Einschlafbegleitung und Abendroutine

Hallo,

mich würden eure Abendroutine und Ablauf der Einschlafbegleitung interessieren, um mir eventuell Inspiration sowie Tipps und Tricks abzuschauen für uns 😊

Mein Sohn ist 11 Monate alt und schläft seit Juli circa in seinem eigenen Zimmer. Das Zubettgehen ist und bleibt bei uns immer ein Glücksspiel. Manchmal schlummert er schon bei seiner Abendflasche mit PRE Milch ein (sehr selten) und das andere mal „kämpfen“ wir wiederum 1-2 Stunden obwohl anhand der Wachphase und Müdigkeitsanzeichen eigentlich nix dagegen sprechen würde flott einzuschlafen. Dann beginnt nämlich eine Endlosschleife an herumtragen, hineinlegen, herausnehmen…. Das bringt mich manchmal ganz schön an meine Grenzen und ich würde mir für uns beide einfach öfters ein entspannte(re)s einschlafen wünschen.

Er ist generell nicht der „Kuschler“, lege ich mich zum Beispiel mit ihm in das große Bett wird nur herumgeturnt.

Freue mich auf ein paar Erfahrungsberichte von euch 😊

Kommentare

  • Hallo,

    Also unsere Tochter ist fast 2 und sie schläft seit Anfang diesen Jahres in ihrem großen Bett, also 120 cm haben wir.
    Abends gibt's ne jause, danach nach Bedarf noch eine Badewanne. Sie will dann immer schon selbst ins Bett, sobald sie sieht, dass ich ihre Flasche in der Hand habe läuft sie schon in ihr Zimmer. Die trinkt sie dann und ich bleib bei ihr liegen.
    Sie hatte als Baby den schlummerotter von glaub ich Fischer price, den hatten wir aber schon weggepackt. Vor ca 2 Wochen haben wir ihn ihr wieder gegeben und den will sie jetzt zum schlafen immer haben, genauso wir 2 andere stofftiere und ihre Decke (stoffwindel). Sobald sie schläft geh ich oder mein Mann dann raus, das bekommt sie nicht mehr mit.
    Aber gibt natürlich auch Abende wos länger dauert und sie nicht zur Ruhe kommt.

    Bei ihr ists auch unterschiedlich, mal will sie in meinen Armen einschlafen dann liegt sie mal wieder nur neben mir und das reicht ihr dann.
    Ich denke bei uns wird die einschlafbegleitung noch länger dauern aber das stört mich nicht, wenn sie dadurch besser einschläft und unsere Nähe braucht geb ich ihr das gern 😊
  • Unser Sohn, 14 Monate schläft auch im eigenen Gitterbett. Er wird gegen halb acht niedergelegt. Flasche mag er abends nicht mehr. Sprich ich mach ihn bettfertig, geb ihm den Schnuller ( ohne den geht's nicht) und lege ihn ins Gitterbett, sage gute Nacht und drehe das Licht ab und geh raus. Er setzt sich natürlich sofort wieder auf und turnt noch einige Zeit im Gitterbett ( höre ich über Babyphon) und schläft dann je nachdem nach 10 bis 30 Minuten ein. Ab und zu, aber ganz selten, weint er nochmal, da reicht es aber, wieder den Schnuller zu geben, ihn wieder mit Decke drüber hinzulegen. Hast du schon Mal versucht einfach rauszugehen, auch wenn er noch wach ist und ihn alleine einschlafen zu lassen, oder weint er da gleich?
  • Hallo, mein Sohn ist bald 14 Monate. Bei uns gibt es um ca. 17 Uhr Abendessen. Danach wird noch ruhig gespielt, gelesen. Dann kündige ich das Zähne putzen - er geht/krabbelt dann ins Badezimmer (so funktioniert das Putzen einfach leichter). Dann waschen, Pyjama, Abendfläschchen. Erst danach gehen wir ins Schlafzimmer, dimmen das Licht und wir legen uns ins Bett. Dann lese ich ihm noch eine Geschichte vor oder wir sprechen über die Bilder im Buch. Anschließend wird gekuschelt. Manchmal turnt er aber auch noch herum. Das lass ich aber auch zu. Denke mir immer, vielleicht muss er noch überschüssige Energie abbauen. Währenddessen schnapp ich mir ein Buch und lese. Wenn er mit dem Turnen fertig ist, kuschelt er sich meistens an mich oder Papa oder er legt sich neben hin und hält sich mit einer Hand an mir/Papa fest.
    Das ganze kann zwischen 15 und 50 Minuten dauern 😅
  • Ach, das hab ich vergessen. Sobald er schläft, wird er in sein Gitterbett gelegt.
  • Abends wird gegen 18 Uhr gegessen, danach ggf geduscht (wenn die Kids baden wollen, dann machen wir das vor dem Essen) Die Kids dürfen dann meist nochmal spielen gehen und ich hole mir eines nach dem Anderen zum Zähne putzen /waschen/umziehen. Um 19 Uhr liegen wir alle zusammen im Familienbett, dort lese ich eine kurze Geschichte vor (nicht länger als 10 Min), Währenddessen stille ich die Maus (11M), danach hören wir noch alle gemeinsam leise eine Toniefigur.

