Kind 21 Monate abstillen - Hilfe u Erfahrung gesucht!

Ihr lieben Mamas! Ich bitte um Erfahrungen - wie habt ihr es gemacht? Was sind eure Empfehlungen?

Mein Mäuschen ist ein totaler Busenjunkie 😅 Sie liebt es so sehr und kann beim Stillen richtig gut abschalten. Vor allem am Abend und in der Nacht.

Seit einer Woche haben wir das (Ein)Schlafen vom Stillen entkoppelt. Mein Partner übernimmt die Nächte, Kind und er schlafen im Familienbett, ich im Kinderzimmer. Wir haben bis vor 9 Tagen einschlafgestillt und in der Nacht viele male gestillt bzw. genuckelt. Das machen wir jetzt nicht mehr. Sie braucht in der Nacht keinen Ersatz. Weder Wasser noch sonstwas. Schnuller oder Flascherl nimmt sie nicht.

Unser Tagesablauf aktuell:
Wir stillen in der Früh im Kinderzimmer.
Dann mach ich sie fertig und ich bring sie in die Krippe. Dort funktioniert das Schlafen seit Beginn an (ohne Busen) gut.
Wenn ich sie abhole, müssen wir sofort in der Garderobe stillen (sonst Weinanfall). Nachmittags stillen wir noch und dann nochmal wenns Richtung Abend geht. Nach dem Abendessen gehen wir duschen, Pyjama anziehen und wir stillen dann wieder im Kinderzimmer. Kurz bevor sie einschläft übernimmt Papa und geht mit ihr ins Elternschlafzimmer, ich bleibe im Kinderzimmer, dass sie sich daran gewöhnt, in der Nacht keinen Busen zu bekommen. Sie wacht häufig auf, Papa kann sie aber gut beruhigen und sie schläft wieder ein.
Neulich hatte sie Fieber und ich hab sie in der Nacht dann gestillt und bin bei ihr im Bett geblieben.
Die letzten Tage hat wieder Papa übernommen. Es klappt gut, aber ich hab gemerkt, dass auch nach einer Woche sobald die Mama im Bett ist, noch immer der Busen soooo extrem verlangt wird.

Ich weiß jedes Kind ist individuell, aber wie lange haben bei euch so Umstellungen gedauert? Irgendwann möcht ich ja wieder ins Elternschlafzimmer zurück…
Ich gebs ehrlich zu, ich glaub ich bin zu schwach, sie nicht an den Busen zu lassen, wenn sie weint. Ich fands stillen zwar oft anstrengend, aber mit Streicheln, Singen, nur Kuscheln, komm ich bei ihr nicht weit. Sie zieht mir das Leiberl runter und möcht uuunbedingt an den Busen. Wenn sie ihn nicht kriegt, wird es zum Drama.

Habt ihr Tipps/Ideen, wie wir weiter vorgehen sollen?

Ich hab mir gedacht, dass wir den Zwischenschritt mit Stillen im Kinderzimmer, bevor der Papa mit ihr schlafen geht, mal ausfallen lassen.
Bzw. bräuchte ich Tipps, damit sie mir nicht mehr an den Busen will in der Nacht 🙈Geht das Abstillen in der Nacht wirklich nur, wenn ich auch mit im Bett bin und strikt nein sage? 🙈

Danke euch 🙏

mala201

Kommentare

  • Ich stille Tandem und habe auch den großen noch nicht 100% abgestillt (ist jetzt 2 Jahre und 2 Monate alt).

    Aber, als der kleine Bruder kam wurde es für mich sehr schlimm.
    Vor der Geburt waren wir bei 2x stillen am Tag (plus gelegentliche Tröster) zum einschlafen. Nach der Geburt wollte er fast so viel wie das neugeborene und hatte sogar ein paar mal milchstuhl so extrem war es.

    Ich war am Ende mit meinen Kräften und habe mich wie eine versagerin gefühlt, weil ich es kaum ertragen habe. Ich wollte weniger - aber nicht aufhören.

    Schließlich sagte meine stillberaterin etwas wichtiges, was klick machte: wenn das Kind über meine eigenen körperlichen Grenzen geht (und das merkt das Kind, wenn es das tut) wird es das bei sich selbst auch zu lassen. Ergo: eine Grenze zu setzen, wenn ich nicht will, ist eine Komponente der Missbrauchsprävention!"
    Na bum, da war die Klatsche, die ich brauchte.

