Auswahl Kindergarten/Kindergrippe

Hallo,

da unser Kleiner mittlerweile 19 Monate alt ist stehen wir vor der Frage ob wir ihn mit zwei Jahren in den Kindergarten geben wollen und wenn ja ob ihr eventuell Empfehlungen/Tipps hat wie man diesen am besten auswählt. Eventuell hat auch jemand von euch Erfahrungen mit einem Kindergarten in Krems an der Donau.

Zusätzlich frage ich mich wie ein absoluter Dauernuckler in den Kindergarten gehen soll oder gibt sich das dann bei der Eingewöhnung von alleine?

Kommentare

  • Kann jetzt nur davon berichten wie wir entschieden haben: wie haben uns die Kigas bei uns in der Nähe angeschaut und den gewählt, bei dem wir das beste Gefühl hatten. War ein öffentlicher (Wien) und hatten dann das Glück auch einen Platz zu bekommen.
    Die Eingewöhnung war mit 21 Monaten und ist super gelaufen. Hatte vorher ziemlich Bedenken, weil das schlafen legen ziemlich schwierig war. Entweder wurde sie in den Schlaf getragen, gestillt oder ewig im wagerl herum gefahren. Im Endeffekt hat sie von Tag 1 problemlos geschlafen im kiga. Also vieles funktioniert im kiga,was zu Hause nicht geht. 😅
    Würd euer kleiner im Kindergarten anfangen oder in einer Kleinkindgruppe/Krippe? Falls es die Möglichkeit gibt, würd ich eine Kleinkindgruppe empfehlen. In Wien ist es zumindest so, dass in der Kleinkindgruppe der Betreuungsschlüssel besser ist. Aber das ist glaub ich etwas unterschiedlich in den Bundesländern.
  • @Tammi Generell ist das Prozedere ja von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Meine Freundin wohnt auch in NÖ und ihr Sohn hat jetzt mit 2 Jahren einen Platz im öffentlichen KiGa bekommen. Ich würde mich mal grundsätzlich damit befassen, welche Einrichtungen es bei euch gibt und wo es Plätze gibt. Theoretisch müsste ja in eurer Gemeinde ein Platz ab 2 zur Verfügung gestellt werden.

    Bezüglich dem Dauernuckeln kann ich dich beruhigen. Meine Kinder wurden auch noch viel gestillt als sie bei unserer Tagesmutter eingewöhnt wurden (einmal mit 1,5 und einmal mit 1 Jahr). Das war aber bei uns kein Problem. Sie haben durch die Betreuung dann eher langsam mehr gegessen. Aja und die Schläfchen sind dort auch kein Problem. Meine Tochter schläft bei unserer Tagesmutter zu Mittag einfach ohne irgendwas ein während sie bei mir vorher eine Stunde die Bude auseinander nimmt 😅🫣
  • Danke für eure Erfahrungen. Ja das er einen Platz in den für unseren Wohnort zugewiesenen Kindergarten ab zwei Jahren bekommen sollte kenn ich. Die Frage ist eher ob es für ihn schon sinnvoll ist.
    Das macht ja immerhin Hoffnung das besser klappt als gedacht, weil jetzt auch wenn er beim Papa ist hält er höchstens ein bis zwei Stunden durch was für mich auch arbeiten gehen schwierig machen wird und ich am überlegen bin ob ich mich nicht besser bis nach der Eingewöhnung vom Kindergarten freistellen lasse.
    Zusätzlich ist er relativ spät dran was laufen angeht und hat irgendwie Angst vor anderen Kindern zumindest klebt er dabei bisher immer an mir. Deshalb bin ich unsicher ob er wirklich schon bereit ist mit zwei Jahren in den Kindergarten zu gehen, weil einfach mal ausprobieren und dann wieder daheim lassen ist doch auch keine Lösung.
  • @Tammi wenn der KiGa gut betreut ist, können Kinder in dem Alter meiner Meinung nach nur profitieren (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Meine Tochter mag es bis heute nicht, wenn ihr andere zu nah kommen (vorbeidrängen, schubsen, umarmt werden von Kindern). Sie hat im KiGa gute Strategien gelernt ihre Grenzen zu setzen und kann diese total gut kommunizieren.

