Angst vor Geburt

Hallo,

Ich habe meine erste Geburt im April und habe bereits jetzt extreme Panik vor der Geburt. Hat jemand von euch auch mit derartigen Ängsten zu kämpfen?

Ganz liebe Grüße
Laura

Kommentare

  • Hallo Laura77 ☺️

    Ich entbinde im Dezember zum ersten mal🙃Was mich angeht, hab ich (noch) keine Angst. Nur Respekt. Mich stresst es eher weil soviel in meinem Kopf steckt 🤷🏻‍♀️

    Woher könnte denn deine Panik kommen? Hast du in deinem Bekannten/Freundekreis jemanden bei dem Geburt vielleicht schlimm verlaufen ist?

  • Ich hatte immer riesen große Angst vor der Geburt, als ich schwanger war hab ich mir dann gedacht „iwie muss es ja gehen“ und die Angst ist während der Schwangerschaft eig immer besser geworden. Mir hat es sehr geholfen mich mit den einzelnen Phasen der Geburt auseinander zu setzen und zu verstehen, was im Körper passiert…
    Ich bekomme im April das 2. Kind, komm doch zu uns in den April Thread 🥰
    eesc02
  • Hallo @laura77!

    Als ich schwanger war, hatte ich auch immer wieder Ängste vor der Geburt. Schließlich wusste ich ja nicht was mich erwartet! Was mir unheimlich geholfen hat, war mich über die Geburt zu informieren und der Podcast „Die friedliche Geburt“ hat mir sehr viel Angst genommen. Außerdem hab ich einen Geburtsvorbereitungskurs besucht, wo ich dann ebenfalls viel über die Geburt, Geburtspositionen und Atem- und Entspannungstechniken kennengelernt hab und das gab mir dann auch mehr Sicherheit.

    Der Gedanke, dass schon sooo viele Frauen auf dieser Welt vor mir ein oder mehr Kinder zur Welt gebracht haben, hat mir auch immer geholfen und das Vertrauen, dass auch mein Körper das schaffen wird !

    Ich wünsch dir alles Liebe für die Schwangerschaft und die Geburt! 🌸😊
  • Hast du schon das Hebammengespräch in Anspruch genommen? Und würde es dir helfen, wenn du schon während der Schwangerschaft von einer Hebamme begleitet würdest, die dich auch während der Geburt zB als Beleghebamme begleiten kann und auf dich, deine Wünsche und Bedürfnisse nach Möglichkeit Rücksicht nimmt?

    Ich selbst hatte vor der Geburt an sich keine Angst, ich hatte aber bei den Gedanken an das Drumherum und mögliche Fremdbestimmtheit große Beklemmungen. Und habe deshalb geschaut, dass ich das nach Möglichkeit vermeiden konnte.
  • minzeminze

    3,402

    bearbeitet 20. November, 23:47
    Ich würde dir in dem Fall auch dringend eine eigene Hebamme empfehlen. Da kannst du Vertrauen aufbauen, weißt schon wer bei der Geburt da sein wird und dann kann man auch leichter „loslassen“, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist und auch viel Angst nimmt.
    Ich habe damals einen Hypnobirthing-Kurs gemacht. Das hat mir sehr viel geholfen. Nicht was die Schmerzen etc. betrifft, aber eben was das Vertrauen in den eigenen Körper anbelangt. :)
  • bearbeitet 21. November, 21:10
    Grundsätzlich: ein wenig Angst oder besser gesagt Respekt ist völlig normal. Eine Geburt ist eine Naturgewalt und natürlich macht man sich Gedanken. Eine Freundin mit 4 Kindern hat mir erst neulich erzählt, dass sie auch vor der 4. Geburt gegrübelt und sich gesorgt hat.

    Mir hat das Buch ‚Die selbstbestimmte Geburt‘ eigentlich fast alle Ängste gekommen. Und Gespräche mit ausgewählten Freundinnen. Und sich mit dem Ablauf vertraut machen - was passiert im Körper, etc.

    Was mir auch geholfen hat: mir vor Augen zu führen, dass es das natürlichste der Welt ist. Seit Anbeginn der Zeit gebären Frauen, vermutlich Millionen täglich.
    Und wenn Frauen in Entwicklungsländern ohne medizinische Versorgung schaffen, dann schaff das auch ich - mit Zugang zu jeglichen Schmerzmitteln oder Interventionen bei Bedarf 😊
    So blöd es klingt aber mir hat das geholfen.

    Du schaffst es!

    Eine gute Freundin hat mir mal gesagt: ein Tag mit Schmerzen für ein Leben voll Freude ❤️
  • Hallo, ich wünsche dir auf jeden Fall alles gzte für deine Entbindung! <3<br>
    Mir hat es auch voll geholfen, so viel wie möglich zu erfahren im Vorfeld. Also der podcast der schon ein paar mal empfohlen wurde "friedliche Geburt", ein Geburtsvorbereitungskurs mit einer Hebamme und auch der Geburtsvorbereitungskurs "Deine Geburt" ist empfehlenswert. Da zeigt zB ein Anästhesist, wie eine PDA genau gemacht wird. Ich wollte eigentlich im Vorfeld keine PDA, dachte immer ich schaffe es auf den "natürloichen weg". Bei der Geburt hielt ich es aber nicht aus und wollte dann doch eine. Zu wissen, was genau passiert, hat mir in dem Moment echt geholfen. Und wenn du so Angst vor den Schmerzen hast, ist eine gute Auseinandersetzung mit möglichen "Erleichterungen" bei der Geburt vielleicht etwas, das du dir genauer ansehen kannst. Wenn du es nicht brauchst super, wenn doch, weißt du wenigstens was abgeht und kannst selbstbestimmter handeln. VIelleicht hilft dir auch ein Gespräch mit einer Hebamme zu diesem Thema?

    Auch wenn man nie wissen kann, wie eine Geburt wirklich sein wird, das Wissen über Abläufe, medzinische Eingrifffe etc. kann dir (und dem Papa) viel Stress in dem Moment nehmen. Zumindest war es bei uns so.
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