Ich hoffe hier auf Ideen, die uns den Alltag erleichtern. Wir haben einen 3-Jährigen und ein 6 Monate altes Baby. Mittlerweile sind wir ziemlich am Limit mit den beiden. Viele Wutanfälle, ständig wer krank, Schlafmangel…gar keine Zeit mehr für sich selbst.
Nun zum Hauptproblem - den Tagschlaf: Die Kleine kann Schlafzyklen noch nicht ohne Hilfe verbinden. Sie schläft tagsüber im Arm oder in der Federwiege im abgedunkelten Schlafzimmer mit White Noise. In der Trage und im Kinderwagen braucht sie länger zum Einschlafen, aber es klappt auch. Jedoch nur für eine halbe Stunde und dann schläft sie auch nicht mehr weiter, ist aber dann müde und grantig. Diese Schlafsituation macht den Alltag so schwierig. Der Große ist vormittags im Kindergarten, aber nachmittags haben wir keinen Betreuungsplatz. Er geht auch nicht so gerne in den Kindergarten. Nachmittags braucht mein Großer auch noch einen Schlaf. Wobei er da nur im Buggy oder im Auto einschläft. Ohne diesen 30 Minuten Schlaf ist er aber extrem grantig. Oma und Opa haben bisher öfter ausgeholfen, aber wollen jetzt nicht mehr so viel unterstützen. Wir können manchmal auf eine Babysitterin zurückgreifen, aber das ist finanziell auch nicht täglich möglich.
Ich fühle mich mittlerweile wie eine Versagerin, weil ich die zwei alleine nicht wirklich gut betreuen kann. Es ist auch extremst fordernd unabhängig von dem schwierigen Tagschlaf. Mein Mann versteht das zumindest, weil er selbst sieht/weiß wie heftig es ist mit den beiden und versucht sich im Home Office die Zeiten dann so einzuteilen, dass er entweder den Großen bespaßt während ich die kleine Schlafen lege oder die kleine schlafen legt. Das geht aber auch auf die Substanz, wenn er dann abends so lange arbeiten muss.
Gibt es hier Mamas mit ähnlicher Konstellation und Herausforderungen beim Tagschlaf? Vielleicht hat hier irgendwer Ideen wie ich es schaffe mit beiden Kindern den Nachmittag zu schaffen?
Kommentare
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Meine Tochter ist 7 Jahre und das Baby 7 Monate. Bei uns war eher das Thema, wie time ich die Baby-Nickerchen, dass sie zum Kind-Alltag passen. Zur Schule gehen, wieder abholen, Skikurs, Turnen, Freundinnen, Mittagessen kochen, gemeinsam Essen usw.
Bei meiner ersten Tochter war der Rhythmus schnell auf 3 Schläfchen eingestellt, aber beim Baby wars jetzt ganz anders. Sie hat mal 10 Minuten im Auto geschlafen, dann eine Stunde in der Trage. Manchmal 2 Mal pro Tag, manchmal 6 Mal.
Ich habs erstmal akzeptiert, dass es so ist. Jetzt schau ich, dass das erste Nickerchen passt und der Rest ist wie er ist 😂
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Wenn deine Kleine auch in der Trage einschläft und der Große im Buggy, würde ich das bei schönem Wetter einfach so machen das die Kleine in der Trage ist und einfach eine Runde spazieren fahren, wenn so ungefähr die Schlafenszeit von beiden ist.
Du bist auch keine Versagerin, diese Zeit ist nunmal furchtbar anstrengend. Im Rückblick wirst du es dann nicht mehr ganz so schlimm sehen und die schönen Momente überwiegen.
Ich finde bei den zweiten vor allem mit geringeren Abstand ist es oft einfach so das das Baby in den Ablauf des Alltags vom Großen mit "muss". Vergleichen kann man es einfach nicht mit dem wie man es bei dem ersten Kind gemacht hat. Mir ist es oft so gegangen das der Kleine dann nicht so lange am Stück schlafen konnte, dafür dann öfter. Manchmal musste der Große zurückstecken leider und manchmal der Kleine. Die Vorstellung von dem das alles immer gleich und gut abläuft muss man einfach ablegen.
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Kind wurde dann um 14 Uhr direkt nach dem Mittagsschlaf abgeholt. Nachmittags hat der kleine meist im wagerl geschlafen oder im Bett und ich hab dann nebenbei der großen vorgelesen, weil alleine wollte sie nicht spielen und das Baby brauchte mich zum Schläfchen verlängern