Mama-Kind-Beziehung

Hallo!

Mein Sohn ist 15 Monate alt und war schon immer sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Situationen und Menschen. Eine „Fremdelphase“ gab es somit auch nie wirklich. Ich möchte mich auch eigentlich gar nicht beschweren und versuche es als großen Vorteil zu sehen, vorallem aktuell in Bezug auf die Krippeneingewöhnung. Und doch ertappe ich mich in letzter Zeit immer wieder dabei, dass es mich manchmal ein wenig verletzt wenn gefühlt alle anderen interessanter sind für ihn! Vorallem da er mittlerweile eindeutig zeigt wie toll er es bei Oma & Co. findet und es reichlich Tränen bei der Verabschiedung gibt. Papazeit ist natürlich auch ganz Hoch im Kurs da dieser unter der Woche sehr viel arbeiten muss. Das kann ich ja auch gut nachvollziehen und trotzdem mach ich mir so meine Gedanken zu diesem Thema. Denn ich kann wirklich alles machen und es ist ihm komplett egal und das vermittelt mir halt irgendwie das Gefühl als hätte er eben alle anderen lieber.

Ich hoffe ich „verärgere“ damit jetzt niemanden der sich manchmal etwas mehr Freiraum wünscht und genau das Gegenteil vielleicht daheim hat. Aber mich würden eure Erfahrungen und Meinungen dazu interessieren.

Kommentare

  • Same here! Ins Bett will sie nur mit Papa, bei mir gibt's Diskussion wenn er daheim ist, wenn nicht kein Problem. Ich denke mir, ich bin ihr Hafen, dh sie weiß dass ich immer für sie da bin. Die anderen sind da "die Ausnahme" und natürlich interessanter. Außerdem lebt sie mit mir den Alltag mit, die anderen können sich doch bewusster Zeit nehmen und planen die halt mit mehr interessanten und lustigeren Sachen für die.
    xolixoLila2022Kaffeelöffel
  • Bei uns auch. Genauso wie du beschreibst. Mein Sohn war schon immer aufgeschlossen, hat nie gefremdelt. Wenn ich weg bin und mal jemand anders z.b. Freundin aufgepasst hat, war ihm das immer egal. Krippe Eingewöhnung easy cheesy. Hat kein Einziges Mal beim Abgeben geheult und geht nach wie vor gerne hin. Aber, seitdem er in der Krippe ist, ist er daheim auch viel anhänglicher bei mir, sucht viel Körperkontakt, was er vorher auch fast gar nicht gemacht hat. Und wenn ich heim komme läuft er mir voller Freude entgegen. Er fremdelt aber nach wie vor nicht und es kann problemlos jemand anders auf ihn aufpassen. Ich finde es ganz gut so wie es ist
    xolixo
  • Du erklärst es dir ja quasi eh schon selbst 😉
    Ich hab auch so ein Exemplar, sie ist nie an meinem Bein gehängt und das fand und finde ich eigentlich super! Seit sie reden kann, sagt sie mir trotzdem wie lieb sie mich hat, und auch in anderen Situationen merkt man es (zB wenn sie krank ist oder sich nicht gut fühlt).
    Vorteil: Krippe und KiGa war von Tag 1 kein Problem. Ich kann mir sicher sein, dass ich sie immer spontan und problemlos zu Oma und Opa bringen kann. Und auch sonst ist sie nicht schüchtern, findet sich gleich mal zurecht.
    xolixo
  • bearbeitet 4. Januar, 13:42
    Meine Kinder sind genauso. Vor allem der kleine war, obwohl er soooo ein Kuschler ist, immer gern wo anders uns hatte auch nie Trennungsschmerz. Schon als er 1 Jahr war, war ich mir eigentlich sicher ich hätt ihn einfach mit der großen Schwester im KiGa abgeben können und er hätt nicht nach mir geweint.

    Allerdings (und das wird wahrscheinlich bei den meisten Kindern so sein): wenn er müde oder krank ist, sich fürchtet oder Trost sucht, sucht er meine Nähe.

    Sieh es positiv: die Kinder haben einfach die Sicherheit, dass wir IMMER wieder kommen und sie niemals irgendwo lassen würden, wenn wir nicht ganz sicher sind ob es ihnen dort gut geht.

    Also es zeugt von einer sehr guten Bindung. Was nicht bedeutet, dass Kinder die fremdeln oder länger brauchen bei der Eingrwöhnung, keine gute Bindung haben. Ich glaub mir, dass es da verschiedene Typen gibt.
    xolixo
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