Beikost - Wann habt ihr begonnen und wie?

Melli93Melli93

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bearbeitet 9. Juli, 21:26 in Ernährung & Stillen
Hallo ☺️
Meine kleine Maus ist bald 5 Monate alt und ich würde gerne schon langsam mit Beikost (in erster Linie Brei) starten!

Wann habt ihr damit begonnen?
Wie ist es so gelaufen?
Was habt ihr als erstes gegeben?

Bitte um eure Erfahrungen ☺️

Danke und liebe Grüße,
Melli
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Kommentare

  • @melli93 bei meiner großen habe ich auch mit 5 Monaten begonnen. Och habe mit mittagsbrei angefangen. Zuerst ca zwei Woche nur kürbis oder Karotte, bis sie sich daran gewöhnt hat und dann hab ich angefangen mal eine kartoffel drunter zu mischen. Das dann auch wieder um die zwei Wochen. Sie hat am Anfang nützlich nur sehr wenig gegessen, er probiert, deshalb hab ich qie danach immer noch normal weiter gestillt. Das wurde dann von mal zu mal mehr das sie essen wollte u weniger das sie danach gestillt wurde. Wenn das dann gut klappt kann man nach u nach immer etwas anderes drunter mischen. Mit Fleisch u Fisch habe ich aber noch lange gewartet. Hab fann einfach je nach Alter Gemüse und Reis, Nudeln oder Kartoffeln gemischt, da gibt es aber viele tolle Rezepte, was man wann gegebn darf. Wo dann die mittagsmahlzeit komplett ersetzt war, habe ich mit der nächsten Mahlzeit angefangen. Bin mir nicht mehr sicher ob das der obstbrei am nachmittag war oder der abendbrei 🙈 aber das ist eigentlich egal. Bei meiner kleinen wollte ich mit 6 Monaten anfangen, hat aber überhaupt nicht geklappt. Sie hat mir nie bei gegessen und hat im Allgemeinen erst spät angefangen so zu essen das ich die kompletten Mahlzeiten ersetzen konnte.

    Also wenn es nicht gleich klappt, lasst euch Zeit u Stress dich nicht damit. Alles Gute
    Melli93
  • riczricz

    5,338

    bearbeitet 4. Juli, 22:29
    Bitte erst beginnen, wenn das Kind auch wirklich bereit dafür ist (Beikostreifezeichen!), und nicht "weil es schon 5 Monate alt ist".

    Von der ÖGK gibt's einen tollen kostenlosen Workshop, auch mit schriftlichem Material dazu: "Babys erstes Löffelchen". Wird oft im Eltern-Kind-Zentrum o.ä. angeboten.
    sandkornSunshineGirlsosopaul_inavonni7winnieMelli93mademoiselle529
  • Mit 20 Wochen hab ich mit Brei begonnen. Meine Maus hat Brei gehasst 😅 Sie hat quasi 8 Monate nur Pre getrunken. Es gab aber Phasen da hat sie auch mal Brei gegessen. Was immer ging war Obst und Getreidebrei da musste sie nicht würgen. Aber Milchbrei und Gemüsebrei da hat sie sich übergeben sie hats gehasst ich habs echt bis zu 50x versucht und immer mit Pausen und ohne Druck und auch erst kosten und nicht den Mund voll beladen aber sie mochte einfach nichts herzhaftes oder milchiges 😅 Also hab ich ihr einfach öfter mal eine Banane in die Hand gedrückt oder Butterbrot Würfel etc. Seit sie 12 Monate alt ist isst sie alles vom Tisch mit kein Brei und keine extras. Ich dachte schon sie würde mir nie etwas essen 😅 Sie isst jetzt sogar Schnitzel, Salat etc. Aber sie ist eine etwas pingelige Esserin. Sie mag z.B. „nur“ Bolognese, Geschnezeltes, Faschierte Leibchen, selbstgemachte Pizza, selbstgemachte Pommes, Mac und Cheese also Käsenudel, Schnitzel, Trauben, Bananen, Wurst, Würstel, Schinken, Paprika, Müsli, Toast, Salat, Paprika, Karotten und Gurken, Zucchini Suppe mit Backerbsen, Haferriegel mach ich selber und Rosinen mag sie auch. Sie hasst z.B Reis, Kartoffeln und Erdbeeren. Sie hasst Questschies. Mit Kartoffelpüree muss ich ihr nicht kommen 😅 Also sie ist jetzt nicht die „beste“ Esserin von der Auswahl her aber ich will mich nicht beschweren das ist ausreichend.

    Was viele vergessen ist auch das, dass Essverhalten eines Kindes auch viel mit der sensorischen Entwicklung zu tun hat. Lass dein Kind viel im Sand spielen also auch Barfuss. Auch viel matschen lassen erkunden lassen (auch mim essen spielen lassen, dein Kind kennt es nicht es muss jede Konsistenz mal erkundet werden).

