Hebamme für vor-, während-, nach der Geburt

anianomanianom

542

bearbeitet 1. März, 15:00 in Geburt
Hallo! :)

Wie gerne hätte ich eine Hausgeburt erlebt oder zumindest eine Beleghebamme mit ins KH genommen - beides leider nicht möglich in Vorarlberg, weil dies keine einzige Hebamme anbietet. :( (Okay, für eine Hausgeburt gibt es eine Hebamme, die macht das allerdings nur geographisch bis zu einem gewissen Wohnort und unter den falle ich leider nicht).

Wie sieht es aber aus bzgl. Hebamme fürs Wochenbett - ist das zu empfehlen? Oder braucht man die nur, wenn man ambulant entbindet?

Sofern ich die körperlichen Voraussetzungen dann erfülle wäre mir Stillen sehr wichtig, da es aber mein erstes Kind sein wird habe ich jedoch keine Ahnung, wie das richtig klappen soll (nonaned :D) ... übernimmt eine Nachsorgehebamme auch die Stillberatung? Oder muss ich mir hierfür extra eine suchen?

Kommentare

  • Ich hatte eine Nachsorgehebamme und war sehr froh über sie. Grad beim ersten Kind tauchen doch einige Fragen auf 🙂 auch das wiegen und die Untersuchung bei mir hat sie alles gemacht.
  • Hey! Ich erwarte im Juni mein erstes Kind, habe eine Geburt im Geburtshaus und für danach dann auch eine Nachsorgehebamme. Ich persönlich kann ehrlich gesagt nicht ganz verstehen, warum jemand auf soetwas verzichtet - zumindest beim 1. Kind.

    Wenn es eine Kassenhebamme ist, wird es ja sogar von der KK bezahlt. Und sollte man die Hebamme dann doch nicht benötigen, dann kommt sie eben nur für 1-2 Termine und dann kann man das ganze immer noch beenden. Ich glaube, dass die Zeit im Wochenbett viele etwas unterschätzen. Natürlich kann alles (stillen, etc) gleich super klappen - muss es aber nicht. Und bevor ich mich dann nach einer Beratung/Hebamme umsehen muss und vllt auf die Schnelle keine finde hab ich lieber von Beginn an jemanden, an den ich mich wenden kann. Zudem haben Hebammen oft einige nützliche Zusatzausbildungen wie Akkupunktur, Stillberatung, Lasern der Brustwarzen, Tapen etc.

    Also ich würde es auf jeden Fall empfehlen :)
  • Ich war soooo extremst froh eine Nachsorgehebamme gehabt zu haben, noch dazu, weils mein erstes Kind ist
    Auch bei einem möglichen Geschwisterchen werd ich mir wieder eine nehmen
    Es is einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man jederzeit jemanden anrufen kann, falls es Probleme gibt, das hat mir sehr viel Sicherheit gegeben

    Hebammen helfen auch bei Stillproblemen, manche sind ausgebildete Stillberaterinen, aber auch wenn sie es nicht sind, können sie sehr gut bei den gängigsten Problemen helfen

    Guter Tipp, bestehe im KH darauf, dass sie dir das Stillen gut zeigen und erklären
    War bei mir leider nicht so, da hat mir die Schwester auf der Station nur ein Stillhütchen raufgegeben (weil meine Brustwarzen angeblich zu flach waren), die Kleine angelegt, mir einen Infofilm übers Stillen aufgedreht, und war wieder weg
    Keiner hat sich im KH jemals die Zeit genommen, und mir da geholfen, obwohl ich darum gebeten hatte, im Hormonchaos hab ichs dann einfach so hingenommen, grooooßer Fehler
    Meine Nachsorgehebamme ist dann drauf gekommen, dass meine Brustwarzen nicht das Problem waren, sondern das Zungenbändchen meiner Kleinen zu kurz war, dann mussten wir uns erst recht auf Arztsuche begeben, der das in der Ordi durchtrennt

    Auch bei einer Wahlhebamme bekommt man einen gewissen Teil von der Krankenkasse zurück
  • Nachsorge-Hebamme unbedingt!! Ganz klar! Man hat immer Fragen, will das Gewicht wissen etc. Auch Stillberatung gehört zu ihren Aufgaben. Sollte auch in KH erklärt und dabei geholfen werden. Wenn nicht: nachfragen. Immer (!) läuten wenn du Hilfe brauchst beim Anlegen. Mutter und Baby brauchen oft ein paar Versuche um beim Stillen gut zueinander zu finden und Unterstützung dabei ist wichtig.
  • Nimmst du die Hebammenberatung vom Mutter-Kind-Pass in Anspruch? Könntest du gleich bei der möglichen Nachsorge-Hebamme machen...
  • Hatte bei beiden Kindern eine Hebamme für die Nachbetreuung und kann’s sehr empfehlen! Und auch wenn du sie wenig oder gar nicht brauchen solltest, hast du jemanden auf den du zurück greifen kannst
  • Macht man sich denn da schon vorher aus, wie oft und in welchen Abständen sie kommt? Oder eher je nach Bedarf?

