Sparpläne für Kinder

Hallo meine lieben, und zwar möchte ich langsam für meinen Sohn etwas Geld ansparen für die Zukunft.
Zb als Geschenk von mir wenn er mal ausziehen sollte, oder zum Abschluss usw.

Jetzt ist er 4 Jahre alt und möchte wirklich langsam beginnen.

Jetzt wäre meine Frage, habt ihr ein Sparbuch bei der Bank? Oder eine Versicherung? Kennt ihr vielleicht Oskar mit ETFs sparen?
Könntet ihr mir denn etwas empfehlen was denn am besten wäre ?

Kommentare

  • Wir haben nur einen Bausparer seit der Geburt und ein Sparkonto.
    Louise18
  • Für unsere zwei Kinder haben wir jeweils ein Depot angelegt bei OWN 360 bzw jetzt heißt das Sunrise. Dort geht monatlich ein fixer Betrag hin und wenn Geburtstag oder Weihnachten etc ist, wird extra eingezahlt. Man kann jederzeit an das Geld ran und dem Sparplan jederzeit anpassen.
    Louise18
  • Wir haben für alle 3 Kinder einen Fonds eingerichtet und für die Großeltern Bausparverträge.
    Wir überweisen monatlich auch einen Fixbetrag hin. Haben uns hier sehr gut von der Bank beraten lassen um das Risiko zu streuen.
    Fix ist dass die Kinder es nicht zum 18. Geburtstag bekommen, sondern dann wenn die erste Wohnung/Auto/Führerschein kommt.
    Louise18Fitnessgirl
  • Wir haben einen ETF Sparplan seit Geburt. Er bekommt es dann mal wenn er auszieht.
    Louise18
  • bearbeitet 13. Juli, 13:35
    Unsere Kinder haben Sparkonten, Bausparer, private Pensonsvorsorge und ein Depot. Andere Familienmitglieder haben auch noch diverse ETFs. In Summe wird das eine beachtliche Summe sein, die garantiert erst zu Hochzeit oder Hausbau verschenkt wird. Die Pensionsvorsorge können sie zu Berufsbeginn selbst weiter zahlen und das Sparkonto wird dann für zB Führerschein oder ein Austauschjahr sein.

    Ich würde es aufteilen - zB einen ETF Sparplan und ein täglich verfügbares Sparkonto. Bei der DADAT Bank zB bekommt man für Taggeld derzeit 2,6% Zinsen, ist nicht so schlecht.
    Louise18
  • Wir haben uns für die Kombination aus privater Krankenversicherung und etf entschieden.

    Die KV deswegen, weil so die Beträge als erwachsener nicht so hoch sind, da keine gesundheits Überprüfung stattfindet und berücksichtigt wird, dass bereits viele Jahre gezahlt wurde. Auch zahlt es sich bereits jetzt gut aus, weil ich schon merke, dass die kinder eine bessere "Behandlung" erfahren.

    Etfs weil wir uns hier für eine Langzeit sparvariante entschieden haben. Leider ist es in Österreich nicht so leicht, auf die kinder etfs auszustellen. Entweder im Ausland aufs kind aufsetzen oder auf die eltern und ggf in einem Testament Festhalten. Wir zahlen hier keine Unsummen ein - 50€ je Kind pro Monat jetzt am Anfang. Wir haben die Verwandten angewiesen lieber auch mal etwas Geld zu schenken, was wir dort anlegen, statt die 100. Spielsache.
    Fitnessgirl
  • Wir haben für den Großen (bald 2,5 Jahre jung) einen Bausparer, eine fondsgebundene Lebensversicherung sowie ein Sparefroh Konto bei der Ersten Bank (hier haben wir ein 50,- Startguthaben im BabyForum gewonnen). In die ersten beiden Produkte zahlen wir monatlich ein. In das Sparefroh Konto wird zu Anlässen eingezahlt.

    Für die Kleine (2 Wochen jung) werden wir vorerst nur das Sparefroh Konto anlegen und dort monatlich einzahlen. Da gibt’s aktuell bis 3.000,- 3% an Zinsen.

