Wie kommt ihr mit solchen Situationen klar - Thema Zugfahrt/Barrierefreiheit

Ich bin eine frischgebackene Mama eines knapp 4 Monate alten Jungens, den ich draußen nur mit Kinderwagen transportiere.
Mit der Babytrage fühlen wir uns noch nicht so wohl, außerdem speibt der Kleine in dieser Position recht viel.

Ich brauche Züge Gott sei Dank nicht so oft, aber wenn, dann graut mir förmlich davor.
Ich hatte heute einen absoluten Alptraumvormittag diesbezüglich und wollte fragen, wie ihr mit solchen Situationen umgeht.

Ich bin von Brunn nach Mödling mit Kinderwagen zum Babycafe gefahren. Leider war die einfahrende Bahn eine alte S-Bahn-Garnitur. Ich wollte nicht auf die nächste warten, da ich schon spät dran war. Na jedenfalls hat mich beim Einsteigen eine Dame angesprochen, ob sie mir mit dem Kinderwagen helfen soll. So, dann waren wir im Zug, ich sehe mich um und bemerke, dass außer einem alten Herren niemand im Zugabteil war. Ich hab schon Panik geschoben, in Mödling nicht aus dem Zug zu kommen. Und so war es dann auch fast. Gott sei Dank ist der Zug ca. 5min im Bahnhof gestanden, im letzten Moment habe ich draußen einen Herren erblickt, den hab ich dann zu mir gerufen und er hat mir geholfen, uff, gerade noch gut gegangen, ich hatte aber schon kurz Tränen in den Augen und hab mich bis nach Wiener Neustadt fahren sehen.

So, beim Rückweg habe ich mich auf zu Bahnsteig 4 gemacht und bemerke, dass der Aufzug defekt ist. Kein Hinweis auf dem Schild, was man tun soll, wenn man darauf angewiesen ist. Bin ich nochmals in den Bahnshop retor und hab dem Mitarbeiter dort meine Lage erklärt. Er meinte daraufhin total unfreundlich, er wäre alleine da und könne nicht weg und mir daher nicht helfen. Ich hätte es unmöglich selbst geschafft, Kind + Kinderwagen die ca. 30 Treppen dort raufzutragen. Es hätte ev. noch die Option gegeben, dort zu warten, bis ich auf einen kräftigen, freundlichen Herren (oder auch Dame) treffe, der mir hilft, jedoch war ich schon etwas im Zeitdruck, weil der Kleine Essenszeit hatte (ist ein Flaschenbaby, daher füttern nicht jederzeit möglich). Ich hab dem Mitarbeiter dann noch gesagt, dann wird die ÖBB eben meine Taxirechnung bezahlen und bin raus zu den Taxis. Hab dort einen sehr freundlichen Herren getroffen, mit dem bin ich dann - Baby nicht unbedingt sicherheitsgerecht am Arm - nach Hause.

Ich weiß nicht, wie es euch in solchen Situationen geht - werden vermutlich viele Mütter schon mal erlebt haben, aber ich hab mich so dermaßen ohnmächtig gefühlt und war den Tränen nahe. Gott sei Dank ist mein Kleiner das bravste Kind auf Erden und hat zu keiner Sekunde geweint. Ich denke, wenn das auch noch passiert wäre, hätte mich mein Freund von Wien aus abholen dürfen.

Ich bin recht schüchtern und bitte ungern fremde Personen um Hilfe. Ich kenne das von Wien von den Straßenbahnen, dass markiert ist, wenn sie Rollstuhl- bzw. Kinderwagengerecht sind. Außerdem ist dort ja fast zu jeder Zeit so viel los, dass ich wohl jemand findet, der einen hilft.
Aber hier am "Land" fühle ich mich echt ausgeliefert und hadere schon mit mir, ob ich so bald wieder in einen Zug einsteigen werde...

Kommentare

  • Hi,
    Ja, in solchen Situationen "muss" Mama leider ihre Schüchternheit ablegen.

