Lebenslauf Karenz angeben

Hallo,

muss ich in einem tabelarischen Lebenslauf die Karenz angeben? Rein rechtlich bin ich ja nicht in Karenz weil davor kein Arbeitgeber also heißt das ja Kinderbetreuungsgeld, wurde ich beim Ams aufgeklärt. Wie schreib ich das dann rein? Und man gibt ja an zb ledig, Stattsbürgerschaft, schreibt ihr da auch 1 Kind 1 Jahr alt oder so?

Danke

lg

Kommentare

  • Ich würde es als Kinderbetreuung angeben glaube ich.
    delphia680
  • Statt Karenz schreibt du Kinderbetreuungsgeldbezug von- bis

    Bei ledig könnte man dazu schreiben in Partnerschaft lebend. (Muss aber net)

    1 Kind (Jahreszahl der Geburt)
  • Anmerkungen noch aus der sicht von manchwn personalern (habe regelmässig mit bewerbungen zu run):
    Wichtig ist dass du die karenzzeit / kinderbetreuungsgeldbezug angibst - sonst sieht es auf den 1. blick aus als ob du arbeitslos warst.
    Würde auch das kind angeben, bei mir steht zb. Kind: 1 Sohn (Julian, geb. 9.9.2018). Würde dann auch eher „in partnerschaft“ angeben als ledig, sonst schaut es so aus als ob du alleinerziehend bist, was manchen fiemen wieder nicht gefällt.
  • Ok danke für die Tipps
  • Ich ärgere mich jedesmal irrsinnig...Arbeite in einer Personalabteilung und sowohl meine Vorgesetzte, als auch eine unserer weiblichen Abteilungsleiterinnen sind Frauen mit Kindern gegenüber total negativ (beide selbst Mütter). Es kam nicht erst einmal vor, dass sie einen super Lebenslauf abgelehnt haben, weil die Bewerberin Kinder hatte. Ich würde daher gar nichts Privates angeben, geht auch niemanden etwas an. Wenn man mal die Chance auf ein Gespräch hat, kann man es da dann ansprechen und sagen, dass die Betreuung gesichert ist.
    Sternchen0212Stieglitz
  • Sowas denke ich mir dann auch wieder. Da wird man vielleicht gleich aussortiert.
  • Aber man kann es ja nicht nicht angeben? Sonst hab ich Löcher im Lebenslauf, das is auch blöd.

    Und zwei Kinder sind vielleicht sogar ein Vorteil im „kritischen Alter“. Da denkt man sich vielleicht, das Thema is erledigt und die wird nicht mehr schwanger.
  • Ich bin leider im gebährfähigen Alter unverschuldet arbeitslos geworden weil unsere Firma vom Konzern geschlossen wurde. Ich denke, dass ich von einigen Unternehmen zum Vorstellungsgespräch sicher nicht eingeladen wurde, weil ich damals 30+ und kinderlos war. Trotz Partnerschaft habe ich "ledig" im Lebenslauf angegeben. Viele Unternehmen, die mich eingeladen haben, haben mich auf KiWu angesprochen. So auch mein aktueller AG, der hats damals etwas "umschrieben" und ein bisschen anders formuliert weil der HR Chef natürlich wusste dass die Frage verboten ist 😊
    Nach einem Jahr beim neuen AG wurde ich schwanger, freuen tut sich die Firma natürlich nicht. Deshalb denk ich, dass die meisten Firmen lieber Frauen einstellen, die bereits Kinder haben.
  • War auch vor der ss arbeitslos und damals auch 30 habe soviele Bewerbungen geschrieben denke auch dass ich möglicherweise deswegen abgelehnt wurde. War dann schon schwanger und hatte noch ein bewrrbungsgespräch (musste vom ams aus hin) und der hat auch nach kinderwunsch gefragt. Hab dann ehrlich gesagt dass ich schon schwanger bin. Natürlich hab ich den Job nicht bekommen. Jetzt könnte es vielleicht wieder passen wenn ich sage ich hab schon ein Kind. Schwierig.
  • Angeben würde ich das Kind auch inklusive Kinderbetreuungszeit weil Loch im Lebenslauf sieht nicht gut aus. Ich würde entweder im Bewerbungsschreiben oder wenn keines gewünscht direkt im Lebenslauf angeben, dass für Kinderbetreuung gesorgt ist.
    Ich habe mit bei Vorstellungsgesprächen mit Bewerbern schon das Recht rausgenommen zu fragen: „Was machen Sie wenn das Kind krank ist?“ Wenn dann gleich die Antwort kam: „Dann muss ich halt daheim bleiben.“ oder „Keine Ahnung, darüber habe ich noch nicht nachgedacht.“ habe ich die Bewerberin nicht genommen. Dass es ein Recht auf Pflegeurlaub gibt weiß der DG genauso wie die DN, aber vorab für eine adäquate Betreuung zu sorgen ist kein Fehler und sollte auch so in der Bewerbung kommuniziert werden. Ein Kind zu haben ist ja kein Verbrechen und wenn das das einzige Kriterium ist warum man keinen Job findet, liegts an der Firma (wobei man ja im Vorfeld nicht weiß warum man nicht mal zum Gespräch eingeladen wird oder im Endeffekt nicht genommen wird). Aber wenn das Kind vom DG als „Problem“ angesehen wird, kannst es eh nicht ändern außer im Gespräch zu überzeugen, dass du perfekt für den Job bist und es für den DG im Normalfall kein Problem darstellt, dass du eben auch Mutter bist.

