Kind 4 Wochen -Depressionen

Hallo

Ich wende ich hier mal an euch..
meine kleine ist jetzt 4 Wochen alt und ich fühle mich einfach total überfordert mit allem zudem mein Mann mich einfach nicht versteht und ich das Gefühl hab mit allem alleine gelassen zu werden!

Habe ein großes Kind auch mit 9 Jahren und ich denke mir immer es kommt zu kurz, nachts mache ich alles alleine und tagsüber auch, mein Mann versteht alles was ich ihm sage und erzähle falsch und bezieht alles auf ihn selbst wobei ich ihm doch ganz offen sage wovor ich Angst habe und was mich belastet!

Die Hebamme meint es wird leichter und von Tag zu Tag wird man mit der neuen Rolle als Mutter sicherer!

Musste mich einfach mal ausheulen...sorry

Kommentare

  • Ich weiß nicht wie ich dir Mut zusprechen kann. Ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst, aber bitte vergiss nicht, es ist auch keine Schande dir Hilfe zu suchen. Weiß nicht genau wohin du dich wenden kannst. Da ich eine sehr kompetente Hausärztin habe, würde ich wohl bei ihr nach Hilfe (überweisung?) fragen.

    Die Sorgen um dein 9jähriges Kind sind auch nachvollziehbar, aber ich denke die kannst du mal hinten anstellen, weil Kinder gerade in einem Alter indem sie schon ein bisschen was verstehen sehr anpassungsfähig sind und gerne auch helfen wenn man sagt „es tut mir leid mir geht es gerade nicht so gut.“

    Deinem Mann würde ich sagen, dass die momentane Situation nichts mit ihm zu tun hat. Dass die Hormone in deinem Körper gerade komplett durchdrehen und du im Moment seine volle Unterstützung benötigst. Manchmal haben Männer noch nie davon gehört, dass es nach der Geburt zu Depressionen kommen kann und gehören einfach ein wenig aufgeklärt.

    Ich halte dir die Daumen, dass es dir schnell besser geht.
  • Achso und wenn du einfach nur jemanden zum reden brauchst kannst dich gerne melden
  • Leider weiss ich auch nicht genau wie ich dir helfen kann. Da ich aber selber auch schon unter Depressionen litt und mir eine Therapie sehr gut getan hat, würd ich dir das empfehlen. Oder du fängst vl mal mit Craniosacrale an. Das beruhigt mich immer total und ich kann neue Kraft schöpfen. Fühl dich gedrückt, auf ein Tief kommt immer wieder ein Hoch 🍀💞
  • @sabrinalove18 Ich war anfangs auch total überfordert und gar nicht verstanden von meinem Freund. Ich hab mir dann Hilfe gesucht bei einer sehr netten Therapeutin. Gerne können wir uns austauschen per PN.
  • Vielleicht sprichst du mit deinem Mann und der Hebamme gemeinsam mal. Evtl kann sie ihm das besser erklären. Ich weiß wie es ist wenn man nicht verstanden wird und alles alleine machen muss. Hatte damals ein Baby und ein Kleinkind und war restlos überfordert weil der Kleine nur geschrien hat. Ich hab mir meine Familie zur Hilfe geholt weil mein Exmann nie da war. Im Nachhinein gesehen hätte mir sicher eine neutrale Gesprächsperson (Therapeutin oder Hebamme) sehr gut getan und meinem Ex auch. Ich habe gerade vor 2 Monaten wieder entbunden und eigentlich erst jetzt richtig gemerkt wie nahe mir die Situation von damals noch geht und welche Angst ich habe das selbe nochmal durchleben zu müssen.
  • Ist bisschen zu lang um jetzt alles zu schildern, aber ich hab damals diese Wochenbettdepression total ignoriert und 3,5 Jahre später die Quittung bekommen. Da war’s dann kurz vor zwölf und ohne Therapie und begleitende Medikation wär das wohl ins Aug gegangen.