    Und bitte keinen Druck machen, jedes Kind is(s)t anders. Einfach probieren. Vielleicht mal Karottenbrei falls sie Verstopfung bekommt dann Pastinake oder Zucchini. Dann kann man Kartoffel hinzufügen. Geh einfach nach deiner Maus sie gibt es dir schon vor. Falls Brei nicht ihres ist dann mal eine Pause einlegen und wieder versuchen. Und der Eisenspeicher ist normalerweise mit 6 Monaten nicht „leer“. Pre 1er oder noch besser Stillen deckt diesen Bedarf bis zum ersten Lebensjahr. Gläschen mit Fleisch haben so einen geringen Fleischanteil also bitte nicht von Gewissen Breiherstellern einreden lassen dein Kind muss mit 6 Monat Fleisch essen 😅

    Viel Spaß 🙂
    Melli93
  • Ganz wichtig! Auf Augenhöhe füttern und immer schön Augenkontakt halten und lächeln. Nicht im Stress füttern. Würgen ist normal auch bei Brei das ist der Würgereflex. Auch mit dem Löffel spielen lassen. Du kannst deiner Tochter einen flachen Teller und Löffel mit einem Klecks Brei anbieten und sie darf damit machen was sie will und du hast eine Schüssel und einen Löffel und versuchst sie mal an den Löffel zu gewöhnen immer nur eine Spitze mit Brei keinen vollen Löffel. Was auch ganz blöd ist, den vollen Löffel „oben“ abstreifen. Somit fällt der Brei einfach auf die Zunge und dein Kind würgt noch mehr und schreckt sich also immer nur eine Spitze zum probieren und dann steigern.
    sosoMelli93
  • Wir haben mit ca. 6 Monaten mit Brei begonnen. Hat problemlos funktioniert und er hat sehr bald ein ganzes Glas gegessen. Am Vormittag bekommt hat er einen Getreidebrei zum anrühren mit Wasser bekommen, da hab ich noch Apfel oder Birne dazugegeben. Ansonsten gabs mittags selbstgemachten gemüsebrei (Karotten-Kartoffel, Avocado-Kartoffel usw). Es gibt so eine Seite mit breirzepten, wo für jedes Alter passende Rezepte zu finden sind. Abends gab's dann oft selbstgemachten Zwieback- Banane Brei,oder haferflocken-milchbrei mit Banane. Auch jetzt ist er zwischendurch noch gerne Brei. Wenn's schnell gehen muss gebe ich auch fertige Gläser
    Melli93
  • Wir haben mit ca. 6 Monaten mit Brei begonnen. Hat problemlos funktioniert und er hat sehr bald ein ganzes Glas gegessen. Am Vormittag bekommt hat er einen Getreidebrei zum anrühren mit Wasser bekommen, da hab ich noch Apfel oder Birne dazugegeben. Ansonsten gabs mittags selbstgemachten gemüsebrei (Karotten-Kartoffel, Avocado-Kartoffel usw). Es gibt so eine Seite mit breirzepten, wo für jedes Alter passende Rezepte zu finden sind. Abends gab's dann oft selbstgemachten Zwieback- Banane Brei,oder haferflocken-milchbrei mit Banane. Auch jetzt ist er zwischendurch noch gerne Brei. Wenn's schnell gehen muss gebe ich auch fertige Gläser
    Melli93
  • Ich wollte gar nicht so früh mit Beikost beginnen, mein Sohn war aber tatsächlich schon im 5. Monat soweit. Ich habe ihn an Karotten und Gurkenstückchen lutschen lassen. Und meine Schwägerin hat ihn das fein zermatschte Banane kosten lassen. Er war begeistert!

    Brei habe ich dann selbst gekocht, aber nicht nach Breifahrplan, sondern eher Freestyle. Ich habe recht bald 3x am Tag kleine Mengen unterschiedlicher Breie angeboten, weil er Spaß hat verschiedene Geschmäcker zu entdecken. Ich habe dann auch Brei und Fingerfood abwechselnd angeboten..

    Mit knapp 9 Monaten war er tagsüber mit Brei fertig und hat ihn verweigert. Stattdessen wollte er vom Familientisch mitessen.

    Die Entwicklung beim Essen ist so individuell wie mit allem und die Bandbreite von „Normal“ ist sehr groß. Manche Kinder laufen mit 9 Monaten frei, andere erst mit 18 Monaten. Und auch beim Essen gibt es Kinder, die früher dran sind - und solche die mehr Zeit brauchen.

