Kollegen sehr distanziert - Frust

Liebe Alle,

ich muss mir etwas von der Seele schreiben und hoffe, ihr könnt mir gute Ratschläge geben.

Ich habe seit 3 Monaten einen neuen Job in einer Firma, wo leider alle Kollegen (auch untereinander) total kühl und distanziert sind. Sprich, das Betriebsklima ist aus meiner Sicht absolut nicht gut. Ich habe natürlich versucht, selbst aktiv zu werden, offen zu sein, auf andere zuzugehen, etc etc… ohne aufdringlich zu sein. Alles im normalen Rahmen und definitiv so, dass ich Interesse zeige. Leider wird es kaum bis sehr lasch erwidert und wenn ich nicht den Anfang machen würde, würde kein anderer mal auf die Idee kommen, ein paar private Worte mit mir zu wechseln.

Ich finde so etwas total eigenartig, kenne es anders und fühle mich nur mit gutem, kollegialen Kontakt wohl. Spaß und Humor sollten auch nicht gemieden werden wie der Teufel das Weihwasser.

Es fühlt sich so an, als wäre jemand gestorben oder als würde ich auf dem Friedhof arbeiten.

Ich verstehe das einfach nicht??

Ist das bei euch auch so?

Wenn Nein, was sind eure Tipps oder Vorschläge?

Mich frustriert das ziemlich, ich möchte wieder GERN zur Arbeit gehen. Nicht den ganzen Tag drin sitzen und keines Blickes gewürdigt werden. :open_mouth:

Das Komische: Das Ganze wiederholt sich nun schon zum dritten Mal (vorherige Arbeitsstellen)… Und ich möchte nicht schon wieder Job wechseln.

Was ist mit den Menschen los?
Liegt das an Corona??

Sitzt mittlerweile nur mehr jeder auf seinem Platz von 7 bis 18 Uhr, ohne menschliche Kommunikation und das war’s? Das ist doch nicht erfüllend?

Danke für Ratschläge und Meinungen!

Liebe Grüße
Sandrina
Callaise

Kommentare

  • Ich zB habe einfach gelernt, dass es besser ist, nicht zu viel Privates zu teilen. Es wird gern getratscht u wenn man sich was schönes leistet, ist das oft mit Neid verbunden. Mein Mann u ich sind selbständig, somit betrifft mich das nicht mehr, aber als ich noch angestellt war, musste ich leider solche Erfahrungen machen.
    Saskia1980SabrinaStlrk
  • Biancaa_ schrieb: »
    Ich zB habe einfach gelernt, dass es besser ist, nicht zu viel Privates zu teilen. Es wird gern getratscht u wenn man sich was schönes leistet, ist das oft mit Neid verbunden. Mein Mann u ich sind selbständig, somit betrifft mich das nicht mehr, aber als ich noch angestellt war, musste ich leider solche Erfahrungen machen.

    Ist hier auch so.

    Ich bin offen, freundlich und plaudere gerne, aber nur über berufliches oder oberflächliches.
  • Biancaa_ schrieb: »
    Ich zB habe einfach gelernt, dass es besser ist, nicht zu viel Privates zu teilen. Es wird gern getratscht u wenn man sich was schönes leistet, ist das oft mit Neid verbunden. Mein Mann u ich sind selbständig, somit betrifft mich das nicht mehr, aber als ich noch angestellt war, musste ich leider solche Erfahrungen machen.

    Ist hier auch so.

    Ich bin offen, freundlich und plaudere gerne, aber nur über berufliches oder oberflächliches.


    Das wäre ja ebenfalls OK! Muss ja nicht allzu privat sein. Smalltalk eben.

    Aber den gibt es hier nicht.

    Man wird einfach ignoriert. :-(
  • … und gegen ein bisschen Spaß ist doch nix einzuwenden oder?

    Da geht man doch gleich viel lieber ins Büro?

