Arbeitsbeginn nach karenz

Ich war nun 2,5 jahre zuhause. Nun muss ich wieder arbeiten und mein kind in die krabbelgruppe..

Ich weiß nicht wie es euch damit ergang. Je näher es rückt, desto mehr glaube ich das ich mein kind im stich lasse.. das ich nicht mehr soviel von ihm erleben werde.. noch dazukommt das ich nicht die eingewöhnung aufgrund von arbeitsbeginn mit meinem kind machen kann.. muss mein mann tun.. ich fühle mich als so schlechte mutter.. aber ich muss arbeiten, und dem kind tut das soziale ja ebenfalls gut..

Kommentare

  • Ich glaube ganz vielen Müttern geht es so wie dir aber du musst bedenken du warst 2,5 Jahre lang für dein Kind da und wirst es genauso weiterhin sein. Der soziale Kontakt wird deinem Kind wie du sagst sehr gut tun und es wird ganz anders beschäftigt und gefördert als rein zuhause! 🙂

    Andere Kinder „müssen“ aus diversen Gründen viel früher in Fremdbetreuung. Dass die Eingewöhnung der Papa macht finde ich als Pädagogin super, Kinder tun sich hier oftmals leichter mit der Trennung als mit der Mama so blöd es klingt. Mach dir keine Sorgen das wird gut klappen 😉
    dadamaus
  • Bei mir ist es ich bald soweit - ich sollte ab September wieder arbeiten. Mein Sohn geht hoffentlich ab Juni zwei Tage zur Tagesmutter also Eingewöhnung und ab September die ganze Woche.

    Ich glaub wenn er verstanden hat das er wieder abgeholt wird und es nur für ein paar Stunden ist wird es ihm gefallen mit den anderen und was da so gemacht wird den ganzen Tag. Ich hoffe es halt.
  • @dadamaus ich werde nach 9 Monaten wieder arbeiten gehen, da ist dann mein Freund noch 7 Monate daheim und dann wird unser Bub mit 16 Monaten in die Krippe gehen. Ich kann noch nicht sagen, wie das letztlich alles sein wird, aber ich finde es nicht schlimm und sehe die fremdbetreuung zusammen mit anderen Kindern und pädagoginnen durchaus als Bereicherung. Wie schwer oder leicht dem Kind die Eingewöhnung fällt hängt wohl letztlich auch damit zusammen, wie man selbst mit der Situation umgeht.
    dadamausLilie1710
  • Glaube es ist ganz normal sich Vorwürfe zu machen aber du warst wirklich sehr lange zu Hause. Viele können das gar nicht. Ich habe gesehen wie schnell meine Tochter vieles dort gelernt hat. Sprachlich sich sehr schnell entwickelt hat. Sehe da aufjedenfall viel gutes. Und mit Papa läuft es auch oft leichter.
    dadamaus
  • @YvonneH wie viele stunden arbeitest du? Bei mir wird es von 8 bis 12 sein.. eig e nicht viel aber trotzdem wirds für mich bissal schwer.
  • Ich kann noch nicht sagen, wie es uns dabei geht. Junior geht ab Juni zur Tagesmutter und ich dann ab Juli wieder arbeiten. 3x die Woche - schauen wir mal, wie das klappt.
  • @Dani2511 wow so bald schon. Gut das dein partner auch zuhause bleiben kann
  • Ich arbeite seit 2 Tagen wieder für 25 Stunden in der Woche 🤣🤣🤣 - Kind geht seit September in den KiGa und ist 3.

    Da wir es finanziell schaffen und ich meine alte Arbeit gekündigt habe (zu weite Anfahrt für ein Leben mit Kind), habe ich mir explizit so viel Zeit genommen für sie da zu sein. Ein Luxus, den ich sehr genossen habe und der für meine Tochter gut war, weil wir alles ohne Druck und Stress machen konnten.

    Vor dem KiGa-Start war sie tageweise bei Oma, damit sie weiß, dass sie wieder abgeholt wird und dieses Vertrauen vorab hat. Der Start im KiGa war reibungslos. Nach 1 Monat hat sie dort täglich geweint (über viele Monate) und auch heute noch geht sie nicht soooo gerne hin. Also sie weint nie beim Abgeben, aber wenn Ferien sind fragt sie nie danach und ich merke oft, dass sie lieber daheim wäre als im KiGa (manchmal spricht sie das auch aus). Sie mag aber auch nicht wirklich andere Kinder, hasst Veränderungen, oder wenn etwas nicht wie geplant abläuft 😂🤣

    ICH habe mich jetzt sehr auf die Arbeit gefreut weil ich den Input nun schon brauche und sehr gerne arbeite. Schlechtes Gewissen habe ich meiner Tochter gegenüber nur bedingt, da sich für sie nix ändert (sie hat vorher auch schon tageweise im KiGa gegessen damit sie das kennt und es klappt super).

