🎧 [CommunityCast #1] "Noch ein Kind?"

AdminaAdmina

293

bearbeitet 13. Mai, 19:28 in Smalltalk
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Hallo alle,

wir haben wieder Neuigkeiten, und zwar den Start unseres neuen BabyForum CommunityCasts!

Einmal pro Monat nehmen wir eine Podcast-Folge auf, in der User aus dem Forum sowie geladene Expertinnen zu Wort kommen sollen. Moderiert wird der Podcast von der lieben Bettina, besser hier bekannt als @Kaffeelöffel. Sie ist selbst Mutter von zwei Kindern, und wie ihr vielleicht wisst, eine, die viel Erfahrung in Sachen Erziehungsfragen mitbringt. Hier im Thema werden wir vorab gemeinsam interessante Fragen zum Thema finden, uns und anderen stellen und eigene Geschichten oder Erfahrungen dazu teilen.

Die fertigen Episoden verlinken wir nach der Aufnahme hier und ĂŒberall, wo es Podcasts gibt (Spotify, Apple Podcasts).

Wir freuen uns schon sehr auf die erste Folge, in der es um folgendes Thema geht:
đŸ‘šâ€đŸ‘©â€đŸ‘§â€đŸ‘§ CommunityCast #1: "Noch ein Kind?"

In Österreich bekommt jede Frau im Schnitt knapp 1,5 Kinder - der Trend sinkt in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich. Dennoch ist unser Familienbild geprĂ€gt von zwei Elternteilen und einem Geschwisterpaar. Ob Einzelkind, PĂ€rchen oder Großfamilie - die "perfekte" FamiliengrĂ¶ĂŸe gibt es nicht und ist eine ganz individuelle Entscheidung. Doch woher weiß man, wie viele Kinder "genug" sind? Deshalb lautet unsere Frage an euch: âžĄïž Wie entscheiden sich Paare dafĂŒr, wie viele Kinder sie haben möchten?

‱ Wann wusstest du, dass deine Familienplanung abgeschlossen ist? Oder hast du noch einen Kinderwunsch?
‱ Hat sich diese Vorstellung verĂ€ndert, nachdem dein erste Kind zur Welt gekommen war?
‱ Thema Partner - hattet ihr die gleichen WĂŒnsche und wenn nein, wie konntet ihr euch einigen?

Höre dir die CommunityCast-Folge hier an:

đŸ€ Spotify
đŸ€ Apple Music


Übrigens: @Kaffeelöffel hat auch ihren eigenen Podcast, bei dem es ums Thema Erziehung geht - unbedingt folgen und reinhören!


đŸ™‹â€â™€ïž Du hast Interesse, bei einem CommunityCast dabei sein? Schreibe in deinen Post in diesem Thema, ob wir dich zu unserer Online-Runde einladen dĂŒrfen. FĂŒr diese erste Folge wird sich @Kaffeelöffel mit zweien von euch aus dem Forum unterhalten.

#CommunityCast

Wie immer sind diese Fragen als Impulsgeber zu verstehen. Ihr könnt diese gerne beantworten oder wie gehabt auch frei schreiben, was euch dazu einfĂ€llt. Wovon ihr berichten wollt, obliegt schließlich euch. Spannende, lustige und schöne, vielleicht manchmal auch nicht so schöne Geschichten, wollen wir hier lesen.

Zur Übersicht des BabyForum CommunityCast
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Kommentare

  • Dani2511Dani2511

    1,986

    bearbeitet 13. MĂ€rz, 20:09
    Eigentlich hatte ich sehr lange keinen Kinderwunsch. Mit meinem neuen Partner konnte ich mir aber doch ein Kind vorstellen und er wollte ja von Anfang an eines.

    In der Schwangerschaft hĂ€tte ich mir sogar kurzzeitig ein zweites vorstellen können. Mein Freund meinte aber immer, eines reicht ihm. Aber nach der Geburt war schon bald auch wieder fĂŒr mich klar, dass es bei einem bleibt. Hab gerade die ersten Wochen als sehr anstrengend empfunden und konnte die Zeit anfangs gar nicht genießen, obwohl unser Sohn eigentlich von Anfang an sehr pflegeleicht war. Das ist er nach wie vor. Von dem her bin ich froh, dass sich unser Leben von 0 auf 1 Kind kaum verĂ€ndert hat. Ich geh jetzt mittlerweile auch wieder arbeiten und mein Partner ist in Karenz. Ich merke richtig, wie gut mir die Abwechslung tut und ich konnte mir nicht vorstellen, nochmal 7 Monate nur daheim zu sein. Ich kann auch ein paar Stunden Sauna gehen oder sonst etwas fĂŒr mich machen. Wir gehen auch beide wieder ab und zu fort, auf Konzerte etc. Halt nicht mehr zusammen, aber da Sohn sehr pflegeleicht ist, ist's fĂŒr den Elternteil der daheim bleibt, kein Problem. Und wir waren auch schon abends gemeinsam aus und eine Freundin hat Baby gesittet. Das wĂ€r alles mit zwei Kindern nicht mehr so einfach. Mit einem Kind gehen viele Dinge einfach unkomplizierter als mit zwei Kindern. Das sehen wir auch immer im Vergleich mit Freunden, die zwei Kinder haben. Mit zwei Kindern brĂ€uchten wir dann auch eine grĂ¶ĂŸere Wohnung und am Ende des Monats wĂŒrde wohl nicht mehr so viel Geld ĂŒbrigbleiben. Das wĂŒrde dann unseren SparplĂ€ne hinsichtlich einer frĂŒheren Pension im Wege stehen. Somit sind mein Freund und ich uns einig, dass ein Kind fĂŒr uns perfekt ist.

