Wochenbett - Wie lange hattet ihr Unterstützung? (Urlaub, Freistellung, Familie, Papa Monat?)

Hallo!

Mich würde interessieren wie lange ihr Unterstützung hattet als ihr im Wochenbett wart bzw. wie ihr es plant falls es noch bevorsteht.

Haben sich eure Helferlein freigenommen oder gibt es hier jemanden, der Erfahrung hat mit Pflegefreistellung für den Papa? So, dass er sozusagen zuhause bleiben kann ohne Urlaub oder Papa-Monat zu nehmen? Wie seid ihr das angegangen?
Freue mich auf Austausch.

Liebe Grüße!
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Kommentare

  • Mein Freund war 4 Wochen daheim. Hat da sonderurlaub genommen. Normal bekommt er man ja nicht soviel am Stück. Und meine mama ist halt immer gekommen wenn ich wollte.
  • Mein Mann hatte eine Woche Pflegefreistellung, da ich einen Kaiserschnitt hatte. War dann 4 Wochen zu Hause „einhesperrt“ da ich am Land wohne und nicht Auto fahren konnte bzw auch ned mehr als 5kg heben durfte. Meine Mama war viel da und hat für nich gekocht und dann haben wir gemeinsam gegessen, da ich sonst vergessen hätte zu essen. Wenn jemand zu Besuch kam, nahmen die Leute auch alles selber mit damit ich mich schonen konnte. Und Ich muss sagen, ich würd das auch bei einer spontenen Geburt wieder so machen 🙂👌
    Lila2022
  • Mein Partner hat 1 Monat Urlaub genommen.
  • bearbeitet 24. November, 14:47
    Nach nur 1 Monate alleine mit Baby zu sein hätte ich mir wirklich nicht vorstellen können, 2 Monate wären mein Minimum, absolut notwendig finde ich 6 Wochen.

    Wir haben uns 3 Monate miteinander Zeit genommen. Partner ist selbstständig und hat so geplant, dass das möglich ist. Bis auf ein paar Mal Emails beantworten und ein paar Telefonate hat er nicht gearbeitet. Ich weiß, das ist absoluter Luxus und für Angestellte wahrscheinlich schwer möglich.

    Ich muss aber dazu sagen, dass wir sonst absolut null Unterstützung hatten.

    Hut ab vor allen, die mit 1 Monat oder weniger gut klarkommen!
  • Also mein Mann hat sich nach dem Spital 2 Wochen Urlaub genommen. Das war okay, aber ich fand dann die Zeit danach anstrengender. Ich hatte untertags sonst auch niemanden, der mich unterstützen hätte können. Mein Mann war allerdings auch viel im Home Office, somit war es sicher einfacher als andersrum. Aja ich hatte eine normale Geburt (keinen KS). Das macht sicherlich auch einen Unterschied!
    Betreffend Verpflegung kann ich empfehlen, fürs Wochenbett vorzukochen und einzufrieren. Vor allem Eintöpfe (Chili con Carne zB) sind da perfekt.
  • Mein Partner war 3 oder 4 🤔 Wochen zu Hause. Sonst hatte ich keine Unterstützung. Alle wollten nur besuchen und Baby schauen.. keiner hat geholfen.. trotz heftiger Geburtsverletzungen (und Stillproblemen, die gute 2 Monate gedauert haben)..
    Er hat zumindest dann immer was gekocht, das ich nur wärmen musste, wobei ich selbst das manchmal nicht geschafft hab. Dann hat er mir immer vorm Weggehen Verpflegung ans Bett gestellt, das ging dann eher..
    Um den Haushalt etc hat er sich dann längere Zeit gekümmert inkl Katzen versorgen und kochen.
  • Bei unsrer ersten Tochter wechselte mein Freund gerade den Job, sein neuer AG war so nett aufgrund dessen ihn später einzustellen damit er 1 Monat bei uns sein konnte, dass war mir eine große Hilfe da er auch so unseren Hund übernehmen konnte
    Meine Schwiegereltern waren auch von Tag 1 bei uns (wohnen in der selben Straße) aber eher nur zum Baby schauen und "Tipps" geben anstatt zu helfen

