Rollenbilder in der Familie - wie wird das bei euch gelebt?
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Kommentare
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Ich finde deine Beiträge hier überhaupt nicht bissig! Manches wird hier halt mit zweierlei Maß gemessen😉
@Dani2511
Da ist mir unser System lieber. Und wenn dort die Väterkarenz so gefördert wird versteh ich nicht warum fast alle 1 Jährigen trotzdem in Fremdbetreuung sind? Wie geht sich das aus? Das bestätigt meine Vermutung, dass die geteilte Elternkarenz eher dazu führt, dass die Mutter schneller vom Kind getrennt wird.
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Da ist es nicht 1 Jahr/1 Jahr sondern eher 6 Monate Mama und 6 Monate Papa.
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Vielleicht hat es @Selina1234 auf den Papamonat in Schweden bezogen. Die haben dort 2 Monate😊
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Zum Rest: das wollte ich ausdrücken. Es soll eine richtige Wahlmöglichkeit für alle Familien geben, ohne zu urteilen. Jede Familie, jedes Kind, braucht ein eigenes Betreuungsmodell.
Warum es eskaliert? Weil es ein hoch emotionales Thema ist. Es geht um das Wohlbefinden unserer Kinder und auch um Finanzen. Völlig klar, dass da viele verschiedene Welten und Werte aufeinander treffen.
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Nicht alles was in Skandinavien funktioniert und angeboten wird, sollte 1:1 so übernommen werden und für den heiligen Gral gehalten werden.
Ich sage nur, es gibt durchaus Länder die auch einige Facetten besser machen als wir, wir sollten und also nicht an negativ beispielen messen, sondern lieber schauen, wo man noch besser werden kann.
Die zeitliche Begrenzung in Skandinavien finde ich auch nicht toll, finde aber gut, Dass es gesellschaftliche schon so etabliert ist, dass papa auch in karenz geht. Ich bin auch davon überzeugt, dass Kita, Schule und Co. In Skandinavien mehr Vertrauen der Eltern inne haben, und diese sich dann auch nicht wehren oder eine "entweder oder haltung" haben. Kenne selber gleichaltrige, die auf eine dänische Schule gingen und die haben durchaus eine ganz andere Bildungs und lehrebene erhalten, es ist also ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Dieses Vertrauen ist glaub ich in Österreich nicht so gegeben.
Man kann oder sollte ja auch immer nur das gesamte Paket betrachten, und da wirkt es auf mich so, als hätten die Skandinavier das gut gemacht.
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Ich glaube, es gibt flächendeckende Betreuung mit minimalen Ferienzeiten und leistbar für alle, aber ich kann mich auch irren. Das sind Dinge die ich mal überflogen hab. Ich glaub dort wir die frühkindliche Betreuung auch mehr als Bildung gesehen und daher positiver. Auch gibt es dort teilweise 4 Tage Woche oder 30 Stunden als Vollzeit. Das erleichtert ja auch vieles.
Aber sonst würden mir keine Länder auf der Welt einfallen die da die Nase vorne hätten was Kinderbetreuung oder Karenz angeht.
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Wie gesagt, geht es um das Gesamtbild und dieses wirkt in Skandinavien einfach besser! Wie auch schon zu beginn in meinen Nachrichten heraus zu lesen ist, geht es mir auch hauptsächlich um die Situation für Väter in Karenz und nicht primär um die Dauer!
Ja wir haben das privileg 2 Jahre nehmen zu dürfen, aber wie schon mal erwähnt, das kann sich kaum eine Familie leisten. Ich kenne keine Familien, die die Karenz länger als 1 Jahr in Anspruch genommen haben (eher dann den Schmäh mit Bildungskarenz hinten dran).
Und ich sage es gerne noch einmal, man muss sich nicht verbessern wollen, weil andere es besser haben! Wir können unser System verbessern ohne auf andere zu zeigen. Man darf auch Vorreiter sein!
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Ja das stimmt, verbessern kann man sich immer. Ich finde aber gerade in Zeiten wie diesen wo das Geld mit der Gießkanne verteilt wird, sollte gut überlegt werden. Ich bin generell nicht abgeneigt von der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens in Höhe der Mindestsicherung. Für alle. Es gibt einige Berechnungen, dass es finanzierbar ist wenn alle anderen Sozialleistungen wegfallen und dann stellen sich solche Fragen nicht mehr. Wäre eine interessante Sache.
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Aber ehrlich, bei uns hat sich das sehr gewandelt - inzwischen sind fast mehr Männer bei den Elternabenden und wir haben auch immer mehrere Väter als Elternvertreter.
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Bei uns sind noch 90% Mütter. Manche werden schon in der Früh vom Papa gebracht, am Weg in die Arbeit, aber selten jemand vom Papa Mittags vorm Essen abgeholt.
