Jobwechsel - schlechtere Bezahlung oder für alten Job weiter fahren

Hallo,
hat sich von euch schon wer Gedanken gemacht was man alles berücksichtigen muss wenn man einen schlechteren bezahlten Job annimmt bzw ob man den alten Job behalten soll wg der besseren Bezahlung jedoch weiter dafür fahren muss?

Treibstoff kann man mal einsparen aber gibts sonst was auf was man denken könnte? Reifenverschleiss ist natürlich auch zum Miteinkalkulieren…..

Habe zwei Kinder und der eine Job wäre 5 Min. entfernt und der andere ist 35 Minuten weit weg….

Was waren eure Beweggründe für den Jobwechsel? Vlt bin ich auch etwas „verwöhnt“ vom Gehalt her denn ich arbeite in der Metallbranche und das ist ein „guter“ Kollektivvertrag…. Aber es heißt ja immer beim Jobwechsel nicht auf weniger Gehalt einlassen??

Habt ihr noch weitere Kriterien die ich beachten sollte? Danke!

Kommentare

  • Ich würde den Job nehmen, der mir mehr Spaß macht, bzw wo ich mich einfach wohler fühle :) find 35 Min nicht so tragisch eig, aber 5 Min sind natürlich auch super :)
  • Ich würds mir mal durchrechnen
    Könnte sein, dass du mit weniger Gehalt in eine andere Steuerklasse fällst und dir dann vielleicht mit weniger Spritkosten und Steuerersparung sogar letztendlich mehr bleibt
    Rere
  • Hey, ich hatte 2020 die selbe Entscheidung zu treffen.. und ich hab mich für den kürzeren Arbeitsweg entschieden, aber nicht nur deswegen. War auch in der alten Firma nicht mehr ganz so glücklich. Vielleicht fiel mehr daher die Entscheidung leichter. Ich denke es kommt auch darauf an wie viel weniger?! Bei mir waren es „nur“ 150€ netto.
    Was man auf jeden fall noch bedenken sollte ist, die Zeit die du dir sparst fürs fahren es sind doch 1 Stund pro Tag!
  • Also ich finde es gibt mehrere Parameter, die man da heranziehen muss, um abzuwägen, welcher Job für dich besser ist. Natürlich spielt sowohl das Gehalt als auch der Anfahrtsweg dabei eine Rolle. Aber wie bereits oben schon erwähnt, solltest du auch schauen, wo du dich wohler fühlst. Wie ist das Arbeitsklima in beiden Jobs? Wie schaut’s mit den Aufstiegsmöglichkeiten aus? Wie flexibel sind die Arbeitszeiten? Und gibt’s Unterschiede von den Aufgaben? Der Job, der dir in all diesen Punkten mehr entspricht, sollte es werden ;-)
    Ich habe in meinen jetzigen Job auch gewechselt, obwohl ich zu Beginn etwas weniger verdient habe (allerdings war das Fixum höher, dafür gab es keine Prämien), aber alle anderen Punkte haben für den neuen Job gesprochen und ich hab’s bis heute nicht bereut 😉
  • Bei 5min musst bedenken bist wenn wer ausfällt oft die erste Person die kontaktiert wird zum einspringen 🤷

    Ich bin ein gewohnheitstier und würde vermutlich nicht wechseln weil ich Umstellung nicht so mag, und wenn's generell so passt einfach weiter machen 😀

    Wenn's mit Kinderbetreuung anders einfacher ist würde ich erst überlegen 🤷
  • @Sunshine2020 naja so würd ich das jetzt nicht sehen 🤔 ich hab auch nur 10 Minuten zur Arbeit mit dem Auto aber mit Kleinkind bin ich einfach nicht so flexibel um mal eben schnell ein zu springen.
    Mommy_of_a_Girl
  • Also ich würd jetzt keinen schlechter bezahlten Job annehmen.. wenn ich aktuell Summe x bekomme, dann muss es nachher mindestens das gleiche, wenn nicht mehr sein. Nur weil der Weg kürzer ist, heißt das nicht dass man sich mit weniger zufrieden geben muss, grad in diesen Zeiten. Und wenn’s da um 100€ netto geht, na das soll der AG bitte drauflegen und fertig.
  • Es muss das Gesamtbild passen.

    Warum willst du wechseln? Welche Vorteile siehst du im neuen Job (könntest vielleicht sogar ohne Auto auskommen?)

