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Abstillen ohne Flaschennahrung?

ergosumergosum Symbol

977

bearbeitet 28. 12. 2018, 09:34 in Ernährung & Stillen
Hallo!
Mein Junior wird jetzt bald 11 Monate und langsam, aber sicher setze ich mich mit dem Thema "Abstillen" immer mehr auseinander. Wahrscheinlich wird das nicht einfach für uns beide :-S
Da er bis jetzt nie aus einem Fläschchen trinken wollte, überlege ich, ob wir das ganze nicht ohne Flaschennahrung schaffen.... Irgendwie denk ich mir auch, warum soll ich ihm etwas anbieten, das ja eigentlich entwicklungstechnisch rückwärts geht (aus der Flasche trinken) ???
Langer Rede kurzer Sinn: Habt ihr Erfahrungen pro / kontra ???
Wie löse ich dann die Mahlzeiten, die eigentlich aus Flaschennahrung bestehen???
Freue mich über eure Meinungen!!!!

Kommentare

  • ich habe es zwar bei meinen beiden mit Fläschchen versucht, aber sie haben beide verweigert (da waren sie aber auch schon so ca. 14 Monate alt). Wir haben es auch ohne Fläschchen geschafft. Du kannst ja, wenn du am Abend oder in der Früh eine Milchnahrung geben willst, das ganze in eine Trinklernflasche oder eine Schnabeltasse füllen, da gibt es ja welche mit einem Tropfstop und Henkel, das können die Zwerge selber halten und drehen und wenden wie sie wollen, ohne dass alles am Boden oder sonstwo landet ;) . Bei uns hat das so funktioniert - viel Glück :)
  • Heißt das, ich entkomme dem Fertigmilch-Dschungel auf keinen Fall???
    Ich stille zum Bettgehen, nachts und morgens vor dem aufstehen.... Den Abendbrei rühre ich mit Mumi an, habe auch mal anderen Milchbrei versucht... der wurde abgelehnt bzw wenig gegessen...
    Meine KiÄ meinte, es wäre bloß wichtig, Milchmahlzeiten wie Joghurt, Käse usw winzuführen. Ansonsten sieht sie kein Problem, ging aber nicht konkreter auf meine Frage ein... :-S
    Also dachte ich mir, das müsste irgendwie mit "normalem Essen" zu schaffen sein????
  • ach so, du willst überhaupt keine Milchnahrung. Dann wäre ja Tee in der Früh eine Alternative und als Jause dann mal ein Joghurt. Kuhmilch sollten sie in dem Alter ja glaube ich noch nicht bekommen, deshalb haben meine zum Frühstück nach dem Abstillen die Milchnahrung bekommen. Ansonsten gab es Wasser oder Tee zu trinken. Aber wer weiß, ob dein Kleiner überhaupt schon jetzt abstillen will ;)
  • Also ich hab auch noch nicht abgestillt (18 Monate), und meine Kleine verweigert auch das Fläschchen, aber nur mit Sauger. Wenn ich ihr eine Schnabelöffnung aufs Fläschchen gebe, dann trinkt sie es! Abends bekommt sie den Griessbrei, wenn sie ihn nicht mit Löffel ißt, verdünnt ins Fläschchen. Ich hab schon vor einem Jahr mit Kuhmilch angefangen, allerdings nur mit einer echten, frisch vom Bauern - nicht die pasteurisierte. Hin und wieder bekommt sie aber auch die Fertigmilch.
    Ich denke das Abstillen geht von alleine. Die Milch wird eh immer weniger und meistens schreit sie nachts schon nach dem "Flaschi", weil in der Brust nicht mehr genug vorhanden ist ;-)
  • @pfauchy, lt. Kinderarzt kannst du ihr mit einem Jahr bedenkenlos Kuhmilch geben. Davor zur Hälfte mit Wasser vermischt! (für Brei zum Anrühren) Da hat sich vor ca. 1-2 Jahren so viel geändert!
  • Eben - die Richtlinien ändern sich ständig... jeder rät was anderes....
    Normalerweise bin ich da nicht so empfindlich und unsicher, aber bei dem Thema schon irgendwie.
    Jetzt kommt noch dazu, dass ich diese Woche Antibiotika nehmen muss.... :(
  • bei meinem Junior hatte ich kurz nach der Geburt eine Brustentzündung (ich fühlte mich voll fit und habe ein paar Fenster zuviel geputzt ;) ), da musste ich auch Antibiotika nehmen und der Arzt hat extra darauf geschaut, mir welche zu verschreiben, die auch für das Kind halbwegs verträglich waren. Es ist auf jeden Fall eine bessere Lösung als von heute auf morgen abzustillen.
    Wie geht´s dir jetzt - alles wieder in Ordnung ?
  • Ich musste wg. Angina auch Antib. nehmen... Mein Arzt hat auch geschaut, dass dieses für den Kleinen unbedenklich ist.
    Im Internet gibts irgendwo eine Liste, die man sich runterladen kann, welche Antib. erlaubt und verboten sind! und welche Auswirkungen sie haben können!
  • Ich würds vermutlich so probieren: Morgens Tee (ungesüßt), tagsüber mitessen lassen, abends eine "dicke" suppe ( Karottensuppe, Gemüsesuppe, ..) und nachts noch stillen, wenns halt munter wird. ja und vor allem schaun, dass sie sich am abend richtig satt isst, dann gehts auch schneller, dass sie nachts nicht mehr kommt :)
    Lg
  • @nici nur weil ein kind satt ist heisst es nicht das es nachts nicht kommt. das ist nur eine blöde rederei. von meiner schwester sind beide kinder immer wieder gekommen. in dieser zeit wollten sie einfach nur nähe.
  • @ergosum : du kommst um die flaschennahrung herum. da er 11 mon ist braucht er die so und so nimmer egal was kinderärzte sagen. in der früh zum frühstück gibste im einen kakao ( etwas milch brauchen die kinder wegen dem calzium) oder einen tee. dazu ein brot mit etwas drauf oder meine maus ist ab und zu sogar ein monte. mittag ganz normal was ihr halt auch esst und am abend was er gerne mag. meine kleine hasst milchbrei die hat direkt zum abendessen gejausnet....wurst mit brot gurke tomaten....
    also ich bin der meinung man kann auf flaschenmilch versichten.

