Thema Sexualität in der Familie
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Kommentare
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Ich kann dich jedenfalls voll verstehen!
Mein Mann und ich küssen uns schon auch wenn unsre Tochter dabei ist. Aber mehr nicht. Nackt sieht sie uns auch zb vor/nach dem Duschen oder am Klo, da will ich mich eigentlich nicht vor ihr verstecken und es ist so für sie ganz normal. Wir baden und wickeln sie ja auch nackig. Das schamgefühl kommt dann e irgendwann von allein und im Schwimmbad trägt sie schon allein aus hygienischen Gründen badesachen.
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Wenn mein Mann sich so etwas erlauben würde, das wär das letzte Mal für sehr lange Zeit, dass er mich berühren dürfte, das geht ja gar nicht!!
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Negative Konditionierung?!
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Wann habt ihr angefangen, eure Kinder aufzuklären? Also auch die Gefahren erklärt (sexuelle Gewalt/Missbrauch, nein-sagen, etc)? Und hättet ihr da vielleicht ein Buch zur Unterstützung?
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Buchtipps würd ich auch ganz toll finden ☺️
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Ansonsten gibt's regelmäßig Aufklärung je nach Fragen und Aktualität
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Die Geschichte handelt davon dass Mama Neuigkeiten für die Familie hat. Sie bekommt noch ein Baby. Paul, der Sohn, will das wissen, wo die Babys eigentlich her kommen. Oma beginnt dann was vom Storch zu erzählen worauf hin der Papa sie hinweist, dass man das heute Kindern nicht mehr erzählt. Das Gespräch geht dann über die körperlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau und was beim Sex passiert. Danach gibt es eine schöne Grafik von einem Baby im Bauch und wie das da alles genau aussieht.
Die Kinder mögen das Buch gerne.
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Mir gehts darum, dass sie weiß wo Ganzen sind. Was ist ok, was nicht. Wie und wann sagt man "nein". Solche Sachen.
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Dazu gehören viele Sachen die Eltern leider dauernd machen. Kind festhalten, anziehen obwohl es nicht will, hochheben und tragen obwohl es nicht will, etc
Davon unabhängig sehe ich Themen wie „nicht mit fremden mitgehen“, wir etc. Ist deine Tochter überhaupt alleine unterwegs? Wenn nicht ist es auch nicht nötig das alles zu thematisieren.
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ABER bei Alltagsdingen wie zb anziehen, Zähne putzen, Hand geben, etc muss man die goldene Mitte finden, ja klar zerre ich ihn ned ausm Bett, zieh ihn kommentarlos an und es is mir egal wenn er protestiert, so solls ned sein, aber Kinder protestieren nun mal gerne und irgendwann muss man da einfach drüberstehen, ich erklär ihm was wir machen, aber wenn er sich dann wehrt weil er trotzdem ned angezogen werden will oder Zähne putzen will (weil das halt Kindee einfach machen), dann is es mir egal und ich machs trotzdem, das sehe ich als meine Verantwortung, er hat noch keine Ahnung davon was es für Auswirkungen hat wenn man nie Zähne putzt oder sich nicht ordentlich anzieht wenns kalt is, da kann er noch so oft nein sagen, ich erklärs ruhig aber irgendwann mach ichs dann einfach, ich werd ned stundenlang herumdiskutieren und erklären bis er vielleicht es irgendwann akzeptiert gewickelt und angezogen zu werden ...
oder dass er auf der Straße die Hand gibt, da gibts keine Diskussion, das is mir einfach zu gefährlich, und wenn er ned die Hand geben will wird er getragen oder kommt ins wagerl auch unter Prostest seinerseits ...
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Sie wird ja nicht von einem Tag auf den anderen alleine überall hingehen. Wenn es soweit ist kannst du das noch immer mit ihr besprechen. Und mit 6 versteht ein Kind da schon einiges mehr als mit 4.
(Meine Meinung)
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Versteh nicht ganz was daran so schlimm ist, also Bsp Oma umarmen? Ist doch was schönes 🤨🙂
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@menina Nicht wenn die Signale des Babys sagen dass es nicht möchte. Und das merkt man bereits bei wenigen Wochen alten Babys. Bei Kindern sowieso. Leider wird das viel zu oft ignoriert damit keiner beleidigt ist.
