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Kommentare
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Wie hat deine Mama die Lehre nach gemacht also normal in einem Betrieb oder über eine ams Maßnahme?
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Ich hab AHS Matura und wusste damals überhaupt nicht, was ich machen will. Bildungswissenschaften, Anglistik und Sprachwissenschaften studiert, alles so bissl und dann abgebrochen und Sozialpädagogik gemacht. Bin schon lange jetzt beim selben Arbeitgeber, arbeite mit wahrnehmungsbeeinträchtigten und autistischen Kindern, habe in den letzten Jahren viele Fortbildungen dazu gemacht. Ich mache es grundsätzlich immer noch gerne. Im Moment bin ich mit dem zweiten Kind in Karenz und überlege aber auch gerade, was ich nicht noch anderes machen könnte. Möchte eher etwas weg vom Klienten, weiß auch nicht, ob ich das mit Mitte 50 auch noch schaffe oder machen möchte, is doch oft recht anstrengend der Job.
Sehr spannend und interessant hier mitzulesen :-)
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Oder meine physiotherapeutin. Da geht man gern hin und ist nicht nur irgendso ein Patient. Weiß nicht wie viel sie arbeiten muss um gut davon leben zu können. Und du musst schon gut sein. Wenn du privat bist sonst bekommst auch keine neuen Patienten dazu.
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Hab dann HTL für Innenraumgestaltung gemacht und arbeite jetzt als Projektmanagerin. Das gefällt mir sehr gut, es ist abwechslungsreich und ich kann von zu Hause aus arbeiten.
Außerdem ist der Verdienst auch ganz gut.
Also ich bin zufrieden mit meiner Berufswahl, als Konditorin wäre ich nicht glücklich geworden.
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Ich könnt nie was anderes machen, da ich mich finanziell nicht einschränken möchte und ja im Prinzip sehr zufrieden bin im Büro. Ich bin Freitagnm und Samstag frei gewohnt und würds nicht anders wollen gg
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Bin dann zu den Autos gewechselt und habe eine Ausbildung zur Automobilkauffrau gemacht, im Anschluss daran ein Studium mit Schwerpunkt BWL im Kfz Bereich. Danach hab ich einige Zeit bei BMW gearbeitet und später in einer Firma welche die Produkteinführungen und Kundenpräsentationen for BMW Motorrad gemacht haben. Dort hab ich das komplette Marketing gemacht, war eine hör Zeit, das einzige Mädchen und wir kamen viel und oft europaweit herum.
Darüber lernte ich meinen jetzigen Mann kennen und er ist selbstständig und lebt eben hier. Bin dann umgezogen und seitdem manage ich hier das Büro. Die Leidenschaft zum Automobil hab ich aber nie verloren. 😊
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Finde 43.000 entsprechende Ausbildung in dem Fachbereich daher gut. Kommt aber auch immer darauf an, was man vorher gemacht hat, wie alt man ist und welche Ausbildung man hat.
Generell wird beim Gehalt glaube ich in Österreich viel gelogen und übertrieben. Geht man rein nach div. Gesprächen müssten ja alle Schwerstverdiener.
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Ich wollte immer mit Kindern im sozialen Bereich arbeiten. Wurde aber an der BASOP damals nicht angenommen und bin dann in die Handelsschule damit ich halt irgendwas hab. Während dem Praktikum in der letzten Klasse in einer Rechtsanwaltskanzlei bekam ich direkt ein Jobangebot als Assistentin und hab nicht lang überlegt - frisch von der Schule direkt einen tollen Job. Naja, mittlerweile bin ich in einer anderen Kanzlei die echt mega ist aber so richtig erfüllend ist der Job für mich leider nicht.
Drum werd ich jetzt nach der Karenz ca 10-15 h in der Kanzlei arbeiten und einen Nachmittag an einer Volksschule als Sprachtrainerin für eine kleine Gruppe (so 5-6 Kinder) Deutsch-Sprachförderung machen. Mal sehen ob die Kombi „erfüllender“ ist.
So richtig seh ich mich eigentlich irgendwann im psychosozialen Bereich oder so in Richtung hilfsbedürftige Kinder… aber mit eigenen kleinen Kindern schwer vereinbar (zeitlich und psychisch vermutlich auch hart zu verarbeiten?!)