    Im Jänner kommt unsere 2 Tochter und da wird mein Freund 2 Wochen Zuhause sein aber ich weiß jetzt schon dass ich dennoch die ersten 1-2 Wochen sonst niemanden sehen will
  • Mein Freund hatte 3 Wochen Urlaub. Ansonsten hatte ich keinerlei Unterstützung, da unsere Familien 1,5 Autostunden entfernt wohnen
  • Bei beiden Kindern jeweils ca. 1 Monat wobei er nur beim ersten Kind im Papamonat war. Sonst hätten wir nicht viel Hilfe. Wie schon wer geschrieben hat: alle wollten Baby schauen und kuscheln aber auf kochen, aufräumen oder sonstige Unterstützung hab ich auch vergeblich gewartet. Wobei ich es auch nicht aktiv eingefordert hab. Also ich glaub schon, dass ich mehr Hilfe von meiner Schwiemu bekommen hätte, wenn ich sie gefragt hätte.
    Meine Große Tochter hätten die Schwiegereltern damals schon öfter genommen aber das war mir wieder nicht Recht weil ich ihr nicht das Gefühl geben wollte, dass sie abgeschoben wird und das Baby bei mir bleiben darf.
    Das erste Monat find ich aber schon sehr essenziell. Man weiß ja auch nicht, wie es einem nach der Geburt geht.
  • also mein Mann konnte 1 Woche (nach Entlassung aus dem KH) Pflegefreistellung nehmen, weil ich einen Kaiserschnitt hatte. 2 Wochen nach Entlassung aus dem KH habe ich schon wieder gearbeitet und bin täglich mit dem Baby außer Haus gegangen. Unterstützung durch Großeltern war zwar da, aber nur weil ich teilweise auch ohne Baby arbeiten musste wegen Terminen. Nicht böse gemeint, aber ich frage mich, wofür man - wenn man eh zu Haue ist - so viel Unterstützung von anderen Personen benötigt?
    Sarah6
  • @Nanash Also mein Partner hat sich erst ne Woche Pflegeurlaub (Kaiserschnitt) genommen und ich glaub danach noch 2 Wochen normalen Urlaub. Er hat mich in der Zeit super unterstützt. Sonst hatte ich keine zusätzliche Hilfe/Unterstützung.
  • @sao_alvarez Es gibt auch Menschen denen es nach der Geburt länger nicht so gut geht. Ich bin normalerweise nicht so wehleidig meiner Meinung nach, aber mir gings nach dem Kaiserschnitt echt lange ziemlich mies. Jede Bewegung hat monatelang geschmerzt und selbst das Baby auf den Bauch zu legen war echt kaum auszuhalten. Kenne viele die am nächsten Tag (normale Geburt), oder nach ein paar Tagen (Kaiserschnitt) wieder so gut wie fit waren. Aber man kann es sich eben leider net aussuchen. 🙈
    itchify
  • @sao_alvarez mir ging's nach der ersten Geburt mit dem Kreislauf sehr mies. Hab ca. 10 Tage gebraucht bis ich mich getraut habe, das Baby im gehen zu heben weil ich so Angst hatte, dass es uns beide umhaut.
    Manche Frauen haben Geburtsverletzungen die sie ehr einschränken. Oder einen Kaiserschnitt. Und nicht nur die körperlichen Verletzungen sondern auch traumatische Geburtserlebnisse können Menschen an ihre Grenzen treiben. Probleme im Wochenbett beim Stillen, beim Bonding, das Gefühl der Überforderung. Plötzlich bist du für einen anderen Menschen 24/7 verantwortlich. Gegenfrage: wieso sollten Frauen DAS und dann auch noch alles drum herum erledigen müssen. Das Wochenbett (die ersten 4 Wochen nach der Geburt) sind da um anzukommen und zu heilen. Und wenn das kein Grund für Unterstützung ist, was dann?!
    RikkuSarah123MamaLamaOceanholicSonne34Leni220619paul_inasosoMagicbustripBetti123und 6 andere.
  • Ich hatte beide male eine natürliche, schnelle und leichte Geburt ohne Verletzungen und war bei beiden nach ca. 1 Stunde schon auf den Beinen und wieder fit 🤷‍♀️ beim ersten Kind musste ich 1 Woche im Spital bleiben, weil sie ein spätes Frühchen war und als wir dann zu Hause waren ist mein Mann wieder normal zur Arbeit gegangen, wüste ehrlich gesagt nicht was er da jetzt zu Hause tun könnte 🤷‍♀️😂😂 die kleine hat nur geschlafen, mir war die ersten Monate wirklich langweilig daheim 😂😂 bei der zweiten Geburt hatte ich eine ambulante Geburt, bin dann gleich Heim und mein Mann hatte eine Woche Pflegeurlaub und nach einer Woche war ich alleine mit beiden Kindern und war auch kein Stress 🤷‍♀️meine Eltern sind auch gekommen, wenn ich was gebraucht habe aber ich persönlich würde es extrem langweilig finden einen Monat nur zu liegen oder keine Ahnung was man einen Monat im Wochenbett tut 😬🤷‍♀️ (bitte nicht falsch verstehen, bei mir war es so, weil ich mich gleich wieder gut und fit gefühlt habe :)) muss aber auch dazu sagen, dass meine Babys immer viel geschlafen haben 😄😄
    tweety85
  • @Sarah123 nach dem Kaiserschnitt gings mir eigentlich schon auch ziemlich schlecht, konnte 1 Woche so gut wie gar nicht aufstehen, und eine weitere Woche auch nicht gehen, aber dann gings rasant besser. Im übrigen hatte ich auch einen ungeplanten Kaiserschnitt mit geburtstrauma und habe das auch psychisch bis heute (monate danach) nicht so gut verdaut. Auch extreme stillprobleme mit täglichem ständigem abpumpen waren leider am tagesprogramm. Trotz alle dem verstehe ich nicht, warum so viel Unterstützung erforderlich ist. Ist wie gesagt nicht böse gemeint, sondern hat mich gerade echt verwundert. Unterstützung vom Partner (nach seiner arbeit) sollte aber natürlich selbstverständlich sein.
    Sarah6sao_alvarez
  • bearbeitet 24. November, 16:45
    mir gings insgesamt auch nicht so gut nach dem kaiserschnitt. dann aber auch relativ schnell besser.
  • @Biene880 Wie schon erwähnt, jede Geburt und auch jeder Kaiserschnitt ist anders. 😊 Ich wär zum Beispiel nicht in der Lage gewesen mir was zu kochen, oder gar zu putzen etc. Wenn ich nur etwas länger gestanden bin, hat es extrem gestochen im Bauch. 😔 Laut Ärzten war aber alles soweit in Ordnung. Bin auch nicht nur im Bett gelegen etc., aber langes Stehen oder Gehen war bei mir monatelang echt schmerzhaft und ich hab echt lange Schmerzmittel gebraucht. 😬 Ich finde es halt schade, wenn man immer nur von sich ausgeht und sich net vorstellen kann, dass gewisse Dinge bei andren Menschen auch anders sein können. Soll jetzt nichts gegen dich oder so sein. 🙈 Aber ich hab in meinem persönlichen Umfeld auch Personen, die immer nur von ihrer Sicht ausgehen und deshalb muss es bei andren auch so sein. 😅
    Magicbustrip
  • @Sarah123 ich kann das eh grundsätzlich verstehen. Aber mir gings wie gesagt eh auch nicjt so gut. Würde aber nie auf die Idee kommen mir für putzen oder kochen Unterstützung zu holen von anderen Personen. Wieso sollte ich auch putzen? Habe ebenso noch der Geburt wieder gearbeitet, putzen ausser Staubsaugen war dann eben
  • Die Aufgabe meines Mannes. Und kochen gemeinsam.
  • Also ich fand es super schön, die erste Zeit mit meinem Sohn und meinem Mann gemeinsam zu verbringen. Man muss dieses neue Familienmitglied ja mal kennenlernen 😍
    Mein Sohn hat sich auch selten einfach so ablegen lassen, so dass ich einfach nicht dazugekommen wäre, was zu kochen oder groß was im Haushalt zu machen. Somit empfand ich es als wertvoll, hier von ihm unterstützt zu werden. Ich hatte auch eine kleine Geburtsverletzung, wodurch das Sitzen und Gehen die ersten 2 Wochen etwas unangenehmer waren. Für uns hat’s so gepasst und langweilig war mir in dieser Zeit überhaupt nicht. Ich konnte mich an meinem Sohn nicht satt sehen 😅
  • Bei Kind 1 hatte mein Mann eine Woche noch frei da Zwischensaison war (Gastro).
    Bei Kind 2 ging er 2h nach der Geburt wieder arbeiten, weil er nicht frei bekommen hat.
    Unterstützung gab es sonst keine.
  • Mein Mann hat sich 2 Wo Urlaub genommen, wobei wir in dieser Zeit Ausflüge gemacht und Familie besucht haben. Dieses daheim bleiben wg Wochenbett und so wollte ich trotz KS nicht. Und als mein Mann wieder arbeiten ging, waren ich zwar mit der Kleinen öfter zu Hause, bin aber auch mehr unterwegs gewesen. Beim 2. wird sich mein Mann für die paar Tage wo ich im Spital sein werde Urlaub nehmen und dann Papamonat. Zum einen gabs das damals bei unserer Tochter noch nicht und zum anderen ist es jez schwieriger, da unsere Tochter ja schon jeden Tag in die Schule gebracht werden muss und ich mich da erst langsam darauf mit Baby einstellen möchte. Sie soll ja schließlich pünktlich beim Unterricht sein 🤣
  • Mein Partner hat sich den Papamonat genommen und ich bin sehr froh darüber.
    Seine Unterstützung hab ich nach der Geburt auf jeden Fall gebraucht obwohl es mir körperlich sehr gut ging.