    Das Kind im Vorfeld nicht anzugeben und im Gespräch dann auf die Frage was du in der Zeit gemacht hast zu lügen wirft auch kein gutes Licht auf dich.

    Ich persönlich habe Mütter immer in die engere Wahl genommen weil ich davon ausgegangen bin, dass Mütter verantwortungsbewusster und stressresistenter sind als andere Bewerber. ;)
  • Mit einem Kind würde ich das Thema offensiv angehen und von mir aus sagen dass die kinderplanung abgeschlossen is. Ich glaub dass sonst alle davon ausgehen dass ein zweites folgt.

    Und seine Meinung später ändern kann man immer.
  • @Lavazza1984 aber nicht jeder hat Großeltern o.Ä. die sich ums Kind kümmern. Vielen Eltern bleibt nichts Anderes übrig als zuhause zu bleiben. Wie kann man da für 'adäquate Betreuung' sorgen?
  • @Anath Wir haben auch keine Großeltern zur Verfügung. Wir werden es in Zukunft mit einer leihoma gestalten und es gibt einen Pflegedienst für Kinder.
    Es muss zwar alles bezahlt werden, aber das ist es mir wert.
    Denn im Kindergarten muss ich auch die gesamten Ferien 5 Wochen abdecken.
  • Wer kümmert sich ums Kind wenn es krank ist? Ich finde diese Frage eigentlich nicht gut.
    Ich hab Großeltern die sich kümmern könnten bzw das auch tun. Trotzdem ist es zumeist so > wenn die Kids krank sind, dann bin ich oder mein Mann daheim. Erstens haben sich die Großeleltern schon sooft angesteckt (und ab einem gewissen Alter ist ein grippaler Infekt weit weniger lustig, als mit Mitte 30) und zweitens sind das die Tage im Jahr, wo meine Kinder mich und meinem Partner am dringendsten brauchen...
    Ehrlicherweise denke ich, dass die meisten wohl dann beim Kind sein wollen und wurst wie gut die alternative Betreuung ist, man das dann lieber selbst übernimmt.
    Eine alternative Überlegen tu ich nur im Notfall, wenn wir beide grad wirkllich nix verschieben können. Aber das ist bis dato glaub ich überhaupt erst einmal in 4 Jahren passiert.
    SDL611StieglitzAngelika89
  • Auf die Frage wenn das Kind krank ist kann man in diesem Fall aber mit der Großmutter dienen. Es wäre ja bei @fraudachs keine lüge.
    Und der Anspruch auf pflegeurlaub ist wie oben jemand erwähnte ja sowohl DG als Dn bekannt. Muss man nicht ausreizen, aber ist nunmal so.
  • Ich würde mich da ehrlich gesagt nicht gut fühlen mein krankes Kind bei Fremden zu lassen, aber das kommt definitiv auch drauf an wie alt er dann ist - jetzt mit 1,5 würde das ja gar nicht gehen. Zumindest nicht bei meinem Kind das schon in bester Laune eine Stunde lang weint wenn wir Gäste haben.

