Nächtliches Weinen bei Kind 14 Monate

Liebe Eltern,

Wir erleben seit ca. zwei Wochen viele schlaflose Nächte. Unser Sohn ist 14 Monate alt und schläft bei uns im Bett und wird nach Bedarf gestillt.
Jetzt wacht er seit einiger Zeit ständig nachts auf und weint und rollt herum. Er ist dabei nicht wirklich munter kommt mir vor aber er sucht dann meist die Brust und wirft sich herum... Das spielen wir sicher 6-8 Mal pro Nacht und jedes Mal sind wir natürlich munter.

Er bekommt gerade seine oberen Eckzähne, aber seit zwei Wochen?!...
Ich dachte, vielleicht träumt er schlecht oder hat mal Wachstumsschmerzen aber wie gesagt.... Seit zwei Wochen?!... Da ist für mich keine Erklärung mehr schlüssig.

Kennt das jemand? Hat es von alleine aufgehört?

Untertags ist er gut drauf und schläft ein bis zwei Mal. Da merke ich keinen Unterschied.

Danke für eure Antworten.

Kommentare

  • Mein Sohn ist auch 14 Monate alt und wir haben das jetzt auch gerade. Hat aber erst vor 3 Tagen angefangen und bei ihm sind jetzt die unteren zwei Backenzähnene halb durchgebrochen. Also denke bei uns liegts definitiv an den Zähnen.
    2 Wochen ist halt schon lange :/ kann da leider nicht mehr beisteuern.
    Ich drück die Daumen, dass es bald besser wird!! 🍀
  • Tilda93Tilda93

    311

    bearbeitet 6. Februar, 20:49
    @Elisabeth90 mein Jüngster ist ebenfalls 14 Monate alt und wir hatten das vor allem im Zusammenhang mit Zähnen.. das nächtliche Weinen/Schreien ging fast durchgehend von 6-12 Monaten, da hat er nonstop Zähne bekommen (er hat schon 12).. mindestens 1-2 Mal pro Nacht
    ich habe ihm, wenn es besonders schlimm war, Nureflex gegeben, und das hat auch sichtbar geholfen
    er weint aber auch manchmal, wenn er nicht gerade einen Zahn bekommt.. bei ihm hängt das Weinen auch damit zusammen, dass er noch nicht fertig geschlafen hat, also er müde ist.. wird er dazwischen munter, weint er immer. Ist er ausgeschlafen, schlägt er die Augen auf und plaudert fröhlich

    ich glaube, ganz sicher wissen es Eltern oft nicht, aber man hat dann schon eine Ahnung, wenn sich was wiederholt

    es ist sehr zehrend und ich kann nachfühlen wie es dir geht.. durchhalten!! 😌
  • Tilda93 schrieb: »
    @Elisabeth90 mein Jüngster ist ebenfalls 14 Monate alt und wir hatten das vor allem im Zusammenhang mit Zähnen.. das nächtliche Weinen/Schreien ging fast durchgehend von 6-12 Monaten, da hat er nonstop Zähne bekommen (er hat schon 12).. mindestens 1-2 Mal pro Nacht
    ich habe ihm, wenn es besonders schlimm war, Nureflex gegeben, und das hat auch sichtbar geholfen
    er weint aber auch manchmal, wenn er nicht gerade einen Zahn bekommt.. bei ihm hängt das Weinen auch damit zusammen, dass er noch nicht fertig geschlafen hat, also er müde ist.. wird er dazwischen munter, weint er immer. Ist er ausgeschlafen, schlägt er die Augen auf und plaudert fröhlich

    ich glaube, ganz sicher wissen es Eltern oft nicht, aber man hat dann schon eine Ahnung, wenn sich was wiederholt

    es ist sehr zehrend und ich kann nachfühlen wie es dir geht.. durchhalten!! 😌

    Hallo,

    uns geht es hier mit 16 Monaten genau so wie von Tilda beschrieben. Es ist nicht jede Nacht aber schon sehr oft. Ich glaube, ich habe mich schon daran gewöhnt.

    Es sind alles immer nur Phasen, nicht vergessen.

    Wir schaffen das!

    LG
  • Vielen lieben Dank für eure Nachrichten und euren Zuspruch!! :)

    Das hilft tatsächlich ein bisschen. Vielleicht sind es wirklich (nur) die Zähne?!

    Ich frage mich, wie man daneben Arbeiten gehen soll...
    Ich hoffe, dass es auch bei euch besser wird, sobald mal alle Zähne da sind
  • Bei meiner Tochter ist es genauso wenn sie Zähne bekommt. Das unruhige Schlafen geht solange bis die Zähne durchs Zahnfleisch gekommen sind 🥴

    Die Eckzähne sollen auch die schlimmsten Zähne sein. Ich hoffe sie sind bald draußen und ihr habt dann wieder ruhigere Nächte 🍀
  • Danke!!
    Die Spitzen sind schon durch. Vielleicht haben wir es bald... :)
    Bimi
  • Hallo liebe Elisabeth, wir hatten/haben das auch mein Sohn ist 16 Monate wird bald 17 Mon. Bei uns hat es angefangen so richtig « auszuarten » mit 12 Monaten & dann kam immer wieder was.
    Zum einen denke ich auch es liegt an den zähnen, da tut sich sehr viel momentan. Zum anderen tut sich in der Entwicklung auch richtig was im Moment.
    Also bei uns war es diese Kombi plus dann hin und wieder ein Infekt, sodass es gefühlt seit er 1 Jahr alt geworden ist so wild hergeht nachts…
    Ich bin mir aber auch sicher es kommen wieder bessere Nächte auch bei dir.
    Momentan geht’s bei uns wieder einigermaßen…jedoch gebe ich die Flasche weil ich extreme Probleme hatte…
    Ich bin mir sicher, dass es beim stillen doch etwas anders ist….es kann auch sein, dass es fordernder ist. Denn meiner bedient sich sozusagen selbst an der Flasche bis diese leer ist & bekommt dann halt eine neue….
    Und ich bekomme es teilweise dann nicht mit wenn er ewig an der Flasche rummacht. ( Bitte nicht judgen/ habe schon alles mögliche probiert zum abgewöhnen, aber keine Chance, warte da jetzt noch).