    Die restliche Familie wohnt weiter weg, da kam aber finanzielle Unterstützung damit wir uns den Papamonat "leisten" konnten und da nicht auf Erspartes zurück greifen mussten. 👍 Somit haben sie uns Zeit als Familie geschenkt und dafür bin ich auch sehr dankbar.
  • bearbeitet 24. November, 18:23
    Ich find es ehrlich gesagt ziemlich arg, was mache hier von sich geben. Ist doch super, wenn es euch so super ging, dass ihr keine weitere Unterstützung benötigt habt. Seid froh und dankbar deswegen. Nicht jeder hat/hatte vielleicht das Glück in dieser Situation zu sein. Sei es aufgrund von Geburtsverletzungen, anstrengenden Babys, etc.
    Aber gleich dieses verurteilende „Ich verstehe nicht, warum man nach einer Geburt Hilfe und Unterstützung braucht“-Mimimi…
    Mensch, wir sind Frauen, alle im selben Boot…
    Wir sollten uns gegenseitig unterstützen! 🙄
    Sonne34Sarah123faradayfanny85sabsie4517Kaffeelöffelpaul_inasosoMagicbustripLila2022und 11 andere.
  • @sarah6 da hattest du aber ein Musterbaby. Ich war so froh, dass er da war sonst wäre ich nie unter die Dusche oder zum essen gekommen. Einer von uns hat das brüllende Baby herum getragen. Oder ich bin ewig am Sofa gesessen zum stillen da hat er mir essen oder trinken gebracht. Ich hatte echt erst Angst wo er wieder arbeiten musste, was ich mache wenn sie ständig nur schreit.
    zwibro2021
  • Also ich wäre ohne meinen Freund die ersten Wochen verloren gewesen. Trotz Kaiserschnitt ging es mir zwar körperlich bald wieder gut, aber ich hatte ein postpartale Depression und extrem unter dem Schlafmangel gelitten. Es war gar nicht so sehr, dass ich jemanden gebraucht hätte, der jetzt groß was im Haushalt macht, oder das Baby versorgt, aber ich hatte irrsinnige Panik davor, mit d Baby alleine zu sein. Deshalb bin ich dann auch, als mein Freund nach 3 Wochen wieder tagsüber arbeiten war, sehr viel rausgegangen unter Leute. Da mein Sohn ein sommerbaby war, könnten wir viel Zeit draußen verbringen und da mein Freund zum Glück nur 30 Stunden arbeitet, war er am frühen Nachmittag wieder daheim. Ich habe mich alleine mit Baby daheim einfach irrsinnig einsam gefühlt.
  • Mein Mann war bei der Großen 3 Wochen Urlaub und dann wieder arbeiten. Bei der Kleinen 2 Wochen, danach hat er aber Home-Office gemacht (er arbeitet sonst in Deutschland) bis sie ca 2 Monate alt war.

    Unsere Große ist zum Glück schon sehr selbstständig, dass ich da niemanden zusätzlich "brauche". Auch für Haushalt oder kochen wollte ich schon gar niemanden einteilen.
    Aber die ersten Wochen hab ich es schon sehr genossen dass mein Mann daheim war! Erstens vergeht sonst der Tag überhaupt nicht, wenn man niemanden (Erwachsenen) zum Reden hat. Und andererseits war es schon sehr gemütlich dass er alles rund um Haushalt und die große Schwester erledigt hat. (In der Früh pünktlich aufstehen und zum KiGa bringen, am Abend Einschlafbegleitung machen...)
    Ich hatte eh genug zu tun, dass das Stillen mal halbwegs funktioniert, meine Brustwarzen verheilen können und das Baby herumzutragen. Dass sie tagsüber mehrere Stunden durchgeschlafen hat, war nämlich mit 2-3 Wochen vorbei 🙈