    WĂŒrde auch bei der online runde mitmachen, drĂ€ngle mich aber nicht vor 😉
  • Ich möchte nicht dabei sein.

    Aber im Namen der Ivf Mamis sagen das es Frauen gibt fĂŒr die sich diese Frage nicht stellt oder es einfach nicht nach Vorstellung/Planung umsetzbar ist.

    FĂŒr uns bleibt nur die reine Kopfentscheidung. UnabhĂ€nging von GefĂŒhlen und TrĂ€umen.
    Reyhaniaarti000Klumpensteinmaria1712AurynLisi87
  • Ich bin selbst Einzelkind und mir hat nie ein Geschwisterchen gefehlt, denn ich kannte es nicht anders. Erst jetzt wo meine Eltern alt sind (80), wĂŒrde ich mir eine Schwester/Bruder wĂŒnschen, in erster Linie um die Verantwortung gegenĂŒber meinen Eltern zu teilen. Mir ist bewusst, dass sie nicht mehr ewig so gut beisammen sein werden und es macht mir Angst das in Zukunft alleine stemmen zu mĂŒssen.

    Auch aus diesem Grund habe ich lÀnger gesagt, dass ich 2 Kinder möchte. Ich finde den Gedanken schön, dass sie mal einander haben werden.
    Nun habe ich eine kleine Tochter, die sehr temperamentvoll und laut ist. Ich muss mich 24/7 um sie kĂŒmmern und es fehlt mir an Zeit fĂŒr mich und meinen Partner. Trotz der ganzen Liebe vermisse ich mein altes Leben ohne Kind und sehne mich danach zurĂŒck. Deswegen bin ich nicht mehr so sicher ob ich ein zweites Kind will. Mein Partner hĂ€tte gerne eins versteht aber meine Argumente.

    Zudem macht mir die gesellschaftliche Entwicklung Angst: Corona, Klimakrise, Krieg in Europa. Was wird das fĂŒr eine Zukunft sein in die ich mein kostbares Baby hinein geboren habe?

    Ps: nur ein paar Gedanken von mir aber ich möchte nicht bei der Online Runde dabei sein, danke.
  • AdminAdmin

    5,268

    bearbeitet 16. MĂ€rz, 11:11
    Ich freu mich schon recht auf den Community Cast. Mir schwebt schon lange fĂŒr das Forum ein Podcast vor, aber uns haben immer die Ressourcen und die Zeit gefehlt, diese Idee auszubauen. Podcasts gibts viele, und es sollte etwas sein, dass gut in unsere gemeinsame Community passt. Am besten noch mit Usern, die man so ein wenig ĂŒber ihre Stimmen und Gedanken kennenlernen kann.

    @Kaffeelöffel ist da eine echte Bereicherung. Und ich gestehe, Bettina hat es quasi auch zur Bedingung gemacht, dass ich und @Admina auch einmal im Community Cast erscheinen... schon bald... in nicht allzu langer Zukunft... in Folge 3 oder so... huihuihui. đŸ€­

    Ich denke aber der Podcast wird ein super Audio-Format fĂŒr das BabyForum.


    Zum Thema selbst:

    Also fĂŒr mich war es irgendwo intuitiv immer so, dass man sich Kinder auch krĂ€ftetechnisch leisten können muss um dabei nicht finanziell und womöglich dann auch emotional am Kind und sich zu scheitern.

    Leisten in dem Sinne, dass beide Elternteile in den ersten Jahren praktisch mehr Zeit mit dem Kind als mit der Arbeit verbingen können. Mir ist diese hohe Aufmerksamkeit fĂŒr das Kind ungleich wichtig.

    Das ist sicher bei mir auch familiĂ€re PrĂ€gung. Und da ist der Sprung von einem Kind (wir haben ja einen Sohn), zum ev. Zweiten schon die Überlegung, wie sehr strapaziert einen das als Unternehmer.

    Kann man da die Firma in wirtschaftlich unsicheren Zeiten auch unterhalten und gleichzeitig zwei Kindern, die NĂ€he, das VerstĂ€ndnis, das am Hosenboden sitzen (bleiben) und Dinge mit dem Kind verhandeln, noch leisten? Man hat ja doch den Kopf viel in Projekten, muss tausend Sachen zu schupfen und mĂŒsste zwei Kindern dann geteilte Aufmerksamkeit geben, in den Momenten wo sie es wirklich brauchen, dann wĂ€re ich persönlich womöglich sehr unzufrieden mit mir selbst.

    Zudem sind meine Eltern ein tolles aber durchwachsenes Vorbild diesbezĂŒglich. Als Ältester von 5 Kindern, und doch recht viel Verantwortung auch gegenĂŒber den Geschwistern (der zeitliche Abstand ist mit 10-13 Jahren groß zu den jĂŒngeren), sowie angesichts des Schweißes der beiden Eltern ĂŒber viele Jahrzehnte, neige ich womöglich zur Reduktion. đŸ€Ș Wir sind alle toll, aber die Aufmerksamkeit die es gebraucht hĂ€tte, habe eher ich bekommen, die anderen mussten das nehmen was die Kraft der Eltern ĂŒbergelassen hat.
  • KlumpensteinKlumpenstein

    1,824

    bearbeitet 16. MĂ€rz, 00:33
    Uns war immer klar, dass wir 2 Kinder möchten.
    Das 1. Kind kam auf die Welt.
    Das 2. Kind ließ dann sehr lange auf sich warten und entstand dann durch IVF.
    Diese Zeit hat natĂŒrlich viel mit uns gemacht. Wir haben nachgedacht wie weit wir fĂŒr ein 2. Kind gehen möchten, wir haben nachgedacht, wie das Leben mit einem Einzelkind wĂ€re (und auch die vielen tollen Facetten daran gesehen).
    Schon in der Schwangerschaft mit Baby 2 haben wir immer wieder (erst im Scherz) ĂŒber ein Drittes Kind gesprochen.
    Kind 2 war dann geboren und uns dĂ€mmerte, dass diese Witze ĂŒber "dann noch ein Kind" ein Wunsch/eine Möglichkeit und kein Scherz ist.

