Fingerfood und Brei kombinieren?!

bearbeitet 16. April, 19:45 in Ernährung & Stillen
Unsere kleine Maus wird bald 5 Monate und wird voll gestillt. Würde gerne probieren Fingerfood und Brei zu kombinieren. Gibt es hier Mamas mit Erfahrungen dazu? Wie habt ihr gestartet? ☺️

Hätte es mir so vorgestellt, dass ich ab den 5 Monat zu Mittag mit Brei starte und dann ab den 6 Monat zwischendurch noch Fingerfood dazu anbiete. Wenn unsere Maus gut damit klar kommt, würde ich immer weniger Brei anbieten damit sie immer mehr am Familientisch mitessen kann. Möchte es etwas locker angehen,dass sie nicht unbedingt die Brei Portion fertig essen muss. Möchte gerne das sie die Nahrung mit Fingerfoot selbst entdecken-ertasten kann, auch wenn sie nur damit herum spielen wird die erste Zeit ☺️ ganz den Brei weglassen und BLW wäre aber auch keine Option für mich. 😅 abstillen würde ich sie gerne selber lassen... vielleicht dann mal so das sie die Brust nur in der Früh und Abends braucht 🤔 aber da möchte ich sie auch nicht stressen, oder ihr die Brust wegnehmen 😅

So wäre zumindest mal der Plan 😅🙈 Brei würde ich selber machen.

Wie seit ihr das Ganze angegangen?

Kommentare

  • Ich bin ja der Meinung, dass BLW nicht automatisch bedeutet, dass man nur Fingerfood gibt, denn eigentlich heißt es ja nur, dass das Baby/Kind selbstbestimmt abstillt. ☺️

    Wir machen eine Mischung aus Beidem, wobei es bei uns nur Getreidebrei und Obstgläschen (hin und wieder) in Breiform gibt...ansonsten tatsächlich nur Fingerfood. Angefangen haben wir mit fast 6 Monaten und wir ersetzen keine Milchmahlzeiten, denn ich finde, dass Milch (Muttermilch bzw, Pre) im 1. Lebensjahr die Hauptnahrungsquelle sein soll und die anderen Lebensmittel einfach mal kennengelernt werden sollen...😌
  • bearbeitet 16. April, 20:03
    Hallo,
    Also dafür dass du das ganz stressfrei angehen willst, hast du einen sehr konkreten Plan 😉
    Du könntest ihr beides anbieten und dann einfach schauen, was ihr eher zusagt.

    Prinzipiell würde ich aber davon ausgehen, dass in beiden Fällen vor allem Anfangs eher kleine Mengen gegessen werden. Muttermilch wird also noch eine Weile ihre Hauptnahrungsquelle bleiben.
    "Brei aufessen" mh, naja die Kinder essen bis sie satt sind, nicht bis der Teller leer ist. Das signalisieren sie auch sehr deutlich und dann hört man halt auf zu füttern. Manchmal ist das nach 3 Löffel schon so. Irgendwie liest sich das als würdest du davon ausgehen, dass Kinder ab dem 6ten Monat 3x täglich ein Glas Brei reinschaufeln. Die Realität ist eher, dass alles neu ist für sie. Sie müssen sämtliche Geschmäcker erst kennen und einordnen lernen. Das kann eine Weile dauern. Bei BLW sind die gegessenen Mengen meist noch viel, viel kleiner weil - wie du schon gesagt hast - die Kinder oft spielen und nur mini-Mengen im Magen landen.
    Meine Tochter hat, bis sie ca. 9Monate alt war nicht mehr als 60-70g Brei pro Mahlzeit gegessen. BLW war bei uns bis ca. 11Monate nicht möglich weil sie sich immer verschluckt und dann übergeben hat. Sie hat das mit dem stückigen Essen wirklich lang nicht gecheckt!

    Mach dir nicht so viel Kopf darum. Biete ihr einfach immer wieder was an und dann siehst du eh, was sie mag.
  • bearbeitet 16. April, 20:06
    Edit: meine Tochter hat -wie erwähnt - ausschließlich Brei gegessen und mit einem Jahr dann ganz normal bei uns am Familietisch mit. Ich glaube auch nicht, dass das schneller gegangen wäre wenn wir BLW gemacht hätten.
  • Kind 1 hat sich fast bis zum 1. Geburtstag von Brei ernährt.
    Kind 2 war eigentlich auch recht begeistert vom Brei - hat aber sehr schnell festgestellt dass die anderen am Tisch keinen Brei essen 😂 somit isst sie jetzt mit ihren 6 Monaten was grad passt - Brei, Fingerfood, Familientisch. Sie wird auch noch viel gestillt; einzig zu Mittag braucht sie oft keine Milch mehr als Draufgabe.