Seid ihr aus der Stadt oder einer eher ländlichen Gegend? @kea
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Aber lustig, vor 6-7 Jahren, bei meinem ältesten waren es nur die Mütter. Seit 2-3 Jahren auf einmal die Väter.
Und die Väter holen auch die Kinder um 14, 15 Uhr.
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Beim Haushalt bin ich für Wäsche und Kochen zuständig und mein Mann für den Müll. Wobei ich sehr ungern Bügel, was dann auch hin u wieder mein Mann übernimmt. Einkaufen erledigen wir beide. Und den Rest im Haushalt je nach dem wer grad Zeit hat, wobei ich das meiste mache, da mein Mann vollzeit von 7-17uhr arbeitet. Wenn ich aber mal was nicht schaffe macht er es auch nach der Arbeit.
Mein Mann hat bei der großen die Eingewöhnung im Kindergarten gemacht, da ich in einer Schule arbeite u ich nicht zum schulstart frei nehmen konnte. Hat wunderbar funktioniert. Und Freitags arbeitet er meist nur biss mittags, dann holt er auch die kinder vom kindi u spielgruppe ab. Zu den elternabenden gehen wir immer beide zusammen.
Bei meinen Eltern, war immer meine mama die hauptverdienerin. Sie arbeitet in einer Führungsposition und hat einfach mehr verdient. Als Kind war ich ab 1jahr in fremdbetreuung. Bei meiner 16j jüngeren schwerer war in Deutschland mein Stiefvater 3jahre in karenz u meine mama ist nach 2 Monaten nach der Geburt wieder arbeiten gegangen. Bei meinem Mann war seine Mama ab seiner Geburt Hausfrau.
Meine große ist voll Prinzessin. Meine kleine Tochter liebt aber dienos, superhelden und Autos. Erst jetzt mit 3jahren fängt sie langsam an die typischen mädchensschen zu mögen. Ich habe eine Zeit lang die ganzen jungsabteilungen nach dinoshirts abgesucht, weil sie nur dowas anziehen wollte, was für uns auch voll und ganz ok ist. Ich muss aber sagen, das es sehr schade ist, das es sowas nicht für Mädchen gibt. In den Geschäften wurde ich teilweise wirklich blöd angeschaut, weil sie gesehen haben das es für ein Mädchen ist. Auch Schuhe wollte sie nur blaue. Solang es ihr gefällt u sie sich wohl fühlt ist es ok.
Bei spielsachen kaufe ich auch nicht rein nach Geschlecht.
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Beim Haushalt bin ich für Wäsche und Kochen zuständig und mein Mann für den Müll. Wobei ich sehr ungern Bügel, was dann auch hin u wieder mein Mann übernimmt. Einkaufen erledigen wir beide. Und den Rest im Haushalt je nach dem wer grad Zeit hat, wobei ich das meiste mache, da mein Mann vollzeit von 7-17uhr arbeitet. Wenn ich aber mal was nicht schaffe macht er es auch nach der Arbeit.
Mein Mann hat bei der großen die Eingewöhnung im Kindergarten gemacht, da ich in einer Schule arbeite u ich nicht zum schulstart frei nehmen konnte. Hat wunderbar funktioniert. Und Freitags arbeitet er meist nur biss mittags, dann holt er auch die kinder vom kindi u spielgruppe ab. Zu den elternabenden gehen wir immer beide zusammen.
Bei meinen Eltern, war immer meine mama die hauptverdienerin. Sie arbeitet in einer Führungsposition und hat einfach mehr verdient. Als Kind war ich ab 1jahr in fremdbetreuung. Bei meiner 16j jüngeren schwerer war in Deutschland mein Stiefvater 3jahre in karenz u meine mama ist nach 2 Monaten nach der Geburt wieder arbeiten gegangen. Bei meinem Mann war seine Mama ab seiner Geburt Hausfrau.
Meine große ist voll Prinzessin. Meine kleine Tochter liebt aber dienos, superhelden und Autos. Erst jetzt mit 3jahren fängt sie langsam an die typischen mädchensschen zu mögen. Ich habe eine Zeit lang die ganzen jungsabteilungen nach dinoshirts abgesucht, weil sie nur dowas anziehen wollte, was für uns auch voll und ganz ok ist. Ich muss aber sagen, das es sehr schade ist, das es sowas nicht für Mädchen gibt. In den Geschäften wurde ich teilweise wirklich blöd angeschaut, weil sie gesehen haben das es für ein Mädchen ist. Auch Schuhe wollte sie nur blaue. Solang es ihr gefällt u sie sich wohl fühlt ist es ok.
Bei spielsachen kaufe ich auch nicht rein nach Geschlecht.
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Wenn ich wieder arbeite, bringt er sie in den kiga und ich hole sie ab.