    Ich habe aber schon Gedanken wie es laufen wird, wie ich die Sachen, die ich während dem KiGa erledigt habe jetzt unterbringen soll (Haushalt, kochen, einkaufen, Erledigungen,...)? Das stresst mich mehr weil ich ALLEM gerecht werden will neben der Arbeit natürlich.

    Ich glaube, als Mama die arbeitet, ist es immer eine Gratwanderung und es bleibt immer irgendwas liegen - da muss ich halt für MICH lernen, dass meine Tochter wichtiger ist als irgendein geputzes Fenster oder sowas...

    Vom Sozialen her kann ich dir nur sagen: ich bin BEGEISTERT was für tolle Fortschritte Zwergin seit KiGa gemacht hat!!! Es ist so wunderbar! Und Kinder lernen einfach so viel von Kindern und so viel wie sie im KiGa machen und erleben, so viel kann ich nicht bieten (ich habe leider nur dieses eine Kind)

    Kopf hoch! Du wirst es meistern und dein Kind wird davon profitieren. Du hast ihm ja schon 2.5 Jahre Bindung gegeben und es zählt letztendlich nicht die Quantität sondern die Qualität der gemeinsamen Zeit!

    Alles Gute für euch!
  • @dadamaus ja, unselbstständig beschäftigte Väter haben ja auch einen gesetzlichen Anspruch auf karenz, da kann der Arbeitgeber nicht viel dagegen tun. Und für sowohl für ihn und für mich war es klar, dass wir uns die karenz aufteilen wollen. Wir haben uns aus finanziellen Gründen für die gehaltsabhängige Variante entschieden. Natürlich könnte man dann noch ein Jahr ohne Bezug anhängen, das war für uns aber kein Thema. Wie gesagt, ich seh die Betreuung in der Krippe eigentlich auch als etwas Positives. Wie es mir dann geht, wenns so weit ist, kann ich eh noch nicht sagen, aber eine Freundin, die pädagogin in einer Krippe ist, meint, man merkt schon, dass das Verhalten der Eltern aufs Kind abfärbt. Je schwerer es für die Eltern ist, sich in der früh zu trennen, umso verunsichert ist dann auch das Kind. Was bei uns natürlich auch super ist, ist, dass wir beide nur 30 Stunden arbeiten.
  • @caudalie sprichst du von meiner Tochter 😄 meine fragt auch nicht danach und bräuchte glaube ich von ihr aus keine anderen Kinder. Veränderungen sind auch immer problematisch zb wo man aufeinmal als Eltern nicht mehr mit rein durfte 🙈
  • @dadamaus Ich muss mir erst eine neue Arbeit suchen also mal sehen was ich finde 🤷🏻‍♀️ Aber ich möchte so wenig wie möglich arbeiten gehen - von den Stunden her gerade so das ich versichert bin. Ich muss ihn ja sowas um 14 Uhr abholen und das möchte ich auch damit wir einen gemeinsamen Nachmittag haben.
  • ich werde knapp 3,5 jahre daheim bleiben und meine tochter wird mit 2,5 in den Kindergarten gehen.... ich möchte nach der Eingewöhnung noch so lang wie möglich bei ihr daheim bleiben und eine routine in den alltag kriegen und keinen Stress zu haben, bevor ich arbeiten muss .... ich hab das bestmögliche für uns rausgeholt und mache mir (momentan zumindest) keine vorwürfe.... wie die anderen hier schon sagen, andere mütter können garnicht so lang daheim bleiben
    Enidan
  • Finanziell ausgehen würd sichs bei uns auch, aber aufgrund unseres Gehaltes zahlt sich halt das Einkommensabhängige Modell aus und wir wollen da halt uns finanziell trotzdem nicht einschränken die nächsten Jahre. Und für mich war eigentlich immer klar, dass ich nicht 2 Jahre daheim bleiben möchte, da ich auch sehr gern arbeiten gehe.
  • Keiner muss sich als schlechte Mutter fühlen. Jeder will nur das Beste fürs Kind bzw die Familie

    Ich war sowohl bei meiner mittlerweile 3jährigen 1 Jahr zuhause und habe auch vor beim Zwergi 1 Jahr zuhause zu bleiben.

    Ich fühl mich weder schlecht, noch hab ich das Gefühl was zu verpassen. Man nutzt die gemeinsame Zeit dann intensiver, auch wenns weniger Zeit ist.