    Ich bin das dann schrittweise angegangen:
    Zuerst habe ich gesagt: okay, du darfst immer trinken, wenn du willst (und es passt). Aber ich entscheide wie lange.
    Zuerst habe ich es mit Timer gemacht (wenn es klingelt hören wir auf), doch auch hier habe ich erkannt - ich gebe meine Verantwortung und meine Bedürfnisse damit ab. ICH entscheide, wann ich nicht mehr will, nicht die Uhr.

    Also habe ich nicht mehr nach Zeit, sondern nach Gefühl. Schnell konnte ich es besser abschätzen und es war dann auch mal: okay, du darfst - aber nur 2 schlucke :D

    Da gab es dann auch oft Tränen- aber ich habe dann folgende Affirmationen zu ihm (und mir selbst) gesagt:
    Es ist mein Körper, ich darf entscheiden.
    Ich liebe es auch mit dir so eng zu kuscheln, nur stillen mag ich jetzt nicht.
    Es tut mir weh!
    Du darfst traurig oder wütend sein, ich bin für dich da!
    Du brauchst nicht die brust. Du brauchst die Mama, und die ist hier!

    Danach ging es recht leicht über zu - ich lehne auch die Frage nach der brust mal ab und sage direkt nein.


    Ohne dir ein schlechtes Gewissen zu machen, finde ich es nicht gut, dass du dich nachts aus dem Zimmer verbannt hast.
    Sie braucht dich ja - wieso sollte sie auf dich komplett verzichten, nur weil du ihr die brust nicht geben willst. Sie soll doch mit dir kuscheln können, mit dir sein können und merken: hey, Mama ist auch so für mich da und auch so ganz nah bei mir! Ich brauche die brust nicht, ich brauche meine Mama!

    Denke so: wenn sie erwachsen ist und eine Enttäuschung erlebt, möchtest du doch, dass sie damit umgehen kann.
    Dafür musst du dein Kind Enttäuschungen durchleben lassen. Und, dass jemand etwas nicht will, was man selbst gerade möchte- das scheint Lektion 1 bei 2 jährigen zu sein 🙈🤣
    Meiner Meinung nach, ist es das, was ein Kleinkind Vom Baby abhebt - es ist jetzt auch immer mehr Platz für die Bedürfnisse der anderen und die muss das Kind lernen einzuhalten ohne damit bestraft zu werden, dass derjenige dann gar nicht mehr da ist.
    Oceanholicrblumemala201TamaraNLaPausi
  • Super danke für deine Gedanken.
    Der Papa macht das echt gut und kuschelt mit ihr die ganze Nacht. Also da fehlt ihr sicher nichts, aber dennoch soll sie sich ja dran gewöhnen, dass auch bei mir der Busen nicht mehr zur Verfügung steht. Den Tipp mit auswärts schlafen hab ich von einer Bekannten. Der wurde es von einem Schlafcoach empfohlen 🤷🏻‍♀️

