Die manchmal gefährlichen Hunde!

intenseintense

89

bearbeitet 28. 09. 2010, 13:15 in Smalltalk
Was denkt ihr über Hundebesitz wenn ein Kind im Hause ist??? Ist das gut oder eher nicht? Hunde sind unberechenbar - oder sind es doch die Besitzer? (ich möchte nur klar stellen ich bin KEIN Hundehasser !!!!)

Die kleine Nichte von meinem Freund (6 Jahre) die ist am Montag vorige Woche von einem kleinen Hund gebissen worden, im Gesicht! Sie ist gott sei dank nicht entstellt und es geht ihr wieder Halbwegs gut!
Sie hat eine kleine Bisswunde unter dem Auge, und sie musste 5 Tage im Spital bleiben und bekam 3 mal am Tag intravenös (oder wie man schreibt) Antibiotika verabreicht da die Wunde total angeschwollen, rot und Eitrig war! Der Hund war auch nicht Tollwutgeiimpft, aber gott sei dank ging das "gut" aus!
Seit dem Wochenende ist Sie wieder zuhause und ist heute wieder in die Schule gegangen.
Ganz eine Tapfere die kleine Sarah :)

Kommentare

  • AdminAdmin

    5,267

    bearbeitet 28. 09. 2010, 13:36
    Ich von meiner Seite finde Tiere, vor allem jene zu denen man wie bei Hunden und Katzen auch eine soziale Beziehung aufbauen kann, sehr nett. Auch für Kinder irrsinnig spannend. Ich muss aber ein bisserl aushohlen. ;-)

    Denn ich finde ich das Konzept "Haustier" sehr fragwürdig und immerhin steht da hinter ein ganze Industrie, wo Hamster am Fließband in Kartons verpackt werden und beim Baumax in der früh die toten Fische aus dem Aquarium gesammelt werden :-(.

    Hunde, Katzen, etc. sind natürlich etwas Schönes, aber ich denke eigentlich sollte man hier etwas zurücktreten und lieber mehr Streichelzoos einrichten bzw. in den Gemeinden so etwas wie professionell und tierschonend geführte Betriebe haben, wo Kinder auf Tiere "treffen" könnten bzw. mitarbeiten.

    Muss aber sagen, dass ich ein bisschen durch mein Erfahrungen diesbezüglich kritisch bin. Kenne auch Kind das durch den Nachbarhund (nach Jahren Bekanntschaft), schwere Verletzungen im Gesicht davongetragen hat und hatte selber Hamster und Goldfische als Kind, die... eigentlich nur arm bei mir waren. Am Anfang putzig, nachher vergisst man dann auf regelmässiges Füttern, Spielen und Auslauf herstellen.

    Also Hunde von mir aus ja (wirds bei mir aber nie geben, außer ich habe tatsächlich mal einen Bauernhof oder einen Beruf der einen Hund verlangt), aber bitte nur in professionelle Hände. Ein Restrisiko wird aber immer bleiben.
    Babyflash
  • bearbeitet 28. 09. 2010, 15:15
    Wir haben selbst einen Hund - Golden Retriver - den haben wir vor zwei gut zwei Jahren uns gekauft! Also waren da die Kinder schon da - somit kam es zu keiner Eifersucht vom Hund den Kindern gegenüber. Da es ein richtiger Familienhund ist, sehe ich mit ihm auch kein Problem. Vor allem Lukas darf beim Hund sehr viel machen - wenn jedoch andere Kinder hier sind, dann passt er sehr auf unsere beiden Kinder auf.

    Ein Risiko besteht mit einem Hund immer, aber ich kann von unserem Hund sagen, er tut nur was, wenn man ihm weh tut, oder wenn er sieht, dass wir, aber vor allem unsere Kinder "bedroht" werden. Beides war bis heute zum Glück nicht der Fall!

    Katzen sind da meiner Meinung nach unberechenbarer. Die kratzen sofort... der Hund "Schnappt" mal zu, aber er beisst nicht gleich - außer man tut im weh - aber wer das tut, ist selber schuld!

