Leihmutterschaft

Hallo! Gibt es hier noch andere, die sich für Leihmutterschaft interessieren oder vielleicht sogar bereits (positive) Erfahrungen gesammelt haben?

Kommentare

  • Wir habens uns mal überlegt, aber dann beschlossen, daß uns ein Kind eh reicht. Wir hätten es aber aus ethischen Gründen wenn dann nur in den USA gemacht.
    Monchichi83
  • Sabinchen85Sabinchen85

    2,145

    bearbeitet 1. Mai, 22:17
    Ich persönlich jetzt nicht, aber in meiner damaligen Babytreffgruppe war eine Mutter, die 2 ihrer 4 Kinder über eine Leihmutter aus den USA bekommen hat.
    Monchichi83
  • @Monchichi83 Ich hab mich ganz am Anfang unserer Kinderwunschreise mal oberflächlich damit beschäftigt um die eigenen Grenzen auszuloten nach dem Motto: wie weit würden wir gehen?

    Soweit ich das noch in Erinnerung habe ist Leihmutterschaft in den meisten europäischen Ländern verboten. Habe damals viele Online-Artikel gefunden wo dazu geraten wurde sich an Agenturen in der Ukraine, Weißrussland und Russland zu wenden. Das fällt ja jetzt mit dem Krieg mal komplett flach.
    Meine damaligen Gedanken dazu waren:
    - das sind arme Länder mit niedrigem Grundeinkommen
    - Wieviel von den durchschnittlich € 40.000,- die mich das kosten würde bekommt wirklich die Leihmutter? Man will ja keine einkommensschwache wehrlose Frau ausbeuten
    - Machen die das wirklich freiwillig oder werden die teilweise dazu gezwungen um den Agenturen Geld einzubringen?

    USA hätte mich wegen den hohen Kosten (100.000 € und aufwärts) abgeschreckt, wäre für uns nicht leistbar.

    Kanada hat ja die Auffassung, dass wenn jemand als Leihmutter fungieren will dass nur aus altruistischen Gründen machen darf und Max Geld für medizinische Untersuchungen (die die Krankenkasse nicht übernimmt), Vitamine, Umstandskleidung annehmen darf. Also keine großzügige finanzielle Aufwandsentschädigung (wäre sogar strafbar wenn sie das annehmen würde). Somit wäre es zwar rechtlich erlaubt, gibt aber verständlicherweise kaum jemanden der sich das antun würde.

    In Griechenland wäre es auch erlaubt, da hat mich aber abgeschreckt dass die Leihmutter scheinbar von den ca € 60.000,- nur € 12.000,- bekommt. Wird sicher wen geben für den das viel Geld ist und es die Sache wert wäre. Kommt mir aber auch wie Ausbeute und moralisch nicht vertretbar vor, weiß auch nicht ob sich da überhaupt wer finden würde und ob das dann mit rechten Dingen zugehen würde.

    So generelle Fragen die man sich stellen sollte:
    - Gesetze in den jeweiligen Ländern (was ist wo möglich und erlaubt) nimmt man die eigenen Eizellen und das Sperma des Partners und die Leihmutter dient nur als „Brutkasten“ oder die Eizellen der Leihmutter und Sperma des Partners oder Eizellspende und Samenspende
    - Welche rechtlichen Konsequenzen haben die einzelnen Möglichkeiten (Wer gilt als leibliche Mutter? Ist nach Geburt eine Adoption nötig ? Können Rechtsansprüche an euch gestellt werden? Hat das Kind Rechtsanspruch an die leiblichen Eltern sofern das nicht ihr durch eure Ei- und Samenzellen seid)
    - Wie ist die Gesundheitsversorgung in dem Land wo das Kind geboren wird?
    - Was passiert wenn es zu Komplikationen/Frühgeburt kommt?
    - Was passiert wenn die Leihmutter das Kind nach der Geburt nicht hergeben will (Hormone sollte man nicht unterschätzen)
    - Wer entscheidet was passiert wenn das Kind nachweislich krank oder schwer behindert ist?
    - Wieviel muss ich im Voraus zahlen und bekomme ich etwas retour wenn die Leihmutter eine Fehlgeburt hat?

    Für uns ist es nicht in Frage gekommen aufgrund des großen Aufwandes, der Kosten und vor allem der moralischen Komponenten.

    An22Kaffeelöffel
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