    ich habe aber zwei flaschenkinder ;)
  • @pfauchy und tanja: Die Grippe ist gsd (oder Antibiotika sei Dank?? ) im Abklingen - ich hoffe, mein Hausarzt kennt sich wirklich aus. Gleichzeitig mit dem AB hat er mir an schleimlösenden Hustensaft verschrieben, wo ausführlichst drinnenstand, dass man ihn auf keinen Fall nehmen soll, wenn man stillt... der Arzt hat gemeint, das sei kein Problem, die Ordinationsgehilfin meinte dann, sie würde ihn bei dem Beipacktext auch nicht nehmen... was soll ich sagen....
    Die Liste wäre interessant... muss ich mal rumgoogeln...
    @nici: Ich stille nur mehr beim Einschlafen und nachts - lg aus Linz :-h
    > blackperry - Tja, hätte eben auf mehr Erfahrungen gehofft - anscheinend bekommen doch alle Flaschen....
    Die KiÄ war meiner Idee gegenüber eh ganz positiv eingestellt und meinte nur, ich müsse eben Milchmahlzeiten einführen (Butter, Joghurt, Käse, Topfen usw), damit er Kalzium usw kriegt. Dann sieht sie da gar kein Problem.
    Tja, und das Stillen nachts ist meist weniger wg Hunger, sondern mehr wg. Kuschelbedürfnis ... wie bei so vielen... und ich bin mir noch nicht GAAAAAANZ sicher, wem das Kuscheln und die Nähe mehr fehlen wird..... wahrscheinlich auch deswegen meine große Sensibilität bei dem Thema.... :\">
    Danke für eure Meinungen erstmal!!!! ;;)
  • Mein kleiner geht auch immer satt ins bett und kommt trotzdem noch immer!
    Kann der These von Nici leider nicht zustimmen... Hab auch schon einiges probiert - aber wies ausschaut braucht er meine Nähe in der Nacht noch sehr. Vor allem, wenn er einen ganz spannenden Tag hatte und er diesen verarbeiten muss
  • und ganz ehrlich, auch wenn es anstrengend ist, diese Kuschelzeit ist so wunderschön und leider auch viel zu schnell vorbei.
  • habe bei meinen beiden kindern keine flaschennahrung gegeben...der erste wurde 1 jahr lang gestillt und bekam danach trinkmilch was wir auch getrunken haben...der zweite wurde auch bis zum 1. geburtstag gestillt und jetzt ebenfalls trinkmilch...musste eine zeitlang antibiotika nehmen und hatte deshalb bei meinem zweiten die flasche versucht, aber leider ohne erfolg...wäre damals für mich um einiges leichter gewesen....