    An meinen Besuch hab ich auch nicht den Anspruch dass sie mir den Haushalt machen oder so! Es gab gekaufte Kuchen und Torten vom Bäcker und dann hab ich es genossen, alle Freunde und Familie mal wieder zu sehen. Es wollen eh alle mal das Baby hoppern, das war dann für mich schon Entspannung, wenn man einfach mal ein paar Handgriffe ganz normal machen kann 😅
  • KiirsziKiirszi

    201

    bearbeitet 24. November, 22:11
    Mein Mann ist jetzt die zweite Woche zuhause (Urlaub) und nächste Woche ist Pflegeurlaub angesagt - ich hatte einen Notkaiserschnitt. Wenn ich es doch nicht ab übernächster Woche alleine schaffen sollte, würde er noch eine Urlaubswoche anhängen - also entweder 3 oder 4 Wochen insgesamt.
    Papa-Monat kam nicht in Frage, weil unbezahlt. Er hat sich einfach Urlaub aufgehoben 🤗

    Momentan nimmt er mir sehr viel ab, wie das dann wird, wenn ich alleine bin, weiß ich noch nicht 😅 aber wir arbeiten jetzt schon daran, dass ich, soweit es mir möglich ist, mehr mache. Meine Schwiegereltern wohnen 20 Minuten entfernt, die würden sofort kommen, sollte ich etwas brauchrn, allerdings möchte ich das nur in Anspruch nehmen, wenn wirklich GAR NIX mehr geht. 🙈
  • @fraudachs Ojeee, das ist natürlich dann ganz was anderes. Meine waren bis zum ersten Jahr wirklich Musterbabys …und dann kam der Trotz 🤪 meine Tochter hat die ersten drei Monate ständig geschlafen, wir waren dann manchmal echt schon grantig, weil wir etwas mit ihr spielen wollten oder so 😅😂aber wie gesagt war sie auch ein Frühchen,… vielleicht musste sie noch Schlaf nachholen 🤷‍♀️😄 sie haben dann auch ziemlich schnell beide durchgeschlafen und sie brauchen jetzt immer noch sehr viel Schlaf, meine Tochter wird jetzt im Jänner 4 und geht fast jeden Tag nach dem Kiga 3-4 Stunden schlafen, weil sie so müde ist …mein Sohn auch, aber er wird erst zwei :) es wäre aber auch bei uns dann eine ganz andere Situation, wenn das Baby ständig schreien würde, dann müsste mein Mann sich halt zusätzlich Urlaub nehmen (was bei ihm in der Firma immer bisschen schwierig ist) und meine Mama aushelfen 🤷‍♀️ ich habe ja aus meiner Sicht geschrieben, dass ich meinen Mann zu Hause nicht gebraucht habe, weil es mir sehr gut ging 😄 ich verstehe aber natürlich, dass es nicht immer so ist und das man dann Hilfe braucht und da soll man froh sein, dass es die Möglichkeit gibt 😄Also ich glaube, dass ich Wahnsinnig geworden wäre, wenn mein Mann einen ganzen Monat nur zu Hause wäre, weil er dann ständig etwas umkrempeln, ständig was aufräumen und neu organisieren will und dann einfach nur alles durcheinander bringt 😄😄 da habe ich weniger Stress wenn er arbeiten geht 😂😂😂
  • Mein Mann war zwei Monate lang nur 2 Tage die Woche arbeiten, die ersten beiden Wochen hatte er komplett frei.
    Er hat das mit mit seiner Arbeit ausgemacht, dass er sich die restlichen drei Tage pro Woche offiziell Homeoffice eintragen darf.
    Wenn das nicht so geklappt hätte, hätte er den Papamonat genommen, aber so war es finanziell natürlich besser.

    Ich war froh, dass er so viel daheim war. Ich hatte zwar weder ein Schreibaby noch ging es mir als wir zu Hause waren sonderlich schlecht und trotzdem war es angenehm, dass wer da ist. Sich einfach zu dritt einleben, eine Routine, einen Rhythmus im neuen Alltag finden.

    Anderen fällt das vielleicht leichter und da klappt alles von Anfang an gut, aber ich als Mama hab auch Zeit gebraucht um da richtig rein zu finden. Großartig Lust auf Ausflüge hatten wir anfangs eigentlich auch nicht. Nach den zwei Monaten, als ich dann auch richtig reingewachsen bin in meine neue Rolle war ich fast jeden Tag unterwegs, wo auf Besuch, hatte selber Besuch,...

    Und trotzdem sind die erstem zwei Monate rasend schnell vergangen.
    paul_inasoso
  • Hi, ich hatte ein frühchen! Mein Mann hat sich 2 Wochen Urlaub genommen. War super die Zeit am Anfang, haben es total genossen (immernoch) mittlerweile ist sie 1 Jahr und 1 Monat🥰 Dann ging er wieder arbeiten und meine Prinzessin und ich hatten ganz viel Zeit allein zum kuscheln. 😊
  • Mein Mann hatte 2 Wochen frei, wobei ich eine davon noch im KH war 🙈 definitiv zu wenig Unterstützung.

    Meine Schwägerin hat mir ein paar Mal Essen gebracht, das war Gold wert!!
  • Mein Freund hat über die Jahre recht viel Urlaub und Überstunden aufgebaut und war dann über Weihnachten ca 7 Wochen bei uns daheim. 3-4 davon waren absolut notwendig da ich einen sekundären Kaiserschnitt hatte mit Komplikationen und mir es echt schlecht ging, plus die üblichen stillprobleme etc. am Anfang. Papamonat hätte sich bei uns nicht ausgezahlt da er jetzt in Karenz geht und wir das sonst zurück zahlen hätten müssen.
  • Mein Partner hat einen Monat lang das Arbeiten stark reduziert, so dass er nur ein bis zweimal die Woche ausm Haus war. Ich hatte zwei Liter Blut direkt nach der Geburt verloren und war definitiv pflegebedürftig. Ausserdem war der Kleine ein Cluster-König und ich hab nur noch gestillt.
    Schwägerin und Schwiegermama haben Essen gebracht, das war toll. Meine Mama kam dann Ende des Wochenbetts. Der hab ich eine Ferienwohnung in der Nähe gemietet (damit sie ausserhalb vom Helfen wirklich Urlaub machen kann, sie arbeitet in der Pflege geistig- und körperlich Behinderter, da fand ich es nur angemessen wenn sie in ihrem Urlaub nicht als room-in Pflegerin da ist). Die kam immer mittags/nachmittags und hat eine Woche lang meine Lieblingsgerichte aus der Heimat gekocht und den Einkauf erledigt.
    Ausserdem hatte ich eine fantastische Nachsorgehebamme.