    Wobei ich schon sagen muss dass mich das Essen entdecken-erfühlen-zerbröseln furchtbar nervt 🙈 der Große macht eh genug Brösel und jetzt noch die Kleine dazu 😅
  • Ich hab meinem Sohn Brei gemacht und gleichzeitig Gemüse gedünstet und es ihm hingestellt. Oft hat er 2,3 Löffel Brei gefuttert und dann an seiner Karotte weitergeknabbert. Das haben wir gemacht, bis er den Brei nicht mehr wollte (ca. mit 7 Monaten) und dann gabs Familienkost 🤗
  • Wir haben mit 5 Monaten mit Brei begonnen und mit den ersten Zähnchen dann mit fingerfood. Ab 11 Monaten hat er normal mit uns mitgegessen.

    Moritz hat Brei geliebt und isst jetzt mit 15 Monaten abends auch noch Grießbrei. Er hat schnell große Mengen gegessen und Mahlzeiten nach und nach ersetzt.

    Ich hatte bei breifrei zu große Angst vorm verschlucken, da gehen die Meinungen auseinander. Der Grundsatz von breifrei ist aber: man beginnt wenn das Kind selbst zugreift.

    Für uns war der Weg mit dem Brei richtig. Probier einfach womit du dich wohl fühlst und dann schau wie deine Maus es mag 😊 jedes Kind ist anders!
  • Ich kann nur von meiner Schwester erzählen, mein Baby ist noch im Bauch :)

    Sie hat bei meinem Neffen mit Brei gestartet, ihr war es aber bald zu blöd Brei zu kochen (fertige Gläschen wollte sie auch nicht), dass sie mit Fingerfood begonnen hat. Da hat er anfangs nicht so viel erwischt, dass sie wieder mehr gestillt hat. Er hat schon noch Getreidebrei bekommen, aber Gemüse etc. konnte er selbst angreifen.

    Ich glaube, mit 7/8 Monaten hat er dann selbst abgestillt, meine Schwester war noch gar nicht bereit, er hat auch kein Pre bekommen. Jetzt mit 13 Monaten isst er alles mit, sie kochen mit wenig Salz und Zucker bekommt er noch nicht.

    Wenn es was zum Löffeln gibt, schafft er das schon gut alleine. Also bei ihnen hat das sehr gut geklappt, aber mein Neffe wollte das scheinbar auch so.

    Achja - Tisch, Boden, Gesicht und Kleidung sehen nach dem Essen immer aus wie Sau 😂😂
  • Klar kannst du kombinieren. Aber bitte mach keinen Plan a la brei ab 5 Monaten, fingerfood ab 6 Monaten sondern achte auf die beikostReifeZeichen. Food under one is just for fun - die wenigsten Kinder essen gleich von Anfang an auf. Anfangs sind es meistens wirklich nur minimengen, das ganze Verdauungssystem muss sich ja erst dran gewöhnen.

    Am unkomplizierteszen ist es meiner Meinung nach, wenn du nicht extra fürs Baby kochst sondern von Anfang an etwas von eurem essen (anfangs ohne Salz etc) angibst. Ob du ihm das Gemüse pürierst oder gekocht (nach Möglichkeit am besten dampfgegart) in Stücken anbietesr ist egal bzw hängt davon ab was deinem Baby lieber ist.

    Meine große wollte zb nicht mit brei gefüttert werden und hat breiiges erst mit ca einem Jahr selber mit dem Löffel gegessen. Bei der kleinen weiß nicht noch nicht... Ich dachte bis vor kurzem, dass sie schon sehr beikostinteressiert ist und hab ihr dann mal brei gemacht, aber ihr zungenstoßreflex ist doch noch sehr ausgeprägt und sie zahnt gerade. Sie ist eh erst 19 Wochen alt, also warten wir noch ein bisschen bis zum nächsten versuch.
  • Kann gerade nicht editieren... Fingerfood erst ab sitzalter und nicht in der wippe geben! Nicht alle Babys sitzen mit 6 Monaten... Das hab ich vorhin vergessen.
  • Man soll auch (weil oben geschrieben wurde Baby hat sich mit 8 Monaten selber abgestillt) bis zum ersten Geburtstag Pre (oder halt eben MuMi) geben weil die darin enthaltenen Nährstoffe wichtig für die Gehirnentwicklung sind. Kann man z.B. als Milchbrei anrühren, wenn man nicht noch mit Flasche anfangen will!
  • Ich habe mich mit der Beikost auch viiiiel zu sehr gestresst... (hab auch gedacht ich mache beides, Fingerfood und Brei) es hat ewig gedauert bis ich ganze Milchmahlzeiten ersetzen konnte und beim Fingerfood kam nie was im Magen an bis vor kurzem...

    richtig mit uns mit essen fängt er jetzt mit 14 Monaten an. Trotzdem bekommt er Abends immer noch seinen Milch-Getreide Brei und Mittags ein Gläschen. 🤷‍♀️

    Man muss sich eh nach dem Kind richten und die haben oft andere Pläne. 🙈
    Ich habe mich selbst dabeibertapt das ich meinem Kniprs dann voll gestresst hab bezüglich essen. 😢
  • Zum Sitzalter noch: die Zwerge sollen so stabil sein, dass sie am Schoß angelehnt sitzen können...sie müssen noch nicht frei sitzen können...das kommt meist erst später...
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