    unser KA hatte bei der letzten U-Untersuchung gesagt, das er jetzt alles mitessen kann....gebe den beiden viel milcherzeugnisse...(yoghurt, käse, kakao) mach mir daher keine sorgen mehr....
    ach ja, vielleicht wichtig: die abendmahlzeit ist immernoch ein brei (grieß, hafer, reis oder milch...
  • ergosumergosum Symbol

    977

    bearbeitet 2. 03. 2012, 12:46
    @kolik77: wie alt sind deine Zwerge??? und was verstehst du unter Trinkmilch? Normale von dr Kuh oder spezielle Kindermilch?
  • also ich kenn unter trinkmilch die kindermilch und die ist das gleiche wie flaschennahrung...es gibt jetzt aber auch von normalen milchprodukt herstellern die kindermilch die echt aus reiner kuhmilch ist da is mehr calzium drinnen.

    wir machen zb den kakao mit hb milch aber nur 3,5 % fett. da is auch mehr calzium drinnen als bei anderen und unch muss ehrlich sagen kindermilch is ma zu teuer.

    glg
  • @ergosum: der große ist jetzt 4,5 und der kleine ist im februar 1 jahr alt geworden,

    mit trinkmilch habe ich die milch gemeint, die wir zu hause auch trinken also die frischmilch bzw. haltbare milch (Kuhmilch) mit 3,5% Fett...
    in der familie (schwester von meinem mann) besteht allergie, habe deshalb vorsichtig angefangen, stand aber dann schnell fest, dass er sie sehr gut vertragen hat...

    > blackperry - die kindermilch was du meinst kenne ich auch, aber nur aus dem regal...sie ist wirklich teuer und man kann darauf verzichten und es eben mit normaler milch probieren... bei mir hat es super geklappt, und es schmeckt den beiden, manchmal pürriere ich auch obst mit rein, dann freuen sie sich besonders drauf (z. B Banane oder Erdbeeren) :x
  • AdminAdmin Symbol

    4,483

    bearbeitet 20. 03. 2012, 15:30
    Übrigens hier ein Informativer Link zum Thema: > Abstillen

    "Stillen ist nicht nur eine Füttermethode, sondern eine ganz besondere Form der Mutter-Kind-Beziehung. Abstillen bedeutet diese Symbiose zu verabschieden. Wann der Zeitpunkt für diesen Abschied gekommen ist, sollten die Mutter oder das Kind und nicht die Babynahrungsindustrie und gesellschaftliche Leitbilder entscheiden. Ein langsames, sanftes Abstillen bietet dabei viele Vorteile."
  • Ich bin eh nicht sicher, wem es letztendlich mehr fehlen wird..... L-)
  • stimmt @ergosum... ich glaub mir wird das auch abgehn :(
  • wir haben auch gerade ein abstillproblem...meine kleine ist 15 monate und trinkt noch sehr gern. sie ist schon alles mit...in der früh buttersemmel und kakao, mittags das was wir essen und abends varierts....aber sie trinkt einfach noch gern. ich merke dass es für sie noch sehr wichtig ist deshalb stille ich langsam ab und hoffe dass sie (bald) nicht mehr trinken mag.
    flasche möchte ich keine einführen weil ich ihr die dann wieder abgewöhnen muss, da ist es mir lieber sie trinkt muttermilch.
  • Ich habe in einem Buch gelesen, dass es sehrwohl Alternativen zur Säuglingsmilchnahrung gibt. Nämlich Getreidedrinks. Reis- oder Hirsedrinks. Die kann man warm oder kalt zum Anrühren von Getreide-Milch-Brei usw. verwenden. Ich werde es ausprobieren.
  • Ich habe meine Maus 22 Monate gestillt und das Abstillen hat sich dadurch, dass ich nach 20 Monaten wieder zu arbeiten begonnen habe und auch wieder schwanger geworden bin von selbst erledigt. Hab sie dann nur mehr abends vorm Schlafen gestillt und eben mit 22Monaten - ich war auf einer Fortbildung und 3 Tage nicht da - bin ihr nicht mal abgegangen, Problemlos mit Papa ins Bett gegangen und war als zusätzliche Ablenkung bei Oma - wieder da hat sie noch ein paar Tage kurz genuckelt und dann wars vorbei.