  • Liebe @Oceanholic,

    also meine große Tochter war damals 26 Monate als ich sie begonnen hab nachts abzustillen. Ich hab sie davor immer beim Einschlafen in ihrem Bett gestillt und bin aufgestanden, habe das Entkoppeln vom Stillen im Bett vorm Abstillen nicht gemacht, weil ich mir dachte, dass es dann zwei Umstellungen sind. So habe ich eine Unstellung und fertig. 😊 Ich hab ihr das eine Woche vorher jeden Tag gesagt, dass wir bald in der Nacht nicht mehr stillen und die Brust auch schlafen geht, wie wir. Zu dem Zeitpunkt hat meine Tochter es geliebt mit Schleichfiguren zu spielen, ich hab ihr das auch in einem Rollenspiel versucht zu vermitteln. Wir hatten eine Sau und ein Ferkel und wir haben das quasi jeden Tag nachgespielt. Es wurde Nacht und wenn das Ferkel dann an die Brust wollte, hat die Sau gesagt, dass es jetzt keine Milch gibt, da die Brust schläft und wenn es draußen hell wird, dann darf das Ferkel wieder trinken. 😉
    Und ich hätte es nie niemals gedacht, dass es ohne Tränen geht aber an dem besagten Tag, nach dem Zähne putzen, hab ich meiner Tochter erklärt, dass es heute soweit ist und die Brust ab heute auch in der Nacht schläft und zu meiner Überraschung hat sie zu meiner Brust: Gute Nacht, didi gesagt, und ist in ihr Zimmer marschiert. Hab ihr dann Wasser angeboten, das hat sie auch getrunken, danach hat sie kurz nach der Brust gejammert. Hab ihr dann nochmal gesagt: Mama ist da, wir können kuscheln, die Brust schläft und hab das immer und immer wieder wiederholt. Dann hab ich ein bisschen gesungen, sie gestreichelt und immer wieder auch gesagt wenn sie Durst hat, dann kann sie gern das Wasser trinken! Dann ist sie wirklich relativ rasch eingeschlafen. Ich war soooo unendlich stolz auf uns beide 🥺❤️ Es war dann wirklich nach 3,4 Nächten kein Thema mehr! Das erste Mal Stillen lies ich sie, sobald es draußen hell wurde, das für sie verständlich damals. Ist es dunkel - schläft die Brust. Ist es hell - darf sie stillen. Tagsüber gestillt haben wir noch bis September, da war ich mit dem zweiten Kind schwanger.

    Aja, ich hab beim Abstillen wirklich ur viel angezogen, auch eine Weste mit hohem Kragen damit die Brust nicht so leicht zu erreichen/riechen ist und es für die Maus leichter ist mit mir zu kuscheln.

    Alles Liebe für euren Abstillweg und ich denke wenn du wirklich den Entschluss fast, dann wird sie es spüren und es bestimmt gut klappen!

    Oceanholicmala201
  • Was ich noch schreiben wollte, ich hab nicht damit gerechnet, dass meine Tochter nicht weint. Denn ich finde es völlig verständlich und legitim dass sie ihre liebgewonne Gewohnheit, die sie seit der Geburt kennt, betrauert hätte. Aber ich hätte es durchgezogen. Sie weinen/schreien/protestieren lassen und immer wieder ruhig gesagt: Ich bin da, wir schaffen das!

    Also ich würde es so machen wie es für dich gefühlsmäßig am Besten ist und ich würd dem Ganzen jedoch wirklich viel Zeit geben, habe auch schon von Kindern gehört, wo die Umstellung einfach auch 2-3 Wochen gedauert hat. Mir war’s damals wichtig dass ich es selbst mache, da es unsere Stillbeziehung war, aber ich hab meinem Mann damals auch gesagt dass er vorbereitet sein soll, falls ich nicht mehr kann, damit wir uns abwechseln können.
    Oceanholicmala201
  • Ich habe meinen Sohn mit 22 Monaten abgestillt, allerdings bin ich da grad ins zweiten Trimester mit meiner Tochter gerutscht (also eventuell war die Milchproduktion da schon etwas heruntergefahren). Mein Sohn war allerdings auch ein Dauernuckler und es ging ihm gar nicht so ums Trinken, sondern mehr um die Nähe dahinter.

    Ich habe damals extra die Weihnachtsfeiertage gewählt, damit mich mein Mann ggf unterstützen kann. Wir brauchten dann jedoch auch zwei Anläufe. Beim ersten Mal habe ich ihn dann nicht mehr weinen lassen wollen 🙈 beim zweiten Mal, ein paar Tage später, habe ich dann erst direkt in seinem Bett entschieden, dass die Brust jetzt nicht mehr zum Dauernuckeln verwendet wird 😅 Ich habe ihm auch erklärt, dass es jetzt keine Bubu mehr gibt. Stattdessen wurde gekuschelt und er hat zum Nuckeln ein Fläschen Pre bekommen (das kannte er jedoch schon). Und es hat dann wirklich (auch zu meiner Verwunderung) ohne großes Gejammer geklappt.

    Ich finde den Ansatz von @behappy gut, dass die Mama diesen Schritt gehen muss. Also solange der Papa die Nächte übernimmt, versteht das Kind eventuell nicht, dass es nachts keine Brust mehr gibt. Bei Papa gibt’s ja nie eine Brust und sollte die Mama nach ein paar Nächten wieder im selben Bett schlafen, kann das Kind den Zusammenhang wohl noch nicht begreifen und verlangt dann wiederum die Brust.