    Finde es äußerst eigenartig, wenn man mit seinen Kollegen keinen Spaß hat.
  • bearbeitet 30. März, 11:18
    Die Erfahrung habe ich absolut gar nicht gemacht, an keinem meiner bisherigen Arbeitsplätze. Es war überall so, dass man miteinander reden konnte und Spaß hatte. Allerdings würde ich auch dann nicht empfehlen, zu viel Privates auszuplaudern. Das Gerede gibt es nämlich auch überall. Da sollte man sich eher neutral halten. Ausnahmen sind Kollegen, die man lange kennt und mit denen man privat eng befreundet ist, denen man also vertrauen kann.

    Ich könnte in so einer steifen Umgebung, wie du sie beschreibst, auch niemals arbeiten. Woran es liegt, kann ich dir nicht sagen, aber meiner Meinung nach passiert so etwas einfach, wenn die Chemie zwischen den Leuten nicht stimmt. Manche Arbeitgeber achten auf sowas nicht, anderen ist es fast das Wichtigste, dass die neue Person ins Team passt.
  • In meinem letzten Job war das leider auch so. Außerdem sobald jemand Urlaub war würde über den gelästert. Ich wurde auch eher nicht beachtet da ich eine karenzvertretung für 1 jahr war. So ala die ist eh bald wieder weg. Einmal kam sogar die eine für die ich Vertretung war mit Kind ins Büro. Sie hat mich nicht mal gegrüßt. Bin auch echt ungern hin gegangen aber wusste ja es is nicht für immer. Mit einer Kollegin hab ich mich super verstanden, die war echt nett und hat mir viel geholfen obwohl sie mich nicht dafür zuständig war.

    Aber ich glaube auch man sollte vielleicht nicht zuviel privates mit beruflichen verbinden.
    Jetzt ist meine Arbeitsumgebung gut, mit den meisten Kollegen redet man aber nicht viel mehr wie geht's eigentlich auch nicht. Mit meiner Bürokollegin schon etwas mehr. Sie hat einen Sohn im gleichen Alter wie meine Tochter, wie verstehen uns ganz gut hatte überlegt ob ich sie mal frage ob wir uns mit den Kindern am Nachmittag mal treffen wollen. Aber weiß nicht ob es gut ist das zu vermischen.
    Hatte mal eine Arbeitskollegin mit der hab ich mich auch privat getroffen, waren shoppen oder was trinken. Aber irgendwann wurde sie komisch, lange geschichte, wahrscheinlich weil mich die firma behalten hat und sie nicht nach der karenz also nach den Pflichtmonat. Und dann war die Freundschaft auch dahin.
  • Oh, ich kann dich gut verstehen. Ich überlege gerade, ich hatte ja viele Jobs und es war immer unterschiedlich. Ich fühle mich auch nur mit persönlichem Kontakt wohl. Mein früherer Chef hat mich mal - aus einer Notlage heraus, seine Frau musste dringend ins Spital - zu sich mit heim genommen und ich hab abends auf die Kinder aufgepasst. Wir waren nicht sehr nahe, aber nahe genug, dass er wusste, dass ich mit Kindern kann (da hatte ich noch keine).
    Ich hatte eine Dienststelle, da war das gefühlt unerwünscht persönlich zu reden. Da hab ich mit der Kollegin am Weg zum Klo (war im Keller) geredet, sehr heimlich oder am Weg zum Billa.
    Vom einen Job, da war die Kolleginb sogar auf meiner Hochzeit. Wir sind zu 4 nach Arbeitsende im Büro gesessen und haben Brettspiele gespielt.
    Und dort wo ich jz bin.... da hab ich eine Freundin dazu gewonnen und die restlichen Leute... wir reden schon auch recht viel privat. Hinterrucksrederei gibt es auch ohne privaten Geplauder, denke ich. (bei uns aktuell wer wieviel im HO arbeitet und ob xy wohl auch duscht in der Arbeitszeit)

    Ohne könnte ich es mir gar nicht vorstellen.