    Ich bin so ein Mensch, der keine 100% Mama und Hausfrau sein kann. Ich brauch Abwechslung mit Arbeit und finanziell würde es sowieso nicht anders gehen.

    Meine Tochter hat sich super entwickelt, geht gerne in den Kindergarten und ich hoffe, dass es bei meinem Sohn auch so gemütlich wird
  • Bei meiner Tochter war ich 2,5 Jahre Zuhause. Sie kam dann erst in den KiGa - nachmittags wurde sie von meiner Mutter betreut und ich war eh nur 20 Stunden/Woche arbeiten. Aber halt zwischen 5:15 - 20 Uhr.
    KiGa war und ist kein Problem. Ich glaub aber, dass sie zum extremen Mama-Kind geworden ist weil ich so lang bei ihr Zuhause war.
    Bei meinem Sohn jetzt werd ich 1,5 Jahre zuhause sein. Ginge finanziell nicht anders. Gehe dafür dann aber in Elternteilzeit arbeiten also voraussichtlich nur circa 16 Stunden/Woche und nur Vormittags.

    Schlechtes Gewissen hab ich deshalb nicht. Er kommt dann mit 2,5 in den KiGa und wird vorher von der Oma betreut.
  • bearbeitet 2. April, 21:50
    @Caudalie wie war diese lange Pause für dich bzw dann wieder einen Job zu finden? Musstest du Abstriche machen?
    Ich frage deshalb, weil ich überlege nach der Karenz (2x2 Jahre) zu kündigen und noch 6-12 Monate dran zu hängen. Ich verdiene allerdings wirklich sehr gut und hätte Elternteilzeit. Das aufzugeben kommt mir dumm vor. Bin daher so unschlüssig...
    Finanziell wärs kein Problem für uns. Aber ich möchte dann halt nicht für einen Bruchteil an Geld arbeiten gehen. Ich hab immerhin für meine Karriere und all die Gehaltssprünge hart gearbeitet und möchte im Notfall auch für die Familie sorgen können.

    Alternative wäre 3 Vormittage (8-14 Uhr etwa) arbeiten und meine Mutter (dann in Pension) übernimmt die Kleine in der Zeit bis dann mit 2 1/2 der KiGa beginnt.

    Es ist Zukunftsmusik, mein 2. Kind wird erst im September geboren, aber ich liebe die Zeit zuhause mit Kind und kann mir die Trennung noch gar nicht vorstellen 😢 mein früher heiß geliebter Job fehlt mir auch absolut gar nicht..
  • @fraudachs ja, unser Zwergi ist da ziemlich viel Papa - der mag auch seine Routinen, ist kein Mensch, der Gesellschaft undbedingt braucht (ihn stört der Lockdown und so gar nicht), usw. - Ich denke, das ist irgendwie genetisch bei uns 🤣😂

    @mydreamcametrue ich wusste schon als ich schwanger war, dass ich nicht mehr in meinen geliebten Job zurück kann/will eben wegen der Fahrtzeit und war mir sehr sicher, dass ich nichts Gleichwertiges/Adäquates finden werde. Im Endeffekt war es jetzt viel viel leichter als ich gedacht habe. Ich habe im Oktober ein wenig angefangen zu suchen und bis März 5 Bewerbungen geschrieben. Ich hatte daraus 3 Gespräche und konnte mich zwischen 2 Jobs entscheiden. Ich habe mich letztendlich für den für mich anspruchsvolleren Job entschieden, Stunden konnte ich mehr oder weniger selbst entscheiden, Gehalt entspricht 1:1 meinem angegebenen Wunsch und wurde gar nicht verhandelt (vielleicht bin ich zu billig 😂😂😂). Ich habe beim Geld schon ein wenig runtergeschraubt weil früher arbeitete ich in Wien, jetzt in NÖ und ich hab ein bisschen recherchiert was so in etwa mit meiner Ausbildung/meinem Alter realistisch ist.

    Könntest du in deinem jetztigen Job den Wiedereinstieg nicht noch nach hinten schieben? Aber dann verlierst du die ETZ glaub ich, oder? Da kenn ich mich zu wenig aus. Bei mir war es damals für den AG und mich fair (sehr familiäres Umfeld, großes Vertrauen, heute noch sehr guter Kontakt). Warum würdest du überhaupt kündigen wollen?