    Wie schon geschrieben wurde, funktioniert im KiGa viel, was daheim nicht klappt.

    Wenn ihr gut eingewöhnt und langsam steigert, wird er seinen Weg finden und daran wachsen.

    Aber Unsicherheit ist total normal, ich war total unsicher bei der Eingewöhnung und habe auch richtig Bammel vor dem Umstieg von Krippe zu KiGa. Als Eltern macht man sich eben Sorgen. Ich habe jeden Abend geheult aus Angst ihr zu schaden. Aber sie ist ein richtig tolles Mäderl und hat sich ganz ganz toll entwickelt. Sie ist definitiv sicher gebunden und ein fröhliches und zugängliches Kind.

    Was passiert denn nach 2h bei Papa?
  • @awa Bisher war es immer so das er sich dann mit überhaupt nichts mehr beruhigen lässt und zu mir muss und meistens stillen kommt wenn auch nur damit er bei mir sein muss und ich ihn nicht mehr abgeben kann obwohl er ansonsten auch sehr am Papa hängt.
    Ich hätte gehofft das es sich mit der Zeit gibt was aber nicht der Fall zu sein scheint. Deshalb setze ich darauf das es sich gibt wenn er in den Kindergarten kommt nur weiß ich nicht wie ich bis dahin arbeiten gehen soll und spiele mich mit dem Gedanken mich bis in den Herbst freistellen zu lassen.
  • @Tammi ich kann @awa nur zustimmen. Mein Sohn geht in die Krippe seit er 18M ist und profitiert nur davon und geht voll gern.

    Besonders, wenn er so an dir hängt, würde ich dir empfehlen, ihn jetzt schon zu schicken. So hast du keinen Stress bei der Eingewöhnung und wenn es 3 Monate dauert, bis er völlig eingewöhnt ist, hast du die Zeit auch.

    Es kann natürlich auch so sein, dass es im Herbst dann klappt, WEIL es klappen muss und er spürt, dass es da keinen Verhandlungsspielraum gibt.

    Zum Stillen: du kannst probieren, einen festen Stillplatz einzuführen. Vl wird es dadurch besser/weniger (wenn du es reduzieren willst). Bei uns gibt es nur mehr am Sofa und im Bett Milch und das weiß er auch. Unterwegs protestiert er zwar kurz, akzeptiert es dann aber. Bei meinem Sohn ist mir aufgefallen, dass er oft zwischendurch stillen will, weil er Durst hat und es die bequemere Lösung für ihn ist 😅 er trinkt dann aber immer aus seinem Becher, wenn ich ihn den stattdessen anbiete.

    Wie verhälst du dich, wenn andere Kinder auf ihn zukommen? Ermunterst du ihn (mit deiner Körpersprache), dass er auf die anderen Kinder zugeht. Die Zwerge sind furchtbar aufmerksam und wenn er das Gefühl von dir bekommt, dass es "gefährlich" ist, wird er auch unsicher reagieren.

    Aja, noch ein Vorteil, wenn ihr jetzt schon beginnt: sollte es gar nicht gehen, kannst du abbrechen und im Herbst noch einen Versuch starten. So hast du zeitlich viel mehr Spielraum, um es im Tempo von deinem Sohn zu machen
  • @annamaus danke für deine Antwort.
    Das stimmt allerdings mache ich mir etwas Sorgen weil er eben noch nicht laufen kann und es vermutlich auch noch eine Weile dauern wird bis er so weit ist, ob er im Kindergarten dann nicht untergeht?

    Bezüglich stillen hatten wir eigentlich lange Zeit zwei fixe Stillplätze (Sofa und Bett) nur akzeptiert er das mittlerweile nicht mehr und packt die Brust mittlerweile einfach alleine aus bzw. versucht es zumindest.
    Unterwegs stillt er eigentlich nicht außer in seltenen Fällen zur Beruhigung in für ihn sehr stressigen Situationen beispielsweise wenn wir mit mehreren Personen in einem Restaurant essen sind.
    Das mit trinken stimmt, davon überzeugen lässt er sich allerdings nur wenn ihm sein Papa was zu trinken gibt.

