Sparen/Geld für die Kinder
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Kommentare
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Für kurzfristige Anlage ist es eher nix, der Einkaufspreis ist immer höher als der Verkaufspreis. Aber langfristig bist du mit Gold besser dran als mit einem Sparbuch. Man sollte halt den Goldpreis eine zeitlang beobachten, kaufen wenn gerade günstiger und verkaufen wenn der Goldpreis grad höher ist.
Papiergeld kann den Wert auch komplett verlieren, das ist in den letzten Jahrzehnten auch schon einige Male passiert. Das ist bei Gold nicht der Fall.
Gestohlen kann dir das Gold halt leichter werden als ein Sparbuch, von dem der Dieb ohne Passworts nichts abheben kann. Bzw zahlst du für die Aufbewahrung in zb einem bankschließfach. Die Gebühr macht aber normalerweise weniger aus als der Verlust durch die Inflation.
Wir haben für unsre Tochter verschiedenes. Klassisches sparbuch, wo eben alles was sie so an Geldgeschenken bekommt drauf kommt. Gold- und Silbermünzen und eine Lebensversicherung, wo mein Mann monatlich einzahlt. Wenn sie erwachsen ist, kann sie selbst entscheiden, ob sie da weiter einzahlt und später mehr pension bekommt oder sich alles für zb hausbau oder ähnliches auszahlen lässt. Führerschein, maturareise oder ähnliches werden wir ihr zahlen und wenn sie älter ist gibt's sicher Taschengeld. Ab wann und wie viel und was sie davon alles selbst kaufen muss weiß ich noch nicht, ist ja noch Zeit...
Generell möchten wir aber schon auch im Hier und jetzt leben und unsren Kindern jetzt was bieten. Hab erst kürzlich mit meinem Mann drüber gesprochen, wir haben definitiv mehr Geld zu Verfügung als unsre Eltern hatten als wir kinder waren. Vermutlich hauptsächlich deshalb, weil unsre Eltern viel jünger Eltern wurden... Irgendwie sind wir dadurch recht sparsam und leben definitiv unter unsren Verhältnissen. Investitionen werden gut überlegt und länger geplant, viel selbst gemacht oder altes länger verwendet, weil ja schade drum ist oder uns manches einfach nicht so viel Geld wert ist, obwohl wir es uns eigentlich e leisten könnten.
Dafür haben wir keine Ängste bei kurzfristigen Engpässen, unvorhergesehenen Ausgaben und können uns das, was wir wirklich wollen leisten.
Jetzt im Kleinkindalter muss es find ich nicht so viel sein, aber wenn dann später Interesse an Musikunterricht plus Instrument, sportkursen plus Ausrüstung, etc besteht, dann wird das sicher nicht am finanziellen scheitern.
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Jetzt ist der Goldpreis grad echt hoch und wenn man jetzt das falsche kauft, dann schaut man in ein paar Jahren blöd drein (auf gut Deutsch).
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Ist quasi wie mit den Aktien, oder?
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Mir ists halt wichtig dass meine Kinder mal was „haben“. Auch wenn jetzt nicht soo viel dabei rausspringt, aber ich zb hab gar nix bekommen. Werd auch nie was erben.
Sehe halt bei vielen die tun sich viel leichter weil eben schon was vorhanden ist um zb ein Auto zu kaufen oder sowas.
Das Haus meines Freundes werdens zwar irgendwann kriegen, also sie haben dann zumindest ein Eigenheim.
Wir zahlen 50€ monatlich aufs Sparbuch. Wenn ich wieder arbeiten gehe möcht ich 100€ draus machen.
Den Zeitpunkt wann sie es bekommen haben wir noch nicht festgelegt, aber bestimmt auch erst dann wenn ich weiss es wird nicht versoffen oder sowas.
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Ich finde, das eine schließt das andere nicht aus. Man muss ja nicht so viel sparen/anlegen wie manch andere.
Wir investieren trotzdem genug in das Jetzt und machen uns eine schöne Zeit.
Aber wenn ich zB monatlich 20€ für mein Kind weglege sind es ohne Zinsen oder irgendwas trotzdem über 4000€ und auch wenn’s dann weniger wert ist: nice to have.
Uns geht es auch um den erzieherischen Part bzw. das Vorleben. Dass er Geldgeschenke nicht verprasst sondern einen Teil spart. Sparen muss man auch lernen.
Sollte er einmal Privatschule brauchen oder wir finanziell schlechter dastehen werden wir die Sparquote einfach zurück schrauben.