    Ich wurde auch mal von so einem Paris Hiltonvieh gebissen. Hatte ihn ganz normal gestreichelt und auf einmal drehte sich der "Köter" um und biss mir in Lippe und Kinn. Hab ein wenig geblutet, aber sonst nicht viel - zum Glück - war auch der Hund einer Nachbarin! Ich denke, der wird wohl meinen Huind gerochen haben, und sich daher von mir bedroht gefühlt haben oder so! Seit diesem Tag mag ich diese kleinen Pulloverhunde nicht, vor denen habe ich weit mehr "Angst" bzw. Respekt!

    Ich finde es schon wichtig, das Kinder den Umgang mit Tieren lernen. Hat für mich auch etwas mit sozialem Lernen zu tun! Da hatte ich es leichter - ich wuchs auf einem Bauernhof auf, da ist man von klein auf den Umgang mit Tieren gewöhnt!
  • ich bin voll bei dir judtih

    wir haben auch 2 hunde - mischlinge aus dem tierheim, ca. kniehoch

    und auch ich würde niemals sagen - der tut nix!!!!!!!!!

    natürlich sind sie die kinder gewöhnt, wir haben auch einen riesen garten
    die kinder spielen mit ihnen, die hunde warten schon immer wenn sie von kiga heimkommen und bringen den kindern ihr spielzeug
    aber dennoch ist immer ein gutes auge auf sie zu werfen

    wenn wir besuch haben lass ich die hunde nie aus den augen lassen

    auch ich wurde als kind von einem bernhardiner gebissen ( der hund war herzkrank und biss auf einmal grundlos zu )

    katzen sind mmn auf jeden fall unberechenbarer
    meiner erfahrung nach knurrt ein hund erst mal wenn ihm was zuviel wird bevor er zuschnappt, die katzen kratzen oder beissen meist gleich drauflos

    die vorfälle in den medien sind sehr tragisch, aber ich glaube es ist nicht immer nur der hund, sichlich auch der besitzer mit schuld
  • ich muß jetzt einmal die Katzen verteidigen (wahrscheinlich, weil wir selber eine haben ;) ). Sicher tut es weh, wenn man gekratzt wird aber in sehr vielen Fällen signalisiert einem die Katze vor dem Kratzen durch pfauchen, zurückgelegte Ohren, aufgestelltes Fell, buschigen Schwanz: Halt, stop lass mich in Ruhe. Das müssen aber wir als Eltern den Kindern beibringen, ich kann nicht erwarten, dass mein Kind die Reaktionen einer Katze deuten kann. Unsere Katze wurde als Baby ausgesetzt und mit Fläschen im Tierheim großgezogen, sie war schon vor den Kindern da, ist jetzt eine alte Dame, aber sie hat die Kinder und uns noch nie gekratzt (außer einmal, da saß sie auf meinem Arm, hat sich erschreckt und startete los) und die Kinder sind nicht immer sanft mit ihr und sie geht ihnen trotzdem immer wieder zu.
    Die schlimmeren Verletzungen entstehen leider durch Hunde. Ich wurde auch mal von einem Rottweiler ins Gesicht gebissen, ich hab ihn gestreichelt, jemand hat einen Schlüssel fallen gelassen, der Hund ist erschrocken, hochgefahren und hat mir ins Gesicht geschnappt (zum Glück nur geschnappt, es war knapp unter dem Aug). Da kann ich dem Hund gar keinen Vorwurf machen.
    Ich finde es nicht schlecht, wenn man jetzt einen "Hundeführerschein" machen muß, weil es doch sehr viele Leute gibt, die sich einfach so mal einen Hund zulegen, weil er so putzig ist, es gerade in ist.......die sich gar nicht mit dem Wesen eines Hundes beschäftigen und glauben, alles im Griff zu haben.
    Genauso unverantwortlich finde ich allerdings auch Katzenbesitzer, die ihre Haustiere nicht kastrieren/sterilisieren lassen, sich dann nicht um die Jungen kümmern, die verwildern dann, kriegen wieder haufenweise Junge usw......
  • @Pfauchy