    Unser Wunsch mehr als 1 Kind zu haben ist erfĂŒllt. Nr.3 wĂ€re willkommen - ob wir aber wieder so einen steinigen Weg gehen wollen wĂŒrden (IVF) wissen wir nicht. Wir lassen alles auf uns zukommen und werden uns zusammensetzen, wenn die Zeit gekommen ist.

    Mein Partner und ich hatten nie verschiedene WĂŒnsche, Meinungen bei diesem Thema.
    Und WIE wir entscheiden? Eine Mischung aus Herz und Ratio. Ich kann mir noch so sehr (nur ein Beispiel :P) 5 Kinder wĂŒnschen. TĂ€te mich aber dagegen entscheiden, weil ich weiß, dass ich das finanziell und von meinen Ressourcen nicht schaffe.
    Bei 2 Kindern wissen wir, dass wir uns keine Sorgen diesbezĂŒglich machen mĂŒssen .
    Auch 3 Kinder sind fĂŒr uns (wir legen keinen Wert auf Luxus, oder teure Urlaube, ..)leistbar, wenn auch schon gut zu ĂŒberlegen - da kann man noch abwĂ€gen ob man Herz oder Ratio gewinnen lĂ€sst.
    mauza4
  • Entscheiden tut bei mir auch eher Herz und das sagt, 1 Kind ist perfekt. Ein zweites wĂ€re aber durchaus gut leistbar.
    jessica1995
  • Ich wollte immer 4/5 Kinder, da es aber in jĂŒngeren Jahren mit dem Partner nicht gepasst hat, blieb es spĂ€ter dann bei 2 (+1 erwachsene Stieftochter).

    Ich sehe es wie @Rosasmom , ich hab selber 3 BrĂŒder und bin sehr froh, diese zu haben. Meine Eltern sind zwar noch nicht so alt , aber alleine wenn sie krank sind, brauchen sie auch UnterstĂŒtzung und da bin ich froh, das teilen zu können. Ausserdem wenn ich selber mal alt bin, wĂŒrd ich mir auch wĂŒnschen von meinen Kindern besucht zu werden und evtl. mehrere Enkel zu haben.

    Zum finanziellen Thema muss ich sagen, dass wir als Kinder nicht viel hatten. Aber immer glĂŒcklich waren und alles hatten was wir gebraucht haben und machen durften, was wir wollten (zB Musikschule, Tanzen, etc). Wir durften zwar nicht 4 verschiedene Sachen machen, aber 1 reichte auch😊
    Wir waren dafĂŒr viel draussen, hatten FahrrĂ€der, InlineSkates, etc. (auch wenn alles gebraucht war, das hat uns nie gestört).

    Unseren Kindern geht es eh schon "zu" gut. Fast ein jedes Kind wird mal 1 GrundstĂŒck mit Haus darauf, eine Eigentumswohnung oder sonstiges erben, was bei uns ZB nicht der Fall war/ist.

    Das "zugeschobene" Geld und das ĂŒbermĂ€ĂŸige Spielzeugangebot was wir unseren Kinder oft geben, ĂŒberfordert sie ja meiner Meinung nach sowieso.

    Meine Kinder sind 6 Jahre auseinander und mein grĂ¶ĂŸter Wunsch ist, dass die beiden ein grosses Vertrauen zu einander aufbauen. Ich versuche mich oft rauszunehmen, wenn die beiden was aushecken oder auch aneinandergeraten.


    Meine Kinder sind jetzt 8 und 2 und manchmal denk ich mir auch "ma des hats nu braucht". Vorallem weil meine Kleine wirklich ein zickiges, rastloses Kind ist, das viel fordert und ĂŒberall ihren Hintern dabei haben muss (auch viel Blödsinn ausheckt) und der grosse mit seinen 8 meint er muss alles zerdiskutieren....
    Und ja manchmal denk ich "wann ist 19 uhr" dass endlich Ruhe einkehrt.

    Aber ich glaube, dass wir manche Sachen einfach zusehr kontrollieren wollen und wir die Kinder einfach mal lassen sollten, ohne sie begleiten zu mĂŒssen oder sonstiges. Damit wĂŒrden wir uns selber auch mehr "Druck" rausnehmen. Oder auch diese Vergleiche...."mein Kind muss, weil dein Kind schon kann"....

    Ich persönlich denke, durch diese kontrollierte, immer erklĂ€ren mĂŒssende, Erziehung nimmt uns selber soviel Energie, und macht es so anstrengend mit Kindern. Wenn wir da wieder mehr auf unsere Kinder selber vertrauen und loslassen, wird es in vielerlei Hinsicht einfacher, entspannter und ich glaub, dann wĂŒrde man einem 2. oder 3. Kind eher entgegensehen.

    Ka48rumplbÀrmauza4
  • Aktuell könnte ich mir (noch) kein 2. vorstellen. Vielleicht in ein paar Jahren nochmal ein NachzĂŒgler oder so. Ich schließ es nicht aus.
  • bearbeitet 16. MĂ€rz, 11:40
    Wir leben in einer sehr „ungewöhnlichen“ Familienaufstellung 😉

    Mein Mann hat aus erster Beziehung zwei Kinder mitgebracht (diese leben auch bei uns) und ich hab aus erster Beziehung ein Kind mitgebracht.