    Wenn du noch was wissen willst kannst du mir gerne eine PN schreiben.
  • @dadamaus ich verstehe dich sehr gut. Mir gings genauso. Ich war 2 Jahre zu Hause. Für meinen Sohn war die Eingewöhnung im Kindergarten sehr schwer. Er hätte mehr Zeit zu Hause gebraucht. Damals dachte ich, kein Problem, alle Kinder gehen mit 2 in den Kindergarten (oder früher). Aber für meinen Sohn war es schon schwierig. Jetzt ist er 3,5 Jahre alt und geht gerne hin. Es hat aber lange gedauert. Bei meinem 2. Kind bleibe ich 3 Jahre zu Hause. Es wird aber trotzdem gaaaaaaanz langsam in die Krippe eingewöhnt werden. Ich habe extra darauf hingespart und werde die Zeit voll genießen. Arbeiten muss ich eh noch lang genug. Ich habe immer gerne gearbeitet, aber die Zeit mit meinen Kindern ist mir wichtiger. Ich glaube mit deinen Gefühlen bist du nicht alleine. Und die sind auch in Ordnung so. Vielleicht geht es deinem Kind bei der Eingewöhnung sehr gut und es geht gerne in den Kindergarten? Ich wünsche dir viel Kraft und Glück.
  • Dein Kind wird neue Erfahrungen ohne dich sammeln. Neue Kontakte knüpfen. Viele neue Dinge ohne dich erleben.

    Am Anfang ist das hart. Das geht glaube ich jeder Mama so. Ist wieder ein Stück weit ein Loslösungsprozess für beide.

    Aaaber positiv und wichtig für euch beide. Und es wird auf jeden Fall leichter mit der Zeit! Vor allem wenn du merkst, dass es ihm/ihr dort gefällt.

    Zuhause kannst du die gemeinsame Zeit dann auch bewusster und intensiver gestalten und genießen. Alles Gute für den Arbeitsbeginn und KiGa Start! 😊
  • JodieJodie

    86

    bearbeitet 3. April, 08:33
    Ich hab mal in einem Artikel gelesen: „Eltern brauchen freie Zeit (egal ob für hobbies oder arbeit), jeder alleine und auch gemeinsam als Paar. Weil glückliche Eltern, glückliche Kinder haben.“

    Dazu kam, dass ich ziemlich früh (mit ca. 1 jahr) gemerkt habe, dass ich allen eine Freude mache, wenn mein Kind mal bei den Großeltern übernachten darf. Sowohl mein Sohn als auch seine Großeltern lieben es heute immer noch 🥰Mit 2 hab ich dann angefangen 20h zu arbeiten. Er musste also täglich von 7:30 bis 12:10 in die Krabbelstube. Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen, weil ich immer das Gefühl hatte, das war da beste was ich für meinen Sohn tun konnte.

    Alle schlechten Gefühle die ich dabei hatte waren nur meine eigenen Trennungsängste, die aber in Wirklichkeit nichts mit dem Wohl meines Sohnes zu tun hatten. Ihm ging es immer gut und auch wenn es mir manchmal schwerfiel, hat er es meistens genossen (natürlich gab es auch hin und wieder mal einen schlechten Tag, aber auch die gehören mal dazu.)

    Ich würde es jederzeit wieder so machen.
    soso
  • @caudalie haben wir zufällig den gleichen Mann? 😄
  • JodieJodie

    86

    bearbeitet 3. April, 08:34
    Ups hab erst jetzt gesehen dass ma beiträge noch bearbeiten kann
  • @fraudachs 😂🤣😂🤣 ich brech nieder.... also, hmmmm ich bin ja jetzt am Vormittag immer arbeiten... keine Ahnung was er da so macht und mit wem 😉😂😂😂
  • @caudalie 😆 gsd Wohnen wir in unterschiedlichen Bundesländer sonst würde ich mir Gedanken machen 🤣
  • Nachdem mein Sohn 13 Monate alt geworden ist, habe ich angefangen 4 Stunden geringfügig zu arbeiten. Das erste mal als ich in die Arbeit gefahren bin, habe ich auf der Autobahn geweint. Aber hab gesehen wie gut diese Zeit in der Arbeit gut tut. Mein Sohn fühlt sich wohl bei seiner Oma und liebt sie.

    Ich finde Kinder brauchen mehrere Bezugspersonen. Meist liegt es an uns Mamas, dass wir nicht loslassen können. 2.5 Jahre altes Kind ist ja kein Baby mehr. Finde Kleinkinder brauchen ja auch andere Kinder in dem Alter. Wenn mein Sohn 2 wird, werde ich 18 Stunden arbeiten gehen.

    Als ich 1 Jahre alt war, ist meine Mama 40 Stunden arbeiten gegangen. Finanziell ist es anders gar nicht gegangen. Ich finde nicht, dass man sein Kind im Stich lässt.

    Nach einer paar Wochen, wirst du sehen- es wird zur Normalität.
    dadamaus
  • @Julia_090 ja ich könnt auch jz gleich los heulen beim gedanken.. je näher es rückt desto schlimmers wirds.. ach mensch..
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