    Wichtig ist, dass man dem Baby, wenn es soweit ist, babygerechte fester Nahrung anbietet. Wann dann wieviel wovon gegessen wird, entscheidet eh das Kind. Das Essen lernen soll vor allem Freude machen. Gerade zu Beikoststart geht es weit mehr um entdecken, als um satt werden. Es kam zum Beispiel auch Sinn machen das Kind vor dem Essen zu Stillen oder die Flasche zu geben. Weil satte, zufriedener Kinder entdeckungsfreudiger und aufgeschlossener sind.
    Melli93marieundbaby
  • Unsere Tochter ist gerade 7.5 Monate und wir haben rund um den 6. Monat (mit Beginn der ersten Reifezeichen) mit der Beikost begonnen.
    Wie handhabt ihr das: gibt es bei euch den Brei täglich um dieselbe Zeit? Ich merke mir fällt es total schwer im Alltag den richtigen Zeitpunkt zu finden. Gehts jemanden genauso?
  • Warum sollte es denn Brei denn immer zur gleichen Zeit geben müssen? Macht es nicht mehr Sinn zu essen, wenn man hungrig ist?
    ricz
  • Wir haben mit ca. 6,5 Monaten mit BLW begonnen. Wenn wir etwas für das Baby unpassendes essen oder bestellen, gibt es manchmal Brei zum anrühren oder ein Gläschen.
    paul_inaMelli93
  • Wir haben mit 5 Monaten mit BLW begonnen. Wollten eigentlich erst mit 6 Monaten, wies die WHO empfiehlt, aber er war schon „frühzeitig“ reif (und unhaltbar 😅). Viel im Bauch gelandet ist erst mal eh nicht.

    Ansonsten handhaben wirs wie @anna_zwetschke. 😊
    Melli93
  • Bei meiner Großen hab ich im 6. Monat mal mit brei probiert. Sie hat zwar die beikostreifezeichen erfüllt, aber so richtig ihrs wars nicht. Blw war dann mehr ihr Ding, wir hatten aber nie fixe Zeiten, sie bekam halt zu den Mahlzeiten wenn wir Eltern gegessen haben auch etwas geeignetes davon. Ich hab auch öfters Rezepte von babyspeck und brokkoli gekocht, das können auch Erwachsene essen.

    Bei meiner kleinen haben wir schon deutlich früher begonnen, da war einfach viel mehr Interesse am Essen da. Sie wollte aber anfangs lieber gefüttert werden, mochte brei und hat sich erst später als ihre Schwester fürs selber Essen interessiert. Dafür kam die große dann mit über 3 Jahren auch auf den Geschmack von brei.

    Statt fixer uhrzeiten würd ich eher schauen, dass es grad fürs Baby passt. Nicht zu müde, etc.
    Melli93
  • Wir haben bereits mit 4,5 Monate begonnen Brei zu füttern. Er war auch sehr früh bereit dazu und neben ihm essen war kaum mehr möglich 😅. Er hat auch gleich von Anfang an viel Brei gegessen. Also die "volle Portion" hat er gleich mal geschafft.

    Angefangen haben wir mit Karotten, danach Pastinaken und nun gibts schon ganz viele verschiedene Gemüsesorten.
    Ich dünste das Gemüse, püriere oder zerquetsche es und friere es in kleine Eiswürfelbehälter ein. Sobald diese gefroren sind verpacke ich es in Tiefkühlgeschirr und kann immer einzeln entnehmen und mischen wie ich möchte.
    Kartoffeln kommen dann immer frisch dazu, da mag er die Konsistenz nicht so gerne wenn sie wieder aufgetaut sind.

    Heute gabs bei uns übrigens das erste mal einen Fleischbrei zu Mittag. Das hat ihm soo geschmeckt. :) Er ist jetzt 6 Monate alt.

    Zeitlich geben wir auch immer unterschiedlich. Wann halt der Hunger da ist und wir zu Hause sind. Noch ist es unterwegs mit Brei ein bisschen umständlich finde ich, da das Kind noch nicht alleine sitzen kann. Habt ihr da dazu vielleicht einen Tipp?

    Melli93
  • Wir haben vor ca 2 Wochen angefangen. Mein Sohn wir diese Woche 5 Monate. Die Kinderärztin hat gemeint wenn er schon die Anzeichen macht geht das ok. Sie meinte frühestens in der 17 Woche aber sie empfiehlt noch 2 Wochen zu warten um sicher zu gehen. Da wir in seiner Gegenwart kaum noch was trinken oder essen konnten ohne das er auch unbedingt davon haben wollte haben wir mit Karottenbei mittags zwischen zwei Flascherl begonnen. 3-4 Tage. Dann Pastinaken, Zucchini, Süßkartoffel, jetzt sind wir gerade wieder bei Karotte. Verträgt er alles und ist begeistert. Anfangs vom Geschmack weniger, eher davon das er mit dem Löffel gefüllt wird. Paar Löffelchen so lange bis er nicht mehr will. Mittlerweile schmeckts ihm sogar und freut sich auf jeden Löffel. Mal schauen wann wir anfangen Gemüse zu mischen bzw mal Frühstücksbrei zu machen. Aber bloß keinen Druck.
    Machen die Breis selber. Da wir einen Dampfgarer haben geht das total schnell. Weichkochen, pürieren, bissl Öl dazu und los geht’s.
    Melli93
  • Mein Sohn war ziemlich genau 6 Monate und hat die Reifezeichen eindeutig gezeigt.
    Hab ganz klassisch mit Pastinakenbrei angefangen und die ersten Wochen auch immer Mittags Gemüse(Fleisch) Brei gegeben und später am Abend dann Griesbrei/Haferbrei.