    * unschuldig * ich wollt nur klarstellen - ich hab auch nix gegen katzen, wir hatten bis vor 5 jahren auch immer welche
    im moment möcht ich aber zu den hunden keine dazugewöhnen
    sicher sind nicht alle katzen, wie auch nicht alle hunde beisser
    es sind nur meine persönlichen erfahrungen die ich mit den katzen gemacht hab - und meine haben oft einen spinner gehabt :-(
  • bearbeitet 17. 01. 2013, 12:24
    @pfauchy, du hast natürlich nicht unrecht, dass Katzen einem oft weit weniger tun können, als Hunde - und egal um welches Tier es sich handelt, Kinder, aber auch Erwachsene, müssen wissen, wie man damit umgeht!
  • Ich wollte jetzt nicht das sich hier wer angegriffen fühlt oder so... Aber ich habe sehr viel darüber nachgedacht als das eben mit der kleinen Sarah passiert ist.. der Hund hat auch grundlos zugebissen.. und sie hat ja nichtnur geblutet sondern war ja 5 tage im spital...

    Wollte eigentlich nur sagen das man doch immer ein Auge auf Tiere werfen sollte.. und da hast du schon recht, man sollte nicht immer den Hund sondern auch den Besitzer unter die Lupe nehmen...

    ich wollte nicht sas mich hier wer falsch versteht
  • über Hundebesitz wenn ein Kind im Haus ist. ---> finde ich völlig i.O. gehe aber davon aus, dass der Hund auch def. dem Kind untergeordnet ist und erzogen, ausgelastet wird.
    Viel mehr, als den eigenen Besitz von einem HUnd bei dem ich ja selbst steuern kann wie er sich zu verhalten hat, ärgen tun mich die ganzen freilaufenden Hunde, die wohl allesamt nur spielen wollen und nichts tun. Da gehe ich die glatte Wände hoch, vorallem wenn die Hunde an Plätzen freigelassen werden, an denen es offensichtlich viele Kinder gibt Spielplätze, Seen, Streichelzoo.... Das ärgert mich richtig.
    Ansonsten finde ich auch von den Tieren die man selbst besitzt die Katzen wesentlich unberechenbarer. Wir haben beim Pilze sammeln eine ausgesetzte Katze (Sommerferien) gefunden und aufgenommen. Das ist auch ein ganz lieber, aber trauen würde ich ihm niemals. Unseren Sohn hat er schonmal gekratzt, weil er ihm am Schwanz gezogen hat. Nun würde unser Sohn ihn nicht mehr am Schwanz ziehen, aber bei einem Familienhund der untergeordnet ist würde da niemals was passieren, wobei ich als Mutter nat. auch in der Pflicht gewesen wäre es nicht soweit kommen zu lassen, aber im Alltag ist sowas schnell passiert.
    Da wir nun in einem Haus wohnen kann er noch besser kommen und gehen wann er will als vorher in der Wohnung, von daher ist er sowieso nur wenns richtig kalt ist drin und schlaft ansonsten ist er rund um die Uhr auf Streife draußen ;-)