    Eigentlich schon auch früher schon wo er im Kinderwagen saß und andere Kinder auf ihn zugekommen sind die sein Spielzeug interessant fanden. Er reagiert nicht unsicher sondern abwehrend als hätte er vor irgendetwas Angst sobald kleine Kinder (jünger und in seinem Alter) im Spiel sind. Ältere Kinder so ab 4/5 Jahren sind kein Problem.
    Wenn keine Kinder in der Nähe sind ist er weit weniger ängstlich und krabbelt überall hin warum ich denke das es nicht an mir oder meinem Partner liegt. Beispielsweise waren letzten in einem Museum da ist er alleine überall herum gekrabbelt allerdings waren da weniger Menschen in unserer Nähe.
  • @tammi das mit an der Brust selbst bedienen kenn ich auch 🫣😂 aber da bleib ich konsequent und lass ihn nicht ran.

    Und was deine anderen Sorgen angeht, würde ich das mit den Betreuerinnen vorab besprechen. Ich kann nur von unserer Krippe sprechen, aber die sind so lieb und haben sich bei der Eingewöhnung nach meinem Sohn gerichtet. Er hat das Tempo vorgegeben. .

    Es gehen ja auch schon Einjährige in die Krippe und da können auch viele noch nicht alle laufen. Vl motiviert ihn das sogar, wenn er es bei den anderen Kindern sieht, dass er ihnen nachkommt.
  • @Tammi meine Tochter konnte beim Krippenstart auch noch nicht laufen und es starten immer wieder Krabbelkinder.

    Damit gab es keine Probleme :-)

  • Danke für eure Antworten @annamaus und @awa
    Vermutlich mach ich mir zu viele Sorgen und sollt einfach mal ausprobieren statt überall nur die negativen Seiten zu sehen.
    Naja momentan will er eher von anderen Kindern weg als denen hinterher 😆 und dafür ist er auch auf Knien schnell genug.
    Das stimmt nur ist er mit seinen 19 Monaten schon ein etwas altes Krabbelkind.
  • Wenn du keine Not hast, würde ich das Kind, so wie du es beschreibst, nicht mit zwei in die Kita schicken, sondern mit 2,5 bzw. drei noch mal schauen. Ab drei ist Spielen mit anderen Kindern ja erst ein Thema, wozu also früher? Es sei denn, du brauchst die Unterstützung. Bei einem schüchternen Kind unter drei würde ich eher eine Tagesmutter suchen.
  • Ich hab leider keinen Rat ob ja oder nein, wir stehen nämlich gerade selber vor der Entscheidung bei welcher Krabbelstube wir unsere Tochter für den Herbst anmelden oder ob wir doch eine Tagesmutter suchen sollten oder länger zu Hause betreuen… . Aber ich schreibe dir weil bei uns jtzt im Jänner alle Krabbelstuben und Kindergärten Infotage haben wo man sich die Einrichtung ansehen kann und eine kleine Führung bekommt. Vllt gibt es das ja auch bei euch, dann könntest du gleich bei den Pädagoginnen nachfragen wie sie es einschätzen
  • awaawa

    2,206

    @BirteF meine Tochter ist zwei und spielt schon ganz toll mit den anderen Kindern.

    Auch das Nebenherspielen bei kleineren Kindern ist ja einiges wert und die Kinder interagieren sehr viel dabei :-)

    Wenn man nicht gerade eine Großfamilie rundherum hat, wo das Kind unterschiedliche Kontakte und Inputs hat, ist eine Betreuung toll.

    Und vielleicht bekommt der kleine Mann neue Anreize für seine Entwicklung :-)

    Marleannamaus
  • @BirteF das gilt wahrscheinlich nicht als gemeinsames Spiel, aber bereits bei der Eingewöhnung haben die größeren Kinder eine Deckenhöhle gebaut und mein Sohn wollte unbedingt auch rein und er hat so gestrahlt, als er da mit den anderen Kindern drin gesessen ist (mein Mamaherz ist vor Freude fast geplatzt).