    Somit waren wir von Anfang an zu 5t 😊 Uns war schnell klar, dass wir auch irgendwann ein gemeinsames Kind haben wollen. Gesagt, getan 😅 2019 kam unser gemeinsames Kind auf die Welt und wir waren zu 6t. FĂŒr viele in unserem Umfeld ein Schock bzw. fehlt von vielen das VerstĂ€ndnis wie wir denn so leben können.

    Jetzt ist unsere JĂŒngstes 2,5 Jahren und ich hatte immer wieder das GefĂŒhl noch nicht komplett zu sein.

    Mein Mann wollte kein weiteres mehr, denn es ist mit 4 Kids teilweise eine richtiger Herausforderung. Urlaub fahren ist teilweise eine Aufgabe, Bungalows ging’s meist mit max 6 Personen, im Auto ist es sowieso knapp mit GepĂ€ck usw. Vom Kopf her war ich immer bei meinem Mann kein weitere Kind mehr zu bekommen.
    Ende 2021 meinte mein Mann dann doch plötzlich, er wĂ€re doch noch bereit đŸ„° wir mĂŒssen zwar wieder ausbauen daheim, da jedes Kind sein eigenes Reich hat, aber der Wunsch ist grĂ¶ĂŸer und wir packen das schon đŸ‘đŸ»

    So und nun basteln wir im 2. ÜZ an unserem 5ten Kind đŸ„°â˜ș
    Es wird nicht leicht, da wir auf viel „Gegenwind“ stoßen werden. Aber wir und unsere Kids geht es gut, somit ist es fĂŒr uns perfekt ❀
    KaffeelöffelNastyMarshinabehappyXeracynDixi_x1mauza4
  • Das klingt nach einer sehr spannenden Konstellation. Wie verstehen sich die Kinder da untereinander? @patchworkfamily Habt ihr UnterstĂŒtzung von der Familie, oder meistert ihr Betreuung & Co allein?
  • Ich wollte auch immer zwei Kinder. Nun hat Kind Nr. 1 aber viele Jahre und vier IVF gebraucht und deshalb wird es bei einem Kind bleiben (mĂŒssen). Ich weiß, dass ich noch eine Runde IVF psychisch nicht schaffe und aufgrund meines Alters ist es auch eine finanzielle Frage, weil wir nun keine UnterstĂŒtzung vom IVF Fonds mehr bekommen. Ich bin unendlich dankbar und glĂŒcklich mit meiner Tochter, aber es tut mir immer ein bissl weh, dass bei diesem Thema oft die Vorurteile gegenĂŒber Einzelkindern kommen.

    GrundsÀtzlich kommt es mir bei dem Thema auch oft so vor, dass alles, was aus der Norm fÀllt, komisch betrachtet wird. Die gesellschaftliche Norm bei uns scheint momentan 2-3 Kinder zu sein. Wenn man keines oder nur eines hat passt es nicht, bei mehr als drei wird man auch oft komisch angeschaut. Ich kenne z.B. zwei Familien mit 6 bzw. 7 Kindern, da kommen auch oft unpassende Kommentare.

    Jedenfalls finde ich, sollte die Entscheidung fĂŒr ein weiteres Kind aus dem Herzen kommen und nicht aufgrund von Überlegungen wie „ich möchte einen Spielkameraden fĂŒrs Erste“ oder „ich will kein Einzelkind“.
    sosoNastywölfinMarshinaDixi_x1mauza4
  • bearbeitet 16. MĂ€rz, 15:20
    @soso ja das ist es wirklich 😉 die drei großen haben sich kennengelernt, als sie 2, 4 und 6 Jahr alt waren. Sie wachsen als ganz normale Geschwister auf. Da sie aber alle 3 regelmĂ€ĂŸigen und auch guten Kontakt zu den anderen Elternteilen haben, wissen sie ĂŒber alles Bescheid. Sie streiten, sie verbĂŒnden sich gegeneinander, aber am Ende des Tages sind die Geschwister ❀

    Wir haben zum GlĂŒck UnterstĂŒtzung von meiner Schwiegerfamilie 😊 ich geh 30h/Woche arbeiten, die Kinder sind Mo-Do bis 16 Uhr in der Ganztagesschule (außer der GrĂ¶ĂŸte, er ist mittlerweile alt genug um daheim zu warten bis ich Heim komme) und das JĂŒngste in der Krippe bis 15 Uhr. Ich geh von 7:30 bis 13:30 arbeiten, mein Mann von 6 Uhr bis 14:30. sollten wir mal lĂ€nger arbeiten mĂŒssen, springt meine Schwiegermutter ein đŸ‘đŸ»

    Es gehört alles geplant und so funktioniert’s super 😉
    sosobehappy
  • Mein Mann u ich hatten beide die Vorstellung von einer Großfamilie, also wir hĂ€tten gern 4 Kinder gehabt.

    Nun haben wir 2 tolle MĂ€dels im Abstand von 1,5 Jahren, was fĂŒr uns perfekt ist. Allerdings kostet es auch sehr viel Kraft u Energie. Mein Mann ist nun der Meinung, dass zwei doch genug sind. Er sieht natĂŒrlich mehr den finanziellen Aspekt dahinter, grĂ¶ĂŸer der Wohnung, auto, Urlaub, er möchte beiden alles bieten können. Vom GefĂŒhl her, hĂ€tte er aber doch irgendwie gern noch 1-2 kinder. Ich bin er ein gefĂŒhlsmemsch und wollte bis vor kurzem unbedingt noch eins. NatĂŒrlich wĂ€re es finanziell schwieriger u ich wir wprden wahrscheinlich noch mehr an unseren Grenzen kommen, aber ja Mein GefĂŒhl sagt, dass mein kinderwunsch noch nicht abgeschlossen ist. Im Moment habe ich den Gedanken allerdings auf Seite geschoben, da gesundheitliche Probleme zur Zeit im Vordergrund stehen. Aber ja mal sehen was die zeit so mit sich bringt und genieße unser Familienleben mit zwei Kindern đŸ„°