    Aber es ist sicher nicht verkehrt, die Stillmahlzeiten nach und nach zu reduzieren. Ich habe damals nur noch hauptsächlich in der Nacht gestillt. Untertags hat mein Sohn schon recht brav gegessen. Eine Kollegin von mir hat aber zuerst in der Nacht abgestillt. Also so wie es sich für die eigene Stillbeziehung richtig anfühlt. Ich wollte nicht Tandemstillen und zwischen Abstillen und Geburt ein paar Monate vergehen lassen (damit mein Sohn nicht das Gefühl hat, dass seine Schwester ihm auch das wegnimmt), daher hat’s für uns mit 22 Monaten gut gepasst.
    Oceanholic
  • Einige Anregungen hast du eh schon bekommen, aber vielleicht helfen auch meine...

    Mein Sohn war etwas älter, aber ich denke, auch mit 21 Monaten können Kleine schon sehr viel verstehen.

    Bei uns war es ein langer Prozess (und noch nicht ganz vorbei, einmal am Tag vorm Bettfertig machen darf er noch und am Wochenende zum Mittagsschlaf - aber auch das werden wir demnächst weglassen), aber auch bewusst so gestaltet. Ich hätte die jeweiligen Schritte auch schon schneller hintereinander machen können. Wichtig ist aber meiner Meinung dabei, dass das Kind sich an den vorigen Schritt gewöhnt und diesen akzeptiert hat, bevor man den nächsten Schritt macht.

    Bei uns war's bisher so:
    - Mit ca. zwei Jahren nur noch daheim stillen und nach dem Abholen in der Garderobe in der Krippe. Ich hab ihm das so ca. eine Woche vorher angekündigt. Es gab sehr viel Protest bei den ca. ersten zwei Malen, aber er hat's schnell akzeptiert.
    - Mit ca. 27 Monaten hab ich dann das Stillen in der Garderobe aufgehört. Ich dachte, dass es extrem schwierig sein wird und er hat auch die ersten paar Tage stark protestiert und geweint, aber auch das dann schnell akzeptiert. Ich musste halt in den ersten Wochen immer sofort heim mit ihm, damit er da stillen konnte. Ich hab ihn immer begleitet und Zeit gegeben, wenn er geweint hat, aber ihm auch klar und liebevoll erklärt, dass ich das jetzt nicht mehr möchte.
    - Mit ca. 33 Monaten hab ich nachts abgestillt. Auch wieder mit ca. einwöchiger Vorankündigung ("noch drei Nächte ", "noch zwei Nächte", usw.). Mir war wichtig, dass ich das mache und nachts bei ihm bin, weil es unsere Stillbeziehung ist. Außerdem hab ich schon von Eltern gehört, bei der der Papa das übernommen hat und wenn dann die Mama da war, wollte das Kind doch wieder stillen. Weil es es eben nicht anders kannte bei der Mama. Kurzum: es ging relativ problemlos, da war ich sehr überrascht. In der Früh (ab ca. 6, seine normale Aufstehzeit) durfte er dann wieder, und auch tagsüber. Er forderte es tagsüber mehr ein, was auch ganz normal ist.
    - Ein paar Wochen später wachte er plötzlich immer sehr früh auf (ca. 5 oder früher), war total außer sich, weil er schon stillen wollte (ich aber wollte, dass er weiterschläft und erst stillt wenn wir aufstehen). Er steigerte sich total rein und weinte immer sehr viel. Ich merkte, dass einfach "Aufstehzeit" zu abstrakt für ihn war und er klarere Regeln brauchte. Ich ließ also nach einiger Zeit das Stillen in der Früh weg (erklärte ihm auch, dass ich nicht mehr mag, weil es einfach nicht funktioniert, usw.). Es funktionierte erstaunlicherweise nach wenigen paar Tagen total gut, er akzeptierte es, schlief wieder länger und wenn er früher aufwachte, war er ruhig und steigerte sich nicht mehr rein.
    - Ich ließ ihn tagsüber noch eine zeitlang nach Bedarf stillen, wollte dann aber nicht mehr so häufig. Tagsüber hab ich ihm entweder gesagt, dass ich grad nicht möchte (er akzeptierte es meistens auch, auch wenn es oft zuerst Protest gab). Dann pendelte sich zu Mittag am Wochenende (also wenn er nicht im Kindergarten ist) und abends vorm Bettfertig machen ein. Diese zwei "Regeln" versteht er sehr gut, sie sind besonders klar.