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Ich wurde in einer Generation große „wenn du der Tante kein Bussi gibst, ist sie ganz traurig“ da würd ich heute bei meinem eigenen Kind auch ganz anders reagieren 🙊
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Meiner Tante ein Bussi zu geben obwohl ich nicht wollte, war mir sehr oft unangenehm. Aber ich wollte nicht das sie traurig ist 🤦🏻♀️
Zähne putzen, Haube aufsetzen, Gewandt anziehen zählt für mich als notwendig und wird mit Erklärung soweit es geht trotzdem gemacht.
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Umarmungen, die nicht erwünscht sind vom Kind schaden natürlich. Von frühester Kindheit gelernt zu bekommen dass man nicht über seine körperliche Integrität bestimmen darf, ist eigentlich fast schon Missbrauch. Und wenn das Kind weiß dass es eh nicht nein sagen darf oder nicht gehört wird, wird es denn perversen Turnlehrer dann eher nein sagen als ein Kind, das immer schon nein sagen durfte?
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Leider ist es insbesondere bei Mädchen immer noch so, dass sie lieb, ruhig, rücksichtsvoll, brav etc sein sollen.
Und das werden dann oft Frauen die kuschen oder sich in Beziehungen/in der Sexualität nicht sagen trauen was sie wollen.
Und abgesehen davon: EIN KIND IST BEI GOTT NICHT DAFÜR VERANTWORTLICH OB OMA ODER TANTE TRAURIG SIND!!! Da sollten eher die Erwachsenen sich selbst an der Nase nehmen, wenn sie sowas persönlich nehmen.
Hand geben bzw. verabschieden gehört zu Manieren, das muss man einem Kind beibringen. Aber jegliche andere körperliche Zuwendung bestimmt das Kind und sonst keiner.
Sorry bei sowas bin ich sehr straight. Es passiert noch genug sexueller missbrauch (großteils in der Familie) der nicht auffliegt, weil die Täter den Kindern ein schlechtes Gewissen machen. Dem muss man keinen Nährboden bieten.
Es gibt vom zuckersüß Verlag ein tolles Kinderbuch zum Thema ‚mein Körper gehört mir allein‘
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Ich musste zwar keine Bussis geben, aber bekam von der Tante einfach welche aufgedrückt, obwohl es mich geekelt hat. Ich musste Leuten die Hand geben, obwohl ich nicht wollte und mir bis ich 14 war anziehen, was mir die Mama rausgelegt hat.
Glaube auf jeden Fall, dass es mir „geschadet“ hat, weil ich mir einfach jetzt irre viel gefallen lasse. Obwohl ich es eigentlich nicht mag oder anders hätte. Aber ich lasse meistens „den anderen gewinnen“, weil ich gelernt habe, dass mein nein nicht zählt.
-> das ist jetzt überspitzt und ich hatte wirklich keine schlechte Kindheit, objektiv betrachtet 😉
Aber es spielt in viele Sachen rein, die ich jetzt als erwachsene Leben und die den meisten Menschen einfach nicht bewusst sind, außer sie haben therapeutische erfahrung.
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Ich stelle dir mal die umgekehrte Frage. Glaubst du es schadet deinem Kind wenn du ihr nicht mit zwang die Zähne putzt? Sondern dir die Zeit nimmst, mit ihr herum blödelst, bis sie freiwillig den Mund aufmacht?
Missbrauch geschieht fast ausschließlich in der Familie oder im Bekanntenkreis. Auch wenn man das gerne ausblendet. Das „mit fremden mitgehen“ gibt es zwar auch aber es passiert eher selten...
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Okay.. wär mir noch nie aufgefallen 🤷🏽♀️ hab da aber glaub ich trotzdem ne andere Sichtweise, ich freu mich jedenfalls wenn meine Eltern oder Geschwister mein Baby in den Arm nehmen weil sie sich so freuen- und mein Kleiner hat sich darüber auch gefreut oder zumindest keinerlei andere Anzeichen gezeigt. Aber schätz das gibt es auch wie du es beschrieben hast(:
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Ja das Tantenbeispiel versteh ich, find ich auch nicht cool.war bei mir zum Glück nicht mehr so.Ich hab gefragt weil es mich ehrlich wundert, dass u.a Babys dahingehend Anzeichen zeigen können, war mir nicht bewusst. Ab der Fremdelphase und im Kindesalter versteh ich es natürlich. Bin jedenfalls froh, dass meiner nicht solche Anzeichen zeigt, würd mir echt wehtun meiner Familie zu sagen, sie darf ihn nicht umarmen oder sonst was. Aber wie gesagt, sehr inniges Verhältnis.