In die Richtung umzuschulen wäre auch ein längerer Prozess und dafür ist derzeit leider keine Zeit und kein Geld 🥲 und hier am Land gibts da auch nicht so viele Jobangebote.
Mal sehen was die Zukunft bringt, wenn meine Kinder älter sind …
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Dann hättest du deinen bisherigen Job+Gehalt zur Sicherheit aber trotzdem was anderes, das dir Spaß macht und dich "erfüllt". Und könntest in Zukunft evtl die Stundenverteilung anders gestalten.
Ich meine übrigens, dass man nicht zwingend 100%ige Erfüllung in seinem Job finden muss. Es "reicht" ja auch, wenn man halbwegs gerne hingeht, die Kollegen nett sind, Arbeitszeiten und Einkommen für einen selbst passen. Aber es darf auch "nur" die Arbeit sein und nicht der komplette Lebensinhalt.
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Ein Jahr später hab ich bei einem Steuerberater Vollzeit angefangen, die Omas meines Sohnes haben mich sehr unterstützt. Bin dann über zwei weitere Jobs im Printmedienbereich zur Grafik/Werbung gekommen und habe einen Diplom-Lehrgang (Werbung u Marktkommunikation) und ein Kolleg (3D- &Multimedia-Design) gemacht.
Ich habe Anfang 30 nochmal komplett umgesattelt, die Werbe-Branche verlassen und Soziale Arbeit studiert.
Danach habe ich einige Jahre mit Kindern, deren Familien im Rahmen der Wiener Wohnungslosenhilfe betreut wurden, gearbeitet, bis ich 2017, 2019 und 2020 meine Kinder bekommen habe. Meine Karenzzeit ist gerade erst vor einigen Tagen geendet und ich werde auch noch auf unbestimmte Zeit weiter "zu Hause" bleiben.
Uns war von Beginn an bewusst, dass wir unsere Kinder ohne Unterstützung von außen aufziehen werden, weil wir keine Verwandtschaft haben, auf die wir zurückgreifen können/wollen. Die Omas/Großeltern sind entweder sehr weit weg oder einfach schon um die 80 und nicht mehr so 'kinderfit'.
Damit war auch klar, dass es wahrscheinlich dauern wird, bis alle Kinder zumindest zur Schule gehen. Das ist für mich auch voll ok und ich könnte es mir derzeit nicht vorstellen arbeiten zu gehen: immer ist ein Kind krank, ich wüsste nicht, wie ich oder wir das aktuell stemmen sollte/n...
Gestern bin ich bei meiner Hunderunde mit drei kleinen Kindern 🤪 in unserem Grätzel direkt vor unserer Haustür auf ein auf dem Boden sitzendes junges Mädchen (fast buchstäblich) gestolpert, das anfangs ziemlich desorientiert war. Sie war vielleicht Anfang 20 und hatte eine halbe Flasche Rosé bei sich (es dürfte aber nicht nur Alkohol im Spiel gewesen sein) und hat nicht nach Hause gefunden, irgendwie erfolglos die richtige Straßenbahn gesucht... Sie hat sich immer wieder für ihren Zustand entschuldigt, mir gesagt, wie lieb meine Kinder sind, die ihr während unseres Gespräches das um sie verteilte Kleingeld eingesammelt und zurückgegeben haben - es war wirklich eine chaotische Szenerie anfangs... 🫣
Ich hab ihr kurz ein paar niederschwellige Angebote mit auf den Weg gegeben, sie meinte, sie warte eh grad auf den Rückruf für den Therapieplatz... Ich hoffe, das war nicht einfach klassische SozialarbeiterInnen-Abspeisung... 🙏🫣🙈
Ich hoff, ihr geht's bald besser, sie war so ein liebes, hübsches Mädchen. 🙄
Warum ich diese Geschichte hier so rauskrame und unnütz lange ausbreite? Weil es nach so langer Zeit zu Hause bei den Kindern (in der ich die Sozialarbeiterin in mir schon fast vergessen glaubte), mit einem Schlag meine Liebe zum Beruf wieder richtig aufgeweckt hat.