    Nur wurde mir das irgendwann zu blöd, dass ich auf "BLW" umgestiegen bin. Bzw. eher auf Familienkost (hald angepasst). Ich hab meinem Sohn relativ früh immer zu meinen Mahlzeiten auch was angeboten. Da er das Gleiche gegessen hat wie ich, war's vom Aufwand her auch super machbar (ggf. hald noch Gemüse dünsten vorher oÄ). Mit einem Jahr hat er eigentlich dann auch voll am Familientisch mitgegessen.
    Fläschchen bekommt er aber immer noch zum Mittagsschläfchen, zum Bettgehen und ggf. 1x in der Nacht (ist jetzt 15 Monate)

    Insgesamt bin ich recht stark nach meinem Bauchgefühl und den Zeichen meines Kindes gegangen.
    Melli93
  • Wie macht ihr das mit Milch bzw. Milchprodukten? Ich kenn mich gar nicht mehr aus. Die einen meinen vor dem 1.Lebensjahr keine Milch, die anderen wieder, dass 200ml pro Tag ok sind🙄
  • @Summer82 kann man schon vor dem 1. Geburtstag geben! Am Anfang halt nicht pur, sondern Milch zB 1:1 mit Wasser verdünnt (für Getreidebrei). Oder Joghurt erstmal nur ein paar Löffel wo unterrühren. Wenn es vertragen wird, kann man mit der Zeit die Menge steigern, bzw auch irgendwann (würde das gefühlsmäßig so um den 1. Geburtstag machen) auch ein paar Schluck nur Milch oder Joghurt löffeln lassen.
    Summer82MamaGlück20
  • sandkornsandkorn

    147

    bearbeitet 6. Juli, 14:01
    Hi!
    Unsere ist jetzt 1 Jahr.
    Gestartet haben wir mit 17Wochen klassisch mit Mittagsbrei (zuerst Gemüse, dann Gemüse mit Kartoffeln, dann mit extra Eisen durch Fleisch oder Hirse) , dann Abendbrei, dann Nachmittagsbrei dann Frühstück. Dazu gestillt habe ich nicht, habe immer etwas nach den paar Löffeln Brei gewartet, das ein Sättigungsgefühl entsteht und dann meist 1/2 - 1h darauf gestillt.

    Langsam stellen wir auf Familienkost um, da die Kleine aber immer noch nur 2 Zähne hat, dauert der Umstieg noch etwas.
    Dies ist auch der Grund wieso sie auch Brei total liebte und ab den 2 Zähnen erst richtig lust zum Beißen bekam, da kamen dann die stückigeren Lebensmittel dazu, davor wusste sie auch nicht wie man es nimmt und es sich selbst in den Mund steckt. Kam alles mit den ersten Zähnen. Davor eben nur Brei frisch gelöffelt, dann eben stückiger und jetzt etwas zum Knabbern.


    Morgens: Milchbrei (Hipp und ähnliche), Milch gibt es abends bei uns.

    Mittags: selbstgemachter Mittagsbrei Gemüse + Fleischbrei bzw Hirse + Süsskartoffel/Kartoffel/Pasta /Reis

    Nachmittags Getreide Obst Brei (Hipp oder selbstgemacht mit Banane/Apfel + Hafer)bzw. mittlerweile Kipferl/ Toast/Bananenbrot mit Obst der Saison

    bei uns gibt es auch abends den Milch Getreide Brei mit Kuhmilch. Sie vertragt es gut und mag es total gerne. Lieblingsbrei des Tages. immer mit zusätzlich Obst und Getreide (im Wechsel Hafer, Dinkel,Gries,Reisflocken).


    ach ja und das Essen dauert bei uns auch heute noch immer ewig und extrem viel isst sie auch nicht , das Gewicht passt aber dennoch ;)
    Melli93
  • @Summer82 Joghurt habe ich schon mit Obst gegeben. Brei 1:1 oder 1:2 mit Wasser, wie @ricz schreibt, angerührt. Meine Stillberaterin meinte eher weniger Kuhmilch am Anfang geben. Für den Brei kann man auch jede Ersatzmilch (Mandel, Hafer etc) nehmen🤷‍♀️ da ich selber Laktose nicht so gut vertrage, koche ich meist laktosefrei und das bekommt meine Tochter dann auch.
    Summer82
  • sosososo

    4,492

    bearbeitet 7. Juli, 06:39
    Ich persönlich war nach den ersten Breimahlzeiten desillusoniert.