    Du kônntest das nächste Mal ganz weit vorne beim Fahrer einsteigen. Da sitzen oft mehr Leute. Oder du wartest, bis der Schaffner durch den Zug geht und hältst den auf und bittest ihn dir dann beim Aussteigen zu helfen und sagst ihm wie weit die fährst.

    Der kaputte Lift ist natürlich ärgerlich. In manchen Stationen gibt's zwei Lifte, da kann man dann rundherum fahren und den anderen Lift nutzen. Ansonsten hab ich aber auch schon das Baby auf den Arm genommen und bin die Stufen runter gerumpelt (also linken Arm Baby, rechten Arm KiWa Stufe für Stufe runter).

    Das mit den Fütterungszeiten versteh ich nicht. Ich hatte im Kopf, das Flaschenkinder auch nach Bedarf gefüttert werden und gerade Flasche kannst du ja überall und jederzeit geben.

    Wir wohnen auch in NÖ und ich bin ab und zu Zug gefahren mit Baby. Ja, es ist natürlich einfacher wenn man zu zweit ist aber es geht alleine auch.

    Jede Situation, die man mit Baby das erste Mal hat ist am Anfang neu und ungewohnt. Mit der Zeit wirst du auch da deine Routine finden.
  • Das Problem in diesem konkreten Fall war, dass ich nur 1 Station gefahren bin und da kein Schaffner durchgeht.
    Weit vorne in der Nähe des Fahrers einsteigen hab ich mir auch schon gedacht, ich denke aber, dass der ja auch in einer alten S-Bahn Garnitur gar nicht mitbekommt, wenn man aussteigen will, da sieht man ja zum Fahrer nicht durch.

    Das mit dem Lift ist wenig beeinflussbar und kann mal passieren. Mich hat da viel mehr der unfreundliche ÖBB Mitarbeiter aufgeregt, der null Alternativen anbieten konnte oder wollte.

    Das mit dem Fläschchen ist deswegen einwenig kompliziert, weil ich das frisch anrühren muss. Ich kann das fertige Produkt (also Wasser + Premilch) nur rund 1h verwenden. Bei längeren Ausflügen nehmen wir daher immer eine Thermoskanne + Fläschchen mit bereits mengenmäßig passendem Milchpulver mit. Das werde ich das nächste Mal auch zur Sicherheit mitnehmen.
  • Die ÖBB schreiben eigentlich vor dass man mit Kinderwagen im Waggon hinter dem Fahrer einsteigen „muss“. Genau aus dem Grund, weil der Fahrer dann helfen kann (und soll).

    Mir ist mal bei einer Brücke passiert dass der Lift rauf kaputt war, zwei Leute sind vorbei gegangen - beide gesundheitlich angeschlagen und konnten nicht mit dem Kinderwagen helfen. Da hab ich halt gewartet, 20 min lang, bis wer anderer vorbei kam.

    Ein anderes Mal konnte/wollte mir der Fahrer nicht beim einsteigen helfen, aber da ist zum Glück wer anderer eingesprungen.

    Wasser in der Thermoskanne und Pulver extra mithaben is sicher immer sinnvoll sobald du da Haus verlässt.

    Und: keine Scheu, die meisten Leute helfen gerne, bieten es meistens sogar selbst an, und sonst frag halt! Kannst ja auch aus dem Bahnhof rausgehen und wen auf der Straße fragen.
  • kea schrieb: »
    Die ÖBB schreiben eigentlich vor dass man mit Kinderwagen im Waggon hinter dem Fahrer einsteigen „muss“. Genau aus dem Grund, weil der Fahrer dann helfen kann (und soll).