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Nicht jedes Kind ist durch herum blödeln, ablenken, tollen Filmchen, Bestechungen, gut zu reden, erklären, etc davon zu überzeugen, doch einzulenken.
Wie sinnvoll ist ein Ja unter Bestechung? Die Abneigung bleibt. Das Gefühl bleibt. Man macht es halt, weil man auf Youtube einen Film schauen darf oder danach etwas Schoki bekommt.
Ich habe sehr willensstarke Kinder und ganz ehrlich, es funktioniert schlichtweg nicht alles nur mit erzählen und erklären.
Ich rede hier nicht von einem Kind, das schreit weil die Brote falsch geschnitten wurden, die Windel nicht gewechselt werden darf oder weil der Becher die falsche Farbe hat.
Sondern von einem Kind, dass duschen/baden plötzlich wie die Pest hasst. Kein reden, kein erklären, kein Bestechen, kein besonderes Handtuch, kein eigenes Duschgel, kein selbstgemachtes Duschgel, usw überzeugte ihn, sich zu duschen.
Diese Abneigung hält bis heute an, er ist 9 und würde ich ihn nicht regelmäßig dazu zwingen, geht er sich über Monate (!! ja ausprobiert) nicht duschen.
Oder ein 12 Jähriger, der gerade dabei ist sitzen zu bleiben, weil er seine Aufgaben nicht richtig macht und auch nichts mehr in der Schule macht.
Wie viele Stunden, Wochen, Monate verbrachte ich damit, ihm zu erklären was ein schlechtes Zeugnis bedeutet. Kein Bestechen für gute Note hilft, keine Absprachen, keine Erklärungen, kein gut zu reden, kein helfen, usw.
Nein, die ganze Welt wartet nur auf ihn und er hat es nicht nötig z.b. englisch zu lernen.
Bleiben wir beim 12 Jährigen, ich habe es gehasst, als Kind gegen meinen Willen die Zähne geputzt zu bekommen, Ich wollte es mit Absicht anders machen.
Ratet mal... ja der 12 Jährige putzt sich seit Jahren nur noch alle heiligen Zeiten seine Zähne.
Kein erklären, kein Zahnarztbesuch, keine Bestechung, keine eigene Zahnbürste, keine extra leckere Zahnpasta, usw... brachten ihn dazu wieder zu putzen.
Er kennt die möglichen Konsequenzen, ich sage sie ihm oft genug.
usw. ich hätte noch einige mehr Beispiele
Und dann habe ich eine kleine Tochter, aktuell 2. Voll in der Trotzphase. Trotzdem kann man sie tatsächlich bei vielen Dingen überreden, sodass sie tatsächlich einlenkt. Dennoch ist dies nicht auf alle anderen Kinder übertragbar
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Zwecks Literatur: der Klassiker den ich wirklich jeden Elternteil eines Kindes in der Trotzphase empfehle: "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn". Da hast du ganz viele anschauliche Beispiele drin wie du auf Trofzanfälle etc. liebevoll reagieren kannst.
"Liebe und Eigenständigkeit" von Alfie Kohn hat mir auch sehr gut gefallen und erklärt sehr schön, warum es "notwendig" ist unsere Kinder bedingungslos zu lieben und was das überhaupt heißt.
Ich hab mich mit diesen Themen jetzt schon sehr eingehend befasst. Natürlich schaffe ich es nicht jeden Tag immer alles umzusetzen aber das muss ich auch nicht. Es reicht, wenn ich zumindest einen Teil davon befolgen kann und ich denke, mein Mann und ich haben einen guten Weg für unsere Familie gefunden wie wir erziehen wollen. Und das ist alles was zählt ☺️
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Auch Nähe und Zärtlichkeiten haben bei uns Platz, natürlich alles im neutralen Rahmen: Kuscheln, Umarmen, Bussis oder auch zum Spaß auf den Hintern klopfen. Meine dürfen auch mit mir auf die Toilette, wobei das mit der Zeit eh an Reiz verliert, unser Mädchen hat das mit 1 Jahr sehr gerne gemacht. Mein Partner hingegen mag das nicht, wenn die Kinder dabei sind.
Für die Geschlechtsteile haben wir jeweils zwei Bezeichnungen. Einerseits Penis und Scheide, das kommt eher von mir, andererseits Mumu und Spatzi, das kommt von meinem LG. Unser Mädchen benutzt bislang Mumu und Spatzi, warum auch immer, verwenden die korrekten Bezeichnungen auch regelmäßig 😊
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