    Ich hab ihm zB mittags Pastinakenbrei angeboten. Er mochte weder selbstgemachten, noch den aus dem Gläschen. Und für mich wars einfach purer Stress.
    1-2 Löffel blieben drin 😅 Mehr Freude hatte er (und ich) dann an BLW. Also zB gedünstete Karottensticks. Er hat dann großteils ungewürztes von unserem Essen mitgegessen. Den feinen Brei mochte er nie so wirklich.
    Vielleicht war ich aber auch einfach zu wenig konsequent, und hätte ihn den öfter probieren lassen müssen 🤔

    Unser Motto war dann im 1. Jahr "Essen ist just 4 fun". Also das waren teilweise echt Mini-Mengen. Hilfreich wars zum Kennenlernen der Vielfalt, zum Experimentieren mit unterschiedlichen Konsitenzen, zum Gewöhnen, aber er wurde definitiv nicht satt davon.

    Naja, heut ist er 4, hat weder Allergien noch Unverträglichkeiten und isst alles und große Mengen 😅. Also irgendwas dürfte dann doch richtig gelaufen sein 😂
    himbeerblüteMelli93
  • ja aber das ist normal. mehr als ein paar Löffel Brei gehen am Anfang nicht. ich hatte alle Portionen in Minimarmeladenglsäer a 30-40g abgefüllt und mit einem Glas begonnen, dann irgendwann 2 Gläser dann 3. so haben wir dann auch den Brei etwas individuell gemischt. Bei einem vollen Glas wo immer von ca 190-200g gesprochen wird sind wir sehr wetier entfernt. zu Mittag vielelleicht 120g abends dafür 200g im Endeffekt ist die Summe immer die selbe und das war auch damlals als ich vollstillte auch so. in Summe waren die Minuten pro Tag immer gleich, halt immer anders verteilt. die Babys wissen was sie wollen und nicht wollen, genau wie BLW oder Brei. was für die einen passt, passt für die anderen gar nicht . vui spannend
    weißröckchenriczMelli93
  • Wir haben mit 6 Monaten direkt mit festem Essen gestartet, nicht gefüttert, sondern das Kleine hat selbst gegessen, wie es eben bei BLW gemacht wird.

    Warum? Ich hab davor mal von "baby led weaning" gehört und mich dann genauer informiert, mir kam das intuitiv SO sinnvoll und richtig vor!

    Ich wollte unsere Kinderärztin danach fragen, aber bevor ich das tun konnte, hat sie zu meiner Überraschung von sich aus gesagt, sie habe gute Erfahrungen mit BLW gemacht" und das bei all ihren 4 Kindern so durchgezogen. Sie hat uns darin bestärkt Beikost ohne den klassischen Breifahrplan einzuführen wenn wir das möchten.

    Baby hat bei uns mit 6 Monaten erstes gekochtes, gebratenes, gedünstetes Gemüse bekommen, salzfreies Brot, Nudeln, Früchte - mehr oder weniger direkt vom Familientisch mitgegessen. Und es hat so gut geklappt, wie ich es mir nicht vorstellen konnte.

    Bei BLW kann das Baby von Anfang an selbst bestimmen, was (von dem gerade Angebotenen), wie schnell und wieviel es isst, lernt verschiedene Größen, Formen, Konsistenzen kennen und verschiedene Arten von Essen in den Mund zu befördern, zu kauen (ja, das geht auch ohne Zähne!), zu schlucken oder auch wieder auszuspucken (wenn es nicht schmeckt, das Stück zu groß, nicht gut gekaut ist oder einfach so).
    Es gehört dazu, dass das Baby mit dem Essen spielt! So lernt es, damit umzugehen, es festzuhalten, zu zerquetschen. Es kann erstmal anschauen und befühlen, was es dann letztendlich selbst in den Mund schiebt, anstatt die immer ähnliche Konsistenz "Brei" auf dem Löffel zu bekommen.
    Manche Eltern kommen zu BLW, weil das Baby den Brei bzw. das Füttern verweigert.