    Zu der Sache ob es 'notwendig' ist dass der Partner kommt: Was ist schon notwendig? Wo fängt das an? Erst wenn man gradmal nur aufs Klo kann? Und nur zum Helfen braucht er daheim sein? Für uns spielte da was ganz anderes mit rein: Mein Partner wollte bei uns sein und auch den Kleinen erleben, für mich ein offenes Ohr haben und einfach mit uns den neuen Lebensabschnitt begehen. Es braucht keine körperliche Rechtfertigung dafür. Was ist mit der Seele? Das Wochenbett ist eine so sensible Phase und da ist 'Back-up' der verfügbar isr, ohne das man fragen muss manchmal goldwert.
    Ich hab hier sonst gerne den Haushalt geschmissen, aber mit dem Baby hab ich endlich gelernt bissi zurückzutreten.

    Ausserdem war ich froh richtig gelegen zu haben mit meiner Partnerwahl und mit wem ein Kind zu haben, der von sich aus da sein wollte. Und auch wenn ich keine Hilfe gebraucht hätte: Ich mag ihm gern und freu mich wenn er da ist so ganz ohne 'Notwendigkeit: ;)
    riczKaffeelöffelfaradayNanashBaghira0601Jigsawdanielianefanny85Leni220619almarund 6 andere.
  • Bei mir war es ganz anders: mein erstes Kind kam zwei Wochen zu früh, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten und mein Mann (Techniker) hatte halt dann ein paar wichtige Projekte nicht abgeschlossen und musste bereits am 4.Tag nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten gehen...das würde ich echt niemandem empfehlen, es war für mich schrecklich, so früh schon komplett allein mit dem Baby zu sein, ich war komplett überfordert mit allem.
    Bei den anderen Kindern habe ich es durchgesetzt, dass er zumindest 2 Wochen Urlaub genommen hat und bei meinem 4.Kind war nach diesen zwei Wochen sogar nochmal meine Schwägerin für zwei Wochen da, das war eine super Hilfe!
    Ich bekomme mein 5.Kind in 2 Monaten und hoffe sehr, dass ich wieder im ersten Monat Unterstützung haben werde...ich muss auch sagen, beim ersten Kind habe ich das Gefühl gehabt, ich "muss" das alles alleine schaffen, sonst bin ich keine gute Mutter, aber mittlerweile nehme ich jede Hilfe am Anfang dankend an :-D
    tweety85SunshineGirl
  • Danke für all eure Rückmeldungen und Erfahrungsberichte :)
  • @paul_ina

    Also mein Mann u ich sind auch selbständig u bei uns wäre das auch nicht möglich, dann würde nämlich die Firma still stehen 😅 also das ist echt Luxus.
  • Mein Mann hatte beide Male 4 Wochen Urlaub und hat dann eine Zeit lang in erster Linie Nachtdienste gemacht, da ich nachts eh gestillt hab.
    Beim 1. Kind war 6 Wochen nach Geburt der 1. Lockdown und da war mein Mann dann monatelang sehr viel zuhause.

    Gegangen wäre es so nach 2-3 Wochen auch alleine aber es war sehr angenehm ihn da zu haben 😊
  • Generell möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich es sehr schade finde, dass diese missgünstige Haltungen "ich hatte das ja auch nicht also warum sollte es dann xy haben" und "ich brauch das nicht, warum sollte das wer anderer brauchen" auch hier im Forum vertreten sind.

    Niemand braucht seinen Bedarf an Hilfe rechtzufertigen !!! egal wie gut oder schwer die Schwangerschaft, Geburt oder Zeit danach war- jeder hat ein Recht darauf sich Unterstützung zu erwarten oder zu erhoffen.

    RosaRosetweety85Lila2022mydreamcametruemaxmamifanny85Sarah123KiirsziLeni220619Lisi87und 1 anderer.
  • Wienerin1982Wienerin1982

    1,552

    bearbeitet 27. November, 15:12
    Mein mann hatte 2 wochen pflegeurlaub (1woche für mich und die zweite fürs Kind), dann glaub ich 1-2 tage Sonderurlaub, dann war der erste lockdown und er in kurzarbeit glaub da war er fast 2 wochen zuhause (kurzarbeit war 2 wochen arbeiten, 2 wochen zuhause) … hatte nen Kaiserschnitt… im großen und ganzen wars fast 1 monat das er zhaus war

    Sonst hatte ich keine Unterstützung von der schwiemu (die 5automin entfernt wohnen)oder sonst wem, meine mama lebt nimmer… Da lockdown war, hielt sich der besuch in grenzen, war sehr angenehm 😂
  • Magicbustrip schrieb: »
    Generell möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich es sehr schade finde, dass diese missgünstige Haltungen "ich hatte das ja auch nicht also warum sollte es dann xy haben" und "ich brauch das nicht, warum sollte das wer anderer brauchen" auch hier im Forum vertreten sind.

    Niemand braucht seinen Bedarf an Hilfe rechtzufertigen !!! egal wie gut oder schwer die Schwangerschaft, Geburt oder Zeit danach war- jeder hat ein Recht darauf sich Unterstützung zu erwarten oder zu erhoffen.

    Ich sehe das genauso!