Ich freue mich schon sehr darauf, wenn ich einmal wieder arbeiten werde. Es ist einfach so ein sinnvolles Feld - aber vom Geld reden wir jetzt besser nicht! 🤪
Ich schaue eh auch bisher schon regelmäßig, ob es etwas im kleinen Umfang gibt, das ich auch jetzt schon machen könnte, aber das richtige war noch nicht dabei... Überlege auch den Lehrgang zur digitalen Beratung (zertifizierte Online-Beratung) zu machen...
Sorry, für das OT und die Länge! Aber der gestrige Tag wirkt so sehr nach. ❣️
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Am liebsten hätte ich damals Archäologie studiert, habe mich aber nicht drüber getraut. Aber alte Steine ausgraben den ganzen Tag wäre meine Erfüllung.
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Ja das ist vielleicht mein "Problem" meine Arbeit ist nicht mein Leben und wenn es geht, mach ich Punkt Schluss und gehe hinter mir egal. Meine Kollegin ist leider ganz anders und wir haben so unsere Probleme. Sie arbeitet meistens das doppelte an Stunden, in ihrer Freizeit schickt sie Mails rum, hat Firmen Mails am Handy.. Meine Kollegen sind ok, aber nicht so wie in zb der Firma wo mein Freund ist. Die essen oft mittag zusammen, jemand bringt Kuchen oder sie trinken nach der Arbeit ein Bier. Wenn bei uns jemand Geburtstag hat und einen Kuchen bringt holt sich jeder 1 Stück und isst es alleine in seinem Büro. Ganz selten, dass man mal einen Kaffee zusammen trinkt.
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Also habe ich mich ein paar Tage vor Semesterbeginn aus der Not heraus für das Volksschullehramt beworben, weil „das ist leicht und da hast viel Ferien“ 🤪
Da bin ich aber dann drauf gekommen, dass mir das Unterrichten gar nicht so schlecht liegt und mir sogar ziemlich Spaß macht, nur wurde mir schnell klar, dass es nicht die richtige Altersgruppe für mich ist.
Ich habe das Studium dann nach zwei Semestern abgebrochen und hatte erstmal genug von Schule. Also habe ich eine Lehre als Bürokauffrau in einer Rechtsanwaltskanzlei begonnen, diese im Schnelldurchlauf absolviert und mich dann wieder an der PH für das Mittelschullehramt beworben. Habe mit Deutsch und Geschichte begonnen, das war mir dann aber schnell zu „trocken“ und habe nach dem ersten Semester das Zweitfach in Bewegung und Sport geändert.
Das hab ich dann auch endlich durchgezogen 😅
Ich unterrichte sehr gerne, gehe eigentlich jeden Tag gerne zur Arbeit und liebe es einfach, dass es so abwechslungsreich ist 😉 ich weiß allerdings nicht, ob ich das bis zur Pension mache, die Bedingungen werden ja leider absolut nicht besser 🤔
Mein ursprünglicher Berufswunsch „Physiotherapeutin“ hat mich auch nie ganz losgelassen, also vielleicht versuche ich das nochmal 🤔 obwohl ich mir auch momentan schwer vorstellen kann, so ein schweres Studium durchzuziehen…
Aber mal sehen, jetzt bekomm ich erstmal mein zweites Kind und so lange meine Kinder im Schulalter sind, werde ich auch weiterhin Lehrerin bleiben, da es mir ja im Prinzip viel Spaß macht und es sich meistens ganz gut mit dem Familienalltag vereinbaren lässt (vor allem die Ferien) 😊
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Das mit dem Klima unter den Kollegen ist zwar schade 🤷🏻♀️ aber könnte auch schlimmer sein.
Nach diesem Kriterium einen passenden Job zu finden, ist schwierig. Da kommt es ja nicht auf die Branche an, sondern einzig und allein auf die Personen.
Ich bin aber prinzipiell auch so - Arbeit ist Arbeit und privat ist privat. Ist in meinem Job zwar schwierig von der Arbeitszeit her (immerhin mache ich so viel wie möglich zuhause), aber zB wochenends lasse ich auch alles liegen und bearbeite auch keine Nachrichten/Mails.
Mein Mann ist da anders, er ist quasi ständig mit dem Kopf in der Arbeit, auch im Urlaub. Sowas ist auch nicht gesund 😏
Daher: vor allem wenn man einen "Bürojob" hat und nur angestellt und nicht selbstständig ist - unbedingt nach Feierabend die Arbeit hinter sich lassen!