    @Sandrina9 wenn du es emotional noch aushältst - ev entwickelt sich das im kleinen, mit nur einer Person anfangs. Ein neuer Mensch in einem Team kann Wunder bewirken, ev weckst du alle auf und es wird spaßiger!
  • Sind die anderen untereinander auch so oder nur zu dir weil du neu bist? Vielleicht schaffst du wie vaju meinte zu einer/m mehr Kontakt azfzubauen.

    Bevor ich den Job bekommen habe, hatte ich mich wo beworben. Die Aufgaben und so hätte interessant sein können aber es war eine kleine Firma sprich nur Chef. Er meinte vielleicht stellt er noch wen ein. Aber eben nur mit Chef oder meiste Zeit alleine weil er auch oft in Slowenien, Italien gewesen wäre hab ich mir ziemlich trostlos vorgestellt. Hab eh eine Absage bekommen aber wollte den Job dann eh nicht haben. Finde es muss schon passen das Klima.
    Callaise
  • Bist du in einer Buchhaltung? 😂
    Kenne das auch, sehr angenehm so zu arbeiten 🙈 schnell weg, was anderes hilft da nicht …
    MamaGlück20
  • Ich bin in der Buchhaltung tätig und wollte gerade schreiben, dass ich z.B. froh bin, wenn ich beim Arbeiten meine Ruhe habe 🙈😂
    AunovaCallaise
  • Ich bin seit jahren buchhalterin und hatte erst eine firma, bei der ich lustige kollegen hatte, mit denen die Arbeit spaß macht. Standard war eher, wie es die threadstellerin beschrieb…
  • Also ich fördere das in meinem Team.

    Neue Mitarbeiter lade ich immer erst zum "Schnuppern" ein, um zu checken ob es auch auf der persönlichen Ebene passt - und zwar beidseitig.

    Wir gehen in unserer Freizeit gemeinsam wandern, mal abends was essen oder machen sonst was.
    Niemand muss, jeder darf. So bleibt es locker und macht Spaß.
    Ich muss auch als Führungskraft nicht überall dabei sein.
    Man soll auch die Möglichkeit haben, über mich lästern zu können :D

    Mir ist wichtig, dass neue Mitarbeiter von der Persönlichkeit her in unser offenes Team passen. Egal ob Praktikanten, Befristete oder was auch immer.
    Wir haben viel Stress aber kommen eigentlich immer klar, weil man sich gegenseitig kennt, versteht und unterstützt.

    Ich weiß auch, dass sich einige meiner Mitarbeiter auch privat immer mal zum Sport etc. treffen.

    Sehe das auch als absolut notwendig an und könnte mit so einem distanzierten Team irgendwie gar nicht arbeiten.

    In der Informatik oder der Buchhaltung ist das wahrscheinlich anders.

    So macht das Arbeiten ja gar keinen Spaß und ist total frustrierend.
    Mohnblume88ElWi1
  • So eine Stimmung würde ich überhaupt nicht aushalten... In meiner Arbeit bzw Abteilung ist immer eine mega Stimmung! Das Team vergrößert sich aktuell stetig (bin momentan in Karenz) und ich war letzte Woche nach langem (bin von der 2 direkt in die 3 Karenz über gegangen) mal wieder im Büro bzw das neue Büro ansehen...
    Tja, was soll ich sagen - neue Kollegen, aber sonst alles wie eh und je 🙏 mega Kollege ist mittlerweile zum Chef geworden, wir hatten 1 Stunde super viel zu lachen und zu Tratschen, meine Maus wurde herum getragen und bespaßt und ich hatte wieder direkt Lust zu arbeiten ❤️ (bin noch 1.5 Jahre zuhause und auch ganz happy darüber)

    Also nein ich finde die beschriebe Stimmung nicht normal und würde es definitiv nicht aushalten! Ich bin mit 2 Kollegen privat sehr sehr eng (sehen und regelmäßig, hören uns sehr oft und sie waren auch auf meiner Hochzeit), aber auch mit dem Rest teilen wir (ausgewählte) private Details - Wir sind schon eine verrückte Truppe und teilen manchmal mehr, als dem anderen lieb ist 😂 selbst unsere Chefin hat einiges zu lachen mit uns

    Aber ja, das muss man können und mögen!