    Unser Kleines ist jetzt noch nicht mal 8 Monate und ist inzwischen sehr geschickt beim Essen. Kann auch (etwas festeren) Brei, zb Haferflockenbrei, selbst mit den Händen essen, oder Linseneintopf. Am schwierigsten sind glitschige Lebensmittel wie Nektarine.
    Ich bin echt begeistert davon, wir kochen für alle, Baby bekommt vor dem Würzen eine Portion weggestellt, die dann schon auskühlen kann, und dann essen meistens alle gemeinsam. Niemand muss füttern, das Baby motivieren, es macht einfach selbst.

    Bevor jemand jetzt einfach drauf los legt, was vermutlich die wenigsten machen werden, aber ich schreib es trotzdem: Informiert euch vorher. Denn es müssen ein paar Grundregeln beachtet werden: Bei BLW wird empfohlen, wirklich frühestens 180 Tage nach Geburt zu starten wegen der Darmreife. Besser später als früher, auch mit 7 Monaten ist okay. Es müssen alle Reifezeichen erfüllt sein! Einige Lebensmittel sind tabu wegen der Gefahr des Verschluckens (ganze Nüsse, ganze Weintrauben usw.).
    Das Grundlagenbuch von Gill Rapley ist empfehlenswert. Dazu gibt es jede Menge FB-Gruppen.

    Es ist soo schön, unser Baby zu sehen, wie es selbstständig und genüsslich isst und das Essen erforscht, lernt, wie man am besten wo abbeißen kann, herummatscht und sich das Essen ins Gesicht schmiert. Ich bin, wie ihr merkt, so froh, das für uns entdeckt zu haben!
    himbeerblüteMelli93
  • Wir haben klassisch mit Brei gestartet l, trotzdem ist unser Sohn jetzt mit einem Jahr auch alles mit uns mit. Brei gibt's nur noch einmal am Tag. Ich hab aber erst angefangen, ihm feste Sachen zu geben, als er die ersten Zähne hatte, also mit ca. 9 Monaten
  • @soso
    Ah, das hört sich an wie bei uns! 😅
    Für mich ist das Brei füttern zu Mittag momentan auch noch eher Stress, weil ich natürlich möchte, dass er isst und er eher weniger.
    Ich spiele jetzt auch mit dem Gedanken mehr Richtung BLW zu gehen, weil sich das, was er selbst greift, schon immer in den Mund steckt, aber sobald der Löffel kommt, klappt der Mund zu. 🙈 (Keine Sorge, ich zwinge ihn natürlich nicht zum Essen. 😅)
    Na mal schauen, wann und ob wir dieses Malheur gelöst bekommen. In meinem Umkreis scheint das Essen überall so problemlos zu funktionieren, dass man sich unwillkürlich gleich etwas unfähig vorkommt. 🙄
    sosoMelli93
  • @JuliaHa ja dieses Vergleichen kenne ich auch gut. Aber unsre Kids haben da oft einfach ihr eigenes Tempo. Und das ist gut so. 💚
  • wuhselwuhwuhselwuh

    2,398

    bearbeitet 11. Juli, 09:13
    Hat jemand Brei und BLW gemeinsam gemacht?
    Würde das gerne bei meinem zweiten jetzt kombinieren.

    Mein erster hat ja ganz klassisch Brei bekommen, der kleine 2 Monate bekommt jetzt schon Anfälle wenn wir etwas essen, also würde ich ihm dann gerne ab Beikostalter gerne zu unseren Mahlzeiten auch immer etwas geben. Und zusätzlich zum Satt werden Brei
    Melli93
  • Wir haben mit Brei exakt zum 6 Monat begonnen. Haben den Brei selbstgemacht aber es kam nicht gut an. Nach entlichen Versuchen wurde es dann doch BLW , unsere Tochter mag das gefüttert werden bis heute nicht, sie ist jetzt bald 10 Monate.

  • @wuhselwuh ich hab bei meinem Großen Fingerfood und Brei gemischt. Je nachdem was ich halt gekocht hab. Er hat beides ohne Probleme gegessen. Aber so wie du es vor hast hab ich es nicht gemacht.
    Zum satt werden gab's die Brust.

    Die Kleine wollte absolut keinen Brei, da hab ich mit 5,5 Monaten mit Fingerfood gestartet nachdem sie immer wieder schon von meinem Teller was probiert hat. Auch hier zum Satt werden davor/danach Brust.
    Melli93
  • @fanny85 Flasche würde es natürlich auch weiterhin noch geben :)