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Finde es auch nicht gesund. Sie schreib oft schon um halb 6 Mails noch von daheim oder irgendwann abends um 7-8, gerne auch am Wochenende. 🙈Sehe ich auch so bin nur angestellt ist nicht meine Firma oder mein eigenes Projekt.
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Findet ihr da das System so wie es ist gut? Also dass man sich mit 15/16 Jahren eigentlich schon so festlegen muss in welche Richtung es gehen soll. Was hätte euch in der Zeit geholfen um wirklich herauszufinden was zu euch passt?
Oder seid ihr rückblickend zufrieden wie es gelaufen ist?
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Glaube das wird jetzt gemacht, dass man im letzten Hauptschuljahr in die anderen Schulen schnuppern gehen kann, es gibt mehr Tag der offenen Tür wo man sich das anschauen kann. Zb hatte ich voll die schlechte Meinung im Kopf von hbla (Kochlöffelakademie), man muss kochen usw. Mit 16 war kochen total doof, jetzt koche ich gerne.
Oder auch mehr die Möglichkeit in Firmen zu gehen und sich das anschauen was überhaupt gemacht wird. Früher gab's sowas wie 1 tag schnuppern was genau nichts gebracht hat. Die Firmen waren auch unflexibler da kommt einer und haltet alles auf und ein Mitarbeiter muss sich um den kümmern usw. Glaube sowas hätte mir geholfen. Auch sowas wo man mit Leuten die entweder in eine der Schulen gehen oder im Beruf arbeiten.
Meine mum wollte zb, dass ich in eine hotelfachschule gehe mit matura am Ende. 1, ist die Schule in villach und ich hab in unterkärnten gewohnt hätte im Schülerheim wohnen müssen, das wollte ich nicht. Vielleicht wäre es aber lustig gewesen. 2, hab ich dann gelesen, dass man jeden Sommer arbeiten muss zum Praxissammeln. Wo ich das gehört hab war ich raus. Arbeiten im Sommer die spinnen ja. 😆 Aber so hätte ich das mal live gesehen und dann stellst schnell fest ist das was oder nicht. Später dann hab ich mir gedacht auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten wäre interessant. Hätte ich mit der Schule machen können oder in hotels im Ausland arbeiten gehen. Das habe ich damals natürlich nicht so gesehen. Dann mit 20 wo ich reisen angefangen habe, wäre so Option cool gewesen.
War vom Studium Auslandssemester und das war das beste am ganzen Studium. Wenn ich früher angefangen hätte zu studieren hätte ich noch mehr davon machen können. Im Bachelor kann man glaub 2 machen und Master auch.
Hatte auch in der Familie keine Vorbilder wo man zb mal mit in die firma geht oder Familienbetrieb. Mein Opa hatte eine Autowerkstatt und mein Onkel hat sie dann übernommen. Obwohl ich als Kind immer in der Werkstatt gespielt hab, haben mich Autos nicht interessiert. Meine mama war (ist jetzt Pension) gym Lehrerin. Alle ihre Freundinnen sind Lehrerinnen.
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Also alles in allem war es perfekt so wie es war 🥰😍
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Beraten wurden wir damals gar nicht. In die HTL im Kreativbereich durfte ich nicht, wegen meinen Eltern kannten sich nicht aus und meinten als Künstler verdient man nix 🙈 so bin ich dann in der HLW im Kultur-Kongressmanagement gelandet. Da gabs nach Abschluss NULL Jobs im Kulturbereich, nur die klassischen Bürojobs oder Studium. Studium wollte ich nicht, so ne Leuchte bin ich auch nicht 😅
Aja, ein Eignungstest in der Mittelschule bei mir ergab: ich bin in allem mittelmäßig talentiert 🙊😂
tja, zufrieden war ich in Summe nicht.
Matura durchgekämpft und dann wollte ich eine Lehre machen. Keine Stelle gegeben damals (wollte Mediendesign oder Druckvorstufe machen) .
die unterbezahlte Lehrstelle bei einer Fotografin konnte ich mir nicht leisten.