    Ich persönlich hab nen super bezahlten Job verlassen um zu studieren und VS Lehrerin zu werden. War es für mich allemal wert, obwohl ich viel weniger verdiene. Arbeitsweg war vor den Kindern ähnlich lang wie im alten Job, nach den Kindern unterschiedlich und jetzt fahre ich 15 Minuten (also viel kürzer). Sollte mit meinen Kindern was sein (und die Großeltern nicht verfügbar sein, Mann nicht in Home-Office) kann ich recht schnell dort sein. Hoffe das brauche ich zwar nie, es ist aber einfach praktisch.
  • Ich pendle immer 1std. 5min zur Arbeit. Pro Weg. Für mich klingen 35min traumhaft 😅

    Ab Oktober werde ich wieder für 20 Stunden anfangen. Habe mich mit meinem Vorgesetzten auf 2 lange Tage und einen kurzen geeinigt damit ich die Strecke nicht jeden Tag für 4 Stunden Arbeit pendeln muss.
    Vielleicht gibt es ja auch so eine Lösung, wenn dir 35min noch zu lang sind?

    Wenn ich mir einen Job in der Umgebung suchen würde, würde ich vermutlich finanzielle Einbußen von ca. 600 Euro haben. No way mach ich das 😬
  • Kannst du dann mehr Stunden machen? Also wenn du eine Stunde zusätzlich fürs Pendeln brauchst dann kannst ja im anderen Job z.B. 25 statt 20 machen. Da bin ich immer für weniger pendeln.

    Auf jeden Fall würde ich aber die Pension einkalkulieren. Jetzt netto etwas weniger plus gesparten Sprit macht vielleicht nicht viel aus aber auf lange Sicht?
    Und weil du den Metallerkollektiv erwähnst - bist du da in einem anderen? Beim Metaller hast du automatische jährliche Erhöhungen, beim anderen auch? Oder musst dann immer fragen und hoffen?
  • Mein Mann hat sich aktuell gerade für diese Variante entschieden (kürzerer Weg und weniger Geld).
    Er kann dann mit dem Rad in die Arbeit fahren und freut sich schon sehr auf diese Entlastung. Wir haben es durchgerechnet und unterm Strich wäre das mehr an Gehalt vom alten Job fürs Auto/Diesel drauf gegangen.

    Ich glaube nicht, dass zb der Treibstoff in absehbarer Zeit wieder günstiger wird...
    Toi toi toi für die Entscheidung!
    Rere
  • Es kommt halt sehr drauf an, wie dringend man das Geld braucht und vor allem, welcher Job mehr Spaß macht. 35 Minuten fahren find ich jetzt auch nicht tragisch.... Das sind 35 Minuten, an denen man denken kann was man will, hören kann was man will und keiner maaaamaaaa ruft :D
    Angelika89Biancaa_Rere
  • Ich glaube es kommt auch auf einen selber an...
    Habe bis vor 1 1/2 Jahren auch 35min(40km) von meiner Arbeit entfernt gewohnt. Sind dann aber zum Glück näher rangezogen, den die stunde am Tag die man nur im Auto sitzt nutz ich inzwischen anders. Und auch im Winter bei Schnee bin ich froh dass ich nicht mehr so weit habe😅
  • Ich habe mich vor 3 Jahren für einen Job 30 min statt 1h entfernt entschieden, mit geringerem Lohn. Den Job 1h entfernt konnte ich mit Öffis erreichen, den neuen nicht, deshalb keine Einsparung bei Tankkoste, das wurde nämlich dadurch mehr.
    Allerdings hatte ich bessere Arbeitszeiten und ich brauche immer wieder mal Veränderungen 😅
    Vor allem aber hat sich meine Work-Life-Balance sehr ins positive verändert, das ist mir mehr wert als 200€ brutto
  • bearbeitet 20. Juli, 12:07
    Ich pendel momentan ca. 1 Stunde in eine Richtung und würde ehrlich gesagt einiges an Gehaltsabschlägen in Kauf nehmen um mir das zu ersparen. Ich finde 35min klingen schon sehr gut, 5min noch besser...
    Rere
  • 5min klingt schon echt verlockend. Zwar nicht das wichtigste, aber dennoch zu berücksichtigen sind Incentives für Mitarbeiter. Z.B. wenn deine aktuelle Firma Versicherungen, Rabatte, Jobrad oder sonstige Vergünstigungen anbietet, die dann ausfallen oder wo du bei Kündigung mehr zahlen müsstest (z. B. Versicherung).
    VG
  • Für mich ganz klar der kürzere Arbeitsweg… ohne darüber nachzudenken.
    Ich habe 5 min zur Arbeit und mein Mann auch. Er kann jeden Tag zu Mittag heim kommen und essen und sieht auch unsere Tochter.
    Sollte jemand krank sein, ist man auch gleich daheim.
    Zeit ist sowas kostbares. Jede Minute die ich schneller daheim bin bei meiner Familie, desto besser
  • Ich bin auch mal 30 min in die Arbeit gefahren und finde das einfach zu lang, jeden Tag 1 Stunde im Auto zu sitzen. Länger finde ich unvorstellbar wie z.b. 1 Stunde pro Strecke. Erstens die Spritkosten und es ist eine unbezahlte Zeit die man da verschwendet. Da bin ich lieber in der Zeit bei meiner Familie.

    Ich fahr 10 min und das finde ich perfekt.
    coconut
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