Er kauft ein und kümmert sich um Müll und Hund. Und Staubsaugt oder putzt auf Auftrag. Ansonsten hab ich das über, wenn ich nicht gerade ein Projekt habe (habe ein zweites Standbein auch in Karenz).
Die schönen Sachen mach hauptsächlich ich, kuscheln, vorlesen ins Bett bringen, Baden, Fotobüchern, Gwand kaufen ♥️ er kriegt sie immer zwischen 17.00 bis 19.00 Uhr, wenn sie knatschig ist 😁
Ich ziehe meiner Tochter schon auch, aber nicht überwiegend klassische Mädchensachen an. Einfach weil mir selbst die unisex Sachen oft besser gefallen. Wenn sie es mal anders haben will, machen wir es anders.
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Se sagte, es ist klar, dass sie zu Hause bliebe, nur ob sie das so will und diese Verantwortung tragen will, weiß sie nicht. Eher tendiert aber ihr Mann zu Kindern.
Auf die Frage, warum ihr Mann nicht einen Großteil der Betreuung übernimmt: „Nein, der arbeitet so viel, das geht bei ihm gar nicht, unmöglich.“
Tatsache ist: er hat den selben Beruf (sie haben gemeinsam studiert) UND er verdient weniger, weil sie Sonderdienste macht und er nicht.
Worauf ich also hinaus will: Das Betreuen der Kinder ist oft in unserem Unterbewusstsein als „das Richtige“ abgespeichert. In unseren Köpfen existiert immer noch das Standardfamilienbild Haus-Kind-Heirat-Hund.
Ich selbst bin Opfer meiner eigenen Gedanken. Ich hab mich aber für ein anderes Familienbild entschieden und wir dürfen unsere Werte selbst festlegen. Ich versuche mich dafür auch nicht zu rechtfertigen ✊🏻
Meine Arbeitskollegin hätte jetzt schon ein schlechtes Gewissen, dass sie nur drüber nachdenkt, ob ihr Mann die Betreuung übernehmen könnte. Grad deshalb finde ich es so wichtig, dass Frauen Frauen unterstützen und aufklären, dass wir drüber reden.
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Ich schreib seit Tag 1 mit, was ich neben dem ganzen Haushalt alles erledige (also auch Arztbesuche ausmachen, Geschenke kaufen, Babyrezepte suchen oder was auch immer) und besprech die Liste mit ihm regelmäßig, damit er im Bild ist.
Wir sind beide TechnikerInnen, deswegen darf unsere Tochter alles - sie trägt jede Art von Farbe und Kleidung, sie hat Autos, Bagger und Co aber auch Puppen und Stofftiere, und wir wollen sie für unsere sehr unterschiedlichen und diversen Interessen später im gleichen Ausmaß begeistern.
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Für mich liest sich das so, als müsste der Vater das dann Zeitmäßig auch wieder aufwiegen.
Also wenn du 2 Minuten mit dem Arzt telefonierst, dann muss er bei was anderem 2 Minuten wieder beschräftigt sein, dass es wirklich 50:50 ist
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Aber unsere Kinder (2 u 4) lieben beide gerade diese Bücher und wir dürfen sie ständig vorlesen..vor allem gehts ihnen aber ums schaun.. und sehen.. da gehts noch um viel mehr als die Rollenbilder/Stereotype. .da gehts gesamt um Inklusion..
Dachte vielleicht intressiert das den einen oder die andre
https://www.zuckersuessverlag.de/products/spielzeug-ist-fur-alle-da-kleidung-ist-fur-alle-da
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Sonst machen wir alles ziemlich 50/50. Wenn mein Mann zu Hause ist, kümmert er sich genauso um die Kinder wie ich, kochen teilen wir uns auch weitgehend auf und zusätzlich leisten wir uns den Luxus einer Putzfrau
Was ich total spannend finde ist, wie überrascht das Umfeld tlw. ist - meine Schwiegereltern fragen noch immer regelmäßig, ob mein Mann den überhaupt Windel wechseln kann und waren ganz schockiert, als ich letztens abends ohne Kinder mit meinen Freundinnen unterwegs war (umgekehrt bleibt das unkommentiert)
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Da geht man automatisch davon aus, dass sie bei der Mutter sind. Bei Müttern ist es anders, die müssen sich oft direkt rechtfertigen, wenn sie mal nur zum Spaß allein was machen wollen.
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Da heißts dann gleich "Wo findet man denn solche Männer"
Ich bin ihm total dankbar, dass er das macht. Und vor allem echt lecker und abwechslungsreich kocht. Er macht es gern. Aber es wird bei Frauen vorausgesetzt und bei Männern über alle Maßen gelobt 🙈 das nervt.