  • @sasalu Kann ich mich bei dir bewerben ?? 😅😅

    Also ich hab hauptsächlich immer mit Frauen gearbeitet, mit einigen dan auch privat unterwegs..wir sind jetzt auch im kontakt.
    Aber es waren auch die jobs so das man miteinander reden muss, und der rest entwickelt sich eben.
    Einfach arbeiten ohne nix,hätte mich schon belastet weils mir einfach wichtig war das es passt, man verbringt dort soo viel zeit.
    Deswegen denk ich mir, wenn ihr miteinander jobmäßig nichts besprechen müsst? Ist es vll da einfach mit der zeit so geworden das nur gearbeitet wird und tschüss
  • bearbeitet 31. März, 05:37
    Bei denen die Stimmung gut ist:

    Wo arbeitet ihr so??
    Welche Branche.

    Würde mich sehr interessieren.
  • Ich war über 15 Jahre lang in einem Produktionsbetrieb mit 150 Mitarbeitern, wo wir ein bisschen wie eine Familie waren 😊 die Firma wurde leider vor 4 Jahren vom deutschen Konzern geschlossen. Aber ich bin noch mit vielen Ex Kollegen in Kontakt bzw sind untereinander auch noch sehr viele in Kontakt.

    Dazwischen war ich in einem anderen Produktionsbetrieb, hab ein Kind bekommen u bin seit 01.03. in einem Großhandel für Dachdecker u Spengler (ca 150 Mitarbeiter an 7 Standorten) @Sandrina9
    Ich fühl mich dort mit den Vorgesetzten und Kollegen sehr wohl. Alle sind freundlich, hilfsbereit und obwohl es oft stressig ist, wird auch zwischendurch was aus dem Privatleben besprochen oder ein Späßchen gemacht 😊
    Nach Feierabend setzen sich die Kollegen manchmal im Aufenthaltsraum zusammen u trinken noch was und quatschen (betrifft mich nicht, da ich nur Teilzeit dort arbeite).

    Ein so kühles, distanziertes Arbeitsklima kann ich mir persönlich auch nicht vorstellen, würde das nicht lange aushalten. Eine Freundin von mir hatte das auch mal in einer Firma, die war dann auch nicht besonders lange dort...vielleicht max 2 Jahre
  • Danke!

    Das nächste Problem:

    Man weiß ja leider nie, ob es in der nächsten Firma besser ist… :-( daher bin ich mir wegen kündigen sehr unsicher.
  • Jetzt habe ich auch sehr tolle Kollegen. Ein paar sind halt drunter da beschränkt sich das Gespräch auf die Arbeit, das Wetter und Haustiere aber mit dem Großteil wird durchaus auch etwas übers Privatleben gesprochen.
    Wie manche schon schreiben, man verbringt sehr viel Zeit dort.

    Als ich vor 10 Jahren angefangen habe waren wir auch noch viel kleiner (mittlerweile brauchen wir 2 Stockwerke und das wird langsam zu klein, am Anfang hat 1 Stockwerk gereicht 😊).

    Bei uns herrschte aber von Anfang an sich ein sehr familiäres Klima (war dem GF sehr wichtig). Wir sind alle per du (also wirklich mit allen, auch GF und direkter Vorgesetzter). Das macht’s doch einfacher aber man muss s hin auch aufpassen, denn die Hemmschwelle ist halt dadurch auch niedriger (der Chef nimmt’s aber nicht persönlich sollte man mal emotional werden).

    Wir suchen aktuell auch jemanden (sind in Linz) nur falls es dich interessiert @Sandrina9Sachbearbeiter*in im Trainingsbereich
    Wenn’s dich interessiert, ich kann dir gerne per PN die Stellenausschreibungen schicken.

    Ich will dort so schnell nicht weg. Alleine die Freiheiten die wir haben kenn ich so sonst nirgends (und das haben schon viele Kolleg*innen gesagt).