    Ich würd wohl nix Besseres sagen können als dass ich versuch würd mich mit meinem Mann abzuwechseln.
  • also da würd ich glatt lügen beim Gespräch und sagen das die grosseltern in der nähe sind, auch wen dem nicht so ist.

    das man ausgeschlossen wird nur weil man zu ehrlich ist...dann halt mal lügen.

    und klar wechseln sich mein Mann und ich ab. oft gibts auch die Möglichkeit mal wenns notwenig ist von zu Hause aus zu arbeiten.

    und wieso muss man karrenz Angeben? ich war zB durchgängig ja in der selben Firma angestellt. bei mir wäre da kein "loch"
    UllaUlla
  • Auch wieder war, von der Seite hab ichs net betrachtet, ich war auch durchgehend immer angestellt (eben mit Karenz Unterbrechung) aber ohne jobwechsel.

    Wenn man arbeitslos war würde ich es aber glaub ich rein schreiben. Man ist Ja dann keine 2 Jahre sondern nur eines arbeitslos gewesen. Als Beispiel. ...
  • ja dann schon...wenn man arbeitslos war...aber sonst...sieht das ja kein Mensch...

  • ja dann schon...wenn man arbeitslos war...aber sonst...sieht das ja kein Mensch...

    Naja, spätestens wenn man eingestellt wird und den Versicherungsdatenauszug wg. kollektivvertraglicher Einstufung vorlegt, sieht man den Kindergeld-Bezug. Ist ja auch relevant für die Einstufung. Wobei das ja erst im Nachhinein eine Rolle spielt. Ich würde die Kinderbetreuungszeiten im Lebenslauf angeben, wenn sonst eine Lücke sichtbar wäre.
  • kollektivberttagliche einstufung hat mich noch nie interessiert....Gehalt wird immer individuell verhandelt...kollektivvertrag ist so mies da arbeitet bei uns niemand drum...
    ...aber ja stimmt würd meine kids ja auch net verleugnen...aber im tabellarischen Lebenslauf wüst ich nicht ob ich's angeben würde.

  • Ich seh das grundsätzlich wie @Vaju , würde aber bei einem Vorstellungsgespräch trotzdem sagen, dass Großeltern da sind. Was ja auch stimmt - aber wenn's meiner Maus schlecht geht sind im Idealfall ich oder mein Mann für sie da. Wenn sie schon am Weg der Besserung ist und nur noch daheim bleiben muss um die anderen kinder in kiga oder später schule zu verschonen (zb nach magen Darm oder wenn sie am Vortag Fieber hatte und es ihr eigentlich e schon wieder gut geht) würd ich aber schon zuerst meine Eltern fragen.

    Zur eigentlich Frage: in deinem Fall @fraudachs würde ich die Kinderbetreuung schon rein geben. Ist sicher besser als eine Lücke. Und du bewirbst dich ja vermutlich nicht Vollzeit, also geht dein zukünftiger AG e davon aus dass du ein Kind hast.

    Aber wenn man durchgängig angestellt, halt mit karenzzeit, war, würd ich den kbg Bezug vielleicht gar nicht reinschreiben wie @doppeljackpot_83 🤔.
    daarma
  • Ich kann nur meine Erfahrungen schildern, ich wurde kurz nach meiner ersten Fehlgeburt gekündigt, dann wurde ich wieder schwanger und gleichzeitig habe ich wieder in einer Firma zu arbeiten begonnen, leider hatte ich dann im Probemonat eine Fehlgeburt, habe dass dann auch gesagt, weil ich eine Woche in Krankenstand gehen musste und am zweiten Tag im Krankenstand wurde ich natürlich gekündigt. Also Frauen mit Kinderwunsch sind definitiv nicht erwünscht, ich bin aktuell wieder auf Arbeitssuche und werde in Zukunft auch mit Mitarbeitern weder über Kinderwunsch noch meine Fehlgeburten sprechen.
    UllaUlla
  • Hat zwar jetzt nichts mit der eigentlichen Frage zu tun, wollte damit nur deutlich machen dass man leider unerwünscht ist wenn ein Arbeitgeber vom Kinderwunsch oder Fehlgeburten weiß, traurig aber wahr...
  • mh ich versteh das nicht ganz, warum reden hier immer alle von einer Lücke bzw Kinderbetreuung angeben?