Aber es liegt an uns diese Rollenbilder nach und nach zu verändern 👍 Unser Sohn bekommt zumindest vorgelebt, dass auch Papas kochen 😅 und Mamas Möbel zusammen bauen.
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Mein Papa hat bei uns oft und viel gekocht, bei handwerklichen Dingen haben immer beiden gleich mitgeholfen (Bett aufbauen, ausmalen oä). Uns sind typische Rollenbilder in dem Sinn nicht vorgelebt worden, nur das, was irgendwie natürlich bzw tendenziell vorkommt. Wie etwa, dass meine Mama im care Arbeit geleistet hat und Krankenschwester war. Mein Papa hatte viele verschiedene Berufe, keiner der eindeutig einem Geschlecht zugeordnet wird. Gearbeitet haben beide immer viel, aber die Mama war die erste Zeit mit uns daheim. Das war aber normal für sie.
Ich find es ist schon okay, das Männer gelobt werden, weil dieses Umdenken erst stattfindet, die nächste Generation wird nicht gleich aus allen Wolken fallen, wenn Papa mal wickelt. Es ist halt auch ein Prozess.
Ich werd aber auch oft gelobt, ich bekommen von der Verwandtschaft, vor allem von der Schwiegerfamilie oft zu hören, wie toll ich das mach und meine Schwester sagt mir oft, dass ich eine gute Mutter bin. Genauso betone ich immer was für ein guter Vater mein Mann ist und freu mich über jedes Lob und Kompliment, das er bekommt. Da bin ich ihm nix neidisch...
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Seit diesem Monat gibts dort einmal wöchentlich eine Gesunde Jause von der Einrichtung organisiert
Dafür gehört etwas gezahlt, was sich bei uns durch Krankenstände vom Kind ein bisserl verzögert hat.
Hab der Krabbelstube aber gesagt, dass mein Partner das bezahlt, wenn er die Kleine abholt
Jetzt war ein Zetterl im Rucksack, dass das noch bezahlt gehört, und begonnen mit "Liebe Mama"
Ich finds echt erschreckend, dass dem einem Vater wirklich nichts zugetraut wird
Das wurde zwar schonmal angeschnitten hier, aber mich würds intressieren, ob es da vielleicht auch ein Unterschied von Stadt und Land gibt
Was sind da eure Erfahrungen dazu?
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Angerufen wird zuerst mein Mann, weil er in der Nähe arbeitet im Gegensatz zu mir. Wir haben das beim Kindergartenstart angegeben, in welcher Reihenfolge angerufen werden soll.
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Die Einladung zur Schuleinschreibung haben aber nur Mütter per Email bekommen. Das fand ich schon sehr schräg 😑
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Schon schlimm, dass die Karenz der Väter so extrem Gehaltsabhängig ist
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Finde es auch nicht fair wenn man es dann quasi als ‚geldgeil‘ bezeichnet wenn der Mann nicht geht.
Es gibt auch Jobs die sich gut vereinbaren lassen.
Mein Mann ist sehr viel daheim, arbeitet oft nachts und hat jede Woche 3-4 Tage frei.
Ich würde das Gehalt, das er hat, nie erreichen und wäre Vollzeit 5 volle Tage außer Haus.
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Wenn jetzt zB das Auto kaputt wäre, wärs kein großes Drama. Wenn wir eine zweite Karenz bräuchten, könnten einer von uns beiden daheim bleiben, egal wer, auch wenn mein Partner mittlerweile mehr verdient als ich.
Wir richten unser Leben nicht nach dem Geld aus, so mein ich das. Das ist durchaus privilegiert, ja.
Dennoch kenn ich genug, die eben das Argument mit dem Gehalt bringen, aber das Geld halt auch auf Anschlag ausgeben. Heißt nicht, dass das jeder so macht. Ist einfach mal zum Nachdenken, wie mans auch machen könnt.
So haben wir zumindest rausgefunden, dass mein Partner wirklich nicht in Karenz will, es geht nicht ums Geld.
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Aber das ist ein absolutes Privileg!
Mit der Teuerung derzeit gibt es nicht wenige Familien die hab nur noch 1x täglich essen können und Schulden machen.
Daher halte ich dein und mein Beispiel absolut nicht repräsentativ für den Großteil der Bevölkerung.
Und zu meinem Beispiel: bei meinem 1. Kind bin ich total froh, dass mein Mann nicht in Karenz war. 6 Wochen nach der Geburt begannen Lockdowns und er war für über 1 Jahr nur 2-3 Dienste pro Monat arbeiten, bei vollem Bezug. Da hätten wir sehr viel Geld verschenkt.
Er hat von Anfang an auch alles gemacht und sich voll eingebracht. Es braucht nicht zwingend eine Karenz für engagierte Väter.
Bei gleichem/ähnlichen Gehalt und Arbeitszeit hätten wir sicherlich geteilt.
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