    Ich möchte nicht dabei sein.
  • FrĂŒher wollte ich zwei Kinder, nach einer schlimmen Trennung konnte ich mir dann eine Weile gar keins vorstellen (wegen Zweifel an den MĂ€nnern), dann meinte ich ein Kind, dem man die volle Aufmerksamkeit, Liebe etc schenken kann und ich dann sowieso sicher schon viel Ă€lter bin als gewollt (erst wollte ich nach der Matura ein Kind, dann bis spĂ€testens 25, dann bis 27..und dann hab ich gesagt mit 30 ist Schluss..was soll ich sagen.. 😅 kommt meist anders ...)
    Mein Partner wollte frĂŒher zwei, hat sich durch meine Argumente fĂŒr ein Kind dann auf eines "eingeschossen" 😅...
    Dann hatte ich zwei Fehlgeburten und plötzlich hatte ich zwar totale Angst wÀhrend der Schwangerschaft, aber zugleich den Wunsch nach mehr als einem Kind, denn mein Sternenkind (spÀtabort) macht mich doch jetzt auch schon zu einer Mama von mehr als einem Kind.
    Seit unsere Tochter auf der Welt ist (1,5j) kann ich mir noch viele weitere Kinder vorstellen, mein Partner hat jedoch zunehmend Zweifel - wenn auch trotzdem das GefĂŒhl noch ein Kind zu wollen.
    Seine Zweifel beziehen sich auf: wie wird die Schwangerschaft? Wird es wieder Fehlgeburten geben? Wenn ja, halten wir das aus? Wie wird die Geburt? Denn auch die war nicht schön und er machte sich Sorgen, da ich erst 3 Std nach Geburt zurĂŒckkam obwohl es hieß, es wĂŒrde nur 1std dauern.
    Schaffen wir es finanziell? Können wir mehr als einem Kind etwas bieten? Wie machen wir es mit Wohnraum? Und: ist es in Ordnung in diese Welt ĂŒberhaupt ein Kind zu setzen? (Hab dann das Argument gebracht, dass wir bereits eins haben und er sich DAS ev vorher ĂŒberlegen hĂ€tte mĂŒssen)

    Derzeit sind wir dabei, dass wir ab und an darĂŒber sprechen. Ich schon auch sage: wenn ja, wĂ€re es schön es bald zu wissen, denn ich werde nicht jĂŒnger und bis zum 1.Mal hats 2 Jahre (also bis zur 1.Schwangerschaft) und bis zur Geburt unserer Tochter letztendlich gesamt 4 Jahre gedauert...
    Haben uns darauf geeinigt spÀtestens Ende des Jahres zumindest eine Entscheidung zu treffen.
  • Vielen Dank an alle, die bisher hier gepostet und uns an ihrer Geschichte teilhaben lassen. Ich freue mich so, ein Teil dieses aufregenden, neuen Projekts zu sein und manche von euch in der Zukunft nĂ€her kennenlernen zu dĂŒrfen.

    Es ist wahnsinnig spannend zu lesen wie individuell das ist. Das ist auch der Grund, warum dieses Thema als erstes Thema fĂŒr den Communitycast gewĂ€hlt wurde. Es ist ein Thema, wo es so viele verschiedene Meinungen dazu gibt aber jeder auch die Meinung des anderen respektieren und so stehen lassen kann ohne den anderen umstimmen zu wollen. Sehr oft, wenn wir ĂŒber ein Thema schreiben, dann versuchen wir nicht nur unseren eigenen Standpunkt darzulegen sondern irgendwie auch sofort, den anderen davon ĂŒberzeugen zu wollen, dass unser Weg der richtige ist (da nehme ich mich selbst natĂŒrlich nicht aus). Hier ist es aber so, dass jedem zugestanden wird, seine eigene Meinung und Herangehensweise an das Thema zu haben. Das ist schön und eine angenehme Abwechslung.

    Ich freue mich jedenfalls auf das bald stattfindende GesprĂ€ch und auf weitere UserInnen, die hier noch ĂŒber ihre Geschichte erzĂ€hlen wollen (auch ohne, beim Podcast selbst mitzumachen).

    Seit nicht schĂŒchtern, traut euch ruhig :wink:
  • Mohnblume88Mohnblume88

    2,972

    bearbeitet 18. MĂ€rz, 05:09
    Wir haben eine Tochter mit 3 Jahren. Kinderwunsch hatte ich nie, mein Partner schon eher.
    Nach dem unsere Tochter zu uns gestoßen ist, kann ich nun mit Sicherheit sagen, dass ich weiterhin keinen Kinderwunsch hege. Die Mutterschaft kostet mich sehr viel Energie, ein weiteres Kind daher unmöglich vorstellbar.
    Aus diesem Grund habe ich mich ĂŒber Sterilisation informiert und werde diese durchfĂŒhren lassen, sobald auch mein Partner das Ok dazu gibt. Es tut mir sehr Leid fĂŒr ihn, dass sein noch vorhandener Kinderwunsch unerfĂŒllt bleibt, aber ich habe keine Kraft fĂŒr weitere.