    Aber ich kenns auch anders.
    Kühle Stimmung im Büro. Jeder Fehler wird lautstark „kommentiert“. Die Kollegin gegenüber eine Gefühlsbombe die regelmäßig explodiert ist und eine Chefin die nichts getan hat weil sie selber einfach nur ihre Ruhe wollte. Nach knapp 3 Monaten bin ich weg.
    Der Gang ins Büro war jeden Tag ein Kampf mit den Tränen. Es war Horror!
    Sandrina9
  • @MinaTaliesin

    Danke, ich wäre sehr interessiert. :smiley:

    Eine PN wäre wirklich nett!!

    Danke!!
  • @Sandrina9 Geschickt. Ich hoffe es hat geklappt.
    Sandrina9
  • Sandrina9 schrieb: »
    Bei denen die Stimmung gut ist:

    Wo arbeitet ihr so??
    Welche Branche.

    Würde mich sehr interessieren.

    Im Spital. :)
    Sandrina9
  • Architekturbüros (die Chefs der Branche sind leider eher verschrien, dass nicht so sozial zugeht, ich hatte in meinem längsten Job in der Privatwirtschaft wirklich Glück, der war Top!) Jetzt bei der Stadt Wien
  • MinaTaliesin schrieb: »
    @Sandrina9 Geschickt. Ich hoffe es hat geklappt.

    Hat geklappt, vielen Dank! :smile:
  • Almarovi schrieb: »
    Sandrina9 schrieb: »
    Bei denen die Stimmung gut ist:

    Wo arbeitet ihr so??
    Welche Branche.

    Würde mich sehr interessieren.

    Im Spital. :)

    Ok!
    Habe da eher oft was von Mobbing und Gehässigkeit gehört.. aber das ist sicher auch überall anders.

  • Was ich jetzt so a bisi vermisse, aber ich arbeite halt auch nur halbtags,dass man mal einen Kaffee zam trinkt in der Küche oder so. Einmal hat ein Kollege Kuchen gebracht der stand bei uns im Büro und jeder hat sich ein Stück geholt und ist wieder in seinem Büro verschwunden. Kann aber auch etwas an corona liegen. Bei uns sind sie da sehr streng man darf nur bis max 5 Leute in einem Raum und dann mit Maske.
    Ende Mai holen wir unsere Weihnachtensfeier nach. Bin schon gespannt wie es dann wird ob keiner was redet. Weil vor Weihnachten hat der Chef über zoom so ein Weihnachtsmeeting gemacht. Eigentlich hat dann nur er geredet aber über zoom ist es auch komisch und keiner will jemandem rein reden oder man kommt nicht richtig zu wort.
  • fraudachs schrieb: »
    Was ich jetzt so a bisi vermisse, aber ich arbeite halt auch nur halbtags,dass man mal einen Kaffee zam trinkt in der Küche oder so.

    Ich finde, sowas sollte immer möglich sein, Corona hin oder her..
    Ich will nicht meine gesamte Lebensfreude verlieren, nur weil man evtl minimal krank wird.
    Callaise
  • Ich find's natürlich auch netter wenn das Klima in der Arbeit passt. Ich arbeite in der Logistik in einem Büro, da war es eigentlich immer recht lustig. Ich hab auch durchaus Kollegen mit denen ich Privates austauschen konnte und auch außerhalb der Arbeit was unternommen hab.
    Es gab aber auch viele Personen wo man echt aufpassen musste. Oft trügt da wirklich der Schein.

    Auch wir haben in unserem - durchaus großem Betrieb - eine DU-Kultur. ABER das find ich nicht immer gut um ehrlich zu sein und hat auch nicht viel mit dem Klima zu tun. Zumindest hab ich diese Erfahrung gemacht.

    Es gibt bei uns Chefs, die dürfen nicht sehen dass du unter der Arbeitszeit lachst oder Mal am Telefon mit jemanden Späße machst. Anderseits find ich's auch nicht ok wenn dauernd nur getratscht und runtergesandelt wird. Es muss halt ein ausgewogenes Verhältnis herrschen.

    Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden gewesen mit meiner Firma. Leider war seitdem ich in Karenz gegangen bin ein reger Mitarbeiterwechsel und es wird kaum noch jemand da sein den ich kenne wenn ich wieder anfange. Bin gespannt wie es dann wird.

  • @Sandrina9 und bei mir wäre das Gespräch zB schon zu Ende wenn du "minimal krank" sagst zu Corona - gerade das Thema ist seeeeehr mit Vorsicht zu genießen und dazu sollte man keinen unbedachten Kommentar fallen lassen. Nur als Beispiel warum Smalltalk auch überlegt sein soll...

    Ich kenne verschiedene Szenarien an Betriebsklima, die meisten zum Glück positiv. Manchmal war es aber so, dass bei betreten von bestimmten Personen (nicht immer Vorgesetzte) es schnell ruhig wurde.

    Mit allen würde ich auch nicht privat plaudern, es gibt so viele Neider/Tratschen etc.

    Wo ich jetzt bin ist es sehr angenehm, man kommt in der Früh hin und der Schmäh läuft. Egal wie stressig.
    itchifysusericzSandrina9wölfinAlmarovi
  • @Jigsawdani „Es gibt bei uns Chefs, die dürfen nicht sehen dass du unter der Arbeitszeit lachst oder Mal am Telefon mit jemanden Späße machst.“

    Unser Chef meinte er möchte eigentlich kein HO da wir uns dann ja im Büro nimmer sehen und austauschen können, also er begrüßt es sogar, wenn wir uns unterhalten (nicht zu lange, eh klar aber Wennst jemanden in der Küche triffst dann wird halt mal ein paar Minuten gequatscht ).
    Und ohne Späße mit unseren Auditoren am Telefon wärs schon schön fad.

    HO haben wir jetzt zum Glück doch bekomme (jeder kann 2 Tage pro Woche gehen). Für mich perfekt! 😊
  • bearbeitet 31. März, 17:46
    Reyhania schrieb: »
    @Sandrina9 und bei mir wäre das Gespräch zB schon zu Ende wenn du "minimal krank" sagst zu Corona - gerade das Thema ist seeeeehr mit Vorsicht zu genießen und dazu sollte man keinen unbedachten Kommentar fallen lassen. Nur als Beispiel warum Smalltalk auch überlegt sein soll...

    Ich kenne verschiedene Szenarien an Betriebsklima, die meisten zum Glück positiv. Manchmal war es aber so, dass bei betreten von bestimmten Personen (nicht immer Vorgesetzte) es schnell ruhig wurde.

    Mit allen würde ich auch nicht privat plaudern, es gibt so viele Neider/Tratschen etc.

    Wo ich jetzt bin ist es sehr angenehm, man kommt in der Früh hin und der Schmäh läuft. Egal wie stressig.

    Eine Meinung hat man nunmal, jeder Mensch hat seine Meinung. Zu gewissen Themen braucht man sich nur ein wenig informieren und Zahlen ansehen. Außerdem war das nicht so gemeint, wie es bestimmt wieder bei einigen ankommt. Ich meinte damit eher, dass die PSYCHE und das Wohlbefinden nicht wegen Corona völlig außer Acht gelassen werden sollte. Das ist mindestens genauso wichtig. Abgesehen davon - zwischen einem Forum und Büro mache ich natürlich einen Unterschied, was heikle Themen betrifft.. ;)

    Ich finde dennoch, jeder sollte seine Meinung haben könne, und TROTZDEM kann man gut mit seinen Kollegen auskommen. Ich bin keine beleidigte Leberwurst, die mit einem Kollegen nimma spricht, nur weil er Discos sch... findet und ich toll - oder umgekehrt.
    Mit keinem Menschen, egal wie nahe man sich steht, ist man immer einer Meinung.
  • Unser Chef ist sehr vorsichtig was corona betrifft. Wenn er ins Büro kommt, müssen wir auch Masken aufsetzen.