    Ich bin ja, obwohl ich in Karenz bin noch immer bei meinem AG angestellt.
    Sprich ich bin seit 17.9.2019 im Mutterschutz und werde Dez 21 oder Jan 22 wieder zu arbeiten beginnen. Sollte das Arbeitsverhältnis nicht mehr Zustande kommen nach der Karenz würd ich ja trotzdem angeben, dass ich von 2016 - zB 2021 in Unternehmen XY angestellt war. (vl mit Info in Karenz von 09/2019 - zB 12/2021) oder macht man das so nicht ?
  • Ich weiß echt nicht wie ich die Karenz bei mir angeben soll im Lebenslauf wenn es dann soweit ist..
    Habe Karenz geteilt mit 2x Wechsel und das schaut echt blöd aus im Lebenslauf.. 1.5 Jahre Karenz (Frühkarenz käme auch noch dazu), 7 Monate arbeiten ), dann wieder Karenz für 11 Monate + 4 Monate unbezahlt daheim.
    Hat da vielleicht jemand einen Tipp für mich?
  • @Sternchen0212 Sie war ja arbeitslos als sie schwanger wurde. Dann möchte man natürlich nicht dass im Lebenslauf mehrere Jahre arbeitslos steht ohne Begründung
  • ah ok das hab ich nur so überflogen. dann verstehe ich das natürlich mit der Lücke
  • @melisse ich würde es so machen wie @doppeljackpot_83 gesagt hat, also ohne karenz von -bis in Firma XY .
    Du warst ja auch unbezahlt angestellt oder? Falls nicht kannst du die lt. 4 Monate als kinderbetreungszeit ohne bezug angeben.
  • @melisse wenn du die ganze Zeit über angestellt warst, würd ich's auch nicht angeben.
    Und der vorzeitige mutterschutz geht ohnehin den zukünftigen Arbeitgeber nix an. Wenn jemand mal einen sehr langen krankenstand hatte, schreibt er im Lebenslauf ja auch nicht Krankenstand von ... bis... obwohl in der Zeit auch nicht aktiv in der Arbeit.
  • Ich hab ganz vergessen hier zu antworten, sorry.
    Hab es so angegeben wie ihr hier geschrieben habt und hab dann ganz überraschend einen Job angeboten bekommen.
    Mein Chef hat sich meinen Lebenslauf nicht mal richtig angeschaut und die Karenzzeit nie hinterfragt (er weiß ich bin es noch und deshalb bauen wir die Stunden langsam auf)
  • UllaUllaUllaUlla

    572

    bearbeitet 22. Januar, 01:58
    @fraudachs die Frage nach dem kindderwunsch hättest du gar nicht beantworten müssen, das darf kein Arbeitgeber fragen.

    Ich würde bei Arbeitslosigkeit auch die KBG Zeiten in den Lebenslauf schreiben. Aber in das Anschreiben klar schreiben, dass für kinderbetreuung gesorgt ist.

    @Lavazza1984 Die Frage danach was wenn das Kind krank ist, ist schwer diskriminierend. Kann mir nicht vorstellen, dass neue Väter danach gefragt werden und auch du beziehst dich in deinem post ausschließlich auf weibliche Bewerberinnen.

    Meinen Partner Status schreibe ich nicht in meinen Lebenslauf, das geht niemanden was an, genauso wenig wieviele Kinder icb habe, zumindest nicht die Personalabteilung meines Arbeitgebers, die Buchhaltung und das Finanzamt wissen es dann ja sowieso....
  • @UllaUlla das sehe ich anders. Ich führe in meinem Job auch regelmäßig Bewervungsgespräche und finde es extrem wichtig zu wissen ob jemand Kinder hat und wie die Betreuung geregelt ist. Finde es höchste eigenartig wenn man z.B. die Karenzzeiten nicht im Lebenslauf angibt und als AG will ich auch wissen wie die Betreuung der Kinder geregelt ist. Wir haben in unserem Unternehmen Arbeitszeiten die wöchentlich variieren. Es kann auch öfter vorkommen, dass jemand bis 18 Uhr arbeiten muss und dann muss ich wissen, ob es dem Bewerber möglich ist bis 18 Uhr zu bleiben. Wenn nicht, dann kann ich der Person die Stelle nicht anbieten (wurscht ob Mutter oder Vater) weil es den anderen Mitarbeitern gegenüber auch nicht fair ist.
    Das hat nix mit Diskriminierung sondern mit den Gegebenheiten des Jobs zu tun. Ich hatte auch schon Leute die dann gesagt haben: " Ich kann nur bis 15 Uhr arbeiten, ich hab gedacht der Job geht vielleicht auch Teilzeit." Naja, wir schreiben Vollzeit für 40 Stunden aus und werden uns da ja was denken dabei, also Nein!
    In den allermeisten Fällen sind es halt auch die Mütter, die sich dann Pflegeurlaub nehmen aber ich habe diese Frage (nach der Betreuung der kinder) auch schon Männern gestellt.
    Ich finde das Legitim.
    susePegaincredibiles
  • @ullaulla ja ich weiß. Aber zu dem Zeitpunkt wars mir egal.