    Aufgrund der Krisen der letzten zwei Jahren hatten wir bei der Lebensversicherung schon erste Verluste. Zudem zahlen wir da eine Art Bearbeitungsgebühr bzw. einen Ausgabeaufschlag.

    Aktuell sind die Sparzinsen aber ja nicht allzu schlecht, somit bleiben wir bei der Kleinen jetzt bei der sicheren Variante, also dem Sparkonto. Wenn wir die 3.000,- übersteigen, werden wir uns noch ein zweites Produkt, vermutlich ein klassisches Taggeldkonto wie Dadat oder Santander, raussuchen.
    Tess
  • Wir sparen nicht extra für unsere Kinder. Sie haben ihre Sparkonten, auf die die Geldgeschenke kommen. Aktuell gibt es wieder Sparzinsen, d.h. wir legen ihr Geld auf Kapitalsparbücher an. Zum Glück sind wir in der glücklichen Lage, dass wir selbst einiges wegsparen können. Da wird schon was übrig bleiben für die Kinder. 😊
    dina0511
  • Wir haben auch ETFs mit wenig Risiko. Und von Opa hat unser Kleiner ein paar Einzelaktien bekommen. Macht für mich aktuell am meisten Sinn und man ist nicht wie zb beim Bausparer an einen Zeitraum gebunden :)
  • @Louise18 ich bin mit dem ETF Sparplan bei Flatex. Oscar ist in Ö soweit ich weiß nicht steuereinfach, dann musst du das selbst einreichen mit der Steuererklärung.

    Ich hab mich dazu entschlossen kein Depot auf die Kinder zu machen sondern auf mich. Dann bekommen sie das Geld in einer Phase wo es meiner Meinung nach Sinn macht. Nicht jeder 18jährige geht gut mit Geld um.
    Selina1234ThessiFitnessgirl
  • @itchify so hab ich es auch - bei flatex. Und wir entscheiden quasi, wann sie es bekommen, finde ich super so :)

    Auch habe ich vergessen zu erwähnen- die Oma schenkt den Kindern immer eine Goldmünze zum Geburtstag. :) ist ja auch eine Anlage :)
    Louise18
  • Danke euch vielmals für eure Infos und Tipps! Das hilft mir definitiv weiter bei der Entscheidung.

    Ehrlich gesagt und es ist mir auch etwas unangenehm ich kenn mich mit meinen 24 nicht wirklich viel aus, wo die Unterschiede zwischen depot, Bausparvertrag Lebensversicherung usw. bestehen. Da muss ich mich noch einiges rein lesen.

    Danke euch ❤
  • @Louise18 Ehrlich gesagt geht es mir mit meinem 31 Jahren auch nicht anders und ich hatte vor drei Wochen zwei super Beratungsgespräche bei meiner Bank. Lass dir einfach alles ganz in Ruhe erklären und scheue nicht davor zurück, tausend "doofe" Fragen zu stellen. 😊
  • @Louise18 Das sind einfach unterschiedliche Formen der Veranlagung, manche sicherer, andere risikoreicher.

    Ein Depot ist ganz salopp gesagt das Konto, in dem du deine Fonds oder Aktien lagerst bzw. über das du diese einkaufst und verkaufst 😅 Eine Aktie ist ein finanzieller Anteil an einem Unternehmen, während ein Fonds aus ganz vielen verschiedenen Aktien (und/oder Anleihen) besteht und so das Risiko auf viele verschiedene Unternehmen gestreut wird.

    Wir haben eben eine fondsgebundene Lebensversicherung. Da wird in einen Fonds investiert und nach einer vereinbarten Laufzeit wird dann der eingezahlte Betrag (abzüglich Verlust oder zuzüglich Gewinn) ausbezahlt.

    Ein Bausparvertrag ist ein staatlich gefördertes Sparprodukt, in dem deine Einlagen sehr sicher, aber auch nicht sehr rentabel sind. Da gibt’s also wenige Zinsen. Dafür gibt’s eine Bausparprämie, die aber auch nicht besonders sicher ist. Da wird meist auf 6 Jahre veranlagt und man kann sich das Geld zwar vorzeitig auszahlen lassen, aber verliert dann einen Teil der Prämie/Zinsen, es sei denn man braucht das Geld für Wohnraumschaffung oder so.