Bzgl Anlage: ich würde dir ETFs empfehlen. Gibt Sparpläne ab 30€, online ohne Gebühren und aufgrund der breiten Streuung steigt man ganz gut aus.
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Also ich glaub der Kauf von Dukaten oder Münzen ist nie verkehrt. Bei uns in der Familie wird das oft geschenkt zu Geburt, Taufe, etc. Statt Geld. Wird aufbewahrt und gut - da ist man weniger gefährdet es auszugeben.
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Gold schwankt, und der Preis ist wegen corona sehr sehr hoch. Dh er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren fallen. Vielleicht zahlt es sich trotzdem aus aber man weiß es halt nicht. Es ist, wie mit Aktien, etwas spekulativ.
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Also gerade momentan ist das Motto: Geld kostet nix. Und es ist die perfekte Zeit für einen (Immobilien)-Kredit.
Ich habe mir von Experten (arbeite im Investorenbereich) sagen lassen, dass es sich derzeit fast schon lohnt einen Kredit aufzunehmen um das Geld in Aktien/Fonds zu investieren, da das Geld so billig ist.
Nichts desto trotz bedienen wir unseren Kredit auch noch zusätzlich mit Sonderzahlungen und so.
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Garantie gibt es für nix! Aber in den letzten 5 Jahren war es immer in dem Spielraum. Während der Kredit zwischen 0,8 und 0,6% getingelt ist.
Aber die Kreditzinsen sind derzeit wirklich unterirdisch. Ich verstehe aber deinen Ansatz, möchte auch so schnell wie möglich schuldenfrei sein. Trotzdem ist das derzeit nicht die klügste Anlage.
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Und die Welt hat sich dieses Jahr stark geändert - ob die Fonds da weiter so gut aussteigen?
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Am liebsten würd ich es untern kopfpolster legen 😂😂😂
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Beide Kids bekommen das gesammelte Kleingeld reg. Auf deren Sparbücher einbezahlt. Zusätzlich gibt es zu div Anlässen nicht nur Geschenke in Materieller Form, sondern auch Geldgeschenke, die ich widerrum auch auf deren Sparbücher einzahle.
Ich selbst zahle für beide Kids monatlich einen Fixbetrag auf deren Bausparvertrag ein. Am Sparbuch lassen wir immer €500 liegen, falls die Kids eine teure Anschaffung benötigen etc.
Meine Oma überweist mtl €15 pro Kind auf das Sparbuch. Meine Eltern haben für jeden Kind eine Lebensversicherung abgeschlossen, die sie sich zur Volljährigkeit auszahlen oder weitersparen können.
Zumindest 1 vollen Bausparer wollen wir für beide Kids mit deren Volljährigkeit haben, aber das schaffen wir sowieso locker. Führerschein möchten wir bezahlen, aber ob es auch das 1 Auto von uns geben wird, dass wissen wir zB noch nicht - kommt dann auf unsere finanzielle Situation drauf an. Hatte aber selbst ein kleines Startkapital mit der Volljährigkeit und das hat mir schon geholfen ☺️
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Wenns mal nen 10 oder 20iger von wem bekommen dann leg ich das nicht immer aufs konto sondern sie suchen sich mal was aus, ein Hefterl oder iwelche Kleinigkeiten.
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Also wenn ich im Lotto 1 Million gewinnen würde, dann würde ich die auch anders investieren.
Aber alles bis ich glaub 100.000€ unterliegt der staatlichen Einlagensicherung, und so hoch sind die Beträge ja nicht.
Unters Kopfpolster legen ist der sicherste weg wo es dank Inflation weniger werden wird...
Welche Anlageform man wählt ist immer sehr Typabhängig.
Ich würde langfristig eine Pensionsvorsorge abschließen - denn den Vorsprung den die Kinder haben wenn man jung beginnt kann man als Erwachsener nie mehr einholen.
Mittelfristig ein Bausparer - dank staatlicher Prämie wird das Geld wenigstens nicht weniger und die Inflation ist abgedeckt.
Kurzfristig Sparkarte, weil schnell verfügbar.
Für alles andere muss man sich mit der Materie schon sehr gut beschäftigen und viel lernen damit man weiß was man tut... und selbst dann ist vieles Glückssache.
Das wären meine Tipps 😅
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🤷♀️
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Tatsächlich? 😑 Grad die Gründe wären so interessant ☺️
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Ist leider schon so lange aus....aber wenn dir das mal die Bankbetreuerin sagt, dann hats bestimmt nen Sinn.