    Im übrigen wäre es für alle Frauen (!!!!!!) sehr von Vorteil, wenn man die Mitarbeit des Mannes nicht als ‚Hilfe‘ deklariert. Er ist der Vater und auch er soll/muss das Kind kennenlernen und das Wochenbett mit erleben. Finde es schade, dass man dafür überhaupt Urlaub nehmen muss.
    tweety85Magicbustripmaxmamipaul_inaKiirszielianericzLeni220619Baghira0601Lila2022
  • Magicbustrip schrieb: »
    Generell möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich es sehr schade finde, dass diese missgünstige Haltungen "ich hatte das ja auch nicht also warum sollte es dann xy haben" und "ich brauch das nicht, warum sollte das wer anderer brauchen" auch hier im Forum vertreten sind.

    Niemand braucht seinen Bedarf an Hilfe rechtzufertigen !!! egal wie gut oder schwer die Schwangerschaft, Geburt oder Zeit danach war- jeder hat ein Recht darauf sich Unterstützung zu erwarten oder zu erhoffen.

    Ich sehe das genauso!

    Im übrigen wäre es für alle Frauen (!!!!!!) sehr von Vorteil, wenn man die Mitarbeit des Mannes nicht als ‚Hilfe‘ deklariert. Er ist der Vater und auch er soll/muss das Kind kennenlernen und das Wochenbett mit erleben. Finde es schade, dass man dafür überhaupt Urlaub nehmen muss.

    Danke! Da hast du völlig Recht, aber es wird leider immer als "Hilfe" gesehen, aber natürlich ist es genauso seine Aufgabe wie unsere! Leider ist das in Österreich immer noch so ein Thema, dass man als Mann oft schief angeschaut wird, wenn man in Karenz gehen möchte oder Urlaub nimnt, weil das Kind geboren wurde 😔 würde ich super finden, wenn der Mann auch automatisch frei bekommen würde - meiner hat, laut KV, 1 Tag "Sonderurlaub" aufgund der Geburt seines Kindes - 1 Tag!! 🤦‍♀️
    maxmami
  • @Magicbustrip warum rechtfertigen, es hat doch nur jeder seine eigene Erfahrungen geschildert so wie es in einem Forum sein sollte 🤷‍♀️🤷‍♀️ ich finde, dass man sich heutzutage eher rechtfertigen muss, wenn der Mann nicht gleich einen Monat daheim bleibt …also ich wurde von anderen Frauen angeschaut als ob ich von Mars käme, als ich gesagt habe, dass mein Mann gleich wieder zu arbeiten anfing 😂😂 als ich dann noch gesagt habe, dass er bei der Geburt nicht dabei war (weil ich das nicht wollte und ich ihn gebeten habe die letzte Stunde draußen zu warten), sind sie fast vom Stuhl gefallen 😂😂😂 er wurde dann sogar von den Krankenschwestern angeschrien, er solle doch nach Hause gehen, wenn er nicht bereit ist seiner Frau bei der Geburt beizustehen 🤦‍♀️🤦‍♀️😂😂😂 In der heutigen Gesellschaft ist es ja fast schon zu Norm geworden, dass der Papa bei der Geburt dabei ist, dass er Papa Monat nimmt, dass er in Karenz geht,… sonst wird der Manne gleich als ein “schlechter” Partner abgestempelt, der die Frau nicht unterstütz …was ich persönlich für einen völligen Unsinn halte 🤷‍♀️ich persönlich (und das ist nur meine persönliche Meinung!!!) finde das alles völlig übertrieben, da für mich Kinder zu bekommen das normalste der Welt ist 🤷‍♀️ da muss ich jetzt nicht einen Monat auf heile Familie tun und die ganze Zeit aufeinander picken 🤷‍♀️ wer das braucht und möchte, muss sich aber auch vor niemandem rechtfertigen, warum auch, ist doch jedem selbst überlassen … ich habe auch Freundinnen, wo der Mann immer daheim ist und wenn es für sie so passt warum nicht … wir sind aber auch nicht weniger Familie, nur weil wir den ersten Monat nicht zusammen zuhause erlebt haben und mein Mann unterstützt nich auch immer wo er nur kann 🤷‍♀️ es gibt ja in diesem Sinne kein richtig und falsch, sondern jeder sollte für sich selbst entscheiden was er möchte und sich auch in keiner Weise bei anderen dafür rechtfertigen, egal wie man sich entscheidet 😄😄
  • Kiirszi schrieb: »
    Magicbustrip schrieb: »
    Generell möchte ich an dieser Stelle sagen, dass ich es sehr schade finde, dass diese missgünstige Haltungen "ich hatte das ja auch nicht also warum sollte es dann xy haben" und "ich brauch das nicht, warum sollte das wer anderer brauchen" auch hier im Forum vertreten sind.

    Niemand braucht seinen Bedarf an Hilfe rechtzufertigen !!! egal wie gut oder schwer die Schwangerschaft, Geburt oder Zeit danach war- jeder hat ein Recht darauf sich Unterstützung zu erwarten oder zu erhoffen.

    Ich sehe das genauso!

    Im übrigen wäre es für alle Frauen (!!!!!!) sehr von Vorteil, wenn man die Mitarbeit des Mannes nicht als ‚Hilfe‘ deklariert. Er ist der Vater und auch er soll/muss das Kind kennenlernen und das Wochenbett mit erleben. Finde es schade, dass man dafür überhaupt Urlaub nehmen muss.

    Danke! Da hast du völlig Recht, aber es wird leider immer als "Hilfe" gesehen, aber natürlich ist es genauso seine Aufgabe wie unsere! Leider ist das in Österreich immer noch so ein Thema, dass man als Mann oft schief angeschaut wird, wenn man in Karenz gehen möchte oder Urlaub nimnt, weil das Kind geboren wurde 😔 würde ich super finden, wenn der Mann auch automatisch frei bekommen würde - meiner hat, laut KV, 1 Tag "Sonderurlaub" aufgund der Geburt seines Kindes - 1 Tag!! 🤦‍♀️

    Es würde schon helfen wenn wir unsere Wortwahl etwas anpassen um es langsam aber sicher zur Norm zu machen. Das schafft auch das Bewusstsein! Sprache beeinflusst unser aller denken.

