchen 🤷♀️ (wir Frauen gehen ja auch gern zu wzweit aufs Klo 🤪)
Mit entwicklungsgesprächen,... ja, vor und nach Weihnachten ist wirklich meistens für die Kinder reserviert welche in die Schule kommen weil ja im jänner die Termine in der Schule sind und man vorher noch mit den Eltern redet. Aber!!!!!,... es muss immer zeit sein für Eltern wo es etwas gibt! Du redest ja keine 3 Stunden mit ihr 🤦♀️ ich würd da wirklich dran bleiben und im Notfall auch zur Leitung gehen.
@sarina das selbe gilt bei dir auch! So kann einfach kein Beziehungsaufbaupassieren und gelingen. Bitte unbedingt das Gespräch suchen und versuchen die Wünsche des Kindes zu vermitteln. Es ist so schade wenn es an solchen eingesessenen Damen liegt das Kinder nicht gerne in den Kindergarten gehen, das ärgert mich so sehr!
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Ich lese immer brav mit. Meine Kleine geht ja in eine Krippe wo gleich im zweiten Raum eine zweite Gruppe ist wo die Kindergartenkinder sind. Also hat sie immer Morgens Kontakt mit den größeren Kinder und auch mit den Pädagogen.
Hab jetzt gehört dass meine Kleine und noch ein anderes Kind, welches am September 2024 in dien Kindergarten kommt, ab und zu schnuppern hinüber gehen.
Hab jetzt schon 2 Mal davon gehört. Meine war sehr neugierig....
Finde das eine gute Idee.
Wurde ja gefragt, ob sie hier an dem Standort bleibt oder in den anderen der ein paar Straßen weiter ist und größer.
Wo sie auch im Sommer ist.
Hab schon gesagt sie bleibt hier, das mag sie viel lieber klein und gemütlich mit viel Routine
Im großen ist in der Früh viel zu viel Abwechslung.
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Und jetzt ratet mal, wer sich seitdem morgens bemüht und zu meinem Sohn an die Tür kommt und ihn - meist innerhalb von 10sek - an der Hand in den Gruppenraum holt?
In dem Fall war es wohl genug, dass ich mit der Leiterin sprechen WOLLTE, denn nochmal angerufen habe ich gar nicht.
Find ich etwas traurig, dass das jetzt anscheinend etwas ausmacht, aber mein Gesprächswunsch ihr egal war - aaaaber jetzt gefällt mir die Frühsituation schon mal besser! Mein Sohn will zwar nach wie vor nicht hingehen, aber wenigstens gibt's keine Tränen mehr. Schritt für Schritt! Vielleicht geht er ja irgendwann doch gern ...
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Natürlich gibt es auch Härtefälle aber ich sag Mal, wenn die Pädagoginnen und die Eltern bemüht sind, lässt sich innerhalb ein paar Wochen schon eine Bindung aufbauen.
Wobei ich sagen muss, ich hab da sicher auch zwei Ausnahmekinder. Hab 2 Kinder gesamt 4 Mal eingewöhnt (1x Krippe, 1x Tagesmutter, 2x KiGa) und keines hat je auch nur eine Minute beim Abgeben geweint. Eingewöhnung war nach einer Woche erledigt. So kann's halt auch gehen und dann sitzt du da mit deinen 5 Wochen "überflüssigen" Urlaub 🤷😅
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Des wär natürlich das beste was uns passieren könnte aber meiner lässt mich ned mal mim müll gehen ohne das drama gibt 😂 darum bin i unschlüssel ob ma ned erweitern sollten vil auf 8 wochen.. bei mir gibts leider keine oma & co in der nähe 🫣
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Ich würde eher, wenn's so nach 4 Wochen noch überhaupt nicht klappt und sie sich vom Personal dort gar nicht beruhigen lässt eheral den Papa übernehmen lassen. Das kann oftmals helfen, wenn nicht die Hauptbezugsperson dann die Eingewöhnung (weiter) macht. Also ich, an deiner Stelle, würde nicht fix mit 8 Wochen rechnen. So oder so wäre es gut, wenn sie dann eine gewisse Routine hat und eben nicht mehr diese Eingewöhnungs"Ausnahme".