Dann hab ich die Kolleg Aufnahmeprüfung Mediendesign verbockt und dann war der Wille gebrochen.
Hab dann eben den Job im öffentlichen Dienst bekommen. Jetzt ist Job eben Job und Hobby ist Hobby.
Alles was dann in Weiterbildung (wifi/bfi) gehen würde, wäre zu kostspielig und riskant bei sovielen Studenten am Markt...
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Und eine Kindergärtnerin von uns war vorher Vorstands Assistentin in einer großen Firma. Die ist auch schon älter (zumindest hat sie graue Haare).
Physiotherapie kann ich dir sagen ist ein extremer Run auf die Ausbildungsplätze. Fast unmöglich.
Und als Yoga Lehrerin - naja das ist ein Hobby. Leben kann man davon nicht.
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Ich wollte eigentlich immer ins Büro. Hab dann aber (auch aufgrund meiner jugendlichen Faulheit 🙈) keine Lehrstelle gefunden.
Nach den 3 Jahren Fachhochschule hab ich mal für fast 2 Jahre beim großen M gearbeitet.
Mit 20 hab ich mich bei einen Diskounter als Filialleitung beworben. Wo ich auch 5 Jahre gearbeitet hab, bis wir einen Bezirksleiterwechsel hatten und ich mit diesem nicht mehr zusammen gekommen bin.
Nach weiteren 3 Jahren bei einen anderen Diskounter als Stellvertretung hat mich diese "Sparte" nicht mehr interessiert. Immer diese Billigstware mit teilweise unterirdischen Arbeitsbedingungen.
Kurz vor meiner ersten Schwangerschaft bin ich in den Modeeinzelhandel gegangen. Und ich liebe es.
Heute könnte ich es mir gar nicht mehr vorstellen irgendwo den ganzen Tag im Büro zu hocken.
Ja, die Kunden sind echt oft anstrengend. Aber ich mag es, den ganzen Tag durchs Geschäft zu rennen, Ware zu verräumen, umzubauen und alles andere was sonst noch so im Handel anfällt.
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Physio würde ich nicht wollen. War nur Beispiel. Mag nicht Leute angreifen 😄 halb nackt vielleicht auch noch.
Keine Ahnung, ob die Yoga Lehrerin davon leben kann oder nur jetzt wegen der Kinder. Vorher war sie wohl in einer kuranstalt.
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Ich finde es voll schön, wenn man etwas findet was Spaß macht
Die gesellschaftliche Wertschätzung ist allerdings oft eine andere und bei klassischen "Frauenjobs" ist diese gefühlt oft doppelt mies. Merkt man finde ich auch sehr stark bei den Gender Pay Gap Diskussionen.
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Grad von denen, die nicht wissen, was da alles dahinter steckt. Viele glauben echt, das wir um Mitternacht oder um 1 Uhr Nachts zusperren, alles liegen lassen und heim gehen. Das ich aber noch bis um 2 Uhr, teilweise bis halb 3 dort gestanden bin und geputzt habe wie blöd, hat natürlich keinen intessiert.
Klar hab ich auch sehr schöne und auch lustige Erlebnisse im Handel, man hat aber auch einiges an kurioses zu erzählen.
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Bin zwar recht bald drauf gekommen, dass das so überhaupt nicht meins ist, habs aber trotzdem fertig gemacht. Einfach weil rundherum - Klasse, Lehrer, Umfeld - alles gut gepasst hat.
Aber mir war klar, in die Richtung will ich gar keinen Job.
Studieren wollte ich nicht, also hab ich ein Kolleg gemacht (von der HBLVA chemische Industrie). Hab danach kurz überlegt ein Studium dran zu hängen, weil die zwei Jahre Kolleg sogar angerechnet worden wären, mich aber doch dagegen entscheiden.
Hab mich also passend beworben und den Job in meiner damaligen Wunsch-Firma bekommen (hab sogar die erste Zusage bei einer anderen Firma abgelehnt, weil ich dort endlich mein Bewerbungsgespräch hatte 😆).
Die erste Bewerbung wurde dann nix, die zweite dann aber.
Mittlerweile sind wir ein paar Mal umstrukturiert bzw. übernommen worden, bin in der 4. Abteilung in der 4. Firma, aber im Prinzip hab ich immer noch meinen ersten Job und arbeite in einem Labor.