    Ich werde/wurde oft gefragt: hilft dein Mann mlt den Kindern/im Haushalt?

    Und ich sag immer ‚nein er kümmert sich um unsere Kinder/pflegt unser Haus‘ etc.

    Und oft kommt dann ‚stimmt so hab ich das noch nie gesehen‘.
    Kiirszi
  • bearbeitet 27. November, 20:56
    Sarah6 schrieb: »
    @Magicbustrip warum rechtfertigen, es hat doch nur jeder seine eigene Erfahrungen geschildert so wie es in einem Forum sein sollte 🤷‍♀️🤷‍♀️ ich finde, dass man sich heutzutage eher rechtfertigen muss, wenn der Mann nicht gleich einen Monat daheim bleibt …also ich wurde von anderen Frauen angeschaut als ob ich von Mars käme, als ich gesagt habe, dass mein Mann gleich wieder zu arbeiten anfing 😂😂 als ich dann noch gesagt habe, dass er bei der Geburt nicht dabei war (weil ich das nicht wollte und ich ihn gebeten habe die letzte Stunde draußen zu warten), sind sie fast vom Stuhl gefallen 😂😂😂 er wurde dann sogar von den Krankenschwestern angeschrien, er solle doch nach Hause gehen, wenn er nicht bereit ist seiner Frau bei der Geburt beizustehen 🤦‍♀️🤦‍♀️😂😂😂 In der heutigen Gesellschaft ist es ja fast schon zu Norm geworden, dass der Papa bei der Geburt dabei ist, dass er Papa Monat nimmt, dass er in Karenz geht,… sonst wird der Manne gleich als ein “schlechter” Partner abgestempelt, der die Frau nicht unterstütz …was ich persönlich für einen völligen Unsinn halte 🤷‍♀️ich persönlich (und das ist nur meine persönliche Meinung!!!) finde das alles völlig übertrieben, da für mich Kinder zu bekommen das normalste der Welt ist 🤷‍♀️ da muss ich jetzt nicht einen Monat auf heile Familie tun und die ganze Zeit aufeinander picken 🤷‍♀️ wer das braucht und möchte, muss sich aber auch vor niemandem rechtfertigen, warum auch, ist doch jedem selbst überlassen … ich habe auch Freundinnen, wo der Mann immer daheim ist und wenn es für sie so passt warum nicht … wir sind aber auch nicht weniger Familie, nur weil wir den ersten Monat nicht zusammen zuhause erlebt haben und mein Mann unterstützt nich auch immer wo er nur kann 🤷‍♀️ es gibt ja in diesem Sinne kein richtig und falsch, sondern jeder sollte für sich selbst entscheiden was er möchte und sich auch in keiner Weise bei anderen dafür rechtfertigen, egal wie man sich entscheidet 😄😄

    Wir beide haben ja öfter unterschiedliche Sichtweisen. Jede Frau soll gebären wie sie möchte und nicht jeder kann sich frei nehmen. Versteh ich und es muss ja für euch passen und nicht für mich.

    Aber eines musst du mir erklären: wie genau kann man unterstützen wenn man abwesend ist? Das erschließt sich mir nicht so ganz.

    Das mit dem auf heile Familie tun find ich ehrlich gesagt sehr respektlos. Wenn dein Mann lieber arbeiten war bzw ihr das so gehandhabt habt, gut für euch. Aber niemand tut auf heile Familie weil er das Wochenbett zusammen verbringt. Wie soll man das Kind sonst kennen lernen?
    Und es soll ja auch Familien geben die gern viel Zeit miteinander verbringen. Und Väter die einfach so viel wie möglich beim Kind sein wollen.

    Edit: dass das alles die Norm wird - genau das sollte passieren! Das ist doch das Ziel 😊
    riczanianomFloriellaKiirsziKaffeelöffelMagicbustripmaxmamisuseZora25paul_inaund 1 anderer.
  • Ich hatte bei allen 3 Kindern kein Wochenbett, bin am 3 Tag nach KS nach Hause und hab direkt alles alleine geschupft.

    Beim allen Kindern kam aber meine Mama öfter vorbei und hat Essen gebracht oder war einfach da ❤️ mein (Ex)Partner war leider kaum eine Unterstützung.

    Nachträglich sehr schade, weil ich gerne mehr Zeit zum "Kennenlernen und Regenerieren"
    gehabt hätte... Bin aber im Sternzeichen Löwe und würde niemals um Hilfe bitten (habe ich erst jetzt gelernt)...

    Wenn man die Unterstützung hat, dann definitiv ausnutzen, die Anfangszeit und dieser Zauber vergehen so schnell und dann "muss" man eh funktionieren, abgesehen davon hat man wundervolles vollbracht und auch wenn man eine "leichte/schnelle/komplikationslose" Geburt hatte, braucht man doch seine Zeit, um wieder fit zu werden
  • anianomanianom

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    bearbeitet 27. November, 21:32
    Mein Mann war 3 Wochen ab dem Tag der Geburt zuhause (normaler Urlaub, nur am Tag der Geburt Sonderurlaub). Wir haben die gemeinsame Kennenlernzeit sehr genossen. ☺️

    Rein körperlich betrachtet ging es mir gut. Ich hatte eine komplikationslose, interventionsfreie Hausgeburt. Die Rückbildung ging schnell von statten. Gefühlsmäßig wars aber schon eine Achterbahnfahrt (ist mir damals gar nicht so vorgekommen, aber rückblickend waren wir - ja, Betonung auf WIR - schon durch den Wind und sehr sehr sensibel 😄).

    Und obwohl das alles wie am Schnürchen lief wollten wir das Wochenbett zelebrieren. Er hat sich voll und ganz um den Haushalt sowie das Kochen gekümmert - damit ich währenddessen eine schöne Stillbeziehung zu unserem Sohn aufbauen konnte. Die restliche Zeit wurde gemeinsam gekuschelt. Besuch haben wir bewusst ab Woche 2 empfangen.