    Wir sind ganz ohne Flaschennahrung und Flascherl ausgekommen - sie hat beides nicht gemocht. Zum Frühstück gabs Tee und Brot mit Schinken, Käse und Tomaten oder Butter und Marmelade, Streichkäse kam auchgut an.

    Jetzt mit fast 3 trinkt sie in der Früh und am Abend einen Kakao - von Anfang an mit norm. Kuhmilch.

    Bei meinem Sohn (fast 7 Monate) werde ich es auch so machen. Er wird gestillt so lange er möchte!
  • @ ergosum, mit Erfahrung kann ich leider auch noch nicht dienen, ich habe aber auch vor, diesmal ohne Milchpulverflascherl auszukommen.
    Meinen großen hab ich nach dem ersten Geburtstag jeweils die "normale" Milch gegeben, die hatten aber vorher Flascherl mit Milchpuver.
    Meine Maus ist jetzt neun Monate und isst schon recht brav mit. Abends mach ich ihr einen Brei, und kurz vorm Schlafengehn still ich nochmal - das ist aber eher ein "Getränk", da sie tagsüber sehr wenig wasser trinkt. Manchmal wird sie in dern Nacht noch wach, und darf dann auch noch stillen! Wenn sie in der früh schon sehr unruhig ist, und ich noch ein wenig im Bett bleiben will, darf sie auch noch mal. wir stehen aber normalerweise um 6.30 auf, und dann gibts als Frühstück Butterbrot oder Obbstbrei!
    Ich versuch, dass sie tagsüber immer mehr aus einem Becher trinkt - sodass sie dann mit einem Jahr Milch oder Kakao auch gleich aus dem Becher trinken kann. - Länger als bis zu einem Jahr möcht ich eigentlich nicht stillen - mal schaun, ob sich Töchterlein auch an den Plan hält!
  • ich werde es auch so wie luba versuchen, mal sehen. Jedoch verweigert meine Kleine aus dem Fläschchen so ziemlich alles...mal sehen.
  • Junior ist jetzt 13 Monate, trinkt morgens seinen Becher Milch mit Butterbrot, untertags schaue ich auch, dass er genug Kalzium usw bekommt, abends isst er seinen Milchbrei, will dann aber noch gestillt werden, genauso wie nachts.
    In den letzten Monaten war ich zu oft kraenklich, als dass ich die Kraft aufgebracht haette, nachts abzustillen. Noch dazu, wo der Papa grade ein paar Monate im Ausland arbeitet.
    Aber ich bin optimistisch, dass wir das bald und gut hinbekommen. ;;)
  • Hab eine Frage an euch!!!
    Wie lange ist bei euch noch milch gekommen nach dem abstillen??
  • war schnell weg.
    bei mir gings ratzfatz mit dem abstillen, ich hatte einen leichten (fast?)stau, der war sofort wieder weg und danach war sie "weg" die mlich. wobei "weg" ja nicht der wahrheit entspricht, da man teilweise noch jahre nach dem abstillen milch hat.
  • Naja richtig milch auch nicht aber es kommt noch inner was und dad nach knapp über drei monaten abstillen. Finde das komisch :-)
  • ist normal, bei mir ists auch 5 monate her.. wi egesagt, viele frauen können jahre danach noch rumdrücken und milch kommt raus.
  • Wir habens geschafft!
    Im Urlaub hat sich meine Maus ( 11 Monate) von selbst abgestillt! Und braucht kein Flascherl!!!!