    Dann muss ich mich da wirklich mal auf der ÖBB-Seite schlau machen und mir auch die Gegebenheiten in der S-Bahn näher ansehen, wie ich dann auf mich aufmerksam machen kann.
    Ich fände es auch hilfreich, wenn man irgendwie vorher sehen könnte, ob der nächste Zug, der kommt, barrierefrei ist oder nicht, denn im Notfall (wenn kein Termindruck ist), dann kauf ich mir halt das Ticket für den Zug danach.

    Ich hatte mal einen Arbeitskollegen (jung und eigentlich kräftig, "leider" Jurist ;-)), der meinte, dass er grundsätzlich nie mit Kinderwagen hilft. Nicht weil er unfreundlich ist, sondern weil er sich fürchtet etwas falsch zu machen und dann dafür verantwortlich gemacht zu werden!?
  • Ich verstehe dich. In meiner 1. SS (2019, vor Corona) bin ich im Hochsommer, offensichtlich schwanger, bei Hitze und Ausfall der Klimaanlage Zug gefahren, der Zug bummvoll und niemand hat mir einen Sitzplatz angeboten. Zum Glück bin ich nicht schüchtern und hab dann einen sportlich aussehenden Mann mittleren Alters gebeten mir seinen Platz zu überlassen, da mir aufgrund der starken Hitze schwindelig und übel wurde. Die Antwort war

    ‚Sicher nicht! Ihr Frauen wollt immer gleichberechtigt sein also kannst du mit deinem Balg im Bauch ruhig stehen‘

    Die Leute wurden ruhig und haben blöd geschaut, aufgestanden ist sonst auch niemand.

    Seitdem meide ich die öffis wie die Pest, es sei denn ich bin alleine oder innerhalb von Wien.

    Das mit den Fläschchen mit Thermosflasche würde ich unbedingt machen, ich hab auch jetzt wo meine kleine schon 1 Jahr ist lmmer etwas mit, sicher ist sicher. Im Wickelrucksack geht sich das gut aus

    Bzgl Kinderwagen Problem: oft gibt es so Tasten für Rollstuhl Fahrer, wenn man drückt kommt ein Mitarbeiter und hilft.
  • Ich wohne zwar in Wien bin aber recht oft auf die Schnellbahn angewiesen und stehe auch jedes Mal hoffend am Bahnsteig dass eine neue Garnitur kommt. Fände es auch sehr hilfreich vorher zu wissen . Habe auch schon mal wie Kaffeelöffel Kind auf einem Arm und Kinderwagen hinter mir heraufgezogen oder auch schon mal illegal mit der Rolltreppe gefahren als der Aufzug kaputt war, das ist wirklich besonders ärgerlich. Ich hasse das auch andere Leute zu fragen und eigentlich mag ich auch gar nicht dass irgendjemand den Kinderwagen anfasst😂 aber die meisten Menschen sind wirklich sehr hilfsbereit und manche wollen mir sogar in den Niederflur reinhelfen😅
  • @mydreamcametrue bah widerlicher Mensch. erinnert mich an meinen Ex-Freund aber der hätte sich nicht so ausgedrückt aber Platz überlassen hätte er von selbst auch ned🙈
  • bearbeitet 21. September, 16:32
    "Hab dort einen sehr freundlichen Herren getroffen, mit dem bin ich dann - Baby nicht unbedingt sicherheitsgerecht am Arm - nach Hause."

    Und dann mit Baby im Arm im Auto 🙀

    Auf Bahnhöfen sind die Treppen doch eigentlich eh voll super und breit, teils auch mit Rampe, da kommt man ja eigentlich eh gut rauf od runter gefahren, schön langsam Stufe für Stufe.
    Hatte da noch nie n Problem mit, mit diversen Kinderwagenmodellen 🤷

    Und ohne Nahrung aus dem Haus, würde ich generell nicht empfehlen 😄 so bist Grad wenn was nicht klappt flexibler.