    Ein Taggeld- oder Festgeldkonto ist wiederum ein Sparprodukt, in dem deine Einlagen auch recht sicher sind und du einen vereinbarten Zinssatz bekommst. Also eine Art Kredit, die du dem Bankinstitut zur Verfügung stellst. Also das Taggeldkonto ist einfach ein normales Sparkonto (da gibt’s auch eigene Kinderkonten), welches jede Hausbank mit einem Girokonto mit anbietet und auf das man jederzeit Zugriff hat bzw. das was früher ein Sparbuch war. Die großen Banken bieten aber meist recht schlechte Konditionen. Bei Durchblicker kann man die Sparkonten zB ganz gut vergleichen.

    Bei einem Festgeldkonto wird (im Gegensatz zu einem Taggeldkonto) das Geld aber fix für einen vereinbarten Zeitraum angelegt und man bekommt es erst wieder, wenn dieser Zeitraum vorüber ist. Dafür gibt’s hierfür momentan auch ganz gute Zinsen. Das lässt sich über Durchblicker ebenso gut vergleichen 😉

    Allerdings haben wir aktuell auch eine sehr hohe Inflation (6-7%). Dadurch verliert somit das Geld jedes Jahr an Wert (du bekommst für dein Erspartes jedes Jahr weniger an Waren). Also auch wenn man 3-4% an Zinsen erhält, ist das Geld dennoch weniger wert. Deshalb investiere viele Personen in Fonds, Aktien, ETF Sparpläne, da man nur so mehr als die vereinbarten Zinsen erhalten kann. Aber die Betonung liegt eben auf KANN. Man kann mit risikoreicheren Anlagen natürlich auch mehr verlieren.

    Es empfiehlt sich sicher, sich ein wenig beraten zu lassen. Allerdings würde ich da auch ein wenig aufpassen. Die Banken und die “Finanzexperten“ möchten natürlich ihre Produkte an den Mann (oder die Frau) bringen und beraten meist nicht unabhängig. Also nicht gleich beim erstbesten Angebot zuschlagen 😉
    mirami
  • Für das Thema ETF kann ich den Blog Madame MoneyPenny empfehlen. Hier mal durchlesen von einer Seite zur nächsten. Man lernt wie die Börse funktioniert, was etfs sind, wie man Risiko für sich bewertet etc.

    Eine Beratung hatten wir mal in Anspruch genommen uns aber dagegen entschieden. Wichtig finde ich hier den Spruch "Wenn die Beratung kostenlos ist, bist du das produkt" wenn, würde ich also für eine Beratung bezahlen, und gucken, dass der Berater keine Provision erhält von dem Anbieter.
    Uns wurde extrem ans Herz gelegt (auch wegen der corona pandemie) eine fondsgebundene lebensversicherung zu wählen... wieso wir dankbar sind, es nicht genommen zu haben, durfte ich bereits in einem Beitrag hier nachlesen. Also immer beachten wo man sich beraten lässt, denn da verdient jemand Geld mit deiner Entscheidung.

    Was ich mal gehört haben bei diesem Thema Versicherungen etc. Ist der Anteil, den man "abgeben" muss. Für Bearbeitung usw. Da fallen unter der Hand extreme Kosten an - aber auf diesem Gebiet bin ich kein Experte.
  • Unsere Kinder haben auch Konten, wo Geldgeschenke von der Verwandtschaft eingezahlt wird und die Oma bespart für sie einen Bausparer.
    Ich bin beruflich bei einer Bausparkasse und ich find das Konzept des Bausparers für Kinder eigentlich total super! Die Zinsen sind aktuell sehr gut (für Kinder bzw. junge Erwachsene sogar noch besser) und wenn da regelmäßig eingezahlt wird, kommt eigentlich schön was zusammen, womit sie, wenn sie volljährig sind schon einiges anfangen können. Ist außerdem eine sichere Sache und man braucht sich nur alle 6 Jahre drum kümmern ;)
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