Meine Meinung als Laie.
Vielleicht haben die KiGa Pädagoginnnen @CarinaJasmin und @Vogi hier noch Rat für dich?
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Ich finde aber auch, dass es auch auf den Kindergarten an kommt, in den er kommt, weil die Eingewöhnung unterschiedlich gehandhabt wird:
- Wie viel Zeit brauchen andere Kinder dort für die Eingewöhnung (von bis, also ich würde nicht nur nach dem "Ideal" fragen)?
- Ist jeden Tag dasselbe Personal da und auch zur selben Zeit? Was nämlich helfen kann, ist, dass die Hauptbezugsperson jeden Tag immer da ist, wenn dein Kind kommt, und es nicht schon anfangs jeden Tag zu einer anderen Person in der Früh muss. Ich hab gemerkt, dass das sogar jetzt noch meinem Sohn (3) hilft, den Übergang von Mama/Papa in die Krippe gut zu schaffen. Stabilität ist für viele Kinder wichtig.
Dinge, die man meiner Meinung nach beachten sollte, sind auch:
- Krankheiten: nicht nur, dass es leicht sein kann, dass dein Kind während der Eingewöhnung krank wird (und man dadurch Zeit verliert und auch manchmal wieder ein paar Schritte zurück gehen muss), es kann auch die Hauptbezugsperson plötzlich krank werden, was während einer Eingewöhnung auch nicht ideal ist.
- Soll er auch dort schlafen? Wenn er nur den Vormittag dort ist ohne Schlafen, kann ich mir vorstellen, dass es schneller klappt, dass er die geplante Zeit dort bleibt.
- Gibt es einen Plan B, sollte die Eingewöhnung nicht schnell genug klappen? Z.B. du Urlaub im Anschluss an die Karenz, Papa nimmt Urlaub, usw. Freundinnen von mir hat es den Druck rausgenommen, zu wissen, dass sie ein Backup für den worst case haben.
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Im Kindergarten raten wir den Eltern, mit ca. 2-3 Monaten Eingewöhnung zu rechnen. Eingewöhnung bedeutet nicht nur, daß das Kind ohne weinen an der Tür von den Eltern zum Fachpersonal geht, sondern das es unterschiedliche Übergänge gibt an die sich ein Kind gewöhnen muss um anzukommen. Dazu gehört als wichtigstes natürlich die Trennung zu den Eltern und das aufbauen einer Bindung zu den PädagogInnen. Aber auch Dinge wie Klo gehen/wickeln, essen, spielen, in den Garten gehen sind alles Schritte an die sich das Kind erst gewöhnen muss. Um so langsamer dies statt findet um so besser kann sich das Kind auf die neue Situation einstellen und lernt auch schon Handlungsweisen und kompetenzen für weitere Übergänge im Leben. So soviel zur Theorie 😊
Als Pädagogin hatte ich noch nie ein Kind das bei der Eingewöhnung drei Monate brauchte. Der vermeintlich schwierigste Teil, also die Trennung und das Vertrauen finden zum Personal und zum Kindergarten selbst, war bei uns meist so spätestens nach drei, vier Wochen geschafft. Meist sogar viel schneller. Aber es gibt auch immer Kinder die ein bisschen länger brauchen (und auch brauchen dürfen!!!) Ich hatte auch Kinder die am ersten Tag rein gekommen sind und gesagt haben "kannst du bitte gehen mama" 🤷♀️ das ist sehr unterschiedlich.
Als Mama hab ich jetzt selber ein Kind das viel viel länger gebraucht hat bzw. immer noch braucht 🙈 wir haben Mitte September gestartet und er hat gestern das erste mal Mittagessen 🤣 aber er war auch erst 13 Monate als wir die Eingewöhnung gestartet haben. Jetzt mit 18 Monaten hat er wirklich Vertrauen gefunden und macht das alles unfassbar toll. Ich hatte aber auch wirklich den Luxus die Eingewöhnung so langsam zu machen weil ich "nur" eine Ausbildung mache und noch in karenz bin.