    Aber gut zu wissen, das mixen funktioniert.
  • Ich habe auch Freestyle gemixt. Wichtig ist doch nur, dass die Nahrung babygeeignet ist und vertragen wird.
    sandkorn
  • @wuhselwuh kommt halt wie immer aufs Kind drauf an 😅 wie gesagt, die Kleine hätte nie Brei gegessen. Zumindest nicht anfangs. Später ging dann schon Müsli, Suppe usw.
  • bei uns siehts mit der Breisituation ganz ähnlich auch @soso 🥴😅Ich hab jetzt auch überlegt eher in Richtung BLW zu gehen, bin mir aber nicht sicher wie groß ich die Stücke schneiden soll? (Blöde Frage, ich weiß 😅🤦‍♀️) Aber ich hab meinem Kleinen letztens Zucchini in Stückchen hergeschnitten (ungefähr so groß wie mein halber kleiner Finger), und da hat er schon fleißig dran rumgelutscht, ich habs ihm aber dann weggenommen, weil er sichs so tief in den Mund geschoben hat und selbst nicht mehr rausbekommen hat und das Ganze hätte er sicher nicht problemlos runterschlucken können….2 Zähne hat er schon, heißt er könnte auch schon ein bisschen „abbeißen“; sollte ich die Stücke lieber größer runterschneiden; wie habt ihr das gemacht? 🧐
    Melli93
  • @ninoni97 Es sollte zu Beginn, also gerade unter 8-9 Monaten so groß sein, dass er es sich nicht ganz in den Mund stecken kann. Am besten so lange wie dein ganzer kleiner Finger. 😉

    Kann die App Solid Starts empfehlen. Da gibts ganz viele Lebensmittel drinnen und schön dargestellt, in welchem Alter in welcher Form anbieten.

    Und bitte nie mit dem Finger in seinen Mund fahren, um es rauszuholen. Es besteht die Gefahr, dass dus gerade so zum tatsächlichen Verschlucken in den Rachen schiebst. Leite ihn lieber an, wie er es selbst aus dem Mund fallen oder mit der Zunge schieben kann (in dem du z.B. deine Zunge rausstreckst und aaaah machst). Und: Viele Babys bekommen Angst davon, was für das weitere Kennenlernen von festem Essen nicht förderlich ist.

    Würgen ist übrigens absolut okay, ja sogar richtig und wichtig. ☺️ Es wird mit etwas Übung schnell weniger.
    weißröckchenMelli93
  • Danke für die App Empfehlung! Vui fein und praktisch!
    Melli93
  • Hallo! Wir haben gerade gestartet mit 5 Monaten … 3 Tage Karotte, 3 Tage Kürbis … jetzt mag sie schon das ganze Glas Kürbis (die kleinen von Hipp) … ist das schon zuviel? Ab wann können wir auch Apfel geben? Von reiner Karotte wird der Stuhl recht hart - dachte ein paar Löffel Apfel wären vlt ganz gut dazu.
    Melli93
  • Babys haben schon früh ein recht gutes Gespür, wovon sie wieviel vertragen oder brauchen - also von gesunden, normalen Lebensmitteln (nicht sowas wie Schoko oder Chips).

    Auf keinen Fall was reinzwingen, aber man kann ruhig das Kind entscheiden lassen, wann es satt ist oder einfach so genug hat.
    Melli93
  • KFP schrieb: »
    Hallo! Wir haben gerade gestartet mit 5 Monaten … 3 Tage Karotte, 3 Tage Kürbis … jetzt mag sie schon das ganze Glas Kürbis (die kleinen von Hipp) … ist das schon zuviel? Ab wann können wir auch Apfel geben? Von reiner Karotte wird der Stuhl recht hart - dachte ein paar Löffel Apfel wären vlt ganz gut dazu.

    Meine Maus ist jetzt 5,5 Monate.. ich hab auch mit Kürbis, Karotte und Pastinake pur gestartet. Jetzt hab ich dann Kartoffel dazugegeben ☺️ Hat dann mehr Kalorien und hält länger satt!! Klappt ganz gut!

    Mit Obst hab ich mittlerweile auch schon gestartet.. es gab ein Stück zerdrückte Banane mit Muttermilch gemischt als Brei 😬 hat auch gut geklappt!

    Ich seh das jetzt nicht mehr so eng.. 🙈 hab ihr gestern auch ein Stück Wassermelone in so einem fruchtsauger gegeben und sie hat’s geliebt! Also ich glaub ich biete ihr jetzt einfach nach Gefühl immer wieder was an :)