Sonst versuchen sie einem ja eh alles unter zu jubeln 😅 (nicht böse gemeint, falls hier jemand von der Bank ist)
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Da haben mein Mann und ich jeweils eine von der Wr. städtischen. Da sind halt "die Erben" begünstigt im Ablebensfall.
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Und da wollte ich nur nachfragen wie das bei Kindern funktioniert.
So eine mit erben falls ich oder mein Mann sterben haben wir eh schon
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Sowas haben wir auch, bei der Generali. Ich habe sie vor Jahren schon abgeschlossen, zahle aufgrund des Alters und eines risikoarmen Lebensstils sehr wenig ein, käme aber eine schöne Summe raus.
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Die neuen Verträge sind nicht mehr optimal, ich hab noch einen alten von vor Urzeiten der ganz gut ist.
Eine Alternative wäre eine Freiwillige Höherversicherung, da zahlt man direkt aufs Pensionskonto beliebig ein und jeder Betrag erhöht die Pension.
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Also Erleben auch? Wieviel zahlst du da monatlich?
Wir haben Ableben, für den Hauskredit. Fallende Summe so wie der Kredit, falls einem von uns was passiert.
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Bei meiner ist es so, bei meinem Ableben bekommen es die Kinder bzw.ihr Papa. Sollte ich todkrank werden ohne Aussicht auf Heilung, darf ich es mir selber auszahlen lassen und verprassen. Da zahle ich ca. 12€ im Monat.
Für den Kredit haben wir auch eine, dass die Kreditrate bedient wird, sollte einer sterben und der andere es nicht zahlen können.
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Wir haben derzeit einen Sohn, und ich habe ein zusätzlich Sparbuch auf meinen Namen angelegt auf das wir für ihn sparen. Ich 50€/Monat, mein Mann 50€/Monat und die Schwiegermama 50/Monat. Also 150€ im Monat derzeit. Meine Mama sagt immer "Ich spare extra für meine Enkelkinder". Wie und was sie da tut weiß ich nicht.
Wenn es zu Weihnachten mal einen 100er für den Kleinen von Omi etc gibt, dann legen wir das ebenso auf dieses Sparkonto.
Im Oktober kommt Kind Nr 2. Natürlich können wir nicht die Menge verdoppelt 1:1. Aber wir werden auf das Gleiche Sparkonto einzahlen, mein Mann seine die monatlichen 50€ auf 100€ erhöhen, ich von 50€ auf 75€ erhöhen, was/ob die Schwiegermama macht weiß ich nicht :-) Es werden dann also insgesamt zwischen 225-275€ insgesamt für beide Kinder weggespart werden pro Monat.
Geld was uns am Ende vom Monat überbleibt (weiß nicht wo oft das in der Karenz in bedeutenden Mengen passieren wird haha) kommt auf ein anderes Sparbuch, auf das wir bei Besorgungen, Urlauben zurückgreifen.
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Uns geht es auch nicht darum, dass das Geld wo angelegt wird, wo es unbedingt mehr wird etc. Es geht uns einfach ums Geld auf der Seite haben um die Kinder im Leben mal je nach Situation gut unterstützen zu können (Führerschein, Auszug,...). Dieses Sparbuch für die Kinder wird auch nix sein, wo sie mit 18 mal Zugriff haben werden etc. Sondern dient einfach für uns als Pot, aus dem wir dann schöpfen wollen wenn bei Ihnen was größeres Ansteht usw. :-)
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Ich bin grundsätzlich ein Typ, der sich gern mit einem Thema beschäftigt und dann auch sehr ehrgeizig ist, dass ich mich dann auskenne.
Aber bei dieser ganzen Anlagegeschichte steh ich einfach mit so vielen Fragezeichen da. Für mich ist das ein Buch mit 7 Siegeln - ich find einfach den Einstieg nicht.
Wie seid ihr da reingekommen?
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Es gibt da sehr viele YouTuber und Blogs. Ich fand Madame Moneypenny super für den Einstieg, sie ist spezialisiert auf Frauen.
Im Endeffekt kannst du mit einem MSC Worldwide ETF wenig falsch machen. Als Broker kann ich Flatex empfehlen, wir haben dort Sparpläne.
Wenn du lieber mehr Betreuung möchtest dann einfach Fonds bei deiner Hausbank, deine Betreuerin kennt bestimmt ein paar recht solide und erklärt dir das 😊