    Würd dann eh eine Wahlhebamme nehmen, weil wir hier kaum welche mit Kassenvertrag haben.

    Das KH in dem ich entbinden möchte ist von der UNICEF/WHO als „Baby Friendly“ zertifiziert. Würdet ihr als Erstgebärende dann gerade deshalb (also wegen des Stillens) ein paar Tage im KH bleiben? Stell mir ansonsten eine ambulante Geburt irgendwie angenehmer vor, also so direkt ab ins eigene „Nest“ zuhause. 🤔
  • elianeeliane

    498

    bearbeitet 1. März, 18:37
    Ich habe nicht ambulant entbunden, wollte aber trotzdem unbedingt eine Nachsorge-Hebamme haben und ich war auch im Nachhinein so unendlich froh darüber, dass ich mich dafür entschieden hatte. Bei uns hat eigentlich eh von Anfang an alles ganz gut geklappt (vom Stillen über Gewichtszunahme etc.), aber ich bin einfach ein sehr unsicherer Mensch und mir hat es sehr viel Druck und Stress genommen zu wissen, dass ich meiner Hebamme jederzeit schreiben oder sie anrufen kann. Es waren auch einfach ganz viele Kleinigkeiten, die sie uns gezeigt und gesagt hat, die mir und uns den völlig neuen Alltag mit dem ersten Baby erleichtert haben.

    Bzgl. Häufigkeit der Besuche: Bei meiner Hebamme wurde das nach Bedarf vereinbart. Sie war dann glaub ich 3x da, wäre aber sicher auch 7x gekommen, wenn ich es gewollt hätte :D
  • @anianom macht man sich nach Bedarf aus, meine war glaub ich schon 7 oder 8 mal da 🙈

    Das mit Baby friendly heißt nichts, ich war auch in einem, und hab keine Unterstützung bekommen
    Also das wär für mich kein Grund drinnen zu bleiben
    Jetzt im nachhinein hät ich lieber ambulant entbunden
    Aber ja, im nachhinein weis mans besser 🤷🏼‍♀️
  • anianom schrieb: »
    Das KH in dem ich entbinden möchte ist von der UNICEF/WHO als „Baby Friendly“ zertifiziert. Würdet ihr als Erstgebärende dann gerade deshalb (also wegen des Stillens) ein paar Tage im KH bleiben? Stell mir ansonsten eine ambulante Geburt irgendwie angenehmer vor, also so direkt ab ins eigene „Nest“ zuhause. 🤔
    Ich hab mich über eine ambulante Geburt nicht drüber getraut und bin stationär geblieben, weil man da rund um die Uhr immer läuten kann, wenn man was braucht und was das angeht wurde ich in dem Spital, in dem ich war (St. Josef KH in Wien) wirklich super betreut. Ich hab mir gefühlt 100x zeigen lassen, wie man richtig anlegt und die Hebammen waren wirklich sehr geduldig mit mir. Für mich wars auch die richtige Entscheidung, weil ich die ersten Tage nach der Geburt noch sehr schwach beinander war und froh war, dass ich nicht auch noch zum Kinderarzt für die MuKi-Untersuchung in der ersten Lebenswoche musste sondern das gleich im KH gemacht wurde.