    Jedoch ist stillen in meinen Augen die goldene Milch… das beste was das Kind bekommen kann. Solange du klar kommst und es dir psychisch gut geht mach weiter so, du schaffst das ! Du machst das ganz toll. Sollte es psychisch nicht mehr vertretbar sein, kannst du immer noch weiter denken.

    Ich weiß jedoch auch, dass durch stillen vermehrt stress Hormone ausgeschüttet werden ( das gehört einfach dazu wir brauchen diese Hormone/Prolaktin um überhaupt Milch produzieren zu können. Das ist von der Natur aus so.

    Das heißt ich denke die Kinder « stressen » uns quasi damit wir die Milch produzieren können die sie brauchen, das war schon seit Jahrhunderten so….( nach der Geburt und auch in der ersten Zeit Nach der Geburt ist der Prolaktin Spiegel allgemein hormonell bedingt sowieso erhöht, daher bekommen wir Frauen auch erstmal keine Tage etwa ab 6 Monaten kann der Spiegel etwas zurück gehen )

    Zudem muss das Kind die Milch immer wieder anregen.

    (Und dem Kind ist es da eigl egal ob es Brust oder Flasche bekommt weil es das nicht versteht. )

    Vielleicht hilft dir das auch etwas dabei es noch mehr anzunehmen.

    Ich tu mir selbst sehr schwer, denn ich habe sowieso ein forderndes Kind & oft fühlt such fast jeder Tag an wie ein Kampf.

    Aber das hilft mir immer ein bisschen zu verstehen warum das so ist.
  • Danke, Anna, für deine Worte. Das klingt langwierig, wenn die Situation bei euch nun schon seit Monaten so geht... Da wird mir ein bisschen Angst und Bange.

    Ich habe den Eindruck, dass es minimal besser geworden ist, aber er ist so unruhig. Und jetzt in der Phase in ein eigenes Bett oder Zimmer fände ich einfach zu hart. Er braucht mich ja offenbar.

    Die Flasche nimmt unser Kleiner nicht mal. Das ist immer ein Terror, das habe ich schon abgeschrieben...

    Puh, zumindest weiß ich nun von euren Erfahrungen, dass es normal ist und nicht irgendetwas völlig schief läuft bei uns. Das hilft mir enorm!!!

    Danke.
  • AnnaSBAnnaSB

    22

    bearbeitet 13. Februar, 10:36
    Ja bei uns denke ich, dass es auch ein extrem Fall ist.
    Unser Sohn hebt sich auch total ab von anderen Kindern ( habe noch nie so ein aktives Kind wie ihn kennenlernen dürfen). Ich denke, dass spiegelt sich auch in der Nacht wieder bei ihm….

    Es kommt meiner Meinung nach auch extrem auf das Temperament des Kindes an…
    Ist das Kind allgemein sehr aktiv oder neigt eher zum unruhig sein, kann das Nachts natürlich auch leicht der Fall sein:

    Aber iwo ist es auch normal….man macht halt immer weiter. Mach einfach weiter, du schaffst das ❤️


    Ja mit stillen ist es auch feiner wenn er in deiner Nähe ist, geht doch viel unkomplizierter 😊🌸

    Nimmt dein Kind den Schnulli?
    Meine gute Freundin stillt ihr Kind & fährt ganz gut mit Schnulli geben in der Nacht bzw. Es liegen ganz viele schnullis herum die nimmt sie sich selbst & dann muss sie nicht so oft die Brust geben.

    Mein Sohn hat leider nie den Schnulli genommen, bzw hätte ich da wahrscheinlich von Anfang an kosequenter sein müssen. Die erste Zeit hing er nur an der Brust…. Ewiges, stundenlanges Clustern…und Schnulli geben war Terror…daher hatte ich die Nerven nicht….

    Naja in meinem Fall kann man die Zeit leider nicht zurück drehen.. hätte ich die Möglichkeit würde ich alles nocheinmal durchmachen egal wie hart es war aber ich würde das stillen so gerne nocheinmal machen….

    Vielleicht darf ich es irgendwann bei einem 2. Kind nocheinmal erfahren 💔das wär schon ein großer Wunsch von mir.

    Noch eine weitere Freundin von mir hat 2 Kinder beide sehr lange gestillt bis 2,5 bzw das jüngere stillt sie immer noch. Wir tauschen uns sehr viel aus & sie sagt mir auch wie angestrengend es ist. Ihr Sohn verwendet ihre Brust auch sehr viel zum Nuckeln nachts & ihr geht’s genauso wie dir. Da merke ich schon wie anstrengen das stillen auch ist. Es ist schwierig hat alles seine vor und Nachteile. Der Große Vorteil ist einfach die Muttermilch ist und bleibt das beste & die Nähe die man sich gegenseitig gibt ist unbezahlbar.

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