    Also bitte, wenn du merkst du kannst nicht mehr, dann schäme dich nicht sondern hole dir Hilfe.
  • @sabrinalove18
    Hallo Sabrina, dass klingt nach post partale Depression. Kann aber auch während der Schwangerschaft beginnen und kann, muß nicht, länger andauern.

    https://www.minimed.at/medizinische-themen/psyche/postpartal-depression/

    Bitte such dir Hilfe, du bist da kein Einzelfall und nicht alleine. Bist du aus Wien?
    https://nanaya.at/postpartale-depression--eigentlich-sollte-ich-gluecklich-sein

    Nanaya bietet diverse Kurse rund um die Schwangerschaft, Stillen und die Zeit mit Baby an. Ich war selbst dort nach meiner Stillgeburt und fand mich dort gut aufgehoben.

    Alles Gute!

  • Ines_KInes_K

    7

    bearbeitet 6. April, 04:59
    Fühle dich gedrückt, ich kann dich voll verstehen.
    Ich habe zwar nicht DIE Lösung für dich, aber vielleicht ein paar Anstupser zur Unterstützung

    - Nutze ein Tragetuch: So genießt dein Baby deine Geborgenheit, zeitgleich hast du die Hände frei für dein größeres Kind
    - Verzichte auf hormonelle Verhütung: Sie bringt vieles durcheinander und fördert Depressionen
    - Achte auf ausreichend VitaminD Zufuhr, insbesondere jetzt zur (noch) dunklen Jahreszeit ist das sehr wichtig. Beim Supplementieren muss man unbedingt VitaminK2 als CoFaktor nehmen. Empfehlenswert sind die Videos von Dr. von Helden und Jörg Spitz
    - Achte auf ausreichend B Vitamine
    - Achte auf eine gute Darmflora, sie hat einen großen Einfluss auf die Stimmung. Eine Darmsanierung kann hier viel bewirken
    - Trenne dich von Dingen und Menschen, die dir nicht gut tun und suche Kontakt zu dem, was dich glücklich macht
    - Meditiere: Du kannst auch, wenn du abends ins Bett gehst, eine geführte Einschlafmeditation hören
    - Erkundige dich über binaurale Beats: Solche Frequenzen können verschiedene Probleme unterstützend auflösen
    - Überfordere dich nicht: Den Haushalt kannst du jederzeit machen, die Zeit mit deinem Baby aber nur jetzt genießen. Ebenso wird es deinem größeren Kind egal sein, wie aufwändig du kochst oder wie sauber die Wohnung ist sondern viel mehr sich daran erinnern, wie viel Zeit du mit ihm verbracht hast. Solange es nicht dreckig ist, darf es auch mal unordentlich sein.
    - Wenn Besuch kommt und nach Mitbringsel fragt: Wünsche dir was zu essen: So bekommst du etwas Abwechslung und sparst dir das Kochen
    - Je nach Geburtserlebnis ist es hilfreich, dieses zu verarbeiten. J traumatischer die Geburt, desto länger schleppt man dieses Gefühl mit sich herum
    - Schalte den Fernseher und das Radio aus, lese keine Zeitung. Diese ganze tagtäglichen Corona-Nachrichten bleiben unterbewusst im Kopf hängen. Die negative Stimmung begleitet dich von Tag zu Tag. Du kannst es sowieso nicht ändern, was nützt es also zu wissen, wie viele Menschen tagtäglich infiziert oder gestorben sind. Lese lieber das, was gut tut und schaue nur gezieltes fernsehen ohne Gewalt oder negativen Themen. Lieber etwas Schönes, was der Seele gut tut
    - Nutze Aromen (Aromatherapie) unterstützend
    - Es gibt viele Kräuter aus der Natur, Wildkräuter im Salat, als Tee, als Suppe, ... die eine stimmungsaufhellende Wirkung haben
    - Arbeite mit Farben: Jede Farbe hat einen (unterbewussten) Einfluss auf Stimmung. Kleidung, Wandfarbe, Bettwäsche, ... experimentiere ein wenig :-)

    Ich drücke dich ganz doll, ich habe bei einem von drei Kindern unter postpartaler Depression gelitten. Mir hat in erster Linie die Umstellung auf hormonfreie Verhütung geholfen und die Trennung von negativen Dingen und Menschen. Je mehr ich in einzelnen kleinen Punkten umgesetzt habe, desto besser ging es mir. Mir persönlich haben auch die Videos von Marcel Meghari auf Youtube unterstützend sehr geholfen, mehr sogar als der Besuch beim Psychotherapeuten.

    Ich wünsche dir alles Gute
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