    Spätestens um 19:45 bin ich wieder draußen
  • @Dani2511 Nein nicht unbedingt, aber meistens bin ich bis jetzt im Zimmer bei ihm geblieben und habe ihn immer wieder hingelegt. Er setzt sich auch sofort auf und klettert herum bzw. spielt mit seinem Schnuffeltuch, Schlummerotter, Schnuller und ggf. wird alles wild durch die Gegend geworden. Das wiederspricht halt meinem Empfinden nach, dass er dabei zur Ruhe kommt und schlussendlich selber einschläft, aber vielleicht sollte ich wirklich mal probieren ihn alleine solange „herumwerkln“ lassen, außer er weint natürlich.

    Aber auch in der Nacht sofern er aufwacht, dann sitzt er sofort aufrecht im Bett und legt sich selbstständig nicht mehr hin 🤷🏽‍♀️
  • @wizi Vielleicht sollte ich das wirklich auch nochmal ausprobieren, dass ich ihn solange herumturnen lasse bis er „ausgepowert“ ist.
    wizi
  • sara2709sara2709

    968

    bearbeitet 9. September, 12:40
    Also bei uns gibts zwischen 18 und 19 Uhr essen für den Kleinen (13Monate mag "großes" Essen nur bedingt, daher Gläschen, Himmeltau,...) danach Badezimmer. Während die "Männer" im Badezimmer sind bereite ich im Schlafzimmer Geschichtenbuch etc vor und die Flässchen (1 mit "Babymilch" 1 kl "Milch für Große" also Vollmilch). Wir gehen im Wechsel mit ihm hinlegen. Im Schlafzimmer gibts während der Gutenachtgeschichte, während der liegt er im großen Bett, gibts die "Milch für Große". Danach gehts ins eigene Bett (schläft immer schon im Gitterbett), da gibt es dann noch ein paar Schlucke "Babymilch", falks er noch mag, ansonsten Schnuller, Kuscheltier und ruhige Musik (entw Otter od Babyphon). Mit Glück und Müdigkeit reichen ein paar Streicheleinheiten und man kann raus. Kann aber auch sein, dass er wieder aufsteht und noch ein bisschen im Bett rumspaziert oder er wälzt sich rum. Ist er zu aufgedreht, gehen wir raus und lauschen übers Babyphon. Meistens gehen wir nach ein paar Minuten nochmal rein (selten, dass er allein einschläft), nach nein paar weiteren schlucken ausn Flaschi ist es dann meistens vorbei.

    Eine andere Variante (kommt immer drauf an wie aufgedreht der Knirps noch ist) er liegt/turnt im Gitterbett und derjenige der ihn ins Bett bringt legt sich auch hin. Dabei muss nur meistens aufgepasst werden, dass man nicht selber einschläft, turnt und quietscht er rum, muss ich mir teileise auf die Wange beißen um nicht zu lachen.

    Aber wenn er dann schläft, kann ohne Probleme rausgegangen werden. Dauer zwischen 5-70Minuten(nach Geschichte).

    Edit: Wir haben auch nur einen Teilzeit Kuschler.
  • Ich glaub ich muss einfach wirklich davon Abstand nehmen, dass er einfach durchaus noch „munter“ herumtollt und ich ihn durch herumtragen und x mal rein/raus aus dem Gitterbett nicht schneller beruhigt kriege. Aber danke für all eure Beiträge bis jetzt 😊

    @sara2709 Teilzeitkuschler gefällt mir und trifft es wirklicht gut 👍🏼😅
  • @xolixo heute wars zb wieder so, dass er erst müde wirkte und plötzlich -zack- quietscheputzmunter. Ich habe mich dann hingelegt und "geschlafen" und hab ihn in seinem Bett noch ein paar Minuten gelassen.
    Dann hingelegt noch ein paar Schluck ausn Flaschi und bumms Augen zu.
  • Ich würde nur den Rat geben, ihn nicht mehr rauszunehmen wenn er im Bett ist. Dazu setzen, Hand geben, streicheln. Nur leise bis gar nicht reden....
    Wir haben da begonnen kurze Geschichten zu lesen. Meine Kinder bekamen ein Buch zum anschauen oder spielen, im anderen hab ich gelesen.

    Aber auch meine 3 waren unterschiedlich, obwohl selbes Ritual.
    Sie sind jetzt fast 8, die Zwillunge 5j alt.
    Einer mag Hörbücher, einer Musik, die Große kuschelt am liebsten zum Einschlafen.

    Man muß da bissl probieren, aber nicht zu oft wechseln. Vor allem muss man selber Ruhe ausstrahlen und möglichst nicht genervt sein😉

  • @xolixo
    Unser Kleiner, 13 Monate, schläft manchmal beim Fläschchen trinken ein, meistens aber nicht. Ich lege ihn dann ins Gitterbett, wo er auch herumturnt. Ich machs im Zimmer ganz finster und setz mich daneben. Falls er sehr unruhig wird, nehm ich ihn nochmal raus, wenn im Fläschchen noch was drin ist, geb ich es ihm. Manchmal dauerts 10 Minuten, manchmal 50. Kuscheln geht bei uns auch gar nicht.
    Schnuller nimmt er keinen, dafür nuckelt er am Schmusetier...
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