    Mach gerade einen ams Kurs und gestern hats geheißen Kinder müssen nicht angeführt werden im Lebenslauf.
  • bearbeitet 22. Januar, 11:10
    @fraudachs was man angeben "muss" und was am Arbeitsmarkt Usus ist sind 2 paar Schuhe. Wie bereits geschrieben findet es glaub ich kaum ein AG leiwand wenn er erst beim Gespräch erfährt das man Kinder hat. So schmälert man dann die Chance den Job zu bekommen, meiner Ansicht nach, mehr als wenn man gleich mit offenen Karten spielt.
  • Ja ich finds auch komisch weil ist ja klar dass sie dann wegen Betreuung fragen. Finde aber eigentlich sollte weder Geschlecht noch foto oder eben kinder drin stehen.
    UllaUlla
  • Ehrlich, ich find der Abschnitt eh so kurz, wo Kinder zu betreuen sind und ja ich find der Arbeitgeber sollte da Rücksicht nehmen! Und nicht ala „alle müssen bei uns bis Blabla arbeiten“....weil Teilzeit macht man ja, wegen Kinder/Pflegefall/Studium...

    Weil ehrlich, jeder von uns muss mindestens bis 65 arbeiten, und da schaut’s ja dann wieder ganz anders aus! Die paar Jahre Teilzeit?!? Man stockt doch eh nach ein paar Jahren wieder auf Vollzeit auf!

    Gerade als ich zu arbeiten begonnen hab, wollt ich Geld verdienen und ja, da war mir das Einspringen egal! Und ja, ich verstehs nicht, dass manche ohne Kinder unbedingt in der Hauptsaison Urlaub wollen, wo alles doppelt so teuer ist und die meisten Destinationen völlig überfüllt sind! Gerade eine Woche Ferienbetreuung kostet zw. 150-350€/Kind, und das muss man mal verdienen!

    Und klar, verstehe ich, wenn man „lügt“, dass Großeltern da wären und ja, wenn mein Kind krank ist, würd ich’s gern selbst betreuen!

    Und ja ich weiß, so eine Einstellung polarisiert, aber die Zeit vergeht ja wirklich schnell und schwups hackelt man eh wieder Vollzeit!
  • @Kaffeelöffel ich verstehe warum du fragst, nur dass Frauen aufgrund ihrer gebarfahigkeit und traditioneller tollen, wo sie sich nunmal auch nach dem 1 oder 2. Lebensjahr mehr um die Kinder kümmern, ob sie wollen oder nicht, diskriminiert werden ist ein ernstzunehmende Thema, dem meiner Meinung nach, die Firma und Personalabteilung aktiv entgegen wirken müssen.
    Dass du auch Männer fragst finde ich insofern wieder gut, aber ich finde man sollte gar nicht fragen, außer ob es einen Grund gibt warum man diese Stunden nicht einhalten könnte. Es kann ja eine offen gestellte Frage sein, es muss nciht gleich um die Kinder gehen. Ein Familien Angehöriger der immer gepflegt werden muss wird ja auch nicht danach gefragt...
  • @Inesco also ich bin in meinem gesamten Freunde- und Bekanntenkreis eine der gaaaaanz wenigen die in Erwägung zieht jemals wieder Vollzeit zu arbeiten (bzw ich will das so schnell wie möglich)

    Der Großteil - da reden wir von min 80 % der Mütter die ich kenne - möchte nie mehr Vollzeit arbeiten.