    Das mit dem gemeinsamen Spiel ab 3 habe ich auch gelesen, habe es in der Krippe aber anders erlebt. Sie schauen gemeinsam Bücher an und wenn ein Erwachsener das Spiel etwas leitet, dann funktioniert es wunderbar.

    Und es gibt zB auch gemischte Gruppen. da ist es ja oft so, dass sich manche Großen total liebevoll um die Kleinen kümmern und richtig bemuttern.
  • Vielen Dank für eure Antworten, ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion mit Kind früher oder später in Kindergarten geben und miteinander spielen auslösen sondern ob es ein Problem Nachteil für mein doch relativ altes Kind ist wenn er in den Kindergarten kommt wenn er noch nicht laufen kann und zusätzlich eher jüngeren/gleichaltrigen Kindern aus dem Weg geht während er ansonsten nicht aufzuhalten ist und alles entdecken möchte.

    Ich glaube das das mit dem gemeinsamen spielen sehr vom Kind abhängt und nicht unbedingt nur vom alter. Ich habe auch schon gehört das welche mit einem Jahr schon eine beste Freundin hatten während meiner sich zwar für andere Kinder interessiert und sie anschaut so lange sie genug Abstand halten aber reiß aus nimmt wenn sie näher kommen.

    Not oder Stress haben wir eben keine weil ich nicht unbedingt arbeiten gehen müsste wenn meine Firma zustimmt das ich mich freistellen lasse für ein weiteres halbes Jahr oder das Kind beim Papa bleibt wenn ich ein paar Stunden arbeiten gehe. Ich bin nur am überlegen ob es nicht für ihn ein Vorteil wäre und daher für jedwede Meinung/Erfahrung dankbar.

    Das mit den Tag der offenen Tür im Jänner war mehr oder weniger der Grund für die Frage hier vor allem ob es hier jemanden gibt dessen Kind schon in unserer Stadt in den Kindergarten geht.
  • @Tammi wie sind denn bei euch die Anmeldemodalitäten? In unserem Kindergarten in Nö wäre jetzt im Jänner die Anmeldung für Kindergartenjahr ab Saison Herbst 2026/2027. Denn egal, wann dann der Start ist, die Gruppe wird im Voraus geplant.

    Oder ist bei euch so kurzfristig jederzeit eine Anmeldung/ein Einstieg möglich?

    Erkundige dich einmal wie/was generell möglich ist - auch bezüglich Eingewöhnung. Da kann man deine Fragen sicherlich auch bezüglich Gehen am besten beantworten. Denn wenn es einen Hintergrund gibt, warum er noch nicht geht und du davon ausgehst, dass es auch noch länger dauern wird, sind die der richtige Ansprechpartner.

    Zum Spielen mit jüngeren/gleichaltrigen Kindern - ich konnte es bei beiden meiner Kinder gut beobachten, dass sie wirklich erst so mit 2,5 Interesse gezeigt haben. Mein Sohn wurde am Spielplatz immer von den älteren Kindern wie magisch angezogen und hätte am liebsten nur mit ihnen gespielt. Mit 2,5 hat sich das wirklich wesentlich geändert. Er hat dann meine Tochter auch fast 1/2 Jahr immer wieder erfolglos zum Spielen aufgefordert und plötzlich hat es geklappt, da war sie dann auch so 2,5. Also es ist schon auch evolutionsbedingt, dass am Anfang die Älteren, die schon deutlich mehr können, interessanter sind. Und am Anfang die gleichaltrigen, jüngeren gefühlt ignoriert werden.

    Aus Erfahrung von anderen Stillkindern habe ich auch schon gehört, dass es da manchmal einfacher ist, wenn der Papa die Eingewöhnung macht. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass man bei der Eingewöhnung weiß, dass er noch gestillt wird.

    Wenn dich dein Kind nach 2 Stunden verlangt, bist du dann zu Hause oder unterwegs und musst nach Hause kommen. Es ist ein Unterschied, ob die Verfügbarkeit spürbar/sichtbar ist oder nicht.
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