    Das mit rumsandeln hatte ich mal in einer Arbeit. Wir waren da mit einer 2 Firma in einem Gebäude und es waren paar Raucher dabei. Da bin ich dann meistens mit runter obwohl ich nicht rauche. Und da haben wir dann echt viel gequatscht und Spaß gemacht. Bis dann irgendwann der Chef gekommen ist und wir anschiss bekommen haben, das wir auch mal wieder mal arbeiten sollen. Upsi.
  • Solange sich weder die Kunden noch die Auditoren/Trainer beschweren kannst bei uns machen was du willst. 😉

    Nein, man muss schon ordentlich arbeiten aber wenn mal weniger los ist, ist’s auch kein Problem mal mit Kollegen etwas zu tratschen. Das ist schon angenehm.

    Selbst mit dem Chef kann man ganz offen sprechen.
    Er weiß zum Beispiel, dass ich bei einer Psychologin bin weils mir halt grad ned so gut geht. Er hat dann gleich gefragt ob etwas von meinem Aufgabengebiet geändert werden sollte damit es wieder besser wird. Das fand ich so angenehm.
  • Online Beraterin bzw Assistentin der Berater in der Bankbrache

    Sind von einem 10 köpfigen Team (1 Mann, 9 Frauen) zu 4 Abteilungen gewachsen (ca 40 Mitarbeiter, davon 3/4 Frauen)
  • Sandrina9 schrieb: »
    Almarovi schrieb: »
    Sandrina9 schrieb: »
    Bei denen die Stimmung gut ist:

    Wo arbeitet ihr so??
    Welche Branche.

    Würde mich sehr interessieren.

    Im Spital. :)

    Ok!
    Habe da eher oft was von Mobbing und Gehässigkeit gehört.. aber das ist sicher auch überall anders.

    Gibt sicher solche Abteilungen, aber ich hatte da immer Glück.
    Sandrina9
  • Ich bemerke jedenfalls immer mehr, was ich für ein Glück diesbezüglich in meinem ersten richtigen VZ-Job hatte (sehr viel Spaß, eigentlich fast nur Privates gesprochen, ging auch viel um „das eine“ spasshalber.. ich wusste alles über das Privatleben / Ehe / Dates und Streits von Kollegen/innen…. Wir waren definitiv mehr als Kollegen. Wie Freunde oder eine Familie, mit denen man über alles reden kann). Ich dachte, das wäre in jeder Firma dann so.

    Falsch gedacht. 😅 🙈🙈🙈
    zwibro2021
  • Bei meinem aktuellen Job ist das Arbeitsklima auch gut. Ich denke dafür ist ja auch die Probezeit gedacht, um zu schauen, ob man ins Team passt und sich da wohlfühlt.

    Bei meinem vorigen Job hat es aber auch sicher ein Jahr gedauert, bis ich mich richtig aufgenommen fühlte. War wohl der damals hohen Fluktuation geschuldet, dass sich die anderen nicht gleich auf neue Mitarbeiter voll eingelassen haben. Und erst nach den ersten Veranstaltungen (Weihnachtensfeier, Firmengrillerei etc.) ist man dann mehr zusammen gewachsen. @Sandrina9 vielleicht gibst du dem Ganzen einfach noch ein bisschen Zeit, du bist ja erst seit 3 Monaten dort, soweit ich das gelesen habe.
    Und grade wenn man nur Teilzeit wo anfängt, dauert es auch oft länger...
    Sandrina9
  • Also ich bin sehr dankbar das bei uns nicht ständig gelacht und geredet wird.
    Ich hab am Arbeitsplatz gern meine Ruhe.

    Ich arbeite ja zum Leben und lebe nicht zum Arbeiten. Meinen Spass hab ich mit Freunden und Familie, nicht mit Kollegen.

    Heisst nicht das ich die nicht mag, aber ich will mich auf meine Arbeit konzentrieren, möglichst viel in kurzer Zeit schaffen und in der Pause mich kurz erholen und meine Gedanken sortieren.