    Kurzum, meine Learnings und Tipps sind:
    - Als Mama das Abstillen (auch nachts übernehmen), liebevoll begleiten, usw. Es ist eure Stillbeziehung und in dem Alter können sie schon sehr gut zwischen Mama und Papa (und was bei wem geht) unterscheiden.
    - Klare Regeln aufstellen, wann gestillt werden darf/wann nicht.
    - Den nächsten Schritt immer ein paar Tage/eine Woche vorher ankündigen.
    - Aushalten. Kinder protestieren oft, weinen oft. Liebevoll dasein für das Kind (gern darf natürlich auch der Papa mal trösten) und begleiten, und das Weinen halt auch aushalten. Es ist ein großer Abschied für das Kind, das darf sein.
    - Klar erklären (und das auch selber so fühlen!), warum du jetzt nicht mehr stillen (oder nicht mehr in der Nacht/im Kindergarten/usw.) willst. Dein Kind vertraut dir, wenn du etwas klar sagst, dann weiß es (auch wenn es ihm nicht gefällt), dass das richtig so ist - weil das auch deine Grenzen sind.
    - Es ist kein Problem, wenn du einen Schritt zurück gehst, wenn du merkst, es geht für euch beide nicht. Also wenn du z.B. das Stillen in der Garderobe beenden möchtest, aber es absolut nicht klappt, und es für dich okay ist, das noch eine Zeit lang zu machen, dann mach es. Probier es einfach noch einmal später.
    Oceanholicmala201
  • Wir stillen nachts schon seit Monaten nicht mehr. Bei uns hat auch der Papa übernommen. Die kleine kam in ihr Zimmer (vorher nur Familienbett) und er ging mit ihr schlafen. Immer nachts, wenn sie aufgewacht ist, ging er zu ihr ins Bett kuscheln und teilweise Wasser anbieten. Anfangs konnte ich auch nicht zu ihr Nachts, weil sie immer nur den Busen wollte, wenn ich da war. Aber nach einigen Wochen hat sich das gelegt.

    Mittlerweile ist es egal, wer sie schlafen legt (ich nach wie vor mit einschlafstillen), und auch egal, wer nachts beim aufwachsen zu ihr geht. sie akzeptiert es, dass es nachts nicht gestillt wird. Sie fragt zwar schon immer noch nachts danach und ich antworte ihr: nein jetzt nicht, jetzt schlafen wir, morgen kannst du wieder. Und das passt dann für sie.
    Ein paar mal war sie auch wieder im Familienbett, liegt die ganze Nacht neben mir und es klappt. Nur 1 mal wurde ich „rückfällig“, weil sie so bitterlich geweint hat als sie krank war, musste sie einfach sofort an die Brust legen, weil sie mir so leid tat 🥺 und das ist auch schon ne Zeit her und hatte keinen negativen Einfluss darauf, dass wir nachts nicht mehr stillen (obwohl mich das Wundert).

    Also ich würde einfach noch dabei bleiben, wie ihr es jetzt macht und ihr es einfach immer wieder erklären, vorm schlafen gehen und auch nachts, wenn sie aufwacht.
    Oceanholic
  • bearbeitet 7. Februar, 20:26
    Danke, da kann ich mir einiges mitnehmen.
    Heut hat es bei mir schon mal ohne Einschlafstillen funktioniert. Zuerst im Kinderzimmer stillen, dann rübergehen ins Familienbett. Sie wollte an den Busen, aber ich hab ihr, wie heut schon den ganzen Tag über, erklärt, dass wir im Familienbett nicht mehr stillen, auch nicht in der Nacht, denn da ist es finster und wir haben die Augen zu und schlafen. In der Früh,wenns hell draussen ist, darf sie wieder. Sie hat ein paar Mal genickt und das wars. Hat gleich eingeschlafen ❤️ Bin gespannt auf die Nacht.
    behappysabsie4517blackcherry1991almarSelina1234Lila2022rblumemala201
  • Das klingt ja super! Drück euch die Daumen dass es weiterhin so gut klappt 😊
  • @Oceanholic super. Wir sind heute bei Nacht Nummer 6 mit dieser Gordon Methode. Zwischen 23 und 6 Uhr bekommt unser kleiner (18 Monate) keine brust mehr. Klappt echt such besser als ich dachte. Erste Nacht war noch schwierig, aber jetzt sucht er gar nicht mehr die Brust, sondern kushxdlt nur noch nachts und freut sich in der früh dann immer voll haha. Bin gespannt, sie es sich weiter entwickelt.

