[Expertenchat] - Finanzielle Gesundheit für Familien mit Bianca Schwabl

AdminAdmin

5,112

bearbeitet 1. Juni, 10:04 in Karenz & Rechtliches
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Hallo alle,

Ich freue mich, dass wir wieder einen sehr interessanten Expertenchat im Forum haben. 💪

In diesem Thema diskutieren wir mit Bianca Schwabl, Expertin für Finanzielle Gesundheit für Familien der Erste Bank und Sparkassen.

Uns alle betrifft es in irgendeiner Form: die Haushaltsfinanzen 😅. Geld ist ein Thema das besonders bei der Familiengründung zwischen den Partnern und der Vorsorge des Kindes ganz neu aufgeworfen werden muss. Die neue Einnahmesituation als auch die zahlreichen Ausgaben die ein Kind mit sich bringt werden dabei neu gegenübergestellt. Der durchschnittliche österreichische Familienhaushalt und ja gerade auch Frauen (die in der dieser Zeit Geringverdiener mit allen Auswirkungen sind), muss sehr genau auf diese Zahlen schauen. Und das betrifft mitunter eine Reihe von Themen:

• Wie kann ich für mein Kind ertragreich ansparen (in Zeiten niedriger Zinsen)?
• Welche Varianten des Ansparens, abgestimmt auf unterschiedliche Lebensphasen gibts es?
• Welche Anspar- bzw. Vorsorgevarianten gibt es für Großeltern, die finanziell beitragen wollen?
• Wie sollte ich mich als Mutter mit geringem Einkommen über einen Zeitraum finanziell für die Zukunft aufstellen?
• Wie gestalte ich die optimale Krankenvorsorge (Privatarzt und Sonderklasse) + Leistungen?
• Benötige ich einen Familien-Unfallschutz – wie kann ich vorsorgen, damit alle Familienmitglieder bei Freizeitunfällen abgesichert sind oder wenn einer der Elternteile nach einem Unfall seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann?

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Was habt ihr euch bisher für Gedanken zum Thema gemacht, wie regelt ihr "das Finanzielle"? Wie seit ihr dieses Thema angegangen? Frau Schwabl wird uns mit ihrer Expertise für Antworten zur Verfügung stehen. Berichtet uns also gerne und stellt eure Fragen rund um das Thema.

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Ich fange gleich mal damit an: Liebe @BiancaSchwabl, ich kann mich erinnern bei der Geburt unseres Sohnes, haben sich gleich zahlreiche Fragen dieser Art gestellt. Zusätzlich kamen auch die frisch gebackenen Großeltern mit Vorstellungen für das Ansparen des Enkels zu uns, die nicht ganz unserer Planung entsprochen haben. Was ist denn Ihre Erfahrung wie man Großeltern mit einer Anlageform abholt, bei der auch alle Beteiligten das Gefühl haben, das dies für die Zukunft des Kindes sinnvoll ist?

Die Erste Bank und Sparkassen unterstützen uns bei diesem Expertenchat im Rahmen einer finanziellen Kooperation. Wer sich für deren Angebot interessiert, kann hier einen Blick in den Bereich "Babyvorsorge" werfen.

➡️ Zum Bereich "Babyvorsorge"


Ich freue mich auf einen spannenden #expertenchat.

Liebe Grüße
Admin


PS: Finanzielle Details gebt bitte nur soweit an wie notwendig, schließlich handelt es sich ja auch dabei um ein privates Thema. Aber ich denke, das versteht sich eh von selbst.
getaggt:

Kommentare

  • bearbeitet 31. Mai, 13:16
    Guten Tag allen,

    ich freue mich bei diesem Expertenchat dabei zu sein. Es gibt tatsächlich viele Themen, die auf Eltern in dieser Zeit zukommen. Gerade finanzielle Überlegungen und Entscheidungen sollten mit der neuen Elternschaft einhergehen.

    Ich freue mich auf alle Fragen hier im Forum und stehe mit meinem Wissen gerne zur Verfügung.


    Zur Frage der Großeltern. Ja, das kennen wohl viele frische Eltern. Es ist nur verständlich, dass die Großeltern auch schon aufgeregt und mit Freude den oder die Enkel erwarten.

    Die wohl beste Basis für eine gemeinsame Entscheidung, ist ein offenes Gespräch zwischen Eltern und Großeltern und das lieber früher als später.

    Dabei spielen u. a. folgende Fragen eine entscheidende Rolle:
    • Wofür bzw. für welchen Zweck soll für das Kind angespart werden?
    • Gibt es ein konkretes Ziel für Kind bzw. Enkelkind? Zum Beispiel: „Mit 18 soll er/sie soviel Startkapital für's Studieren/eine Reise haben.“
    • Welcher monatliche Betrag steht dafür zu Verfügung bzw. welche Laufzeit ist vorstellbar? Dabei sollte auch immer zwischen Ansparen (Kapitalaufbau) und Vorsorge (Absicherung) unterschieden werden.