    Arbeitstechnisch redet man natürlich miteinander und bespricht die nächsten Projekte usw. Es ist bei uns echt ein netter umgangston, aber ganz viel einfach den Job betreffend.

    Ist vielleicht Charaktersache. Ich bin oberflächlich sehr kommunikativ, aber wenn ich nicht muss umso besser. 😅
    Jigsawdani
  • @Nasty

    Ok, da ist natürlich jeder anders. :-)

    Mir fehlt da schon etwas, wenn man viele Stunden pro Tag 0 Kommunikation oder Spaß hat.

    Wäre dir das bei einem Vollzeitjob auch egal?
  • Das kenne ich leider zu gut.
    Bei einer Firma war es sogar mal so, dass die nur beim Rauchen glücklich waren und da war ich ab und zu als Nichtraucher mit aber es war dennoch seltsam.

    Wenn es nicht besser wird oder dich belastet schau besser nach was anderem nebenbei. Für mich war das damals eine zu große Belastung, dass ich mich in der Arbeit so unwohl gefühlt habe und mich echt zwingen musste wieder hin zu gehen.

    Bei einer Firma hätte das Betriebsklima super gepasst nur wollte der Chef nicht dass man Spaß bei der Arbeit hat und ist einem am Weg in die Küche sogar gefolgt!

    Bei meiner jetzigen ist es so, dass dort einfach ein häufiger Wechsel stattfindet und sie deshalb etwas eigen sind bzw ihre Grüppchen gebildet haben. Corona hat’s nicht besser gemacht
  • Das Problem ist wie gesagt, dass man leider nie weiß, ob es bei der nächsten Firma besser wird. Und ständig wechseln kommt auch schlecht an. :/

    Ein ziemliches Dilemma für mich.
  • Bei meinem letzten Job war es auch so, dass die Chefs nicht gern gesehen haben wenn wir normale Büroangestellte pause gemacht haben und uns unterhalten. Es war zb "verboten" vor die Tür zu gehen Luft schnappen außer man raucht. Es gab im 1 Stock einen haufenthaltsraum, aber der eine Chef hat dort geraucht. Deswegen sind wir da gar nicht rein weils so gestunken hat. Dann wurde irgendwann beschlossen, nachdem er der einzige war der geraucht hat, das er runter gehen soll damit alle den Raum nutzen können. Aber eigentlich durften wir da nicht rein, weil pause unerwünscht. Dann hieß es es nutzt keiner den Raum also durfte er dort wieder rauchen. 🤦‍♀️ Bei 40h finde ich sollte alle paar Stunden vorm PC mal 10 min wohl drinnen sein. Kollegin hat mir dann auch mal erzählt sie musste 2x zum Zahnarzt wegen Wurzelbehandlung und hat dann anschiss bekommen. Wie soll man das sonst machen wenn man 40h arbeitet kannst du schwer außerhalb der Arbeitszeit machen. Keiner wunder, dass die ganze Stimmung schlecht war.
  • Ja das ist echt daneben, sorry. 😅

    Es gibt definitiv andere Arbeitsplätze….. wo es spaßig und sehr familiär ist. War damals meine 2. Familie. ☺️
  • Ich arbeite in der IT und bei uns ist es sehr familiär. Momentan bin ich halt in Karenz, aber schreib mit vielen Kollegen und Kolleginnen immer noch privat :)

    Bis jetzt hatte ich aber auch immer viel Glück mit meinen Arbeitsplätzen, bis auf die japanische Botschaft. Das war schrecklich...
  • @Sandrina9 das kann ich nicht sagen, ich könnte mir nicht mehr vorstellen Vollzeit fremd zu arbeiten, ich verbringe die Zeit eben lieber mit meinen Kindern.
    Klingt jetzt blöd- tut natürlich jede Mama. Ich hoffe Du weißt wie ich das meine.

    Aber ich bin wirklich nicht der große Redner über Privates.
    Im Kundenverkehr muss man eh immer bissl Smalltalk führen, das genügt mir an fremder Ansprache.
    (Mach dzt. Marketing und Eventmanagement)
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