    Das der Mitarbeiter nicht helfen konnte kann ich aber gut verstehen, der könnte vielleicht auch nicht einfach den Platz verlassen wenn er alleine ist 🤷

    Vielleicht wäre eine trage für solche Situationen für dich schon vorteilhafter 🤷 ich hab mir ne stffwindel zwischen trage/Kind und mir getan falls Kind spuckt
  • Echt ärgerlich. Kann es auch verstehen, grad am Anfang ist man auch total nervös.

    Als 1. würde ich dir auch raten immer etwas zum Essen fürs Baby mit zu nehmen. Ich hatte immer eine kleine Thermoskanne für heißes und eine Flasche für kaltes Wasser mit. Es ist wirklich oft so das man irgendwo unverhofft länger festhängt und so hast du auch weniger Stress.

    Ich fahre zwar nie mit den Öffis, aber es gibt hier eine Fußgängerbrücke über den Fluss, da musste ich immer drüber wenn ich einkaufen wollte. Anfangs bin ich zwei drei Mal mit meinem Freund hingegangen und wir haben mit dem Kinderwagen geübt über die Treppen zu kommen. Rauf und runter.

    Ich fühl mich jetzt voll sicher und trau mir fast alle Treppen zu. Meistens sind dann aber wirklich auch Leute unterwegs die von sich aus Hilfe anbieten. Natürlich kann es manchmal ganz blöd laufen und niemand ist in der Nähe.

    Falls es möglich ist würde ich vielleicht sogar immer einen Zug früher nehmen, je nachdem wie die Fahrzeiten sind.

  • CarinaJasmin schrieb: »
    @mydreamcametrue bah widerlicher Mensch. erinnert mich an meinen Ex-Freund aber der hätte sich nicht so ausgedrückt aber Platz überlassen hätte er von selbst auch ned🙈

    Ja, und genauso widerlich sind die Leute die blöd schauen und nix tun.
    Ich hab dann gesagt ‚ist gut - ich bleib aber hier stehen und wenn ich kotzen muss werde ich auf ihren Kopf zielen‘ - da ist er dann gegangen und die Leute im Abteil haben teilweise gelacht.
    ricz
  • Ich bin zwar sehr selten mit dem Zug unterwegs, aber das eine Mal mit Kiwa habe ich gleich am Bahnsteig den erstbesten gefragt, ob er mir denn bitte helfen kann, falls es kein barrierefreier Zug ist.
    Hat zwar etwas verdutzt drein geschaut, aber mir dann tatsächlich tatkräftig geholfen 😄.

    Und das mit dem ersten Wagon stimmt, darauf hat mich dann der Schaffner extra hingewiesen. Mit dem Kiwa also ganz nach vorne ☝️

    Ausgestiegen bin ich übrigens dann auch mit Kind am Arm und Kiwa runter gerumpelt.
    Bei uns wars allerdings schon der zumindest etwas leichtere Buggy.

    Ohne Wasser/Pre bin ich auch nie aus dem Haus, da hatte ich immer im Kopf, dass ja was komplett unvorhergesehenes passieren kann und das Baby Hunger bekommt.

    Und vielleicht, wenn du das möchtest, gewöhnt ihr euch ja doch noch an eine Trage. Ich fand das immer wesentlich angenehmer (außerdem mochte er den Kiwa nie 😆)
  • @dinky66 tut mir Leid, dass es heute so stressig für dich war😵 ich hatte das auch mal am selben Tag, alte Garnitur und Aufzug außer Betrieb. Seitdem ich im sozialen Bereich arbeite spreche ich einfach alle an und bitte um Hilfe (war auch nicht immer so einfach für mich) hab noch nie eine blöde Antwort bekommen🤷‍♀️
    Wir fahren oft mit dem Zug weil meine Mama in Wien wohnt und ich sonst nicht Auto fahren will/kann/mich traue.
    Es wird alles einfacher, wenns nicht mehr zum ersten Mal ist😊
  • Genau davor hab ich auch Angst und daher bin ich noch nicht Zug gefahren mit dem Baby 🙈
    Hab aber gestern auch das Treppensteigen mit Kinderwagen geübt- war leider eine Katastrophe, hab nicht viel Kraft. Ohne Baby im Wagen benötige ich beide Hände, mit einer Hand ist er mir zu schwer. Aber Baby drinnen lassen (4 Monate) traue ich mich auch nicht 😕