    Aber, beim zweiten Kind würde ich wohl ambulant gehen. :)
  • @anianom ich entbinde im Juni, Juli normal im Krankenhaus und habe danach eine Nachsorgehebamme. Da es mein erstes Kind ist, gibt mir das mehr Sicherheit 🙂
  • Ich persönlich hab mich gegen eine Hebamme entschieden bzw gar nie darüber nachgedacht eine zu nehmen. Ich hatte schon immer genaue Vorstellungen wie, was .. ich würde es nicht aushalten wenn mir jemand sagt, was ich tun muss 😬
    Mir fällt aber auf .. ich kenne keine einzige Mami die eine Hebamme hatte 🤔 auch nie mit einer darüber gesprochen. Ist das in der Steiermark nicht so üblich ? 🙄 😂
    Mein Zwerg ist jetzt 4 Monate alt und ich hatte noch nie eine Frage oder ein Problem was ich nicht selbst lösen hab können. Ich muss aber sagen, dass ich schon mein lebenlang auf Babys/Kinder aufpasse. Hab deshalb schon viel Erfahrung sammeln können.
    Ich finde Hebammen aber total großartig und ihre Arbeit ist sooo wichtig 🙏🏼 Also falls man sich irgendwie noch unsicher ist dann ist eine Hebamme bestimmt eine große Hilfe 💕 Alles Gute 😍🍀
  • @Ina. Ich komm aus der Steiermark und alle muttis die ich kenne, hatten eine Hebamme
    Ina.
  • bearbeitet 1. März, 21:10
    Ich empfehle dir auf jeden Fall eine Hebamme für die Zeit vor und nach der Geburt. Ich habe die gefragt, die den Geburtsvorbereitungskurs gemacht hat. Sie war mir sehr sympathisch und ist auch Stillberaterin. Das war mir sehr sehr wichtig, weil ich von Freundinnen wusste, dass das Stillen sehr schwierig sein kann. Ich wollte unbedingt stillen und hätte es ohne ihr nicht geschafft. Sie hat mir auch viele Fragen vor der Geburt beantwortet in einem Gespräch und nach der Geburt hat sie uns auch viele verschiedene Tipps für unseren Sohn gegeben. Ich werde sie auch jetzt beim 2. Kind wieder nehmen. Sie hat auch meinen Mann beruhigen können. Mir war wichtig, dass sie selbst schon Kinder hat und diese auch gestillt hat. Alles Gute
    Edit: Ich werde wieder stationär entbinden. Ich empfand es als sehr angenehm :)
  • @Ina. Ich bin auch Steirerin - und in meinem Bekanntenkreis hatten auch fast alle eine Hebamme 😉
    Ina.
  • @anianom zwecks Besuche: ich hab meine Hebamme angerufen als unser Baby da war und wann ich vom KH heim kommen werde; und dann haben wir uns einfach ausgemacht wann sie kommt. Ich konnte sie auch fast rund um die Uhr telefonisch oder per WhatsApp erreichen und sie kam bei Bedarf auch am gleichen Tag noch zu mir
  • _sarah__sarah_

    355

    bearbeitet 2. März, 13:48
    @anianom
    Ich werde auch in einem Krankenhaus entbinden und ein paar Tage dort bleiben. Hab mir aber schon einen Termin für das Hebammen Gespräch ausgemacht und werd die Hebamme für die Nachsorge „engagieren“. :) Hab mit ihr telefonisch geklärt, dass wir alles dazu beim MuKi Gespräch ausmachen werden.
    Mir gibt es ein großes Gefühl von Sicherheit, diese Unterstützung zu haben und hab schon viele positive Erfahrungen zu „meiner“ Hebamme gelesen. :)
    Meine ist auch eine Wahlhebamme, die Krankenkasse erstattet aber einen Großteil der Kosten für die Nachsorge.
  • Ich hatte tatsächlich Glück und hab noch eine Hebamme mit kassenvertrag erwischt
  • Ich hatte auch eine private Hebame vor, während und nach der Geburt und würde es auch bei einer zweiten Geburt wieder so machen. Es gab mir persönlich einfach Sicherheit, da ich wusste die Hebamme wird mich zur Geburt begleiten, sie weiß was mir und meinem Mann wichtig ist und sie kennt bereits mich und den Verlauf meiner SS. Außerdem hätte ich mich bei ihr jederzeit bei Beschwerden in der SS melden können zB bot sie Akupunktur an.
    Nach der Geburt hatte ich ein paar generelle Fragen zum Thema Stillen, Babypflege und Babyschlaf und ich war sehr dankbar dass sie mich die erste Zeit begleitete. 😊
  • Ich hab mir eine private Hebamme gesucht die Vorsorge und Geburtsbegleitung macht, ich war bereits anfangs öfter bei ihr zur Akupunktur und ab der 36. Woche wird sie nun wöchentlich Vorsorge mit mir machen 😄 auch zur Geburt ist sie dann dabei was ich sehr beruhigend finde, weil man leider immer wieder hört dass man das „schwarze Schaf“ unter den Hebammen erwischen kann und nachdem in meiner Familie fast ausschließlich schlechte Erfahrungen gemacht wurden stand für mich fest, dass ich die Hebamme vorher kennen möchte. Sie weiß genau wie ich ticke und wie sie mit mir umgehen muss, welche Sachen ich ablehne etc. und das ist finde ich ein großer Vorteil, zur Nachsorge kommt sie nicht zu mir nach Hause aber anrufen könnte ich sie dennoch jederzeit und in ihre Ordi vorbeischauen.
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