Seit der Karenz bin ich in der für mich "schlechtesten" Abteilung. Meine vorigen Abteilungen waren von den Kollegen her immer so top, dass ich da einfach einen hohen Standard habe.
Aber im Prinzip passt es. Mein Chef ist total nett und verständnisvoll, ich kann meine drei Tage beliebig tauschen, es ist egal ob ich um 6 oder um 10 beginne, solange ich meine Arbeit erledige. Und mit den Kollegen quatsche ich auch privat, wir gehen fast immer gemeinsam Mittagessen oder auch auf einen Kaffee
Für mich ist die Arbeit dennoch Arbeit. Ich gehe gerne arbeiten, aber ganz ehrlich, wenns nicht wegen dem Gehalt am Monatsende wäre, würde ich es auch nicht machen 😆
3,752
1,053
Ich könnte mir auch nie vorstellen das ich in den Lebensmittelhandel gehe.
Auch der Modehandel ist nicht für jeden etwas.
Es kommt auch echt auf das Betriebsklima an.
In der Zeit als Stellvertretung beim zweiten Diskounter wars echt katastrophal. Grad zu Schichtwechsel wenn 20 Zicken zusammen kommen, echt ne Herausforderung. Auch wie wir als Vorgesetzte die MA behandeln sollten, angewiesen vom Management, echt unter jeder Würde teilweise.
Das, und andere Dinge,haben mich bewogen diesen Billigsthandelsegment den Rücken zu kehren.
Beim ersten würd ich wahrscheinlich noch heute arbeiten, wenn die Sache nicht mit den damals neuen Bezirksleiter gewesen wäre.
(Witzigerweise hätte ich aber dann jetzt nicht meinen Partner und 2 Kinder. Also müsste ich den Herrn sogar Danken für seine Kündigung damals.)
Was das große, gelbe M betrifft, bin ich eigentlich nur auf die Leute angefressen, die diese Arbeit so dermaßen in den Dreck ziehen und sich gleichzeitig mit Burger und Pommes vollschaufeln.
So geht's mir aber auch mit Leuten, die Putzfrauen abstempeln aber auf ein sauberes WC gehen wollen.
Thema Geld: das es viel zu wenig ist, wissen wir alle. Grad in diesen Bereichen.
1,929
das ist war. einiger meiner nettesten Bürobekanntschaften waren die Reinigungskräfte. Die netten wurden alle verkrault und sind woanders hingegangen, weil der ursprüngliche Arbeitgeber nicht so gut gezahlt hat für die Arbeit und die Anpöbelei...ähnlich mit den Hauswarten die waren und sind mir auch immer noch als Kollegen viel lieber als manche Büro"dame" und mal ehrlich ohne Putzkräfte und Hauswart geht GAR NIX!!!
7,005
Aber immer weniger Leute wollen zB dreckig werden bei der Arbeit, schwer heben, den ganzen Tag, bei jedem Wetter draußen arbeiten usw.
Am liebsten hätten die meisten
flexible Arbeitszeiten mit Home Office Tagen, nicht zu stressige Arbeit, nette Kollegen und immer nette Kunden. 😅
Gewisse Berufe werden einfach zu wenig wertgeschätzt.
Ich bekomme zB auch von Handwerkern mit, dass da teilweise die Kunden dann daneben stehen und Fotos machen (damit sie in Foren fragen können, ob man das eh so macht 🙈) oder vorher schon googeln und ihnen sagen, wie sie ihre Arbeit zu machen haben.
@Dani2511 so schade, dass das Spielzeuggeschäft zusperren musste. Bei uns im Ort sperren auch grade wieder mehrere Geschäfte zu. Aber hauptsache die Leute kaufen günstig online 🙄 dass da auch Arbeitsplätze dranhängen bedenkt niemand.
1,053
Leider wird aber auch so viel Schindluder betrieben. Mit Betrügereien und so.
Warum sich die Leute nicht vorher informieren, bei der WKO oder so, versteh ich nicht.
3,752
1,123
Früher waren alle direkt bei uns in der Firma angestellt, haben zur Abteilung gehört. Bezahlung war für diese normal sehr unterbezahlte Arbeit ganz gut.