    Sprechen Sie mit ihrem Bankberater bzw. ihrer Bankberaterin und verschaffen Sie sich gemeinsam einen Überblick. Es hilft einfach, die verschiedenen Formen der finanziellen Zukunftsgestaltung vor sich auf dem Tisch zu haben, um eine optimale Lösung für das Kind zu finden – und auch dabei, den werdenden Großeltern einen konkreten Vorschlag vorlegen zu können.


    Lieben Gruß,
    Bianca Schwabl
  • bearbeitet 31. Mai, 14:53
    Hallo Frau Schwabl, ich hab eine Frage:

    wir möchten für unser Baby eigentlich ein Sparbuch eröffnen. Nun ist es aber so das man da ja momentan nicht viele Zinsen bekommt und wir haben uns deshalb schon ein bisschen wegen Fonds informiert. Es gibt aber sooo viele verschiendene Fonds - worauf soll man da bei der Auswahl besonders achten?? Wir würden gerne über 18 Jahre einen kleinen Polster mit so ca. 50 euro im Monat aufbauen, mit dem unser Kind dann entscheiden kann was es machen will... Danke!
  • Hallo, wir haben uns für unseren Sohn auf einen Bausparvertrag geeinigt.

    Was gibt es als Vorsorge/Sparen noch für Möglichkeiten und welche ist die Beste?

    Besten Dank.
  • Wienerin1982Wienerin1982

    1,052

    bearbeitet 31. Mai, 19:11
    Hallo!

    Ich hänge mich dran. Wir wollen eine sparform, ohne risiko dh keine Aktien oder fonds. Da bleibt nur das sparbuch.... aber da gibts halt „nix“ - da könnte ich es genauso gut in den Safe lege .

    Gibts noch ne Alternative ohne Risiko oder wo man nicht ständig nachschauen muss bzw sich ständig beschäftigen muss? Meine bankberaterin will mir ständig fonds andrehen 🙄🙈, ich möchte aber kein Risiko eingehen oder was bezahlen wie zb 300€ für „bearbeitungen udgl“ - und dabei trotzdem ein risiko haben.

    LG und schönen Tag
    T.Sabrina
  • bearbeitet 1. Juni, 09:50
    Hallo @flippo88!

    Grundsätzlich gibt es auch im Wertpapierbereich mündelsichere Veranlagungen für Kinder.

    Konkret gibt es hier folgende Möglichkeiten:
    • Minderjährigendepot: Dieses lautet auf den Namen des Kindes. Dabei ist darauf zu achten, dass ausschließlich in mündelsichere Wertpapiere veranlagt werden darf.
    • Subdepot: Dieses ist ein untergeordnetes Depot, das Hauptdepot lautet auf den/die Erziehungsberechtigte/r. Dabei dürfen alle Fonds gewählt werden, die dem Risikoprofil des Inhabers entsprechen.

    Gerade bei Fonds kann gut auf konkrete Interessen (z.B. das Thema Nachhaltigkeit) eingegangen werden. Da es aber in dem Zusammenhang unzählige Möglichkeiten, sowie Chancen und Risiken gibt, ist eine Beratung wichtig. Um die richtige Entscheidung für Ihr Kind zu treffen und Wertpapiere neben Chancen auch Risiken bergen, empfehle ich ein persönliches Gespräch mit Ihrem/Ihrer Bankberater/in.“

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl
  • bearbeitet 1. Juni, 09:50
    Hallo @minx!

    Es gibt zahlreiche Veranlagungs-, aber auch Vorsorgemöglichkeiten für Kinder, entscheidend bzw. das Beste ist jedoch eine Kombination, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse.

    Zusätzlich zum klassischen Bausparvertrag, gibt es die Möglichkeit in Wertpapiere anzusparen. In diesem Zusammenhang gibt es Chancen, aber auch Risiken, daher ist eine persönliche Beratung wichtig.

    Eine weitere Vorsorgevariante ist es, Ihr Kind im Rahmen einer Krankenvorsorge optimal abzusichern, oder bereits jetzt für die Pension anzusparen. Hier gilt: Umso früher, desto besser.

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl
  • bearbeitet 1. Juni, 09:50
    Hallo @Wienerin1982!

    Es gibt zahlreiche Anspar- bzw. Vorsorgevarianten für Kinder. Entscheidend ist eine Vorsorge- bzw. Anlagekombination, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse Ihres Kindes.

    Zusätzlich zum klassischen Sparbuch, gibt es die Möglichkeiten des Bausparens bzw. im Rahmen einer Lebensversicherung langfristig anzusparen. Eine weitere Vorsorgevariante ist es, Ihr Kind mittels Krankenvorsorge optimal abzusichern, oder bereits jetzt für die Pension anzusparen. Hier gilt: Umso früher, desto besser.