Wie lange es bei euch tatsächlich braucht, kann dir leider keiner sagen. Was du vorher machen kannst, sind kleine Trennungen. Also vielleicht mal eine Stunden die Großeltern aufpassen lassen oder eine Freundin oder so. Falls ihr das nicht eh schon macht. So kannst du mal schauen wie dein Kind da reagiert und euch beide ein bisschen vorbereiten. Kindergarten ist trotzdem immer was anderes, weil du einfach nirgends so eine Situation hast wie dort und darauf müssen sich die Kinder einfach erst einstellen. Du schreibst dein Kind macht drama wenn du nur zum Müll gehst,.. kenn ich 🙈 muss aber absolut nicht heißen das er sich nicht ganz schnell eingewöhnt 😉 ich denke mir immer,... nimm dir lieber ein wenig mehr zeit, denn früher wieder arbeiten kannst du (meistens) einfacher als dir noch eine zusätzliche woche nehmen. Oder du genießt dann die "freie" Zeit vorm arbeiten.
So jetzt hab ich einen richtigen aufsatz geschrieben 🤣 hoffe die Worte helfen dir ein bisschen weiter 💕
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@almar ich hab mal mit anderen müttern dort gesprochen und die sagten mir bei ihnen was die eingwöhnung nach ca 2 wochen abgeschlossen 😅
Pädagogen sind immer die gleichen da 1 gruppenführung 1 sonderpädagoge und 1 hilfspädagoge
Zum thema schlaf ja er sollte dort schlafen bzw bis 1300 uhr und da sehe ich auch schwarz da er nicht ohne körperkontakt einschläft bzw tage dabei sind wo er einfach nicht will.
Plan b gibt es leider nicht , papa ist viel unterwegs, oma opa & co sind zuweit weg oder nicht mehr da .
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Trennungsversuche gehen bei uns leider nicht da keiner da is zum aufpassen o.ä. 😅 werd mich die tage mal mit den pädagogen zusammentun und fragen ob 6 vorher reicht oder ob wir doch früher schon starten sollten
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Aber 6 Wochen erscheint mir da schon realistisch ☺️
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Also wir haben 3 wochen dann 1 woche ferien und dann wieder 3 wochen 🫣
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Er kennt alle Betreuer*innen (bekommt dann tatsächlich einen Pädagogen) und kommt mit seinen besten Freunden in die Gruppe.
War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und mag berichten? Meine Tochter war doch schon knapp 3 beim Gruppenwechsel und da hat es gut ohne sonderliche Eingewöhnung funktioniert.
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ich bräuchte mal euren Rat.
Wir werden im Mai mit der Eingewöhnung starten da ist mein Kleiner dann 17 Monate. Jetzt frage ich mich ob ich da irgend ein Recht habe da ich ja seit paar Monaten wieder arbeiten gehe. Vl Sonderulaub oder ähnliches???
Die AK sagt das es da für solche Fälle keinen Anspruch gibt.
Danke euch, GLG
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Danke, ich habs mir eh fast gedacht
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habe mir dasselbe letzte Woche auch gedacht. ich spare mir heuer auch für September 2 Wochen Urlaub auf für den Fall der Fälle das die Eingewöhnung länger dauert. Danach müsste ich schauen...
bei der Krippeneingewöhnung haben wir im Mai gestartet und mit Juli habe ich arbeiten angefangen. der Start wurde so sanft gemacht, das ich wenn ich nicht noch in Karenz gewesen wäre, dennoch 8 Wochen gebraucht hätte bis sie ganztägig dort war - ohne überhaupt ein Problem dort zu haben... das haben sie bei Frauen sollen die Kinder extern betreuen lassen und arbeiten gehen auch nicht bedacht...🙈
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