Ich hab mich mit allen immer super verstanden. Man hat sich gegenseitig geholfen, es war ein respektvoller Umgang miteinander.
Sie haben immer alle Verbrauchsmaterialien nachgeschlichtet, die wir bei der Arbeit brauchen, man musste sich um nichts kümmern. Im Labor sind das ja doch speziellere Dinge. Gold wert.
Tja, dann hat die Firma beschlossen alles an eine Fremdfirma auszulagern 🤦♀️
Die Hälfte haben sie behalten, die wurden von der Fremdfirma übernommen, die andere Hälfte kam dann direkt von der Firma mit der Aussage, die werden dort ja geschult, die wissen was zu tun ist 🤦♀️
Hat natürlich überhaupt nicht funktioniert.
Die ehemals eigenen Leute wurden zwar mit dem Gehalt übernommen, bekommen aber seither keine Kollektiverhöhung (sind ja eh so überbezahlt). Und die anderen bekommen sowieso ein Gehalt unter aller Sau.
Es werden ständig andere Leute geschickt, die sich klarerweise wieder nicht auskennen.
So mühsam und so unnötig diese Entscheidung. Aber klar, so zählen sie ja nicht als Headcount und das ist ja immer das wichtigste 😤😒
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Bei meiner alten Firma waren die Reinigungskräfte in der Firma angestellt, haben alles super ordentlich gemacht und waren voll integriert in die Belegschaft.
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War die erste der Familie, die maturiert und schlussendlich auch studiert hat und hatte bei der Berufswahl keine Unterstützung oder Beratung oder oder.
Im Gym hab ich dann eine Freundin kennengelernt und dadurch den Bereich Ergotherapie und Physiotherapie besser kennengelernt und mich damit auseinandergesetzt.
Hab dann versucht Physio, wurde beim 1.Mal nicht genommen und begonnen Bildungwissenschaft zu studieren und wieder Physio Aufnahme probiert bis ich es geschafft hab (kommt übrigens häufig vor, dass mans erst beim 2.od 3.Versuch schafft)
Nachn Physiostudium 20std stelle als physio in der psychiatrie bekommen und biwi fertig studiert. Währenddessen Wunsch nach psychotherapie aufgekommen, aber viel zu teuer. Dann zum psychologie aufnahmetest gegangen und auch das nebenbei begonnen.
Dann folgten 2 fg und meine Tochter und dann beschlossen in der Bildungskarenz Kindergesundheitspädagogik zu lernen und mir wurde klar, dass ich nicht zurück an meine alte Dienststelle will (aus div gründen wie personal und arbeitsweg etc, aber psychiatrie subakut/reha vermiss ich). Dann mich grad eben selbstständig gemacht und bei einem gesundheits-Vernetzungstreffen gut vernetzt und gefragt worden, ob ich teilzeit in der Kinderarztpraxis als Sozialpädagogin & link workerin für ein Projekt arbeiten möchte. Hab das mit 1.3.begonnen und nebenbei bau ich mir nun meine selbstständigkeit auf in physiotherapie mit fokus schwangerschaft, beckenboden, rückbildung (auch für verwaiste mütter) und Kindergesundheitspädagogik und iwann möcht ich physio auch pädiatrie noch dazunehmen.
Anstellung denk ich wird in dem Ausmaß und so nicht ewig sein, aber im moment bleib ich mal.
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War überhaupt nicht meins.
Dann hab ich ein paar Jahre in einem Schichtbetrieb gearbeitet was mich überhaupt nicht erfüllt hat.
Mit Mitte 20 hab ich dann Büro nachgelernt und per Abendschule Personalverrechnung und Buchhalter Prüfung gemacht.
Ja, das mach ich jetzt bald 14 Jahre.
Die Arbeit find ich ganz okay wobei ich den Zickenterror unter den Kolleginnen oft furchtbar finde.
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Das würde mich für nach der Karenz total interessieren. Wahrscheinlich braucht man da eine Ausbildung. Aber welche und was empfiehlt hier jemand vom Fach? 🤔
1,929
physiotherapie mit fokus schwangerschaft, beckenboden, rückbildung , dass klingt aber gut und eine tolle Nische. Hätte gerne sowas nach der Geburt gehabt, speziell mit Hausbesuch oder in der Nähe.