    Liebe Grüße
    Elke
  • also ich hab immer Hunde gehabt bis vor 2j.!!!
    Meine letzte Hündin war aus einer Tötungsstadion.,sie war 1,5j alt und ein riesiges Hundevieh, Kuvasz -Hütehund - 45kg., ich hab sie in meiner Firma immer mitgehabt, da ich beim Fressnapf Marktleiterin bin war dieses kein Problem. Gewohnt haben wir am LAnd so wie jetzt noch immer, aber nicht mehr in der nähe des Kindergarten. Mir ist aufgefallen da hatten wir sie 2mon. das wenn sie Kinder nur hörte im Hof (4Kanthof uneinsehbar etc) die Zähne flätschte. Das war für mich schon mal ein Alarmsignal ich muss was tun!! Ich wußte ja nicht was ihr angetan wurde in der Tötungsstadion.
    So dann wurde ich Schwanger hab sie überall miteinbezogen u sie nie abseitsgestellt!!! Als ich dann mit Leonie vom Spital heim kam, der Schock sitz mir heute noch in den Knochen, hat sie sofort geknurrt u die Zähne gezeigt!!! ich hab sie nicht weggeschickt sondern hab sie wie immer lieb gehabt und mit ihr was gemacht, Agility etc!!! Das sie ausgeglichen ist und weiß das ich alleine was mit ihr mache!!!
    Es wurde einfach nicht besser, als Leo dann anfing mit dem Laufwagerl zum schieben anfing,nicht mal in ihrer nähe, ging das zähnefletschen wieder los, sie hat dann das ganze haus verteidigt, und ist auch auf Leo in meinem beisein u das meines Mannes auf sie hingefahren!!! Das war dann der Schlusspunkt wo ich sagte ich sagte ich kann so nicht mehr!!! Was soll ich noch tun!!! wir standen vor einem riesen problem, da ich ja meinen Hund das leben gerettet hab u ich ihn ja liebte!!!
    Wir haben alles ausprobiert, Mein entschluss stand fest ich muss ihr einen neuen Platz suchen OHNE Kinder!!! Das war gar nicht so einfach!!! Ich hab dann einen Spitzenplatz in Salzburg bei älteren LEuten ohne Kinder gefunden!!! Wir sind in Kontakt es geht ihr gut, aber das mit den Kindern hat sich nicht gebessert!!! Leider!!!
    Zu den Katzen wir haben 5 schnurrer!! mein alter herr ist 17j. der geht einfach in seine Scheune wen Leo im Garten ist, die anderen zwei sind 1j., und die jungen sind 4mon., die lassen sich streicheln etc., ok die sind mit Leo aufgewachsen, sie haben auch die möglichkeit sich zurück zuziehn. Und ja sie ist auch schon mal gekratz worden, aber im spielen, ich sag es gehört dazu!! ein wenig respekt vor dem Tier!!
    Genauso wie von unseren Pferden, da weiß sie sie darf nur mit mir oder Papa hin, ist auch 2x abgetrennt vom Wohnhaus!! Ich würde den umgang mit Tieren meiner kleinen nie verbieten aber es gehört auch die Vorsicht dazu, Ein Tier ist KEIN Spielzeug!!!! Das weiß sie auch!!!

    Aber zum Thema zurück jeder Hund, Jede Rasse kann Beissen wenn der noch so klein ist!!!! Hunde kommen uns erst wieder ins Haus wenn beide Kids alt genug sind!!! Da unser Viehbestand sowieso bei 35 Tieren ist!!!


  • Also auch ich bin der Meinung, dass es absolut in Ordnung ist wenn man Haustiere wie Hund und Katz besitzt.

    Wir selber haben 2 Katzen und einen Labrador.
    Alle drei hatten wir schon vor dem Baby. Mit den Katzen ist es bisher kein problem, da Sie sich beide zurückziehen wenn Sie keine Lust auf spielen oder "geärgert werden" haben.

    Beim Hund hatten wir die größeren Sorgen, da er ein sehr ursprünglicher Jagdhund ist und wir uns bei der Erziehung wirklich schwer getan haben.
    Uns gegenüber hat sich in dieser Beziehung auch nichts geändert. Er will einfach gefordert werden und rund um die Uhr lernen. Mit dem Baby geht er jedoch sowas von lieb um. Kein schnappen, knurren oder sonst etwas. Ganz egal was der Kleine macht.
    Ich denke da Spielt vielleicht auch der "Welpenschutz" vom Baby noch mit eine Rolle :-) aber ich habe die Beiden trotzdem immer im Visier wenn Sie zusammen sind.

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