    Wisst ihr eigentlich, wie das bei so regionalbussen ist? Also Postbus oder so, wie kommt man da eigentlich mit Kinderwagen rein? Gibts da eine Rampe? Muss einem da der Fahrer helfen?
  • @dinky66 Ich fluche heute noch (3. SS), wenn ein alter Zug kommt. Mittlerweile - endlich! - bin ich draufgekommen, wie man sehen kann, ob der nächste Zug barrierefrei ist. Und zwar mir der Wien Mobil App. Die funktioniert natürlich auch in Mödling z.B.08eafe40-39dc-11ed-8f50-05ebd24e7835.jpeg090a9430-39dc-11ed-8f50-05ebd24e7835.jpegWenn man die App startet, kann man oben die Abfahrtsstation eingeben. Dann bekommt man unten sämtliche Linien und die nächsten Abfahrtszeiten vorgeschlagen. Also z.B. kommt in Liesing die nächste S2 nach Mödling in 2 Minuten. Und überall dort, wo neben den Minuten ein Punkt ist, weiß man, dass der dann barrierefrei ist. Die S3 nach Neustadt ist das z.B. weder in 15 noch in 52 Minuten.
    Vielleicht hilft dir das bei der Planung ein bisschen.

    Ich verstehe dein Unwohlsein in solchen Situationen. Manche Dinge machen einen am Anfang einfach sehr nervös. Ich schupfe mein Wagerl mittlerweile so oft Stufen rauf oder runter und benutze ungeniert die Rolltreppe wenns notwendig ist.

    Was Prenahrung etc angeht.. ich hab daheim immer 2, 3 Flascherl mit ca 1/3 der Trinkmenge mit heißem, abgekochtem Wasser abgefüllt und unterwegs dann einfach das kochend heiße Wasser aus der Thermosflasche draufgeleert. Bis ichs gebraucht hab, war das Wasser im Flascherl kalt und die Temperatur war perfekt. Fertig war das Flaschi 😊
    winnie
  • @Tilda93 mah cool das wird mir oft helfen! Danke
  • @CarinaJasmin gern! da muss man erst einmal draufkommen, was dieser Punkt heißt 🙄🤨 hat mich viel Googlearbeit gekostet.. nicht, dass man das irgendwie offensichtlicher macht 🤪
  • Sunshine2020 schrieb: »
    "Auf Bahnhöfen sind die Treppen doch eigentlich eh voll super und breit, teils auch mit Rampe, da kommt man ja eigentlich eh gut rauf od runter gefahren, schön langsam Stufe für Stufe.
    Hatte da noch nie n Problem mit, mit diversen Kinderwagenmodellen

    Vielleicht fehlt mir hier die Kraft oder das Wissen über die Technik, aber ich hätte mir nicht vorstellen können dort die rund 30 Stufen raufzukommen. Vielleicht sollte ich das mal irgendwo in Ruhe üben - zunächst mal ohne Kind im KiWa.

    @Tilda93: Danke für den Tipp mit der App, die werd ich mir gleich mal runterladen!
    Sunshine2020 schrieb: »
    "
    Das der Mitarbeiter nicht helfen konnte kann ich aber gut verstehen, der könnte vielleicht auch nicht einfach den Platz verlassen wenn er alleine

    Also für den Mitarbeiter hab ich ehrlich gesagt null Verständnis! Der wird in seiner Schicht auch irgendwann mal aufs Klo müssen - wie erledigt er das dann? Und sollte sein Kollege ev. gerade wg Mittagspause nicht da gewesen sein, so kann man ja freundlich drauf hinweisen, dass er in ca. 30min Zeit hätte, wenn ich so lange warten will. Aber sich dermaßen uninteressiert zeigen einem Kunden gegenüber geht gar nicht! Er arbeitet in einem Dienstleistungsunternehmen - dann muss er sich einen anderen Job suchen, ganz ehrlich!
  • sara2709sara2709