    Ich hab sie Abends immer mitessenlassn, dann bekam sie vorm schlafengehen noch einen Brei, und dann braucht sie nichts mehr. Die meisten Nächte schlief sie durch, da sie totoal fertig vom vielen waserplanschen war. Eines nachts war sie etwas unruhig, da wollte ich sie anlegen - sie dreht den Kopf weg, und das wars - ich musste sie nur ein wenig streicheln, dann schlief sie weiter.
    Ich hätte nicht gedacht, dass es so problemlos funktioniert!
  • Gratuliere! Wir sind auch kurz davor. Es müssen glaub i wirklich nur beide Seiten bereit sein dazu
  • Hallo, gibt es vielleicht neue Erfahrungsberichte, ob und wie das Abstillen ohne Flasche funktioniert hat? Meine Tochter ist jetzt 1 Jahre alt und wird nur noch nachts gestillt. Ich bezweifle ja auch, dass das Stillen bzw Abstillen einen Einfluss auf das häufige Aufwachen hat. Schnuller wird auch keiner genommen. In welchem Alter haben sich eure Kinder alleine abgestillt?
    Liebe Grüße
  • @LisaMariechen meine Tochter (jetzt 17 Monate) hat sich mit genau 10 Monaten von selber abgestillt. Die Situation war uns dabei behilflich: wir waren auf Urlaub und durch die Umgebungs- und Ablaufänderung (später schlafen gehen, eigenes Schlafzimmer im Gegensatz zu zuhause) brauchte sie kein Einschlafstillen und auch kein nuckeln nachts. Habs ihr dann gar nicht mehr angeboten und sie hat nie mehr danach verlangt.
    Sie hat nie Schnuller genommen und danach auch kein Flascherl bekommen - sie hat ja schon richtige Nahrung in Form von Brei und Wasser zu sich genommen.
    Auch wenn es bei uns Zufall und nicht geplant war, ich bin sehr froh darüber und würde es immer wieder so machen!
    Übrigens, sie wacht seitdem deutlich weniger in der Nacht auf! Ein paar Mal hat sie es auch schon geschafft durchzuschlafen. Und wenn sie 1-2 mal nachts aufwacht, schläft sie mit kuscheln gleich weiter. Sie hat auch keinen Hunger oder Durst, Wasser will sie nachts nicht.
  • sam200sam200

    1,403

    bearbeitet 28. 12. 2018, 12:38
    @lisamariechen meine Tochter gehörte zur Fraktion dauernuckler nachts. Als sie ein Jahr war, wollte ich nicht mehr, wollte endlich wieder einmal schlafen. Habe dann langsam abgestillt (sie hat nur mehr nachts gestillt), die busenfreie Zeit nachts immer weiter ausgedehnt. Bis es schließlich mit 16 Monaten den letzten Busen gab.
    Wir haben ihr nie ein Fläschchen gegeben, allerdings waren während dem abstillprozess die Nächte oft sehr mühsam. Wenn sie wirklich etwas wollte, gab es eine Banane oder einen Becher hafermilch.
    Sie hat zu diesem Zeitpunkt schon komplett mitgegessen, daher sah ich keinen Bedarf ihr pre zu geben.
    Unserer Nächte wurden dann tatsächlich angenehmer, lag es am Abstillen oder an der Entwicklung, ich weiß es nicht.
  • Meine beiden Kinder haben sich mit 1 Jahr alleine abgestillt.
    Die Nächte vor dem Abstillen waren bereits Wochen vorher sehr zermürbend, da sie ständig an der Brust hingen und unzufrieden waren.
    Irgendwann wollten sie die Brust nicht mehr und ich hab sie von mir aus nicht mehr angeboten.