    Ich finde aber auch, dass man Kinder angeben sollte. Als ich nach meinem ersten Kind einen Job gesucht hab hab ich immer gesagt, dass die Kinderplanung abgeschlossen ist - sie war es nicht ich wusste, dass wir ein zweites Kind in den nächsten 2 Jahren möchten. Das zu sagen ist aber natürlich keine Option 😅
  • @Shadowlinchen Klar gibts einige, die Vollzeit sich einfach nicht vorstellen können, aber wie gesagt die Zeit bringt’s!

    Als meine beiden Großen „klein“
    waren, konnte ich mir‘s auch nicht vorstellen Vollzeit zu machen, aber als sie größer wurden, verlagert sich einfach der Schwerpunkt mehr von Familie zur Arbeit.

    In meinem Fall wiederum haben wir ja einen Nachzügler bekommen und ich werd wieder Teilzeit (20 Stunden) machen und spätestens mit Schuleintritt Vollzeit! Wie gesagt ist ein „fließender Prozess“!
  • bearbeitet 22. Januar, 13:08
    @Inesco Mhhh also du willst zwar Gleichberechtigt sein wenn es um das Gehalt, die Aufstiegschancen und bla geht, findest aber schon das der Arbeitgeber Müttern bei z.B. der Urlaubsplanung den Vorzug geben sollte?! Also was jetzt?
    Und wo hört es denn auf? In der selben Abteilung arbeiten ja Väter auch. Die wollen auch in der Hauptsaison auf Urlaub weil die Kids da Ferien haben. Wen bevorzuge ich dann??
    Es ist vollkommen unerheblich ob DU verstehen kannst warum jemand in der Hauptsaison auf Urlaub geht der keine Kinder hat, man muss es als Vorgesetzter fair für alle Mitarbeiter gestalten und zwar in beide Richtungen.
    Wenn ich 8 Mitarbeiter/Innen habe, die alle gleichgestellt sind und es ein Rad gibt wo sie sich mit den Arbeitszeiten abwechseln, warum soll ich dann jemand "bevorzugen" und dieser Person Dienst XY nicht geben "nur" weil sie oder er ein Kind hat?
    Ganz ehrlich: die Kollegen haben dafür meist nur bedingt Verständnis. Wenn die Arbeitszeiten mit dem Job nicht passen, diese aber nicht geändert werden können dann muss man sich überlegen ob es der richtige Job für einen ist und nicht, der Atbeitgeber muss Gewissen Personen den Vortritt lassen. Falls das in dem Unternehmen, in dem du arbeitest so funktuo iert hasg du entweder sehr verständnisvolle Kollegen oder aber, du hast Kollegen die dich nicht besonders mögen...

    Ich bin sehr gespannt wie tolerant du in dem Fall wärst, wenn deine Kinder älter sind und jemand mit sehr kleinen Kindern ständig bevorzugt wird...

    Das war jetzt OT und auch am Thema vorbei. Sorry dafür, habe fertig.
    Stefanie868
  • @Kaffeelöffel Ich arbeite als Radiologietechnologin in einer öffentlichen Einrichtung und ja, da wurde oder wird auf Mütter Rücksicht genommen! Und was meinst du mit Gehalt und Aufsstiegschancen?!?!

    Und ja, bei uns ist nicht immer nur Sonnenschein, aber meine „älteren“ Kollegen nehmen NICHT mehr Urlaub in der Hauptsaison um beim Beispiel zu bleiben!

    Und warum sollen mich Kollegen nicht mögen?!? Verstehe ich nicht?!? Ich mach ja meine Arbeit! Schade, dass du das so siehst!
    Malu08Maxi01
  • Bei uns in der Arbeit bekommen die Mitarbeiter mit kleinen Kindern schon leichter Urlaub in den Ferien,wenn die Betreuung geschlossen hat. Das habe ich damals ohne Kinder schon verstanden und jetzt genieße ich, dass so gut wie möglich Rücksicht genommen wird.
    Es ist aber sicher von Vorteil, dass wir alle Altersstufen vertreten haben, viele Kolleginnen haben schon große Kinder und nehmen nicht freiwillig in den Sommerferien Urlaub.
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