    Einziges Thema: wir legen ihn in seinem Bett nieder, damit wir das Schlafzimmer abends noch für uns haben. Wen er wach wird (oft gegen 1) holen wir ihn dann zu uns, wo er bis morgens mit uns schläft. Allerdings kommt mir vor, dass er durch den Ortswechsel immer sehr munter wird. Sollten wir ihn lieber bei ihm im Bett beruhigen? Oder dich auf unseren Komfort verzichten und ihn im Familienbett niederlegen?

    Lg
  • @mala201 das ist denk ich so zu entscheiden, wie es für euch am angenehmsten ist.

    Wir haben ein familienbett. Die kinder schlafen also bei uns ein und wir legen uns dazu, wenn wir auch schlafen gehen. Für uns passt es gut. Baby kann ich so super stillen, der Große sieht uns. Kuschelt sich ran, oder sagt was er braucht und alle schlafen weiter (ich würde morgens wahrscheinlich vor Müdigkeit Umfallen, wenn ich aufstehen müsste) ich kann dann schlecht wieder einschlafen und habe mit nachts aufstehen so meine probleme. :D

    Wie wach wird er denn?
    Ist es euch lieber er bleibt in seinem Zimmer und gewohnt sich schon langsam daran dort ganz zu schlafen? Dann würde ich anfangen mich einfach zu ihm zu kuscheln (entweder bleibt man den rest der nacht dort oder schleicht sich dann wieder raus). Wenn ihr aber noch nicht wollt, dann so lassen wie es ist oder eben die ganze Nacht ins Eltern Bett. Das könnt nur ihr wissen, was für euch gut tut 🙂
    mala201
  • @mala201 Stillst du ihn dann um 23 Uhr nochmal? Oder früher?
    Wir haben übrigens ein Familienbett.
  • @Oceanholic ich still ihn zw 23 und 6 Uhr nimmer. Sonst wie er wach wird. Also wenn er zb um 22:45 nochmal wach wird bekommt er was und wenn erst um 24 dann nicht... Ich sag ihm das immer dazu. Ich weiß aber, dass es wirklich nur Nähe ist, weil er bei Oma auch komplett ohne stillen oder Ersatz Milch klarkommt. Er wird fast immer vom Papa niedergelegt und dann meist um 1 erst wach. Das letzte mal trinken ist dann meistens so um 19 Uhr nach dem Abendessen.
    Jetzt haben wir schon a Woche und er sucht nimmer nachts und wird immer ruhiger :) aber in der früh checkt er dann das er wieder trinken kann und gfreit sich 😊
    Ich glaub wir lassen es jetzt so mit nachts zu und holen und erster Schlafblock bei ihm im Bett.
    behappyOceanholic
  • 16 Nächte und einmal bin ich jetzt eingeknickt und hab ihm um 5 statt erst um 6 was gegeben, nachdem er um vier wach wurde und ich ihn eine h lang nicht mehr zum einschlafen bewegen konnte... Es ist definitv eine Verbesserung beim schlsf zu merken und für mich schon sehr fein, dass ich nicht mehr die ganze Nacht beansprucht werd, aber ein Wundermittel ist es auch nicht l. Er hängt halt abends und in der früh jetzt sehr an mir. Aber ich kann's trotzdem nur empfehlen.