    Wenn mich jemand fragt, wie es mit weiteren Kindern aussieht, erklĂ€re ich gerne meine Situation. Nicht immer wird respektiert, dass ich eine Grenze gesetzt habe, viele meinen, ich solle ein weiteres Kind bekommen, das wird schon irgendwie gehen. TatsĂ€chlich dachte ich das auch mal, dass ich mehr Kinder kriegen mĂŒsste. Umso erleichterter bin ich, damit nun endlich abgeschlossen zu haben.
    An22
  • @Mohnblume88. Ich verstehe dich voll. Blöd finde ich ehrlich gesagt so Ansagen, wie das wird schon irgendwie gehen. Es soll nicht einfach irgendwie gehen und du bist dann die meiste Zeit unglĂŒcklich. Man soll nur ein Kind bekommen, wenn man das wirklich möchte, sonst hat ja niemand was davon, auch nicht dein Partner.
  • Ich hab zu dem Thema selber noch nichts zu sagen, bin aber sehr gespannt auf den Podcast 😁 ist die Folge schon wo zu hören?
  • @Jigsawdani es wird mit Hochdruck an der Veröffentlichung gearbeitet. 😉
    NatĂŒrlich werdet ihr es hier erfahren, sobald sie angehört werden kann.
    Jigsawdani
  • Ich bin schon neugierig auf den Podcast 🙂

    Wir haben zwei Kinder, beides Wunschkinder und wir könnten es uns nicht anders vorstellen. Alles vom Schwangerwerden bis zur Geburt hat bei beiden reibungslos geklappt, wofĂŒr wir sehr dankbar sind.

    Aktuell verhĂŒten wir nicht. Unser Plan ist es, heuer noch die VerhĂŒtung wegzulassen, aber auch nicht gezielt zu basteln. Wir lassen das Schicksal entscheiden. Wir wĂŒrden ein weiteres Kind unfassbar sĂŒĂŸ und toll finden, aber es ist kein Muss fĂŒr uns.

    Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich auch froh bin, dass unsere Kinder aus dem Gröbsten raus sind, weil mich diese vollkommene UnselbststĂ€ndigkeit von SĂ€uglingen wirklich viel Energie kostet. Ich bin froh, dass meine Kinder selber laufen, sich beschĂ€ftigen und kommunizieren können. Ganz besonders genieße ich, dass beide durchschlafen und ich endlich wieder erholsame NĂ€chte habe. Auch wenn die ersten Wochen nach der Geburt wundervoll magisch waren ❀ sollte also noch ein 3. Wunder zu uns kommen wollen, empfangen wir es mit offenen Armen ❀ doch dann war es das wirklich.
    mauza4
  • mauza4mauza4

    323

    bearbeitet 4. Mai, 23:10
    Oh was fĂŒr ein spannendes Thema :)
    Vorallem, weil es mich aktuell selbst gerade sehr beschÀftigt und ich da sehr hin- und hergerissen bin.

    Unser Schnitzel wird im Juni 1 Jahr alt. Ich hatte eine tolle SS (bis auf die Tatsache, dass diese wĂ€hrend Corona, Lockdowns & Co stattgefunden hat) und eine traumhafte Geburt. Die Kleine hat unser Leben so richtig auf den Kopf gestellt und ich war anfangs etwas verloren, da ich mir das Mama-sein leichter vorgestellt hatte. Dazu muss ich sagen, dass ich in meinem Freundeskreis die Erste bin, welche Mama geworden ist - wir sind allesamt SpĂ€tzĂŒnder :D Somit hatte ich niemanden der mir vorab offen und ehrlich gesagt hat, wie hart das Leben als Mama manchmal ist und wie sehr man an manchen Tagen an seine Grenzen stĂ¶ĂŸt.

    Die ersten Monate nach der Geburt hÀtte ich (und auch mein Partner) jedem unterschrieben, dass unser Schnitzel ein Einzelkind bleibt. Ich kann bis dato noch nichtmal beurteilen,ob wir eines der anstrengenden Exemplare zuhause haben, oder ob da noch Luft nach oben ist :D

    Ich vermisse an manchen Tagen mein Leben vorm Mama-sein sehr: das Reisen, die Unbeschwertheit, einfach tun und lassen was und wann man möchte etc. Aktuell ist das alles noch nicht wieder möglich, da sie sehr Mamabezogen ist, ich noch viel stille und es daher noch nicht so einfach ist, mal mehrere Stunden weg zu sein oder gar einen ganzen Tag/Nacht. Auch die Frage, ob ich ĂŒberhaupt Mama hĂ€tte werden sollen, ist mir schon ab und an im Kopf herumgeschwirrt, auch wenn ich unser Schnitzel ĂŒber alles liebe und nicht mehr missen möchte.

    Was aber das verrĂŒckteste an der ganzen Sache ist: Anstatt mich darauf zu freuen, dass sie immer grĂ¶ĂŸer und "einfacher" wird (jaja, es wird nicht einfacher, nur "anders" :D) und meine Freiheiten wieder etwas mehr werden, schleicht sich nun tatsĂ€chlich immer öfter der Gedanke nach einem Geschwisterchen ein. Und umso öfter ich darĂŒber nachdenke desto intensiver wird der Wunsch, auch wenn ich mich zwischenzeitlich mal wieder frage, ob ich verrĂŒckt bin :D

    Ich denke aber, dass das Herz manchmal schon viel frĂŒher weiss, was man möchte, auch wenn es sich der Verstand (noch) nicht eingestehen will :)

    Kathisa25
  • @mauza4
    Du sprichst mir aus der Seele. Mir gehts ganz genauso.
    mauza4
  • @mauza4 den oberen Teil kann ich 100% unterschreiben.
    Nur, dass es bei mir umgekehrt ist bezĂŒglich Geschwisterchen.
    WĂ€hrend der Schwangerschaft und in den ersten Wochen war ich ĂŒberzeugt, dass ich ein zweites möchte.
    Nun fĂŒhle ich mich so glĂŒcklich und komplett mit meiner kleinen "Mini-me", dass ich keinen Platz fĂŒr jemanden neuen in meinem Herzen sehe.
    NatĂŒrlich gibts auch bei uns harte Tage und NĂ€chte, in denen ich alles hinterfrage und ĂŒberzeugt bin das nicht nochmal durchstehen zu können.