    Wir waren komplett in unserer Baby-Bubble, habe von der aller ersten Zeit (leider) nur ganz wenige Fotos, so still stand die Welt für uns. Und für den einen mag das vielleicht übertrieben wirken, für UNS war es genau das Richige. 🧡

    (Eine Bekannte ist quasi direkt vom Krankenhaus ins nächste Einkaufszentrum mit Kind und Kegel. Einzig für sie als Familie muss es passen. 😌)
    Sarah6mydreamcametrueMagicbustrip
  • Es ist absolut nicht die Norm, dass Väter in Österreich Karenz gehen, wie Studien belegen. Und bei der ohnehin geringen Zahl der Väter die in Karenz gehen, sind auch die schon dabei, die maximal 2 Monate gehen, was die allermeisten sind.
  • @mydreamcametrue weil mein Mann nicht bei der Geburt war?? Er war die ganze Zeit neben mir, nur weil er die letzte Stunde draußen gewartet hat, heißt es doch nicht, dass er mich nicht unterstützt hat?? Er hat mich zu Hause unterstützt als die Fruchtblase geplatzt ist, er hat mich auf dem Weg ins KH unterstützt, er war dann auch die ganze Zeit im Kreißsaal neben mir, bis die Hebamme meinte jetzt kommt die letzte Phase, die Kleine wird gleich da sein …da habe ich ihn gebeten das Zimmer zu verlassen, weil ich es einfach nicht haben möchte, dass jemand neben mir steht wenn ich da einen kleinen Menschen aus mir heraus presse …muss ja nicht jeder verstehen, für mich geht dass einfach zu weit in meine Intimsphäre und das möchten ich einfach nicht 😄😄 und inwieweit könnte er mir da auch helfen außer meine Hand zu halten, pressen muss ich ja im Endeffekt ja sowieso selbst …ich hatte aber auch zwei sehr schnelle und einfache Geburten 🤷‍♀️ vielleicht würde ich meine Meinung ändern, wenn die Geburt anders verlaufen würde und mein Mann war auch dazu bereit zu bleiben und ließ mich selbst entscheiden.
    Im großem und ganzen hatte ich zwei wunderschöne Geburten, auf die ich mich mit Freude zurück erinnere und auch jetzt beim dritten Kind werde ich es wieder gleich handhaben 😄😄.

    Bezüglich heile Familie habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt … ich wollte damit wirklich niemanden beleidigen und es war auch nicht gegenüber anderen gemeint, sondern ich für mich selbst, für mein wohlbefinden muss nicht einen Monat so auf “heile” Familie tun …also für mich würde es sich einfach übertrieben anfühlen, weil ich einfach nicht so eine Person bin und ich einfach der Meinung bin, dass sich die Familie sowieso im normalen Alltag bildet…aaah ist einfach sehr schwierig zu erklären 😅😅 für mich persönlich ist es halt nicht wichtig, dass bedeutet aber jetzt nicht, dass ich meine Kinder und meinen Mann weniger liebe, nur weil wir keinen Monat zusammen verbracht haben …wir verbringen viel Zeit zusammen, machen am Wochenenden immer Ausflüge und versuchen wirklich so weit es geht die freie Zeit als Familie zu verbringen…aber für mich ist das der normale Alltag was uns zu dem macht was wir sind und das uns zusammenbringt und da brauche ich keinen extra Monat …wir haben ja unsere Kinder trotzdem kennengelernt und lieben sie trotzdem mehr als alles andere auf der Welt …unsere Familie ist jetzt nicht besser oder schlechter, nur weil wir uns nicht dazu entschieden haben, den ersten Monat zusammen zu verbringen …für mich ist es ei fach überflüssig, weil man es sowieso durch den Alltag macht …einfach schwierig zu erklären, aber ich wollte wirklich niemanden beleidigen, ich habe ja geschrieben jeder muss für sich selbst wissen, was er möchte und wie er sich entscheidet und sich dafür auch nicht rechtfertigen 😄😄
    Und mein Mann kommt ja auch einmal von der Arbeit nach Hause und da verbringen wir dann auch Zeit zusammen 🤣🤣🤣 ist ja jetzt nicht so als ob er nicht da wäre 🤷‍♀️ er unterstütz mich auch immer im Haushalt ohne das ich ihn dazu auffordern muss und ist immer für uns da wenn wir ihn brauchen 🤷‍♀️ weiß nicht wo das Problem sein sollte …auf der anderen Seite kenne ich auch Männer die einen Monat zuhause waren alles schön und super, nach dem einen Monat aber wieder alles vergessen haben und ihre Frau regelrecht angemault haben, wenn das Essen nicht auf dem Tisch stand und die Wohnung blitzblank geputzt?? Für mich sind dann halt so kleine Sachen im Alltag wichtiger als jetzt so ein Monat zusammen 🤷‍♀️😄 wie gesagt, muss man nicht verstehen und jeder soll für sich die beste Entscheidung treffen 😄

    tweety85
  • Mein Mann hat sich nicht extra frei genommen aber dafür öfter im homeoffice gearbeitet bzw kürzer. Allerdings hatten wir 2 Wochen nach der Geburt corona und sind alle flach gelegen. Sonst war ich nicht mehr wirklich im Wochenbett. Der Haushalt ist halt etwas kurz gekommen.
    Wichtiger ist es eher keinen Besuch zu haben außer sie unterstützen einen. Und die Zeit wirklich zu genießen. Sie werden so schnell groß.
    Da die noch sehr viel schlafen kommt man recht gut zurecht.

    Bei mir waren es eher die geburtsverletzungen die mich neben corona bisschen ans Bett gefesselt haben.

    Sollte man schwerere Verletzungen haben oder länger brauchen die Geburt zu verarbeiten ist Unterstützung bestimmt wichtiger.

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