    Hat jemand Erfahrung mit Nippel abkleben zum abstillen? Hab das jetzt paar mal gelesen, dass das Grad bei so 1.5 oder 2 jährigen wohl gut funktioniert hat, dass die Nippelund somit das trinken wohl "verschwunden" sind und sie dann nicht mehr danach gefragt haben? Würde mich interessieren ob das gut geht... 😊
    Oceanholic
  • Ich merk jetzt immer mehr, dass es mit tagsüber auch nervt, dass die Nippel mehr und mehr echt wehtun beim Trinken und ich nicht ständig angegrapscht gehauen gezwickt oder gebissen werden will....
    Oceanholic
  • bearbeitet 22. Februar, 20:19
    @mala201

    Bei uns hat es auch ein paar Tage einigermaßen geklappt, aber meine Kleine hat sich dann RSV eingefangen und das hat wieder alles zunichte gemacht. Ich hab mich auch angesteckt, da war es mir zu mühsam das durchzuziehen. Jetzt war sie 3 Tage gesund in der Krippe u heut hustet sie schon wieder und will nicht vom Busen weg 😕😣

    Ich versteh dich voll. Finds jetzt nach den paar Tagen Stillabstinenz auch voll unangenehm sie jetzt wieder dranhängen zu haben 🙈
    mala201
  • Ohje, ja irgendwie ist nie der perfekte Zeitpunkt. Entweder hat das Kind was oder der Papa (will seine Unterstützung zur Entlastung) oder ich haha. Grad ist mein Mann wieder krank, der kleine so lala fit und ich halt übermüdet...
    Ich möcht halt auch einfach gern mal wieder meinen Zyklus nach 28 Monaten... (Schwangerschaft plus seit der Geburt keine einzige Blutung gehabt...). Hätte selbst nie gedacht, dass ich mir das mal herwünsche, aber einfach um zu wissen, dass e alles passt und ein zweites - zumindest theoretisch möglich wäre :P

    Gute Besserung deiner kleinen und dir!!
    Wie oft trinkt sie so generell?
  • @almar hab gerade deine Infos nochmal gelesen. Spannend ich habe mir ja als Zeitfenster nachts von 23 bis 6 Uhr gesetzt in dem ich nicht Stille und beobachte gerade auch, dass es nach ca 2 Wochen so ist, dass er tendenziell immer früher munter wird - wohl, weil er weiß, dass es dann wieder was gibt. Wohingegen er wenn er um 24 Uhr munter wird gar nicht mehr sucht. Dann werde ich das wohl auch auf "erst nach dem Frühstück" auslagern... Danke dir 😊
  • bearbeitet 22. Februar, 21:13
    Haha, ich hab meine Tage auch noch nicht. Vermisse sie aber auch nicht 😅



    Danke dir 🙏 Gestern Nacht war sie gefühlt ab 3 nur noch am Busen 😣 Tagsüber sicher mind 4 mal, obwohl sie von 8.30 bis 14.00 Uhr in der Krippe ist. Wenn ich sie abhole ist das erste was sie möchte, der Busen - und das gleich in der Garderobe. Sie kriegt einen richtigen Weinkrampf wenn sie ihren Babu nicht bekommt. Echt schlimm - für uns beide 😅🙈
    mala201
  • Meiner will ihn seit neuestem ständig halten. Sobald ich ihn auf dem Arm hab wandert seine Hand in meinen BH. Richtig unangenehm wird's dann wenn er dann da rumzuzelt. Und wenn ich das unterbinden folgt natürlich sofort ein Wutanfall Kategorie "jemand sticht das Kind ab"..
    Wenn ich einen rollkragen anzieh, probiert es es ja auch gern von unten her, richtig nice.
  • bearbeitet 23. Februar, 07:16
    Mann, ich beneide alle Langzeitstillerinnen, die ihre Tage noch nicht haben. Ich hab sie nach ca 3 Monaten bekommen trotz vollstillen 😖 wie schön wär es, wenn ich sie die letzten 21 Monate nicht gehabt hätte 😍😅
  • @mala201 Bei meinem Sohn war's auch so, dass er nachts nicht danach fragte und nicht wirklich wach wurde (außer er war krank, dann kam es vor). In den Morgenstunden kommt halt eine Leichtschlafphase, sie sind schon größtenteils erholt (da schon lange geschlafen) und da fängt dann Körper und Kopf auch wieder langsam zu arbeiten an. Kennt man von sich selber ja auch, dass man da oft schon ins Nachdenken kommt, v.a. wenn was Aufregendes ansteht, einen was beschäftigt, usw.
    Bei meinem Sohn war das definitiv so und deshalb wurde er immer so früh wach und wollte stillen. Nachdem ich das morgendliche Stillen weg ließ, wurde es wieder besser und seither schläft er wieder bis zu seiner normalen Aufstehzeit.
    mala201
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