    438

    bearbeitet 22. September, 10:44
    Also das mit den Stufen kann ich verstehen. Wir haben einen "schweren" Kiwa und einen Buggy.
    Mit dem Buggy hab ich bei Stiegen kein Problem (wenig Eigengewicht und gut gelagerter Schwerpunkt) beim Anderen würde ich mich auch nicht trauen und mit Kind in der einen und Kiwa in drr anderen Hand noch weniger.

    Meistens bin ich aber mit dem "Schweren" unterwegs, da der unser Haupt-kiwa ist.
  • Österreichweit sieht man mit der Öbb-App "Öbb Scotty" auch ob das Verkehrsmittel barrierefrei ist oder nicht. Unter den Infos ist dort auch vermerkt, wenn ein Aufzug nicht funktioniert. Ob man nicht sogar angeben kann, dass man barrierefrei reisen möchte?


    @dinky66
    @mydreamcametrue
    @Tilda93
    himbeerblüte
  • @lisi87 theoretisch müsste das möglich sein. Gibt ja genug mit Rollstuhl oder anderen Handicaps die keine hohen/vielen Stufen schaffen.
  • Tilda93Tilda93

    203

    bearbeitet 22. September, 13:32
    @Lisi87 ich habe bei der Wien Mobil App schneller gefunden, deshalb hab ich dann bei der ÖBB App gar nicht mehr geschaut
    so viel bin ich im Wiener Umland dann auch nicht unterwegs, daher hat mir das gereicht

    aber gut zu wissen, danke! 😊
  • Ich fahr den kinderwagen/Buggy immer rückwärts hoch auf den Hinterrädern ( ganz behutsam halt), und Treppen runter halt vorwärts und auf den Hinterrädern. Klappt eigentlich super und oft wurde ich gefragt ob man helfen kann aber hab dann immer verneint😅

    Den Kinderwagen tragen könnt ich auch nicht.
  • Ich bin oft mit 2 Kids, Kinderwagen und jetzt auch schwanger unterwegs. Und allein der Bahnhof in meinem Heimatort ist mal alles andere als barrierefrei. Rampe, die so steil ist, direkt an den Stufen entlang, da hatte ich die Kids nie im Wagen, um rauf oder runter zu kommen. Und ansonsten nur stiegen. Kein aufzug, die Züge kommen und fahren aber immer von den bahnsteigen weg, zu denen man nur durch den Tunnel kommt.

    Daher hatte ich IMMER ein Tuch oder eine trage mit, wenns das kleinste nixht sowieso in der trage war, um sie für den Bahnhof sicher verpacken zu können. Und der Wagen wird eben die stiegen rauf und runter gerumpelt.

    In wien, wenn der aufzug kaputt ist, das selbe, kind in die trage und den Wagen rauf- und runterrumpeln. Ist mir lieber als mit Kind im Wagen, falls mir der Wagen aus der Hand rutscht und ich muss nixht ganz so vorsichtig/behutsam sein 😄

    Ansonsten ist die App echt super für die Planung, darauf kann man sich auch zu 95% verlassen.

    Ahja, und außerhalb von Wien in den Zügen immer den ersten Waggon nehmen, dort ist der kinderwagen-abstellplatz 👍
  • tweety85tweety85

    1,716

    bearbeitet 22. September, 14:05
    @Froschkoenigin

    Schwanger mit Kleinkindern würd ich mich das wagerl dann auch nicht schieben trauen auf der Treppe.

    Schlimm eigentlich, dass man da oft wirklich alleine gelassen wird oder auf andere angewiesen ist.

    Trage und Tuch finde ich auch immer praktisch gerade bei kleineren Babys.

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