    Wie machst du das mit dem Fleisch im Brei? Da bin ich mir noch unsicher ..
  • wir haben das Fleisch immer gekocht/gedämpft und dann durch den Fleischwolf gedrückt bzw. im Blender kleingemacht - ohne Wasser -nach dem Kochen. ist dann eher sehr trocken eher Pulver und haben das dann in kleinen Portionen eingefroren und dann beim Gemüse-Kartoffelbrei untergemischt. hie und da aber auch Fertig-Fleisch-Hippgläschen weil das weniger Fasern hatte.
    Melli93
  • Wir kochen das Fleisch für den Brei gemeinsam mit dem Gemüse und geben dann alles mit etwas Wasser in den Mixer. Das friere ich dann portionsweise ein. Ich mach halt gleich immer eine etwas größere Menge und verschiedene Fleisch/Gemüsekombis. Das gibt's Abwechslung 👍
    Wir haben dann relativ bald nach Kartoffel mit Fleisch begonnen und geben mittlerweile 4 bis 5 Mal die Woche den Fleischbrei zu Mittag
  • Jigsawdani schrieb: »
    Wir kochen das Fleisch für den Brei gemeinsam mit dem Gemüse und geben dann alles mit etwas Wasser in den Mixer. Das friere ich dann portionsweise ein. Ich mach halt gleich immer eine etwas größere Menge und verschiedene Fleisch/Gemüsekombis. Das gibt's Abwechslung 👍
    Wir haben dann relativ bald nach Kartoffel mit Fleisch begonnen und geben mittlerweile 4 bis 5 Mal die Woche den Fleischbrei zu Mittag

    Danke 🥰
    So hätte ich es jetzt auch geplant..
    welches Fleisch hast du denn verwendet? Ich hab gelesen Rind wäre am besten?!
  • sandkorn schrieb: »
    wir haben das Fleisch immer gekocht/gedämpft und dann durch den Fleischwolf gedrückt bzw. im Blender kleingemacht - ohne Wasser -nach dem Kochen. ist dann eher sehr trocken eher Pulver und haben das dann in kleinen Portionen eingefroren und dann beim Gemüse-Kartoffelbrei untergemischt. hie und da aber auch Fertig-Fleisch-Hippgläschen weil das weniger Fasern hatte.

    Danke dir! Auch eine gute Idee ☺️
    Welches Fleisch hast du genommen? Rund? Huhn?
  • @Melli93 bei uns gab's bisher schon Rind, Pute und Huhn. 😊 Hab da eigentlich gleich dasselbe Fleisch genommen das auch wir Erwachsenen essen.
    Melli93
  • Rind. Da wir selbst hauptsächlich Rind essen.
  • Was ist eigentlich der nächste Schritt wenn das Mittagessen schon mit Brei ersetzt wird? Wie lange soll man nur das Mittagessen machen und ab wann gibts auch einen Abendbrei oder Obstglaserl am Nachmittag?
  • Wir haben mit ca. 6 Monaten mit Brei begonnen und da eigentlich recht bald 3 Mal am Tag. Vormittags, mittags und abends
  • Melli93Melli93

    11

    bearbeitet 8. August, 16:24
    KFP schrieb: »
    Was ist eigentlich der nächste Schritt wenn das Mittagessen schon mit Brei ersetzt wird? Wie lange soll man nur das Mittagessen machen und ab wann gibts auch einen Abendbrei oder Obstglaserl am Nachmittag?

    Ich hab nach dem Mittagsbrei den obstbrei am Nachmittag begonnen ☺️ Aber auch ziemlich bald!
  • Ich habe nie zuerst ganze Mahlzeiten ersetzt, sondern gleich verschiedenes parallel zum Kosten angeboten.

    Man kann sich an den „Breifahrplan“ halten, ist aber kein Muss. Man muss, wenn das Baby nicht mag, auch überhaupt nicht zwingend Brei als Beikost geben.
  • genau, wir haben uns eher an den Beikostfahrplan gehalten, weil unsere Kleine eher mit Bauchschmerzen zu kämpfen hatte und da hat es gut geklappt langsam umzustellen, dafür geht jetzt alles und sie verträgt alles! Der Kinderarzt meinte immer, "essen lassen was sie wollen, sie wissen es selbst am besten"
  • Wie lange habt ihr das selbe gegeben bis ihr was neues probiert habt oder gemischt habt?

    Mäuschen kennt jetzt Karotten und Pastinaken. In den nächsten kommt Kürbis.
    Aber wie lange gibt man das bis man erdäpfel dazu gibt oder dann Fleisch?
    Und gibt ihr eine gewisse Menge oder bis das Kind signalisiert das es nicht mehr will?

    Ich leide so stark an stilldemenz, dass ich nicht mehr weiß wie genau ich das beim großen gemacht hab 😰🤦‍♀️🙈
  • wir haben immer probiert ob sie es vertragen hat und dann das nächste probiert. Kartoffeln mussten wir bald dazu geben, weil unser Kinderarzt meinte, dass ihr Gewicht an der Grenze lag, somit haben wir Gemüse mit Kartoffel gegeben. Gemüse mit Süsskartoffel (der Hit), dann Fleisch dazu und dann weiter probiert. Sprich probieren und schauen was schmeckt. 🙈 ab und an ein Gläschen dazwischen, wir haben viel abgewechselt auch wenn alle sagen, dass das nicht nötig sei. Heikel ist sie bis dato immer noch nicht, aber sie ist ja erst 13Mon.
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