    Ein weiteres Baby wĂ€re derzeit nur meinem Mann zuliebe, damit er seinen Kundenwunsch erfĂŒllt bekommt und unsere Kleine einen Spielkameraden.
    Aktuell ist aber meine Tendenz, dass wir zu dritt mit Papa bleiben.
    Man darf auch nicht vergessen, zu dritt hĂ€tten wir ein "einfacheres" Leben mit mehr Zeit fĂŒr einander, fĂŒr sich selbst und auch eine bessere finanzielle Situation. Wir könnten problemlos in unserer 3-Zimmer Eigentumswohnung bleiben; wenn sie grĂ¶ĂŸer wird mit ihr reisen und sie bei ihren Interessen fördern. Ich könnte frĂŒher wieder in meinem Job durchstarten, den ich sehr gern mag. Also es wĂŒrde mehr Zeit und Geld fĂŒr uns alle bleiben. ;) ich weiß nicht ob fĂŒr mich persönlich ein weiteres Kind so wichtig ist, um kĂŒrzer zu treten. Zudem hab ich es mir auch viel einfacher vorgestellt Mutter zu sein.

    Mal schauen ob ich in ein paar Jahren anders denk und der Kinderwunsch wieder kommt.
    Kathisa25mauza4
  • @Rosasmom Das kann ich total gut verstehen. Diese Gedanken habe ich natĂŒrlich auch. Platz ist bei uns zwar kein Thema, den haben wir. Aber dennoch frage ich mich auch oft, ob ich Baby Nr 2 dann gerecht werden kann, die Aufmerksamkeit geben kann, die ihm/ihr zusteht oder ob ich Baby Nr 1 dann vllt sogar etwas "wegnehme" und mich diesbezĂŒglich dann irgendwann mal schuldig fĂŒhle.

    Aber man muss bedenken: Sie bleiben ja nicht fĂŒr immer Babys :) NatĂŒrlich wird es Zeiten geben, die schwierig sind, herausfordernd und ich bin mir sicher, dass ich mich dann oft zur jetzigen Zeit zurĂŒcksehnen werde, als ich nur 1 Kind hatte :D Aber auch diese Zeit geht vorbei, sie werden grĂ¶ĂŸer, unabhĂ€ngiger, und irgendwann ziehen sie aus und fĂŒhren ihr eigenes Leben. Wenn ich mir ansehe, wie schnell das erste Jahr vergangen ist, werde ich oft ganz wehmĂŒtig. Trotz aller Anstrengungen hat jede Phase etwas magisches. Und ich habe irgendwie auch angst, dass ich es irgendwann mal bereuen könnte, kein 2. bekommen zu haben (habe selbst auch einen Bruder und mein Partner ebenso, daher wissen wir, wie schön es sein kann, Geschwister zu haben - aber auch das ist natĂŒrlich ĂŒberall anders).

    Also wie du siehst bin ich selbst auch nach wie vor noch sehr hin- und hergerissen und denke viel darĂŒber nach bzw beschĂ€ftigt mich dieses Thema sehr.

    Ich denke, dass man sich da einfach etwas Zeit geben muss. Kommt der Wunsch doch noch, ist es toll. Und wenn nicht, dann ist es ebenfalls in Ordnung :)
  • @Nasty ich bin auch ivf-mami und sehe das ganz anders:

    die entscheidung, ein zweites kind zu bekommen, muss noch viel bewusster getroffen werden, weil es eben die variante "wir lassen es drauf ankommen" nicht gibt, weil die neuerliche prozedur mit hohen kosten und strapazen verbunden ist - wir kennen das. du hast es durchgezogen, ich war bzw. bin nicht immer so sicher. bin momentan nach einigen versuchen wieder schwanger und freu mich, aber wenn's nicht mehr klappt, lasse ich es, weil auch ein kind toll ist - und wie bei allen dingen gibt's durchaus sehr positive aspekte, die es hat, "nur" ein kind zu haben :smile:
  • KlumpensteinKlumpenstein

    1,824

    bearbeitet 6. Mai, 22:06
    @schnuxi Bei uns auch so, nur bei Nr 3.
    Wir verhĂŒten nicht, Nr. 3 wĂ€re willkommen. Aber wir wissen noch nicht, ob wir das volle. IVF Prozedere wir bei Nr 2 wirklich nochmals angehen wollen wĂŒrden. Innerhalb des nĂ€chsten Jahres werden wir diese Frage fĂŒr uns klĂ€ren, eine klare Grenze setzen wie viele Versuche sie wagen wollen wĂŒrden und wenns nicht klappt, gibt's aber auch kein "drauf ankommen lassen" und ewiges hoffen, dass doch etwas natĂŒrlich passiert. Da wĂŒrde dann irgendwann mein Mann eine Vasektomie machen und wir uns auf dir 2 vorhandenen Kinder komplett fokussieren statt in einer "Was wĂ€re wenn" bubble zu leben.
  • NastyNasty

    10,714

    bearbeitet 7. Mai, 08:20
    @schnuxi ja das stimmt schon das wir die Entscheidung vielleicht bewußter treffen.
    Aber was nĂŒtzt die Entscheidung wenn es nicht funktioniert? Vom Alter, vom finanziellen, vom gesundheitlichen Aspekt?

    Ich wollte damit sagen das es fĂŒr uns oft anders kommt als man es sich wĂŒnscht.
    Bei mir zugegeben in die positive Richtung. 2 kinder wollten wir 3 haben wir.