    Die Große hat dann Flascherl bekommen, da sie nachts was wollte und eine sehr schlechte Esserin war (untergewichtig). Sie hat dann auch einen Schnuller bekommen, den sie vorher nicht hatte. (Ich war wieder schwanger und mir war alles recht, damit sie gut schläft)

    Der Kleine hat kein Flascherl bekommen. Er hat auch so gut geschlafen. Schnuller hatte er von Anfang an. Den mussten wir ihn nachts öfters in den Mund stecken, da er ihn verloren hatte.

    Die Nächte waren nach dem Abstillen deutlich angenehmer.
  • Alle drei Kinder haben sich so mit rund einem Jahr von selbst abgestillt. Untertags wurde schon fleißig gegessen, zum Trinken gab es Wasser aus der Flasche (dafür wurde sie genommen, mit Milch wollten es nicht alle). Ich sah nicht ein, warum ich da dann noch irgendeine chemische Milch füttern soll. Die Kinder aßen vollständig bei Tisch mit. Daher hat sich mir der Sinn nicht erschlossen und ich habe damit gar nicht erst angefangen.
    Beim Kleinen kommt es manchmal vor, dass er nachts hungrig wird (Abendessen ist etwas überbewertetes, da kann man lieber herum spielen). Wenn also überhaupt nichts anderes hilft, dann gibt es einen Saft ins Fläschchen und dann schafft er es auch bis zum Frühstück. Ist aber eher selten der Fall.
    ricz
  • Dieser Thread kommt mir gerade recht!
    Ich bin auch in der verzwickten Situation, Maus ist 1 Jahr, stillt noch nachts und zur Zeit irgendwie ständig..... Schlaf wird komplett überbewertet und sie hängt nur am Busen!
    Mir persönlich wird es jetzt dann auch zuviel, ich will endlich mal wieder schlafen 😉Mit Flaschenmilch möchte ich auch nicht beginnen...leider lässt sie sich in der Nacht nir mit dem Busen beruhigen, sonst wird es ein schreikonzert! Weiß nicht wirklich, was ich tun kann...
  • @prinzessin66 hast du schon mal einen brustähnlich schnuller probiert?
  • @prinzessin66 was bei mir wichtig war, war, dass ich mir sicher war, dass ich Abstillen will. So konnte ich es fest entschlossen durchziehen.
  • Ich glaube auch, dass man für das Kind "authentisch" sein muss - also ihm wirklich vermitteln kann, dass man jetzt nicht mehr stillen will. Nicht so "ja eigentlich nicht, aber notfalls mache ich es dann doch". Dazu muss man halt selbst bereit sein und zur Zeit wahrscheinlich gute Nerven haben 😁

    Vielleicht sonst mal das Kind nach Möglichkeit ein paar Nächte nur bei Papa schlafen lassen? Der muss dann halt auch die Zeit und Nerven dafür haben.
  • Wir sind auch grad dabei abzustillen- hab gemerkt dass das nächtliche stillen für ihn wohl nur Gewohnheit ist. Letzte nacht nicht gestillt (sind bei meinen eltern auf besuch, also fremde umgebung und kalte räume- da schläft er bei uns im bett) - nur neben uns gelegen. Hat das erste mal durchgeschlafen! In da früh hab ich ihn gestillt- einfach um es mir und ihm auch bewusst zu machen dass das jetzt das letzte mal ist. Und es ist ok für mich (junior ist knapp 15 Monate) und für junior denk ich auch.

    Mal schauen wie die nächsten nächte werden- jetzt heißts halt dran bleiben.

    Was mach ich mir damit net wieder milch produziert wird? hilft salbei und pfefferminztee wirklich dass die milch weggeht?
  • @moni85 ich musste zb gar nichts spezielles machen. Wir haben zum Schluss nur mehr zum Einschlafen und nachts gestillt, und das war mehr nuckeln als trinken. Deswegen hatte ich nicht mehr sooo viel Milch, hat auch nie gespannt oder so.
    Ansonsten vl nur unter der warmen Dusche ausstreichen bis der Druck weg ist und evtl Tee trinken. Die helfen glaub ich schon!
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