    Folgende Fragen helfen bei der Entscheidung:

    • Wofür bzw. für welchen Zweck soll für das Kind angespart werden?
    • Gibt es ein konkretes Ansparziel für Ihr Kind?
    • Welcher monatliche Betrag steht dafür zu Verfügung bzw. welche Laufzeit ist vorstellbar?

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl
  • bearbeitet 1. Juni, 11:59
    Einen sehr guten Überblick unserer Anspar- und Vorsorgevarianten findet ihr hier (vom klassischen Sparkonto, bis hin zu Fondsparen):

    https://www.sparkasse.at/sgruppe/privatkunden/vorsorgen-versichern/personenversicherung/vorsorgen-fuer-kinder-und-jugendliche/babyvorsorge

    Weil das Thema der Fonds bzw. auch des Fondsparen öfter zur Sprache kommt, verlinke ich euch hier ein Video das diese Sparform erläutert.




    Selbstverständlich stehe ich weiterhin für Fragen zur Verfügung!

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl
    Bibi_Blocksberg
  • bearbeitet 1. Juni, 13:44
    BiancaSchwabl schrieb: »
    Hallo @flippo88!

    Grundsätzlich gibt es auch im Wertpapierbereich mündelsichere Veranlagungen für Kinder.

    Konkret gibt es hier folgende Möglichkeiten:
    • Minderjährigendepot: Dieses lautet auf den Namen des Kindes. Dabei ist darauf zu achten, dass ausschließlich in mündelsichere Wertpapiere veranlagt werden darf.
    • Subdepot: Dieses ist ein untergeordnetes Depot, das Hauptdepot lautet auf den/die Erziehungsberechtigte/r. Dabei dürfen alle Fonds gewählt werden, die dem Risikoprofil des Inhabers entsprechen.

    Gerade bei Fonds kann gut auf konkrete Interessen (z.B. das Thema Nachhaltigkeit) eingegangen werden. Da es aber in dem Zusammenhang unzählige Möglichkeiten, sowie Chancen und Risiken gibt, ist eine Beratung wichtig. Um die richtige Entscheidung für Ihr Kind zu treffen und Wertpapiere neben Chancen auch Risiken bergen, empfehle ich ein persönliches Gespräch mit Ihrem/Ihrer Bankberater/in.“

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl

    Hallo! Das mit der mündelsichere Veranlagung kannte ich noch noicht und werden wir uns genauer ansehen. vielen dank :)
  • @BiancaSchwabl vielen Dank für die Info.
  • @BiancaSchwabl Vielen dank, wir werden uns da mal beraten lassen welche vorsorge-versicherung für uns passt.

    Lg
  • bearbeitet 16. Juni, 13:09
    Hallo Frau @BiancaSchwabl,

    Besteht den die Möglichkeit beim Fondsparen das da mehrere Personen einzahlen. vielleicht auch von einer anderen Bank in dem auf einen bestimmten IBAN überwiesen wird. Oder kann das immer nur vom eigenen Konto bei der Erste Bank weggebucht werden?

    Lg butterfly
  • Hallo butterfly318!

    Ja, es gibt die Möglichkeit, dass mehrere Personen auf ein (kostenloses) Verrechnungskonto einzahlen. Der Gesamtbetrag wird anschließend veranlagt.

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl
  • Hallo Frau Schwabl,
    mich würde interessieren, wie das mit einer Zusatzversicherung für Privatärzte für Kinder ist. Wir überlegen, den Kinderarzt zu wechseln und der ist privat. Ab welchem Alter ist das möglich und sind dabei auch Alternativ-Medizin und zb die Logopädie (privat) abgedeckt? In welchem Bereich liegen für Kinder so in etwa die monatlichen Prämien?
    Danke schon im Voraus für die Antwort!
    Lg Bibi
  • Liebe Bibi_Blocksberg!

    Vielen Dank für Ihre Frage. Ich kann Ihrer Überlegung nur voll zustimmen!

    Bereits ab dem "Classic-Tarif" ist Logopädie mit einer Jahresleistung von EUR 370,- mitversichert, Privatarztleistungen (inkl. Alternativmedizin) bis insgesamt EUR 1.200,--/Jahr. Wir bieten eine Vielzahl an Versicherungsvarianten an - auch in Kombination mit Sonderklasse (Privatkrankenhäuser, freie Arztwahl, Krankenhaustaggeld, uvm.).

    Bereit ab EUR 25,--/Monat ist eine Krankenversicherung für Kinder (ab Geburt) möglich.

    Hier bekommen Sie einen guten Überblick Ihrer individuellen Prämie:

    https://www.sparkasse.at/sgruppe/privatkunden/vorsorgen-versichern/personenversicherung/kranken-und-unfallversicherungen/gesundheitsvorsorge/kv-rechner

    Liebe Grüße
    Bianca Schwabl

    Bibi_Blocksberg
  • @BiancaSchwabl Vielen Dank für die Antwort! Der Rechner ist super :-), sehr hilfreich! LG
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