    Aber ich kenn so viele FĂ€lle wo das Projekt Geschwisterchen nicht klappt.
    Es wird ja nicht jede ivf Mami so "easy" schwanger.

    Oder bei mir als Beispiel.... WĂ€re ich nicht auf ivf (fond) angewiesen wĂŒrden wir nichts gegen ein 4. Kind tun. Ich hĂ€tte wahrscheinlich im selben Abstand wie von Nr 1 und den Zwillingen noch ein Baby bekommen. Aber Aufgrund des Alters, des finanziellen Aspekts eben nicht möglich.

    Muss ich hinnehmen. Was mir leicht fĂ€llt, weil ich ja GlĂŒck hatte. Aber wieviele haben nicht das GlĂŒck.

    Ivf ist die eine Sache, aber wenn auch das nicht klappt, ist fĂŒr Betroffene egal was sie Entscheiden /sich wĂŒnschen. Die mĂŒssen das hinnehmen, ihr Schicksal ĂŒber die eigenen WĂŒnsche stellen und es hinnehmen auch wenn es der Kopf und das Herz anders entschieden hĂ€tte.

    Und ja, ein Kind hat natĂŒrlich auch Vorteile. (Wie ich im Nachhinein jetzt sagen kann). Aber das ist fĂŒr die Jenigen die ein 2. wollen wohl schwerer zu akzeptieren als fĂŒr die, die es natĂŒrlich drauf ankommen lassen können.
  • @Nasty stimmt natĂŒrlich auch alles.

    ich finde die thematik aus ivf-mami-sicht durchaus intetessant/ diskutierenswert, weil eben generell kinder zu bekommen oder nicht oft als so selbstverstÀndlich wahrgenommen wird.

    dennoch ist es auch eine wahl, sich (wieder) so einer behandlung zu unterziehen oder nicht - natĂŒrlich immer in der hoffnung auf erfolg.
    NastyKlumpenstein
  • AdminaAdmina

    293

    bearbeitet 11. Mai, 14:08
    Hallo zusammen,

    *trommelwirbel* wir dĂŒrfen euch die erste Folge des Podcasts prĂ€sentieren! Ihr findet sie hier:

    đŸ€ Spotify
    đŸ€ Apple Music

    Wir hoffen, ihr findet die erste Episode so fein wie wir. Vielen Dank nochmal an die lieben @Dani2511 und @Anerev16, dass sie mit dabei waren und @Kaffeelöffel fĂŒr die tolle Moderation.

    Übrigens: Wenn euch der Podcast gefĂ€llt, helft uns bitte, indem ihr ihm auf Spotify, Apple Music & Co. folgt. So verpasst ihr in Zukunft auch keine Folge.

    Das nĂ€chste Thema erwartet euch schon sehr bald - ihr dĂŒrft gespannt sein :)
    JigsawdaniAdmin
  • Sehr cool :)
    Höre schon đŸ„°
    Kaffeelöffel
  • Nett gemacht đŸ„° wie ein PlĂ€uschen unter Mamas .. gefĂ€llt mir
  • Hab’s mir heute auch gleich angehört. Seh gut gemacht. Freu mich auf mehr Folgen (bin auf Spotify gleich auf Folgen gegangen damit ich ja nichts verpasse 😄).
  • Ich kann's mir glaube ich selbst nicht anhören, weil ich meine Stimme, wenn ich sie von AufnahmegerĂ€ten höre, ganz furchtbar finde 🙉
    MinaTaliesinAdmin
  • @Dani2511 Ich finde es echt interessant die unterschiedlichen Meinungen zu hören.
    Mittlerweile bin ich auch soweit zu sagen 1 Kind wĂ€re genug (wenn’s denn endlich zu 1 Kind kommen wĂŒrde).
    FrĂŒher hĂ€tte ich mir immer 2 vorgestellt (mein Freund sogar 3).
    Im Forum kommt man halt doch mit unterschiedlichen MĂŒttern zusammen und ich fĂŒr mich kann sagen 1 Kind wĂ€re perfekt. Ich hoffe wir können uns den Wunsch nach 1 Kind noch erfĂŒllen (als ICSI Frau ist das ja nicht so selbstverstĂ€ndlich).
  • @MinaTaliesin ja, es gibt eben fĂŒr alles ein fĂŒr und wieder und letztlich sagt einem das Herz wie es am besten passt. Ich hab wirklich das GefĂŒhl, dass wir komplett sind. Weil es einfach echt Grad so super unkompliziert mit dem kleinen funktioniert, wir noch voll viel me time und auch zu zweit time haben. Das ist die aktuelle Perspektive. Aber natĂŒrlich Ă€ndert man sich im Leben auch immer mal wieder. Wie gesagt, vor ein paar Jahren war ich noch der Meinung, gar keine Kinder zu wollen. Aber da ich heuer auch schon 36 werde, bleibt nicht mehr so viel Zeit meine Perspektive noch zu Ă€ndern 😉.

    Ich wĂŒnsche dir alles Gute, dass es bald mit einem klappt. Ich lese eh auch hin und wieder in euren thread, zumal eine gute Freundin leider auch schon seit 2 Jahren auf ihr Wunschbaby warten muss. Wir haben damals ca. zur gleichen Zeit angefangen zu basteln
    MinaTaliesin
  • Ich fands auch sehr schön und angenehm anzuhören :)
  • Hat mir auch sehr gut gefallen 👍 freue mich auf weitere Folgen und interessanten Themen. 😁
  • Ich hab's mir auch grad angehört. Total interessant, wie die unterschiedlichen Standpunkte verglichen werden. Danke!
  • Danke, sehr spannend und immer wieder ein aktuelles Thema ;)
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