Isst mein Baby genug das ich den Brei weglassen kann?

Hallo :)

Mein Sohn ist jetzt in zwei Wochen 1 Jahr. Er bekommt seit er ca. 7 Monate ist Beikost, er hat eben bis jetzt immer nur den ganz fein pürierten Brei aus dem Gläschen gegessen. Egal ob Müsli oder Mittagsbrei, er wollte gar nichts mit Stücke das wurde nur ausgespuckt.

Seit etwa einem Monat isst er in der Früh ca eine Scheibe Mehrkorntoast mit Butter. Und den Frühstücksbrei den ich ihm mache lehnt er seit ein paar Tagen eigentlich komplett ab, also tut die Hände vors Gesicht oder schiebt den Löffel weg. Das heißt für mich aus Hausverstand das er jetzt vielleicht einfach keinen Brei mehr mag. Mittags eigentlich das gleiche, die Gläser lehnt er komplett ab und wenn doch mal der Mund aufging dann kommt der ganze Brei wieder raus. Ich bin grundsätzlich froh das er jetzt richtig essen will, aber irgendwie isst er nur Nudeln und Brot richtig. Gemüse, Eier, Fleisch, Käse, Reis,..... Usw.
Das kaut er zwar aber das kommt dann wieder raus. Bei den Nudeln teilweise das selbe, mein Mann und ich haben jetzt mal genau die Nudeln abgezählt (ich weiß, das klingt bescheuert, aber er muss ja trotzdem genug essen) und da hat er ca. 14 Penne gegessen mit Tomatensoße dran.

Abends weiß ich nie so recht was ich ihm da geben soll, weil mein Mann kommt erst Heim und wir essen dann immer das was es Mittags gab. Habt ihr da Ideen? Er kann ja nicht Mittags und Abends Nudeln essen 😂

Ist das generell genug das ich beruhigt den Brei weglassen kann? Und ist es nicht eher ungesund wenn er nur Nudeln isst?

Kommentare

  • Ach ja fast vergessen, er bekommt zwischendurch auch Snacks so wie Banane (da isst er manchmal eine ganze pro Tag, Apfel und so Maispuffer die mag er am liebsten :) gestillt wird er nur noch in der Früh und Abends vorm Schlafen gehen.
  • anianomanianom

    1,563

    bearbeitet 4. 12. 2022, 16:24
    Ich denke, da hilft nur ausprobieren. 😊 Jedes Kind verstoffwechselt anders, ist weniger oder mehr aktiv, befindet sich gerade in einem Wachstumsschub etc.

    Du wirst es bestimmt frühzeitig erkennen, wenn er doch noch Hunger hat. Das ist so ein Grundbedürfnis, das sich ja die allerkleinsten schon lautstark zu erfüllen wissen. 😄

    Mein Sohn ist 13 Monate alt und isst alles mögliche am Familientisch mit. Milch bekommt er seit kurzem gar keine mehr (er hat sich mit 10 Monaten selbst abgestillt und dann noch 3 Monate lang nachts ein halbes Fläschchen getrunken).
    Von einer Freundin wiederum der Sohn ist gleich alt und wird recht häufig noch gestillt und ansonsten isst er ebenfalls hauptsächlich Nudeln oder Obst.

    Wir dürfen, ja sollen darauf vertrauen, dass Kinder wissen, was sie gerade vertragen und brauchen - solange wir ihnen regelmäßig eine ausgewogene Variation anbieten.
  • Das kommt schon noch von alleine, dass er andere Lebensmittel als Nudeln isst 😉 immer wieder anbieten ist wichtig.
    Für Gemüsezufuhr könntest du vl Cremesuppen versuchen oder Obstmus (das mögen fast alle Kinder).

    Und falls er immer noch Hunger hat, gibst ihm halt noch Brei. Ich hab zum Ende der Breizeit einige Portionen eingefroren gehabt und dann bei Bedarf aufgetaut.
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